Disco-Fieber: Die kultigen 70er Jahre Frisuren erleben ein Comeback

Die 70er Jahre waren ein Jahrzehnt des Wandels, der Vielfalt und des Ausdrucks. Dies spiegelte sich auch in den Frisuren wider, die von natürlichen Hippie-Looks bis hin zu glamourösen Disco-Styles reichten. Heute erleben diese ikonischen Frisuren ein Revival und inspirieren uns mit ihrem einzigartigen Charme. Entdecken Sie die aufregenden Frisuren der 70er Jahre und wie Sie diese modern interpretieren können.

Es scheint, als hätte Emily Ratajkowski in letzter Zeit viel Spaß mit ihren Haaren gehabt. Denn jahrelang ging sie mit ihrem charakteristischen, mittellangen Haarschnitt auf Nummer sicher (aus gutem Grund, er steht ihr). Aber im letzten Jahr hat sie sich zum Beispiel an Curtain Bangs versucht, ultralange Extensions ausprobiert und dem Kupfer-Farbtrend eine Chance gegeben, um nur einige experimentelle Hairstyles zu nennen. Bei der Marc-Jacobs-Show in New York am 2. Februar 2023 zeigte sie sich sogar mit einem Pulp-Fiction-Bob inklusive Micro-Bangs.

Emily Ratajkowski und die "Disco Curls"

Die Frisurenveränderungen von Emily Ratajkowski hören nicht auf. Bei einer Veranstaltung zur Feier des Duftes “Flowerbomb” von Viktor und Rolf in New York trug das Model das Haar in Mega-Locken. Glänzend und voluminös - so wie die Frisuren der Gäste des legendären “Studio 54” in New York, wo in den 70er-Jahren jede:r von Diana Ross bis Andy Warhol und Grace Jones feierte.

Aber nicht nur das. Die Locken von Emily Ratajkowski geben uns auch noch einen anderen Flashback. Zwar nicht zurück bis in die 70er, aber immerhin 20 Jahre in die Vergangenheit. Erinnert ihr euch noch an die Party zum 30. Geburtstag von Kate Moss im Jahr 2004? Damals trug das Model auch XXL-Locken, die sich übrigens perfekt zum Feiern eignen, und die erinnern uns ganz stark an die Kurzzeit-Frisur von Emily Ratajkowski - nur eben in Blond. Auch Kate Moss kombinierte die Waves damals mit Smokey Eyes.

Um den Disco-Look abzurunden, entschied sich Emily Ratajkowski für eine schwarze, mit Pailletten besetzte Bluse und einer dazupassenden Schlaghose. In Sachen Make-up trug Emily Ratajkowski dunkle Smokey Eyes und Nude-Lips.

Auch unter den Streetstyles der Fashion Week in Milan für Herbst/Winter 2023/2024 sind die Power-Locken zu entdecken. Leicht gewellte Haare, höchstens bis zur Höhe der Ohren - ein softer Glam, den man am Abend als auch im Alltag tragen kann.

Einen Moment! Dieser Style kommt dir bekannt vor? Klar! Der 70er-Disco-Glam hat eindringlich an die Tür geklopft und auch noch einen Statement-Haarstyle im Gepäck: Fröhlich springende Disco-Locken, die nach Frühling aussehen sind zurück. Katie Holmes, Zendaya oder Emily Ratajkowski machen vor, wie toll der Style aussieht. Aufregend und Hingucker-Volumen inklusive: Der lockige XXL-Style begeistert die Fashionistas.

Während Lockenköpfe aufatmen können (schließlich brauchen sie nur einen Diffusor), müssen Glatthaar-Ladys nicht den Kopf hängenlassen. Wir zeigen, wie es geht.

Wir starten von vorne: Zunächst heißt es, die Haare gründlich durchkämmen und mit einem Hitzeschutz besprühen. Jetzt folgt der Griff zum Lockenstab. Achtung! Schmale Strähnen aufrollen. Ansonsten werden die einzelnen Haarpartien zu schwer und die jeweilige Locke ist schneller wieder glatt als man gucken kann. Auch wichtig: Beim engen Eindrehen die Richtung wechseln. Hin und weg vom Gesicht: Das verleiht dem Haar die nötige Dimension und sorgt dafür, dass die Locken nicht plump nach unten fallen, sondern am Haaransatz ineinander übergreifen.

Vorsichtig bis zum Ansatz eingedreht, wird die Locke nach dem Lösen kurz gehalten und mit einer Bobby-Pin an Ort und Stelle festgemacht. Nach einer halben Stunde wieder geöffnet und mit Haarspray fixiert, sitzen die Locken richtig schön fest. Diese Methode ist besonders schonend, allerdings auch nicht von jetzt auf gleich ins Haar gezaubert - schließlich funktioniert sie ohne Hitze.

Zunächst heißt es: Haare waschen oder mit etwas Wasser leicht besprühen. Auf sogenannte Seidenlockenwickler (einem gefüttertem Band mit Samt- oder Seidenbezug) werden nun die Strähnen aufgewickelt. Auch hier heißt es: schön straff ziehen und die Enden mit einem Gummiband fixieren. Am nächsten Morgen wird die Beauty-Montage dann gelöst und et voilà, wir freuen uns über die springende Lockenpracht.

Disco Curls erinnern an die legendären New Yorker It-Girls der 70er Jahre und gelten als einer der angesagtesten Trend-Looks für den Herbst 2019, in den schönsten Varianten abzuschauen bei Michael Kors und Oscar de la Renta.

Wie die wilde Lockenmähne am besten gelingt und welches die wichtigsten Styling-Essentials sind.

Für die Disco Curls auf dem Laufsteg bei Michael Kors für Herbst/Winter 2019/20 ließ sich Starstylist James Pecis vom New Yorker Party-Look der 70er und 80er Jahre inspirieren, soviel steht fest. Um die richtigen Texturen für die besonders üppige Fülle zu kreieren, kam ihm zudem seine private Leidenschaft fürs Surfen und die Liebe zu lockigem Beach Hair zugute. Mit Hilfe schmaler Papilotten und den texturgebenden Lockenprodukten von Oribe gelangt ihm ein moderner Haar-Look, der gleichermaßen ungezähmt (in den Längen) wie glamourös (am Ansatz) ist.

Disco Curls: die Trendfrisur Schritt für Schritt nachstylen

Step 1: Wickeln und Weben

Für glamouröse Disco Curls wie bei Michael Kors zunächst in das frisch gewaschene, feuchte Haar einen lockenformenden Schaum einkneten. Dann die Haare in einen Mittelscheitel kämmen, in viele schmale Partien unterteilen und Strähne für Strähne straff auf vorgeheizte, schmale Wickler drehen oder (wie nachfolgend im Bild) fest eindrehen und mit langen Haarnadeln verweben; am Ansatz etwa zwei Finger breit auslassen. Die fertig gewickelten Haarrollen mit Klammern fixieren und unter Hitze trocknen. Anschließend gut auskühlen lassen.

Step 2: Auflockern und Aufbauschen

Das mit dem Föhn oder unter einer Trockenhaube getrocknete, abgekühlte Haar Strähne für Strähne von den Wicklern lösen und behutsam mit gespreizten Fingern auflockern und aufbauschen - vor allem in den Längen und Spitzen; links und rechts neben dem Scheitel das Haar glatt und glänzend auf die Kopfhaut legen. Am Ansatz mit Glanzspray besprühen für den extra glamourösen Look; die Längen mit einer weichen Bürste ausbürsten und leicht toupieren, sodass sich ein krisseliges XL-Volumen ergibt. Die fertigen Disco Curls abschließend mit einem federleichten Haarspray fixieren.

BAZAAR-Tipp: Besonders schonend sind weiche, mit Stoff überzogene Papilotten und Schaumstoff-Wickler, die die Locken über Nacht formen und ohne Hitze auskommen. Für ein schnelles Haar-Styling oder Refreshing vor der Party sind spezielle Lockenformer ideal, die einzelne Strähnen im Handumdrehen einzwirbeln und zu kleinen und großen Korkenzieherlocken formen. Breit gezinkte Kämme helfen beim Entwirren und Aufbauschen der Disco Curls.

Diese Pflege- und Styling-Essentials machen Locken (noch) schöner

Egal ob von Natur aus gegeben oder via Wickler und Hitzestyler geformt: lockiges Haar trocknet besonders schnell aus und braucht ein Extra an Pflege, die dann allerdings nicht glättend wirken, sondern den Locken zu mehr Sprungkraft und Elastizität verhelfen sollte. Ideal sind Haaröle sowie texturierende Schaumprodukte, die ins feuchte Haar eingeknetet werden. Vor dem Hitzestyling die Haare konsequent mit einem Hitzefluid schützen.

Weitere ikonische Frisuren der 70er Jahre

Lockenmähne, Haarbänder oder toupierte Haare - der Seventies-Look war dynamisch und wild. Hier zeigen wir dir die schönsten 70er Jahre Frisuren. Der wuschelige Stufenhaarschnitt und ein breites Haarband machen den Look perfekt!

Der Stil wurde dabei von der Hippiebewegung beeinflusst, deren Hauptzeit von 1965 bis 1971 war. Frauen und Männer trugen in dieser Zeit ihre Haare lang und offen. In konventionelleren Kreisen wurde dagegen die Föhnfrisur populär. Farrah Fawcett war hier das Vorbild. Die Haare wurden mithilfe einer Rundbürste in Form gebracht und überzeugten danach in den typischen Seventies-Wellen.

Föhnfrisur: Die Haarspitzen wurden nach außen gedreht. Das erreichte man mit einer Rundbürste und einem Föhn oder Lockenwicklern. Anschließend wurde die Frisur entweder mit Mittelscheitel oder tief sitzendem Scheitel getragen. Haarspray war Pflicht. Als besonderes Highlight steckte man sich Blumen ins Haar. Wer die Frisur heute nachstylen möchte, toupiert den Haaransatz und bearbeitet die Haarspitzen mit einem Lockenstab.

Afro: Einen Afro, so wie ihn Pam Griers hatte, wollte in den 70ern jeder!

Locken: Große Locken - das war der typische Seventies-Look, der den wilden Siebzigern gerecht wurde. Mit einem Haarband um die Stirn entsteht zusätzliches Volumen. Wer sich heutzutage einen Lockenkopf zaubern möchte, flechtet seine feuchten Haare am Abend in kleine Zöpfen, entwirrt diese am nächsten Morgen und knetet in das Haar über Kopf etwas Haarschaum.

Lang und natürlich: Die Haare wurden natürlich und offen getragen. Heute würde man es als Undone-Look bezeichnen. Dazu wirkte ein langer Pony sehr feminin.

Shag: Der Shag à la Jackie Fox wurde vor allem während der 80er populär, etablierte sich aber auch schon in den 70ern. Der Haarschnitt bestand aus durchgestuftem Haar und ausgefransten Spitzen. Daher wirkte er besonders lässig und wuschelig. Der Style lässt sich mit einem Stufenhaarschnitt leicht immitieren, wenn du die Haare durchwuschelst und mit Haarschaum oder Haarspray fixierst - die Haarspitzen dabei noch etwas herausformen.

Toupierte Haare gehören ebenso zum typischen Retro-Stil: Dafür wird besonders das Deckhaar toupiert und am Hinterkopf zusammengefasst. Mit einer Rundbürste oder einem Lockenstab können die Haarspitzen noch in Form gebracht werden.

Hier erfährst du, wie du Haare toupieren kannst. Haare toupieren: So gelingt die Technik!

Du interessierst dich für den Stil weiterer Jahrzehnte? Hier zeigen wir dir typische 80er Frisuren und 90er Frisuren. Schöne Vintage-Frisuren findest du dagegen hier.

Make-up der 70er Jahre

Das Ziel eines 70er Makeup ist ein von der Sonne geküsster Teint, strahlend vor Gesundheit. In den Siebzigern sind ganzjährige goldene Bräune und ein natürlicher Schimmer angesagt - die künstlichen Puppenaugen des Sechziger Makeup werden abgelöst von erwachsenerer Weiblichkeit. Besonders beliebt sind tagsüber erdige und natürliche Farben, beim Lidschatten auch Grün und Hellblau. Die Augen sind aber immer weich geschminkt mit perfekten Übergängen und betont wird mit leicht verwischten Kajal Stiften. Schwarzer Eyeliner hat erstmal ausgedient.

So wie immer fangen wir mit einer Grundierung an. Außerdem reichlich Highlighter benutzen. Aufgehellt wird nicht nur der Bereich unter den Augen, sondern auch Stirnmitte, über Kinn, Oberlippe und den Wangen. Beim Puder sind wir sehr sparsam. Die Augenbrauen sind in den Siebzigern dünn bis sehr dünn und betont. Am Besten mit einem Stift nachzeichnen.

Ganz wichtig für den 70er Look ist die Bräune. Die erzeugt man am Besten mit Bronzer oder Sonnenpuder. Der Bronzer kann ruhig Glitzerpartikel enthalten. Beim Lidschatten kann man sich richtig austoben. Nun einen dritten Ton nehmen, ich habe ein Grünbraun gewählt. Den Ton noch weiter außen einschattieren. Außerdem diese Lidschattenfarbe auch um das Auge herumziehen und den unteren Augenrand damit betonen. Als letztes ein schimmerndes hellgrün nehmen und den Bereich zwischen Augenbrauen und beweglichem Lid auffüllen.

Und das heißt, es ist Rouge und Bronzer Time!! In den Siebzigern sind ganzjährige goldene Bräune und ein natürlicher Schimmer angesagt - die künstlichen Puppenaugen des Sechziger Makeup werden abgelöst von erwachsenerer Weiblichkeit.

Die Siebziger Jahre haben ein sehr eigenständiges Profil, denn es gibt viele neue kulturelle Strömungen, die auch Mode, Frisuren und Makeup der 70er beeinflussen.

In den 70er Jahren politisieren sich die Menschen, was auch negative Aspekte hat - Terrorismus wie durch RAF oder IRA erscheint auf der Bildfläche. Romantik und Blumenkinderlook bestimmen das Bild beim Hippie Make-up.

Der ursprüngliche Hippietrend bildet die Zeit ab, in der er entstand, also den Look der Endsechziger und Anfänge der 70er Jahre und ist deshalb betont jugendlich und auch verspielt.

Die Siebziger waren das Jahrzehnt der Disco-Bewegung, Hippies und des Glam-Rock. Originell, bunt und etwas übertrieben war das Styling der schrägen Seventies zudem. Heute wird der Seventies-Look einen Tick cleaner und eleganter interpretiert.

Denken Sie an ABBA, Donna Summer und die Rolling Stones und Sie haben sofort die typischen Looks der Seventies vor Augen: Flower-Power-Outfits, große Locken, Stufenschnitte und Bohème-Attitüde. Diese Looks funktionieren auch heute noch - zumindest, wenn man sie modern interpretiert. Wir verraten, wie das ganz einfach gelingt.

Die Mode: Originell, schräg, schrill. Die 70er stehen in Sachen Modestyling für kräftige Farben, auffällige Muster und feste Stoffe ebenso wie für große Krägen, knappe Röcke und Plateau-Schuhe. Auch typisch Siebziger: glänzende Stoffe und Pailletten - ein Relikt der Disco-Ära. Blumenprints, Batik-Muster und flatternde Kleider erinnern an die Hippies von damals.

Die Frisuren: Wenn das Outfit mit Farben, Formen oder Materialien knallt, halten sich die Frisuren idealerweise eher zurück. Anstelle einer perfekten Föhn-Frisur setzte man dann auf ein cooles Undone-Finish.

Das Make-up: Perfekt zum 70er-Jahre-Look passen verruchte Smokey-Eyes oder der Nude-Look.

Moderne Interpretationen der 70er Jahre Frisuren

Lockig, wild - aber eleganter als in den 70ern: die Bob-Frisur mit Wellen oder Locken. Tipp: Besprechen Sie am besten mit ihrem Friseur, welcher Bob-Cut am besten zu Ihnen und Ihren Locken passt. Und lassen Sie ihr Haar öfter mal an der Luft trocken, anstelle es zu föhnen.

Schulterlanges Haar mit Long-Pony ist auch heute noch en vogue. Besonders trendig wirkt es jetzt, wenn es in Blond-Nuancen gefärbt ist.

Lang, natürlich und unfrisiert - der Undone-Look funktionierte in den 70er-Jahren genauso gut wie heute. Um Haaraccessoires kam in den Siebzigern keine Frau herum. Deren mitunter stylischster Vorteil: Minimaler Aufwand, großer Auftritt. Das passt dazu: Glitzer und Glamour in Form von irisierendem Metallic, Lackleder und Pailletten.

Modernen Charme bekommt der typische Seventies-Pony in Kombination mit schlüsselbeinlangem Haar. Wichtig: Frisieren Sie ihn bloß nicht zu ordentlich. Am besten macht er sich leicht wellig. Verwuscheln Sie ihn hierfür im Laufe des Tages mit den Fingern.

Die Föhnwelle - Kultfrisur der 70er

Diese Föhnwelle Frisur im 70er Jahre Stil bringt den Glamour der Kultserie Drei Engel für Charlie direkt zu Ihnen nach Hause. Die Langhaarperücke mit typischer Stufung und geschwungenem Volumen passt perfekt zu 70er Jahre Disco Fever Kostümen oder auch für extravagante 80er Jahre Events.

Details Föhnwelle Frisur 70er Jahre

  • Langhaarperücke im Stil der 70er Jahre
  • Föhnwelle mit viel Volumen
  • Stufig geschnitten für authentischen Look
  • Elastischem Haarnetz für angenehmen Halt

Retro Langhaarfrisur - Disco Perücke Damen Die Föhnwelle Frisur 70er Jahre ist ein echter Klassiker unter den Retro-Frisuren. Mit ihren ikonischen Locken und dem stufigen Schnitt sorgt diese Langhaarperücke für echtes Charlie’s Angels Feeling. Sie besteht aus hochwertigem Kunsthaar, das sich weich anfühlt und natürlich wirkt. Die typischen Außenwellen und das großzügige Volumen im Pony- und Seitenbereich bringen sofort den Glanz der 70er Jahre zurück.

Egal ob Sie eine Kostümperücke für Fasching, Mottoparty oder Bühnenauftritt suchen - diese Frisur lässt Sie wie eine echte Disco-Diva glänzen. Mit dem eingenähten Haarnetz sitzt die Perücke sicher und bequem. Perfekt kombinierbar mit Glitzerkleid, Schlaghose oder Plateauschuhen für einen unvergesslichen Auftritt im Stil der wilden Siebziger!

Perücke vorsichtig der Verpackung und dem Netz entnehmen. Nicht schütteln, bürsten oder kämmen, sondern nur leicht mit den Fingern in Form bringen. Vorsichtig von der Stirn aus über den Hinterkopf ziehen. So werden Sie lange Freude an dieser schönen Perücke haben. Sollten Sie selbst lange Haare haben, empfehlen wir ein zusätzliches Haarnetz.

Retro-Frisuren für Herren

Ikonische Styles aus verschiedenen Jahrzehnten feiern 2025 ein stylisches Comeback. Herrenfriseur Jim Shaw erklärt seine Lieblings-Looks der 50er, 60er, 70er, 80er und 90er, die derzeit besonders häufig im Salon nachgefragt werden - inklusive Tipps, wie man die Retro-Frisuren aktuell stylt.

Der Pompadour

Der Pompadour ist ein Signature Style der 1950er Jahre, der durch Elvis Presley und James Dean im kollektiven Gedächtnis verhaftet ist. Dieser zurückgekämmte, voluminöse Hairstyle eignet sich besonders gut als Frisur für Männer mit mittellangen bis längeren Haaren. Mithilfe von Föhn und Rundbürste bauen Sie maximales Volumen auf und formen die glatte, zurückgekämmte Form des Pompadours. Zum Abschluss sorgt Pomade oder Wachs für starken Halt, ein leichter Sprühstoß Haarspray bringt Glanz und langanhaltenden Style. Heute lässt sich der Look modern updaten, indem man ihn mit kürzeren oder unverbundenen Seiten kombiniert.

Der Mod Haarschnitt

Der Mod Haarschnitt zeichnet sich durch längeres Haar am Oberkopf, lange Koteletten und Textur im gesamten Schnitt aus - oben, an den Seiten und im Nacken. Häufig gehört auch ein schwerer Pony zum Looks. Am besten wirkt dieser Haarschnitt locker und messy gestylt. Ein texturgebendes Spray, z.B. ein Salzspray, verleiht dem Mod Cut zusätzlichen Charakter und Griffigkeit.

Die moderne Variante ersetzt den langen, schweren Pony durch eine kürzere, texturierte Version, die dem Look mehr Weichheit verleiht. Wollen Sie noch mehr über den Mod Cut erfahren? Wem er steht? Was ihn vom Shag, Mullet und Wolf Cut unterscheidet?

Der Shag

Der Shag war bei vielen Rockmusikern der 70er beliebt, darunter David Bowie und Rod Stewart. Er ist stark gestuft und texturiert, reicht traditionell bis zu den Schultern und weist unterschiedliche Längen im Schnitt auf. Auch dieser Look funktioniert am besten mit texturierenden Produkten wie Salzspray oder Mousse, um die natürliche Haarstruktur zu betonen. Für eine moderne Interpretation füge ich gerne zusätzliche kürzere Stufen hinzu. Auch ein Pony kann den Schnitt aktualisieren - ein langer, seitlich geschwungener Pony passt gut zum Shag, ebenso wie ein kürzerer, fransiger Pony.

Der Bowl Cut

Der Bowl Cut war ein großer Trend in den 70er- und 80er-Jahren - und einer, von dem wir nicht dachten, dass er zurückkommt! Er zeichnet sich durch einen geraden, stumpfen Pony aus, der rund um den Kopf gleichmäßig geschnitten ist. Der Schnitt kann glatt und sleek oder texturiert und wellig gestylt werden, wird aber meist eher glatt getragen. Eine moderne Bowl Cut-Variante. Die moderne Version für 2025 bringt Textur ins Spiel oder variiert die Länge - vorne kurz, hinten länger. Besonders beliebt ist die Kombination mit einem Undercut für einen auffälligeren Look.

Curtain Bangs

Curtain Bangs waren in den 90ern bei Männern sehr angesagt - und sind jetzt wieder im Trend. Besonders bei Männern mit längeren Haaren und welliger Struktur. Eine Rundbürste beim Föhnen hilft, die S-Form der Curtain Bangs zu erzielen - und ist auch heute noch eine gute Stylingmethode.

Styling-Tipps für Retro-Frisuren

Ja! Retro ist Trend und Statement zugleich. Egal ob glattes Rockabilly-Haar oder lässige Grunge-Wellen: Die Frisuren der 1950er bis 1990er Jahre feiern 2025 ein Comeback. Doch nicht jeder Style passt zu jedem Haartyp.

Styling-Tipp: Föhn, Rundbürste und Pomade sind die besten Freunde des Pompadour.

Styling-Tipp: Texturierendes Sea Salt Spray oder Mousse bringen die Wellen zur Geltung.

Styling-Tipp: Nutzen Sie Lockencreme oder Leave-in Conditioner für Definition.

Die folgende Tabelle gibt eine Übersicht, welche Gesichtsform am besten zu welcher Frisur passt:

Gesichtsform Empfohlene Frisur Warum?
Dreieckiges Gesicht Voluminöse Frisuren Betont die Stirn, gleicht das breite Kiefer aus
Herzförmiges Gesicht Frisuren mit weichen Linien Mildert die Stirnpartie, betont die Augen
Längliches Gesicht Frisuren mit Volumen an den Seiten Vermeidet zusätzliche Höhe
Rechteckiges Gesicht Frisuren mit horizontalen Linien Bricht die Länge durch horizontale Linien
OVales Gesicht Viele verschiedene Frisuren Unterstützt die natürliche Balance

tags: #disco #70er #jahre #frisur

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