Dünnes Haar ist ein Zustand, bei dem die Haarfollikel weniger dicht sind, was zu weniger Volumen und sichtbarer Kopfhaut führen kann. Viele Menschen haben dünnes, lichtes Haar und können darunter leiden. Dünnes Haar betrifft Menschen auf der ganzen Welt und ist ein Thema, das manchmal sogar mit Scham und Selbstbewusstseinsproblemen einhergehen kann - auch, wenn es keinen Grund gibt, sich für Äußerlichkeiten schämen zu müssen.
Was versteht man unter dünnem Haar?
Der Ausdruck „dünnes Haar“ bezieht sich nicht auf die Haardicke, auch wenn dies oft so gedeutet wird, sondern auf die Haarmenge. Personen mit dünnem Haar haben entsprechend weniger Haare pro Quadratzentimeter auf der Kopfhaut als Personen mit dickem Haar. Wenn man zum Ausdruck bringen möchte, dass die Haardicke nur einen geringen Durchmesser aufweist, spricht man von feinem Haar.
Ursachen für dünnes Haar bei Mädchen
Dünner werdendes Haar kann verschiedene Ursachen haben, die sowohl aus dem Lebensstil als auch aus genetischen Faktoren sowie gesundheitlichen Problemen resultieren.
- Genetik: Eine der häufigsten Ursachen für dünnes Haar ist die Vererbung. Wenn die Eltern oder Großeltern dünnes Haar hatten, ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass auch die Nachkommen davon betroffen sind.
- Hormonelle Probleme: Im Teenageralter verändert sich der Hormonspiegel erheblich und kann das Haarwachstum beeinträchtigen. Diese Veränderungen treten sowohl bei Mädchen als auch bei Jungen auf und können zu dünner werdendem Haar und sogar zu Haarausfall führen. Hormonbedingter Haarausfall sollte von einem Arzt untersucht werden, damit er die beste Behandlung verschreiben kann.
- Hormonelle Veränderungen: Hormonelle Schwankungen im Zusammenhang mit Schwangerschaft, Wechseljahren oder Schilddrüsenerkrankungen können dünner werdendes Haar verursachen.
- Schlechte Ernährung: Eine gesunde und ausgewogene Ernährung spielt eine wichtige Rolle für die Gesundheit unserer Haare. Bei Teenagern mit einer Ernährung, der es an wichtigen Vitaminen und Mineralien wie Biotin, Eisen, Zink und Vitamin A mangelt, kann es zu stumpfem, schütterem Haar und sogar zu Haarausfall kommen.
- Chronischer Stress: Hohe Werte des „Stresshormons“ Cortisol können Haarausfall verursachen und die Haarfollikel in eine verlängerte Ruhephase versetzen, in der kein neues Haar wächst.
- Medizinische Bedingungen: Bestimmte medizinische Probleme wie Alopecia areata, eine Autoimmunerkrankung, können zu Haarausfall führen.
- Ungeeignete Haarpflege: Häufige Farbbehandlungen, Dauerwellen, extrem starke Haarsprays und Gele sowie straffe Frisuren können das Haar mechanisch schädigen und ausdünnen.
- Medizinische und hormonelle Ursachen: Schwangerschaft, Menopause, das Absetzen der Antibabypille, signifikanter Gewichtsverlust, Autoimmunerkrankungen und deren Behandlung, Immunschwächen sowie Hautkrankheiten oder -infektionen
Die besten Tipps gegen Haarausfall | Dr. Johannes Wimmer
Formen von Haarausfall
Generell wird Haarverlust in drei Typen mit unterschiedlicher Symptomatik unterteilt:
- Hormonell erblich bedingter Haarausfall (FPHL): Kennzeichnend für den hormonell erblich bedingten Haarausfall (abgekürzt in der Fachsprache FPHL) bei Frauen sind Merkmale wie eine sich allmählich verbreiternde Scheitellinie, ein dünner werdender Pferdeschwanz, vereinzelte kahle Stellen und eine zunehmend sichtbare Kopfhaut.
- Kreisrunder Haarausfall: Bei einer anderen Form kann der Haarausfall jedoch abrupter erfolgen, etwa durch plötzlich auftretende kahle Stellen innerhalb weniger Tage (kreisrunder Haarausfall) oder durch Büschel von Haaren, die beim Bürsten ausfallen.
- Diffuser Haarausfall: Bei diffusem Haarausfall gehen die Haare mehr oder weniger gleichmäßig über den gesamten Kopf aus. Auch dieser Typ von „dünnem Haar“ macht sich bei Frauen oft zuerst durch eine sichtbare Kopfhaut bemerkbar.
Was tun gegen dünne Haare?
Der erste Schritt in der Behandlung dünner Haare besteht darin, die Ursachen zu identifizieren. Vorübergehender Haarausfall, der nach Stress oder Krankheit auftritt, verbessert sich oft von selbst bzw. sobald die Ursache behoben ist. Wenn der Haarverlust von Dauer ist, kommen eine Reihe von Behandlungsmöglichkeiten infrage:
Medikamentöse Behandlungsoptionen
Bei dünner werdendem Haar durch genetisch bedingte Formen des Haarausfalls zielen Behandlungen darauf ab, die Haarfollikel zu stärken, um das Haar insgesamt dichter erscheinen zu lassen. Auf der Kopfhaut angewendete Mittel können das Haarwachstum fördern und die Haarfollikel verdicken. Für Personen, die von äußerlichen Anwendungen nicht ausreichend profitieren oder die mit Hautirritationen zu kämpfen haben, kann die orale Einnahme eines Mittels gegen dünnes Haar eine Alternative sein.
Für Frauen, die mit dünner werdendem Haar zu kämpfen haben, bieten die speziell formulierten Priorin® Kapseln eine effektive Lösung. Bei hormonell oder erblich bedingter Alopezie versorgt die enthaltene Kombination aus Hirseextrakt, Vitamin B5 und L-Cystin das Haar von innen heraus mit wichtigen Nährstoffen, die nach regelmäßiger Einnahme zu sichtbar vollerem und kräftigerem Haar führen können.
Um die Behandlung mit den Priorin® Kapseln durch eine geeignete Pflege zu ergänzen, bietet sich die Priorin® Haarmaske an. Diese setzt auf den Wirkstoffkomplex Baicapil®, der ein gesundes Haarwachstum unterstützt. Zugleich beschwert die Maske nicht und sorgt für bis zu 60 % mehr Volumen*(im Vergleich zu unbehandeltem Haar). Das Haar wirkt dadurch schon ab der ersten Anwendung weniger dünn. Damit die Behandlung gegen hormonell erblich bedingten Haarausfall erfolgreich ist, empfiehlt es sich, diese so früh wie möglich zu beginnen.
Ernährung
Ernähren Sie sich gesund und ausgewogen, denn durch einen Nährstoff- und Mineralstoffmangel wird nicht nur das Immunsystem geschwächt, sondern Mangelerscheinungen können sich auch durch Haarausfall äußern. Sollten Sie bereits an Haarausfall leiden, kann eine ausgewogene Ernährung zu einem normalen Haarwachstum beitragen, sofern Mangelerscheinungen die Ursache des Haarverlustes sind.
Folgende Nährstoffe tragen zu einem normalen Haarwachstum bei:
- Fisch : Enthält wertvolle Omega-3-Fettsäuren.
- Eier : Reich an Biotin, das entscheidend für die Keratinproduktion ist.
- Hülsenfrüchte : Liefern pflanzliches Protein, Eisen, Zink und Biotin.
- Nüsse : Enthalten Zink und Vitamin E.
- Grünes Blattgemüse : Reich an Vitamin C und Eisen, die wichtig für die Bildung von Kollagen sind.
- Süßkartoffeln : Reich an Beta-Carotin, das im Körper in Vitamin A umgewandelt wird.
Geheimtipps zum Kaschieren von Geheimratsecken bei Frauen
Ein Umstyling ist oftmals die einfachste Möglichkeit, die zunehmend kahlen Stellen am Kopf zu verdecken. So kann ein Seitenscheitel oder eine Frisur mit mehr Volumen das Haar auf der Stirnpartie geschickt verteilen und die Geheimratsecken bei Frauen effektiv verdecken.
Moden ändern sich zwar, aber Frisuren unterstreichen und konturieren immer die eigene Persönlichkeit - und kaschieren idealerweise auch aufkommende Geheimratsecken.
Wir möchten Ihnen drei besonders wirksame Varianten vorstellen:
- Pony: Er kann den Haaransatz sehr effektiv verdecken. In verschiedenen Längen und Formen passt er sich perfekt ans Gesicht an. Zusätzlich lässt er das Gesicht weicher und femininer wirken.
- Seitenscheitel: Hierbei wird das Haar auf eine Seite frisiert und ein tiefer Scheitel gezogen, der den Haaransatz verdeckt. Diese Frisur kann mit langen oder kurzen Haaren getragen werden und verleiht dem Look eine elegante Note.
- Mittelscheitel: Ideal bei kahlen Schläfen. Vor allem bei langem Deckhaar lassen sich die lichten Stellen gekonnt verdecken.
- Bob: Aufgrund der kürzeren Länge um den Haaransatz herum und des Hinzufügens von Stufen oder einem seitlichen Pony, kann der Bob dazu beitragen, den Haaransatz geschickt zu kaschieren.
Weitere Tipps
- Milde Shampoos: Die Verwendung eines milden Shampoos und eines feuchtigkeitsspendenden Conditioners kann helfen, einen Feuchtigkeitsverlust zu verhindern.
- Mikrofaserhandtuch: Die Haare nach dem Waschen in ein Mikrofaserhandtuch einwickeln und sanft das Wasser aufsaugen. Dabei unbedingt auf Rubbeln verzichten, da das zu Haarbruch führen kann.
- Hitze vermeiden: Hohe Temperaturen durch Stylinggeräte wie Föhn und Glätteisen schädigen das Haar. Besser ist es, die Haare an der Luft trocknen zu lassen. Wer auf ein Glatteisen nicht verzichten möchte, sollte unbedingt vorab einen Hitzeschutz auftragen.
- Auf chemische Behandlungen verzichten: Natürliche Haarfärbemittel nutzen und Haare von Chemieprodukten fernhalten.
- Lockere Frisuren: Haare in lockeren Frisuren tragen, um Zug und Stress an den Haarwurzeln zu minimieren.
- Vorsichtig bürsten: Haare nicht nass bürsten, sondern lieber mit einem grobzinkigen Kamm in getrocknetem Zustand kämmen.
- Verzicht auf Zigaretten: Das Rauchen aufzugeben kann die Haarwurzeln vor entzündlichen Prozessen schützen, die den Haarausfall fördern.
Nioxin Produkte
Wenn dünner werdendes Haar ein Grund zur Besorgnis ist, haben die Produkte von Nioxin zur Haarverdichtung nachweislich Wirkung gezeigt. Im Gegensatz zu anderen Produkten, die dünner werdendes Haar nur kaschieren, verfolgt Nioxin einen innovativen Ansatz, der von der hochwertigen Hautpflege inspiriert ist.
Unser Produktsortiment umfasst:
- Leave-on-Behandlungen für dünner werdendes Haar
- Vitamine für das Haarwachstum
- Intensive Haarpflege-Behandlungen
- Stylingprodukte, die das Haar dicker und voluminöser aussehen lassen
Vorbeugung von dünnem Haar durch mechanische Ursachen
Dünner werdendes Haar kann eine Herausforderung darstellen, doch es gibt effektive Wege, um diesem Problem vorzubeugen. Hier sind einige praktische Tipps:
Achten Sie auf:
- Eine ausgewogene Ernährung
- Die Einnahme von Silicium
- Die Einnahme von Vitamin D
- Die Einnahme von Aminosäuren
- Geeignete Haarpflegeprodukte
Mit einer Kombination aus moderner Medizin, gezielter Ernährung und schonender Haarpflege können viele Frauen den Haarausfall in den Griff bekommen und ihr Selbstbewusstsein zurückgewinnen.
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