DMSO (Dimethylsulfoxid) wird als scheinbares “Wundermittel” immer beliebter: Seien es Gelenkprobleme, Entzündungen, allgemeine Schmerzen oder sogar Krebs, all dies soll mit diesem Heilmittel heilbar sein.
DMSO bedeutet Dimethylsulfoxid, und ist eine (bei Raumtemperatur) farb- und geruchlose Lösung. Es handelt sich hierbei um eine organische Schwefelverbindung. Das bedeutet: DMSO ist eine natürlich vorkommende Substanz, welche aus einem Baumharz gewonnen wird.
Dimethylsulfoxid ist eine organische Schwefelverbindung, also eine natürlich vorkommende Substanz, auch als Methylsulfoxid oder Sulfinyldimethan bekannt. DMSO kann äusserlich und innerlich angewandt werden. DMSO eignet sich für die innerliche und die äußerliche Anwendung.
Nach der Einnahme wird Dimethylsulfoxid im Körper zu MSM, auch Dimethylsulfon oder DMSO 2 genannt, verstoffwechselt. Als “Wundermittel” wird DMSO einige Wirkungen zugeschrieben, wie die Krebshemmung, jedoch ist das meiste davon noch nicht nachgewiesen und nur an kleineren Studien oder Tierversuchen getestet. Lediglich penetrationsfördernde, abschwellenden und schmerzlindernde Effekte sind wissenschaftlich nachgewiesen. Jedoch auch nur im zeitlich begrenzten Gebrauch und bei stumpfen Verletzungen, sowie entzündlichen Gelenksveränderungen (z.B.
DMSO wird oft mit anderen Wirkstoffen gepaart, wie etwa Dexpanthenol oder Ibuprofen. Da Dimethylsulfoxid die Aufnahme von Medikamenten beschleunigen kann und bei Verstauchungen schmerzlindernd wirkt, ist eine Kombination mit anderen Wirkstoffen am effektivsten. DMSO hilft, die Aufnahme anderer Substanzen zu verbessern. Darum wird es gerne mit anderen Wirktstoffen in Kombination eingenommen. Gerade bei Verstauchungen wirkt es schmerzlindern, und wird hier gerne zusammen mit üblichen Medikamenten zusammen eingenommen; DMSO sorgt dafür, dass die entsprechende Substanz schneller in die Haut eindringen kann, und agiert gewissermaßen als Wegweiser.
Bei Substanzen/Medikamenten die über die Schleimhäute aufgenommen werden ist dieser Effekt noch stärker. Dort wirkt DMSO als Träger höchst effektiv und besonders bei schmerzlindernden Medikamenten ist dies ein beliebter Effekt.
Bereits 1963 entdeckte ein Team der Oregon Health & Science University Medical School, dass DMSO Membrane wie die Haut durchdringen kann, ohne diese zu beschädigen.
Definitiv nachgewiesen ist die Wirksamkeit von DMSO bei Schmerzen in Muskeln und Gelenken. Es entsteht eine analgetische (schmerzlindernde) Wirkung. Erreicht wird das durch eine Entwässerung der angeschwollenen Stelle, wodurch sich der Druck auf die Entzündung lindert. Ausserdem blockiert DMSO die beteiligten Nerven, das Schmerzsignal wird dann nicht mehr an das Gehirn weitergeleitet. Diese Wirkung hölt jedoch nur solange an, bis der Körper das DMSO wieder abgebaut hat.
Insbesondere bei Sportverletzungen sind Salben und Gels mit DMSO sehr beliebt. Die entzündungshemmende Wirkung konnte in Studien belegt werden.
1978 kam eine Studie zu dem Schluss, dass DMSO bei 213 untersuchten Patienten mit entzündlichen Erkrankungen des Urogenitaltrakts signifikante Erleichterung verschaffte. Die Forscher empfehlen Dimethylsulfoxid jedoch nur für entzündliche Erkrankungen des Urogenitaltrakts, die nicht durch eine Infektion oder einen Tumor verursacht wurden und bei denen die Symptome schwerwiegend waren. Eine 2016 durchgeführte Studie zeigte, dass eine Behandlung mit 2 % DMSO Entzündungen hemmte, welche von E.
Bei vielen anderen Anwendungen steht ein endgültiger wissenschaftlicher Beleg leider noch aus.
DMSO soll laut einigen Erfahrungsberichten gegen Haarausfall helfen bzw. den Haarwuchs stimulieren können. Zunächst scheint es unwahrscheinlich, dass DMSO auch gegen Haarausfall helfen kann. Denn DMSO wird im Körper zu MSM verstoffwechselt, welches tatsächlich gegen Haarausfall hilft und den Haarwuchs stimuliert.
Schwefel ist ein Spurenelement, das für gesunde Haare unentbehrlich ist. Dieses wird im Körper zu Keratin, ein Protein für gesundes und kräftiges Haar, umgewandelt. DMSO ist eine Schwefelverbindung, welche im Körper geteilt wird, wobei ein Teil zu MSM wird, ein organischer Schwefel, welcher auch als Nahrungsergänzung erhältlich ist. Eine koreanische Studie (2009) demonstrierte, wie MSM gegen Haarausfall bei Mäusen half.
Sollten Sie also an Haarausfall leiden, oder dünnes, brüchiges Haar besitzen, ist ein Kauf von MSM Pulver empfehlenswerter, als DMSO, welches mehr bei Schmerzen angewendet wird.
Schwefel ist ein Spurenelement, das für gesunde Haare sehr wichtig ist. Bei einem Mangel kann die Haargesundheit leiden. Wenn man von den positiven Effekten auf den Haarwuchs profitieren will, dann kann man MSM oder DMSO isoliert einnehmen. Beides sollte funktionieren.
DMSO hat eine Halbwertszeit von etwas mehr als 24 Stunden. Es ist also etwas länger als einen Tag im Körper aktiv, bis es vollständig abgebaut ist. Wenn man es also morgens als verdünnte Lösung trinkt oder äusserlich anwendet, dann ist es den ganzen Tag über im Körper aktiv.
Methylsulfonylmethan (MSM) ist eine Form von organischem Schwefel, der als Baustein für das Hauptprotein des Haares dient: Keratin. Die Forschung zeigt, dass MSM hilft, das Haar zu verdicken und ihm mehr Glanz zu verleihen. Es gibt viele Hinweise darauf, dass MSM viele positive Wirkungen hat. Von schmerzlindernd, entzündungshemmend bis hin zur Beschleunigung der Wundheilung.
Haare bestehen zu etwa 95 % aus Keratin. Der natürliche Schwefel MSM fördert die Übertragung von Keratin, da er leicht in das Bindegewebe eindringt und die Verbindungen unterstützt, die das Haar stark und gesund halten. Darüber hinaus unterstützt es die Wachstumsphase der Haarfollikel.
Neben seiner schmerzlindernden Wirkung hat MSM gute Eigenschaften, die mit Faktoren korrespondieren, die Haarausfall verhindern können. Es kann daher potenziell den Haarausfall bei Menschen mit autoimmunen Formen des Haarausfalls verbessern. Die Forschung hat auch gezeigt, dass MSM den Glanz des Haares verbessert.
DMSO Anwendungen am Auge, bei offenen Wunden, Verbrennungen von Gewebe, und bei starkem Sonnenbrand sollten nur nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Heilpraktiker durchgeführt werden.
Viele Wirkungen von DMSO sind wissenschaftlich noch nicht nachgewiesen. Die Anwendung, sowie Dosierung ist deshalb am effektivsten, wenn diese individuell für jeden angepasst sind.
Die Anwendung am Auge sowie bei offenen Wunden wie Verbrennungen von Gewebe oder starkem Sonnenbrand sollte nur unter ärztlicher Anleitung durchgeführt werden. Die Studienergebnisse zur Wirksamkeit bei dieser Art des Gebrauches sind nicht eindeutig und lassen keine generelle Empfehlung zu.
Verkäufer reiner DMSO-Produkte aus dem Internet sind sehr vorsichtig, was diesen rechtlichen Aspekt anbelangt. Auf den Flaschen von 99,9%igen DMSO finden sich oft Angaben wie „DMSO ist ein organisches Lösungsmittel“ und „die Eigenschaften und Anwendungsgebiete von DMSO sind vielfältig“.
Die angestrebten Wirkungen bei der Einnahme von DMSO sind aus pharmazeutischer/medizinischer Sicht nicht belegt, weshalb von einer innerlichen Anwendung gänzlich abgeraten werden muss.
MSM eignet sich aufgrund seiner hervorragenden Verträglichkeit sehr gut zur innerlichen Anwendung. MSM verbessert die Beweglichkeit und lindert den Schmerz bei Erkrankungen der Gelenke. MSM kann bei Erkrankungen der Gelenke sowohl alleine als auch in Kombination mit anderen Wirkstoffen wie Chondroitinsulfat und Glucosaminsulfat eingenommen werden.
MSM-haltige Zubereitungen werden in der Regel sehr gut vertragen, zur Sicherheit sollte es trotzdem zu den Mahlzeiten eingenommen werden (keine Übelkeit oder Erbrechen wie bei DMSO). Als Nebenwirkungen sind Blähungen und Bauchschmerzen zu nennen. Diese sind meistens von kurzer Dauer und kommen insbesondere zu Beginn der Einnahme gehäuft vor.
Wenn Sie MSM anwenden möchten, dann achten sie vor allem auf eine ausreichend lange Einnahmedauer. Bei sämtlichen Erkrankungen der Gelenke sollten es schon drei Monate sein, um einen eindeutigen Effekt feststellen zu können. Eine Ausnahme hiervon stellt der Gebrauch zur Vermeidung von Muskelkater nach dem Training dar.
MSM, oder Methylsulfonylmethan, ist eine natürliche Schwefelverbindung, die in Pflanzen, Tieren und Menschen vorkommt. MSM ist für seine schmerzstillenden und entzündungshemmenden Eigenschaften bekannt. Ja, MSM wird häufig zusammen mit Behandlungen wie Minoxidil oder Biotin eingesetzt, um die Gesamtergebnisse zu verbessern.
MSM kommt in geringen Mengen in bestimmten Lebensmitteln vor, darunter rohes Gemüse (Brokkoli, Grünkohl), Obst (Tomaten, Äpfel), Getreide und Milch.
Eine koreanische Studie (2009) demonstrierte, wie MSM gegen Haarausfall bei Mäusen half.
Schon im Jahr 2006 hat man an der Universitätsklinik Hamburg-Eppendorf eine Studie zur Wirkung des Siliziums auf die Haarqualität und den Haarwuchs durchgeführt. Bei 55 Probanden mit dünnem Haar, die über 6 Monate hinweg Silizium einnahmen, nahm die Haardicke um durchschnittlich 13 Prozent zu.
In einer anderen Studie über die Wirkung von MSM auf die Haut wurde ebenfalls eine signifikante Verbesserung der Haut nachgewiesen.
Die schmerzlindernde Wirkung von MSM wurde in der Forschung für die Behandlung von rheumatischen Beschwerden wie Arthrose nachgewiesen. Eine andere Studie zeigte, dass die Einnahme von MSM eine entlastende Wirkung auf eine Gruppe gesunder, junger, aber untrainierter Männer hatte, die intensiv Sport trieben. Die tägliche Einnahme von MSM über 10 Tage hatte eine lindernde Wirkung auf den oxidativen Stress, der nach einem intensiven Training auftritt.
Ganz egal für welche Haarausfallkur oder Haarwuchskur Sie sich jedoch entscheiden, an einer gewissen Ernährungsumstellung führt kein Weg vorbei. Beginnen Sie den Tag mit einem grossen Glas warmes Wasser mit frisch gepresster Zitrone und nehmen Sie Ihre letzte Mahlzeit des Tages am besten vor 19 Uhr ein.
Die Beachtung dieser fünf Regeln in Kombination mit einer Haarausfall- bzw. Haarwuchskur führt nach kürzester Zeit zu einer deutlichen Steigerung des Wohlbefindens und der persönlichen Leistungsfähigkeit. Werden sie plötzlich gemieden, atmet der Organismus buchstäblich auf. Je weniger Säuren und Schlacken in den Körper gelangen, umso schneller können die alten Ablagerungen - die sich unter anderem im Haarboden befinden und dort jeden Haarneuwuchs verhindern - gelöst und ausgeleitet werden.
DMSO kann eine interessante Option bei Haarausfall sein, insbesondere aufgrund seiner Fähigkeit, im Körper zu MSM umgewandelt zu werden. MSM selbst hat in Studien positive Effekte auf das Haarwachstum gezeigt. Es ist jedoch wichtig, die Anwendung von DMSO und MSM mit einem Arzt oder Heilpraktiker zu besprechen, um die richtige Dosierung und Anwendung zu gewährleisten und mögliche Risiken zu minimieren.
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