Ein Dopaminmangel liegt vor, wenn die Dopamin-Konzentration im Körper oder Gehirn unter dem normalen Bereich liegt. Dopamin hat vielfältige Aufgaben: Im Gehirn ist es als Nervenbotenstoff (Neurotransmitter) wesentlich an der Regulierung von Emotionen, Motivation, Belohnungsgefühlen und der Bewegungskoordination beteiligt (zentrales Dopamin). Im restlichen Körper trägt Dopamin beispielsweise zur Blutdruckregulierung bei (peripheres Dopamin).
Ein Dopaminmangel kann unterschiedlichste Auswirkungen auf die psychische und körperliche Gesundheit haben. Eine Rolle dabei spielt, wo im Körper der Mangel auftritt und wie schwerwiegend er ist.
Allgemeine Symptome, die bei Dopaminmangel auftreten können, sind zum Beispiel:
Gravierende Auswirkungen zeigen sich bei der Parkinson-Krankheit - der bekanntesten Erkrankung im Zusammenhang mit Dopaminmangel. Aus noch ungeklärter Ursache sterben hier fortschreitend Dopamin-produzierende Nervenzellen im Gehirn ab. Der resultierende Dopaminmangel ruft typische Parkinson-Symptome hervor wie:
Haarausfall kann unterschiedliche Ursachen haben, die nicht unbedingt auf eine Krankheit zurückzuführen sind. Hauptsächlich Männer leiden unter Haarausfall. Vor den Wechseljahren kommt es bei etwa zehn Prozent aller Frauen ebenfalls zu einer Alopezie, nach den Wechseljahren verdoppelt bzw. verdreifacht sich dieser Wert. Schuld sind unter anderem die veränderten Hormonwerte zur Menopause hin.
Die am häufigsten in Erscheinung tretende Form von Haarausfall (über 95 Prozent) ist die Alopecia androgenetica (hormonell-erblich bedingt), die sich vor allem bei Männern zeigt (Frauen weisen diese Form vermehrt nach den Wechseljahren auf). Bedingt durch den genetischen Defekt reagieren die Haarwurzeln empfindlich auf Testosteron und sterben irreparabel ab.
Die zweithäufigste Form ist die Alopecia areata (kreisrunder Haarausfall), deren Ursachen noch nicht vollständig geklärt sind. Man vermutet einen Autoimmunprozess, der zu den kahlen, runden Stellen an der Kopfhaut führt.
Der diffuse Haarausfall (Alopecia diffusa) wird durch Störungen im Hormonhaushalt verursacht. Diese können medikamentös bedingt sein, durch eine Hyperthyreose (Schilddrüsenüberfunktion) oder z.B. auch durch Stress, Fehlernährung oder Umweltgifte entstehen.
Haarausfall kann durch Mangelernährung (oder Diäten) entstehen. Hierdurch wird das Haar nicht mehr ausreichend mit lebensnotwendigen Substanzen versorgt, zum Teil kommt es auch zu einem Untergang der Haarwurzel. Besonders ein Eisenmangel (auch bei einer Eisenmangel Anämie zu beobachten) oder eine zu geringe Aufnahme von Zink und Kupfer wirken hier begünstigend auf die Entstehung.
Mit zunehmendem Alter nehmen die Dopaminproduktion und die Funktion der Dopamin-Rezeptoren natürlicherweise allmählich ab. Daneben können ungünstige Lebensstilfaktoren einen Dopaminmangel begünstigen:
Darüber hinaus können verschiedene genetische Faktoren die Dopamin-Synthese, den Dopamin-Stoffwechsel oder die Funktion der Dopamin-Andockstellen (Rezeptoren) auf den Nervenzellen so beeinflussen, dass die verfügbare Menge an Dopamin beziehungsweise die vorhandene Dopaminwirkung nicht ausreichend ist.
Vor allem in der Wachstumsphase (Anagenphase) des Haares, besteht eine hohe Stoffwechselaktivität im Haarfollikel. In dieser Phase reagiert der Haarfollikel äußerst empfindlich auf ein mangelhaftes Nährstoffangebot, die für die Keratinsynthese notwendig sind. Ein unzureichender Versorgungsstatus ist gerade bei Frauen häufig die Ursache für eine Ausdünnung der Haardichte, das sog. diffuse Effluvium (Haarausfall).
Da Dopamin Signale zwischen Neuronen weiterleitet, ist es für eine Vielzahl von Körperreaktionen verantwortlich, so etwa für die Feinmotorik oder die Körperbewegung, aber auch für psychischen Antrieb, Konzentration und Wohlbefinden. Ein Dopaminmangel kann sich somit auch auf das Haarwachstum auswirken.
Stress kann die Bildung des Botenstoffes beeinträchtigen oder die Funktion seiner Rezeptoren stören und so zu einem Mangel beitragen. Stress ist auch eine Ursache für diffusen Haarausfall.
Viele Frauen leiden unter Mikronährstoffmängeln. Besonders verbreitet sind Vitamin D oder Eisenmangel. Aber auch unter einem Zinkmangel leidet jede fünfte Frau. Mikronährstoffe sind aber absolut essentiell für gesunde Haare, worüber sich die Wissenschaft heutzutage absolut einig ist.
Eines dieser B-Vitamine und ein bekannter Superstoff für gesunde Haare ist Biotin. Das ist ein wichtiger Vitalstoff, der am Haarwachstum und an der Entwicklung der Haarwurzel beteiligt ist, ein Mangel an Biotin kann den Haarwuchs nachhaltig stören.
Hier ist eine Tabelle, die die wichtigsten Nährstoffe für gesundes Haar zusammenfasst:
| Nährstoff | Funktion | Mögliche Folgen eines Mangels |
|---|---|---|
| Zink | Fördert Haarwachstum, schützt vor Entzündungen | Haarausfall, Entzündungen der Kopfhaut |
| Kupfer | Reguliert Stoffwechselprozesse in Haarzellen | Störungen des Haarwachstums |
| Eisen | Wichtig für die Sauerstoffversorgung der Haarzellen | Spröde Haut, brüchige Haare, Haarausfall |
| B-Vitamine | Stärken Haut und Haare, regulieren Talgproduktion | Haarausfall, Hautprobleme |
| Biotin | Fördert starkes und glänzendes Haar | Haarausfall |
| Vitamin E | Schützt vor vorzeitiger Hautalterung | Hautprobleme |
Die Behandlung eines Dopaminmangels richtet sich nach der Ursache und den individuellen Symptomen.
Bei einem leichten Dopaminmangel hilft möglicherweise auch eine Lebensstil-Anpassung:
tags: #Dopaminmangel #Haarausfall #Ursachen #Behandlung
Diese Website verwendet Cookies. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen
Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.