DHEA Erhöht Haarausfall: Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten

Dihydrotestosteron (DHT) spielt eine wichtige Rolle als männliches Geschlechtshormon. Durch eine erblich bedingte Überempfindlichkeit der Haarwurzeln kann es aber auch zu Haarausfall führen - bei Männern wie Frauen. Eine Behandlung ist mit DHT-Blockern möglich. Oft ist eine begleitende bio-regenerative Therapie sinnvoll.

Im Folgenden erfahren Sie mehr über DHT, die Rolle bei Haarausfall und Behandlungsmöglichkeiten.

Die Rolle von DHT im Körper

Damit der menschliche Organismus funktioniert, müssen Informationen im Körper übertragen werden. Hormone sind chemische Botenstoffe, die im Blutkreislauf transportiert werden. Ein wichtiges Hormon für die männliche Entwicklung ist das männliche Sexualhormon Testosteron. Die biologisch aktivste Form von Testosteron ist Dihydrotestosteron (DHT). Es wird auch 5-alpha-Dihydrotestosteron oder Androstanolon genannt.

Die Wirkungen von Testosteron und DHT sind gleich: Sie dienen der Entwicklung eines männlichen Embryos und in der Pubertät der Entwicklung vom Jungen zum Mann. Der überwiegende Teil des Dihydrotestosterons ist an das Sexualhormon-bindende Globulin gebunden. Nur etwa ein Prozent zirkuliert frei im Blut.

Androgene kommen nicht nur im männlichen Körper vor, auch für Frauen sind sie wichtig. Sie sind jedoch in deutlich geringerer Konzentration im Blut enthalten. Bei der Frau spielen sie eine andere, aber ebenso wichtige Rolle. Sie dienen als Vorstufe für die Synthese weiblicher Geschlechtshormone. So dient Testosteron nicht nur als Vorstufe für DHT, sondern ist auch ein Prohormon des weiblichen Geschlechtshormons Estradiol.

Weil der Metabolit DHT eine höhere Affinität zu Androgenrezeptoren aufweist als Testosteron, kann es effektiver wirken. Der Komplex aus DHT und dem Androgenrezeptor wandert zum Zellkern der entsprechenden Zielzelle und beeinflusst dort die DNA-Synthese, um seine Wirkung auszuüben. Durch eine Reduktase kann DHT zu 17-Ketosteroiden verstoffwechselt und über den Urin ausgeschieden werden.

Bei manchen Menschen kommt es vor, dass die Konzentration von DHT im Blut zu hoch ist. Das passiert zum Beispiel bei einer angeborenen Hyperplasie der Nebennierenrinde oder Tumoren der Nebennieren und Eierstöcke sowie Hodentumoren. Bei Frauen kann ein Syndrom der polycystischen Ovarien (PCO-Syndrom) zu einem erhöhten Testosteronspiegel im Blut führen. Ein erhöhter Spiegel männlicher Geschlechtshormone kann bei Jungen zum Beispiel für eine frühzeitige Pubertät sorgen, bei Frauen für eine Vermännlichung (Virilisierung) des äußeren Erscheinungsbildes.

Es gibt auch Erkrankungen, bei denen der DHT-Spiegel im Blut zu niedrig ist. Oft äußert sich dies in nicht vollständig ausgebildeten männlichen Geschlechtsorganen, Störungen der Libido oder Impotenz. Häufigste Störungen sind der Pseudohermaphroditismus masculinus oder ein Klinefelter-Syndrom.

DHT und Haarausfall

Das Hormon Dihydrotestosteron befindet sich regulär auch in der Kopfhaut. Bei Patienten mit erblich bedingtem Haarausfall bindet sich zu viel DHT an die Androgenrezeptoren oder es ruft eine zu starke Wirkung hervor. Die Blutgefäße in der Kopfhaut werden reduziert, woraufhin die Haarwurzel nicht mehr richtig mit Nährstoffen versorgt wird.

Es gibt zwei Hauptgründe, weshalb bei manchen Menschen die androgenetische Alopezie ausgelöst wird: Eine große Anzahl an DHT-empfindlichen Rezeptoren an der Kopfhaut oder eine lokale Überexpression des Enzyms 5-alpha-Reduktase. Beide Faktoren sind erblich bedingt, was dazu führt, dass sie bei manchen Menschen vorkommen und bei anderen nicht.

Im Laufe des Lebens leiden bis zu 80 Prozent aller Männer an erblich bedingtem Haarausfall. Diese auch als androgenetische Alopezie bezeichnete Störung ist die mit Abstand häufigste Ursache für übermäßigen Haarverlust. Die androgenetische Alopezie zeigt bei Männern ein charakteristisches Muster und ist dadurch eine klinische Blickdiagnose: Sie beginnt mit Geheimratsecken, dann lichten sich die Stirn und die Schläfen zunehmend. Auch am oberen Hinterkopf entsteht häufig eine kahle Stelle. Im Endstadium steht nur noch ein Haarkranz, der zwischen den Ohren über den Hinterkopf verläuft. Ein kompletter Haarverlust entsteht nur selten.

Weniger bekannt ist der erblich bedingte Haarausfall bei Frauen. Aber auch hier ist fast jede zweite Frau betroffen, wenn auch oft in geringerem Ausmaß. Bei Frauen kommt es meist primär zu einem Haarverlust im Bereich des Scheitels. Das Haar dünnt dort zunehmend aus und der Scheitel erscheint immer breiter.

Es ist auch ein Mythos, Haarverlust sei in erster Linie ein Männerthema. Die Wahrheit ist: Auf diesem Gebiet herrscht Gleichstand, auch wenn bei Männern das Problem meist früher zutage tritt und dann auch häufiger zum kompletten Kahlschlag führt.

Tatsächlich spielen die Hormone beim Thema schönes und gesundes Haar eine zentrale Rolle - was dazu führt, dass auch schon junge Menschen in der Phase der Pubertät unter dem Verlust der Haarpracht zu leiden haben. Hier kommt das männliche Geschlechtshormon DHEA zum Zug - auch bei Frauen - und verkürzt die Wachstumsphase der Haare. Je nachdem, wie empfindlich die Haarfollikel auf Androgene (männliche Geschlechtshormone) im Körper reagieren, kann es zu Haarausfall kommen.

Übrigens ist es auch ein Mythos, Haarverlust sei in erster Linie ein Männerthema. Die Wahrheit ist: Auf diesem Gebiet herrscht Gleichstand, auch wenn bei Männern das Problem meist früher zutage tritt und dann auch häufiger zum kompletten Kahlschlag führt.

Tatsächlich spielen die Hormone beim Thema schönes und gesundes Haar eine zentrale Rolle - was dazu führt, dass auch schon junge Menschen in der Phase der Pubertät unter dem Verlust der Haarpracht zu leiden haben. Hier kommt das männliche Geschlechtshormon DHEA zum Zug - auch bei Frauen - und verkürzt die Wachstumsphase der Haare. Je nachdem, wie empfindlich die Haarfollikel auf Androgene (männliche Geschlechtshormone) im Körper reagieren, kann es zu Haarausfall kommen.

Die gute Nachricht: Man kann einiges tun, damit es nicht zum Äußersten kommt. Abgesehen davon, dass nach der Heilung einer Krankheit auch der Haarausfall wieder verschwindet. Besonders stressbedingter Haarausfall klingt meist wieder ab, wenn mehr Entspannung ins Leben kommt - und das haben wir häufig selbst in der Hand. Selbst kreisrunder Haarausfall - wenn sich also kahle Stellen gebildet haben - heilt oft nach einiger Zeit von selbst ab. Bei vielen Frauen in den Wechseljahren wächst das Haar wieder durch eine passende Hormonersatztherapie.

Überhaupt gibt es von ärztlicher Seite viele Möglichkeiten, Haarausfall zu behandeln. Dazu ist es im ersten Schritt wichtig, die Ursache auszumachen.

Abgesehen von der rein medizinischen Seite von unschönem Haarverlust ist es ratsam, der Kopfhaut Gutes zu tun. Mit passenden Produkten kommt gereizte Kopfhaut wieder zur Ruhe und auch die Haarwurzeln erholen sich.

Wir empfehlen Ihnen mit unserem Phyto Hair Booster Tonikum ein passendes Produkt bei diffusem Haarausfall, der nicht krankheitsbedingt ist. Und mit dem Phyto Hair Booster Shampoo pflegen Sie Haare und Kopfhaut mit einem sanften und hochwirksamen Pflegeshampoo, das Haarausfall entgegenwirkt und die Haare bis in die Wurzeln stärkt.

Hyperandrogenämie und Haarausfall bei Frauen

Alle Frauen, insbesondere im zeugungsfähigen Alter, produzieren physiologisch eine niedrige Konzentration von männlichen Sexualhormonen oder Androgenen. Einige Krankheiten führen zu einer erhöhten Konzentration dieser männlichen Hormone, die als Hyperandrogenämie oder Androgenämie bekannt ist.

Als Hyperandrogenämie oder Androgenämie wird der Überschuss an Androgenen oder männlichen Sexualhormonen im Blut einer Frau bezeichnet. Unter diesen Hormonen sind die wichtigsten aufgrund ihrer starken Wirkung das Testosteron und das Dihydrotestosteron.

Symptome der Hyperandrogenämie:

  • Akne und Seborrhö
  • Hirsutismus oder Behaarung an für Androgene empfindlichen Bereichen wie dem Gesicht, dem Rücken, dem Bauch und der Brust
  • Haarausfall: typischerweise beginnt er am Scheitel und erstreckt sich bis zur Stirn
  • Virilisierung: Hypertrophe Klitoris, tiefe Stimme, männliche Muskelausbildung.
  • Amenorrhö oder unregelmäßige bzw.

Die Androgene werden bei der Frau hauptsächlich in zwei Organen produziert: den Eierstöcken und den Nebennieren. Normalerweise ist die Konzentration an Androstendion hoch.

Die Hauptursache der Hyperandrogenämie (70% der Fälle) ist das polyzystische Ovarialsyndrom. Diese Patientinnen suchen die Sprechstunde normalerweise wegen unregelmäßiger oder ausbleibender Menstruationszyklen aufgrund von Eisprungstörungen auf, verbunden mit Akne, Hirsutismus, Haarausfall o.ä.

Bei der suprarenal (durch die Nebennieren) hervorgerufenen Hyperandrogenämie ist der DHEA- oder SDHEA-Spiegel erhöht. Die kongeniale adrenale Hyperplasie ist eine Störung genetischen Ursprungs, bei der eine Mutation in einigen der Enzyme vorliegt, welche Steroidhormone metabolisieren.

Man muss immer mit einer ausführlichen Krankengeschichte beginnen. Erforschung der familiären Vorgeschichte, Evolution der Symptomatik, Menstrualmuster…Anschließend ist es obligatorisch, eine umfassende körperliche und gynäkologische Untersuchung vorzunehmen. Lokalisierung und Menge an Körperbehaarung, Akne, Auftreten von Haarausfall sowie Wiegen und Messen der Patientin.

Die Antwort es: ja. Zunächst muss die Ursache der Hyperandrogenämie diagnostiziert und, falls möglich, behandelt werden. Bei Patientinnen mit polyzystischem Ovarialsyndrom ist die Hauptursache der Sterilität ein anhaltendes Ausbleiben des Eisprungs.

Haarausfall - Ein alltägliches Problem

Haare zu verlieren ist ganz normal. Haarausfall - ein angstbesetztes Thema, mit dem die meisten Menschen irgendwann im Leben in Berührung kommen, in mehr oder minder schwerer Form. Haare in Kamm oder Bürste zu finden - an sich völlig normal.

Wie der gesamte Organismus, unterliegen auch die Haare einem Zyklus: Ein einzelnes Haar wächst für zwei bis sechs Jahre, befindet sich für ein bis zwei Wochen in einem Übergangsstadium, dann für weitere zwei bis vier Monate im Ruhestadium - und fällt schließlich aus. Da sich unsere Haare alle in einem unterschiedlichen Stadium befinden, verlieren wir naturgemäß ständig welche. Wer bis zu 100 Haare am Tag verliert, braucht sich nicht zu sorgen.

Aber woher weiß man das genau - denn wer würde schon nachzählen? Am Ende ist es eine Sache der Beobachtung: Wenn am Morgen deutlich mehr Haare auf dem Kopfkissen liegen, beim Kämmen büschelweise Haare ausgehen und die Haare sich dünner anfühlen als gewohnt - spätestens dann sollte der Hausarzt bzw.

In den meisten Fällen ist Haarausfall genetisch bedingt, der Verlauf und die Ausprägung sind so individuell wie Pickel in der Pubertät - während die einen von schwerer Akne heimgesucht werden, trüben bei den anderen nur vereinzelte Störenfriede das ansonsten makellose Hautbild. Grund, weshalb viele Menschen gar nicht ahnen, dass auch sie zumindest eine milde Form von genetisch bedingtem Haarausfall haben.

Haarausfall adé: Effektive Wege, um Haarausfall zu stoppen und das Haarwachstum zu fördern!

Behandlungsmöglichkeiten

Insbesondere im Anfangsstadium kann es helfen, den Speiseplan mit pflanzlichen DHT-Blockern anzureichern. Als medikamentöse Alternative kommt Alfatradiol in Betracht. Es hemmt die 5-alpha-Reduktase, die Testosteron in DHT umwandelt. Ein weiterer 5-alpha-Reduktase-Hemmer ist Finasterid. Es wird systemisch als Tablette eingenommen und eigentlich zur Behandlung einer benignen Prostatahyperplasie (BPH) eingesetzt. Aus derselben Wirkstoffklasse kommt Dutasterid. Er ist jedoch in Deutschland nicht zur Behandlung von Haarausfall zugelassen und kann nur off-label verwendet werden.

Wenn DHT-Blocker nicht effektiv genug wirken oder um das Haar zusätzlich zu unterstützen, kann eine bio-regenerative Therapie zum Einsatz kommen. Zur Auswahl steht zum Beispiel die PRP-Therapie. PRP steht für Platelet Rich Plasma. Dem betroffenen Patienten wird Blut entnommen und in einem speziellen Verfahren so aufbereitet, dass thrombozytenreiches Plasma gewonnen wird. Es wird in die Kopfhaut injiziert. Zusätzlich wird durch eine Neubildung von Kapillaren die Durchblutung der Kopfhaut gesteigert.

Eine weitere Möglichkeit ist die Behandlung mit einer Low-Level-Laser-Therapie. Dabei wird die Kopfhaut mit einem medizinischen Laser behandelt. Die Durchblutung wird gesteigert, die Haare zu einem Übergang in die Wachstumsphase angeregt und die Wachstumsphase verlängert.

Bei der Option der Stammzellentherapie werden aus dem Unterhautfettgewebe des Patienten durch ein spezielles Aufbereitungsverfahren Stammzellen gewonnen. Diese werden in die Kopfhaut gespritzt und produzieren dort Wachstumsfaktoren, die das Haarwachstum anregen.

Eine alternativmedizinische Methode ist die Mesotherapie. Dabei werden bestimmte Nährstoffe, Vitamine, Hyaluronsäure oder homöopathische Medikamente in die Kopfhaut eingebracht, um dort die Selbstheilungskräfte anzuregen.

Wenn trotz aller Behandlungsmaßnahmen keine befriedigende Haardichte erreicht werden kann, kommt eine Haartransplantation infrage. Wichtig ist, dass zuvor der Haarausfall gestoppt wurde, um ein langfristig ästhetisches Ergebnis zu erreichen. Sonst besteht die Gefahr, dass die Haarlinie weiter zurückweicht und das Transplantat als behaarter Fleck zurückbleibt.

Im Zentrum für moderne Haartransplantation verwenden wir zur Haartransplantation die moderne I-FUE-Methode. I-FUE bedeutet Intermittend Follicular Unit Extraction. Dabei werden einzelne follikuläre Einheiten aus Bereichen dichten und gesunden Spenderhaars entnommen, meistens aus dem hinteren Kopfbereich.

Nach nur kurzer Zwischenlagerung in einer Kochsalzlösung werden die Transplantate an die kahlen Stellen implantiert.

Zusätzlich lässt sich der Haarwuchs mit einem koffeinhaltigen Shampoo (z. B. Östrogene kann erwogen werden, wenn keine Auffälligkeiten in der Labordiagnostik vorliegen.

antiandrogen wirksamen Gestagenen erfolgen. Langzeitanwendung über 6 und mehr Monate geraten (Off-Label-Use), da die Produktion erheblicher Mengen an Androgenen in den Eierstöcken schon innerhalb kürzester Zeit wieder einsetzt, wenn die bei der Anwendung ansonsten übliche siebentägige Pause eingelegt wird.

wirken über folgende Prinzipien: Das enthaltende Ethinylestradiol hebt durch Enzyminduktion den Spiegel des SHBG im Blut, dadurch wird mehr Testosteron in der Blutbahn zurückgehalten. Nur freies Testosteron ist in der Lage, in die Haarfollkelzelle zu gelangen.

In der Zelle blockieren Antiandrogene den Androgenrezeptor. So kann Testosteron, oder das wesentlich stärker wirkende DHT, nicht an den Androgenrezeptor binden und somit auch nicht seine schädliche Wirkung übermitteln.

Manche Antiandrogene, wie z. B. Chormadinonacetat, sind zusätzlich in der Lage, das Enzym 5α-Reduktase zu hemmen. So entsteht weniger DHT in der Zelle.

Antiandrogene können wie Ethinylestradiol den SHBG-Spiegel im Blut erhöhen.

Mikronährstoffen kann sich positiv auf das Haarwachstum auswirken.

So konnte gezeigt werden, dass Haarfollikel von Frauen mit einer androgenetischen Alopezie gegenüber denen gesunder Frauen einen Mangel an Panthothensäure, Biotin und L-Cystin aufweisen.

Im Rahmen eines Diätmanagements kann hier die Anwendung der Kombination aus Hirseextrakt, Pantothensäure und schwefelhaltigem L-Cystin (Priorin® Kapseln) empfohlen werden.

Sie erhöhen die Nährstoffdichte in den Blutgefäßen, sodass die Haarwurzeln auch bei geringerer Gefäßdichte mit Nährstoffen versorgt werden.

Minoxidil -Externa den Haarverlust bei 80-90 % der Betroffenen stoppen, bei etwa 50 % verdichtete sich das Haarkleid sichtbar. Die Wirkansätze von Minoxidil auf den Haarfollikel sind vielfältig, eines der wichtigsten Wirkprinzipien ist wahrscheinlich die Expression eines Wachstumsfaktors (VEGF) an der Haarpapille.

Unter Anwendung der Minoxidil-Lösung bei Frauen dunklen Typs wie Griechinnen oder Türkinnen kommt es in etwa 10-20 % der Fälle zu einer reversiblen Hypertrichose auf der Stirn und im Gesicht.

Andere Nebenwirkungen der äußerlichen Minoxidil-Anwendung sind bei etwa 5-10 % der Frauen Juckreiz und Rötung der Kopfhaut.

Minoxidil-Anwendungshinweise:

Das Haarwasser solte zweimal täglich aufgetragen werden.

Erst ca. 4 Stunden nach dem Auftragen kann eine Haarwäsche erfolgen.

Die Anwendung sollte ca. 2 Stunden vor dem Schlafen erfolgen, um eine Kontamination von Haut und Bettwäsche zu vermeiden (Hautirritationen).

Nach ca. 4 Wochen Therapie kann ein "shedding" auftreten, der Verlust von Telogenhaar, die Therapie darf nicht unterbrochen werden.

Erst nach ca. 6 Monaten kann die Effektivität bewertet werden.

Herdförmige nicht vernarbende Alopezien:

Die häufigste umschriebene Alopezie ist die Alopecia areata. Es handelt sich um ein bis mehrere herdförmige, scharf begrenzte Kahlstellen, in der Regel reversibel, aber unberechenbar schubweise rezidivierend.

Diese Alopezie ist nach der androgenetischen/hyperandrogenämischen und nach der diffusen Alopezie die dritthäufigste Form des Haarausfalls.

Sie kommt in etwa 20 % der Fälle familiär gehäuft vor und betrifft Frauen nicht so oft.

Außer am behaarten Kopf kann sie auch an jeder anderen behaarten Körperstelle auftreten.

Bevorzugte Lokalisationen sind der Hinterkopf und die Schläfenregion.

Die Herde entstehen ganz plötzlich und ohne subjektive Symptome.

Extremformen sind die Alopecia areata totalis mit völliger Haarlosigkeit des Kopfes und die Alopecia areata universalis, bei der sämtliche Körperhaare fehlen.

Als Ursache wird ein Autoimmungeschehen angenommen.

Der einzelne Herd ist rund oder oval, scharf begrenzt und komplett haarlos.

Als klinische Begleiterscheinung treten bei etwa 20 % der Patientinnen Nagelveränderungen auf, insbesondere Tüpfel- oder Grübchennägel.

Eine kausale Therapie existiert nicht. Der Verlauf der Alopezie ist unvorhersehbar.

Bei 30 % der Patientinnen dauert der erste Schub weniger als sechs Monate, bei 50 % ein Jahr.

Lediglich bei 20 % der Betroffenen wachsen die Haare nicht nach und etwa 70 % aller Patientinnen erleiden Rezidive nach freien Intervallen von wenigen Monaten bis vielen Jahren.

Herdförmig vernarbende Alopezien:

Vernarbende beziehungsweise atrophisierende Alopezien sind eine heterogene Gruppe von Erkrankungen, die zu einer irreversiblen Zerstörung von Haarfollikeln führen.

Verschiedene Formen von Alopezie

Hirsutismus

Unter Hirsutismus versteht man das Auftreten von dunkel pigmentierten Haaren bei der Frau an Stellen, an denen sich bei der Frau normalerweise nur dünne Flaumhaare befinden.

Diese Stellen befinden sich im Gesicht (Oberlippe, Wangen, Kinn), am Bauch zwischen Nabel und Schamhaargrenze, an den Oberschenkelinnenseiten und am Rücken.

Die Ursache für Hirsutismus ist in den meisten Fällen eine vermehrte Wirkung männlicher Geschlechtshormone an den Haarfollikeln.

Die Behandlung erfolgt meist mit speziellen oralen Kontrazeptiva (Pillen), die zum einen die Produktion von männlichen Geschlechtshormonen im Eierstock hemmen, zum anderen aber auch die Leber stimulieren einen Eiweißstoff zu bilden, der das Testosteron im Blut abfängt.

Diese Substanz nennt man Sexualhormon-bindendes Globulin (SHBG).

Bei Frauen, die aus bestimmten Gründen keine Pille nehmen dürfen oder diese nicht vertragen, gibt es alternative Behandlungsarten, die im Einzelfall festzulegen sind.

Grundsätzlich braucht die hormonelle Behandlung der verstärkten Körperbehaarung Zeit und etwas Geduld. Man muss in der Regel einige Monate therapieren, bis sichtbare Erfolge zu erzielen sind.

An bestimmten kosmetisch wichtigen Stellen, kann unter Umständen gleichzeitig eine lokale Therapie mit Laser oder Cremes durchgeführt werden, um dort die Haare rasch zu entfernen.

Ein weiteres Symptom, das durch die verstärkte Wirkung männlicher Sexualhormone bei der Frau hervorgerufen werden kann, ist der Haarausfall (Alopezie). Die Behandlung kann dann im einfachsten Fall durch eine spezielle 'Pille' erfolgen.

Sollten Sie noch Fragen haben in Bezug auf DHT und Haarausfall, stehen wir Ihnen gerne zur Seite. Nehmen Sie einfach Kontakt auf!

Reza P. Reza P. Azar ist einer der Pioniere innovativer Haarausfallbehandlungen und der modernen Haarchirurgie. Seit 2008 leitet er das „Zentrum für moderne Haartransplantation", in dem er als Haarchirurg und Experte für Haarausfalldiagnosen, -therapien und -behandlungen tätig ist. Durch Forschungsarbeiten und ständige Weiterentwicklungen prägt er die Entwicklungen der modernen Haarchirurgie. Die Erfolgsraten bei Haarausfallbehandlungen liegen bei über 90%.

tags: #dheas #erhoht #haarausfall #ursachen

Populäre Artikel:

Diese Website verwendet Cookies. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen