Viele Menschen leiden unter Schuppen, doch die Ursachen und Behandlungsmethoden sind vielfältig. Friseurmeister Dejan Garz, bekannt für seine Haarpflege-Ratschläge, erklärt, wie man Schuppen loswerden kann und welche Pflegefehler vermieden werden sollten. Auf Instagram folgen dem Hamburger 294.000 Menschen, um seine Tipps zu erhalten.
Die verschiedenen Arten von Schuppen
Der Profi weiß, wie wichtig es für die richtige Behandlung von Schuppen ist, zu differenzieren, welche Ursache die Schuppen haben: "Es gibt zwei Arten von Schuppen. Zum einen trockene Schuppen. Das sind die kleinen weißen Schuppen, die vom Kopf rieseln. Ursache dafür ist eine trockene Kopfhaut - meist verursacht durch falsche Pflege. Zum anderen gibt es aber auch fettige Schuppen. Sie entstehen, wie der Name bereits sagt, durch eine Talgüberproduktion."
Um zu testen, welchen Schuppentyp Sie haben rät der Profi: "Reiben Sie mal über Ihre Kiopfhaut. Rieseln die Schuppen herunter? Dann haben Sie trockene Schuppen. Bleiben Sie am Kopf und fühlen sich eher wachsig an? Dann haben Sie fettige Schuppen."
Häufige Fehler bei der Haarpflege
"Meist ist die falsche Pflege Schuld an Schuppen. Das Gute daran: Wenn Sie Schuppen loswerden wollen, helfen in der Regel schon ein paar Anpassungen der Haarpflege-Gewohnheiten. Manchmal haben Schuppen aber auch genetische Gründe. Dann hilft es nichts, bloß ein anderes Shampoo zu benutzen."
Der Profi ergänzt: "Schuppenshampoos sind ohnehin ein heikles Thema. Viele Produkte, die verkauft werden, bringen leider nicht wirklich viel." Das soll aber nicht heißen, dass Sie mit der richtigen Pflege nichts gegen Schuppen ausrichten können. Sie sollten sich nur nicht unbedingt auf ein Anti-Schuppen-Shampoo verlassen, sondern besser diese Haarpflege-Fehler vermeiden und stattdessen die Pflege-Tipps von Haar-Profi Dejan Garz beachten.
Die häufigsten Fehler laut Haar-Experte Dejan Garz:
- Sie waschen Ihre Haare zu oft: Tägliches Haarewaschen, inbesondere mit heißem Wasser, trocknet die Kopfhaut aus und führt zu Schuppen. Demnach sollten Sie probieren, Ihre Haare seltener und weniger heiß zu waschen. Experten-Tipp von Dejan Garz: "Statt mit Shampoo, können Sie die Kopfhaut auch mit einem Cleanser für das Gesicht waschen. Am besten benutzen Sie bei trockenen Schuppen ein Produkt auf Basis von Fruchtsäure, weil diese nicht so fettliebend ist und bei fettigen Schuppen ein Reinigungsgel mit Salicylsäure, weil dies Öl löst." Um die Zeit bis zur nächsten Haarwäsche hinauszuzögern, können Sie mit Trockenshampoo überbrücken - damit sollten Sie es aber auch nicht übertreiben. Und noch ein Tipp: Es klingt erstmal komisch, aber Öl löst Öl und ist damit auch das ideale Treatment für fettige Schuppen. "Tragen Sie vor der Wäsche also zum Beispiel etwas Argan- oder JojobaÖl auf die Kopfhaut auf und lassen Sie es einige Zeit - etwa 10-20 Minuten - einwirken, ehe Sie Ihre Haare gründlich mit Shampoo waschen", rät Dejan Garz.
- Sie übertreiben es mit dem Trockenshampoo: Wer es mit dem Trockenshampoo übertreibt, riskiert Schuppen. Zur Erklärung: "Trockenshampoo saugt Feuchtigkeit und Fett mithilfe von Stärkepuder und Alkohol auf. Das ist erstmal so gewünscht, um fettigen Haaransätzen den Garaus zu machen. Allerdings kann die Kopfhaut bei übermäßiger Anwendung austrocknen", so Friseurmeister Dejan Garz. Am besten benutzen Sie Trockenshampoo einmal direkt nach der Haarwäsche im trocknen Haar und dann erst wieder, wenn die Haare fettig aussehen. Auch wichtig: Die Kopfhaut bei der nächsten "richtigen" Wäsche gründlich shampoonieren, um jegliche Rückstände zu entfernen.
- Zu heißes Föhnen führt zu Schuppenbildung: Auch heiße Föhnluft kann die Kopfhaut irritieren. Deshalb sollten Sie laut Dejan Garz am besten den Föhn nur auf mittlerer Temperaturstufe nutzen und den Luftstrom nicht direkt auf die Kopfhaut richten.
- Nicht kratzen - es irritiert die Kopfhaut: Wenn die Kopfhaut juckt, hilft nur Kratzen? Halt, Stopp - das macht es tatsächlich noch Schlimmer. "Erstens Rieseln die Schuppen vom Kopf und zweitens führt das Kratzen zu kleinen Mikroverletzungen der ohnehin schon irritierten Kopfhaut und verstärkt den Juckreiz dadurch noch. Ein Teufelskreis", weiß der Haar-Profi. Er empfiehlt stattdessen: "Um vom Juckreiz abzulenken, die Kopfhaut massieren - entweder mit den Fingern oder einer speziellen Massagebürste."
- Keine Spülung auf die fettige Kopfhaut auftragen: Wenn Sie Ihren Conditioner bis an den Ansatz auftragen, ist das bei fettigen Schuppen keine gute Idee. "Die Pflege verklebt die Kopfhaut zusätzlich. Bei trockenen Schuppen kann es aber tatsächlich Linderung verschaffen, den Conditioner oder die Maske für einen Feuchtigkeitskick auch auf die Kopfhaut zu geben", so Dejan Garz. Sie sollten dann nur unbedingt darauf achten, die Pflege gründlich wieder auszuspülen, um die Haare nicht unnötig zu beschweren. Ansonsten geht Ihnen jegliches Volumen flöten.
- Zu viel Sonne trocknet die Kopfhaut aus: Auch Sonne trocknet die Haut aus und kann zu Schuppen führen. Wenn Sie sich viel in der Sonne aufhalten, zum Beispiel im Urlaub am Strand oder in der Mittagspause auf der Terrasse eines Restaurants, können Sie Schuppen vorbeugen, indem Sie einen Hut tragen oder Ihren Scheitel mit Sonnencreme eincremen.
Trockene Kopfhaut kann ganz schön unangenehm sein. Vor allem dann, wenn es auf dem Kopf juckt und sich unschöne Schuppen bilden. Zum Glück können Sie etwas dagegen tun. Trockene Haut findet sich nicht nur am Körper oder im Gesicht - auch die Kopfhaut kann ausgetrocknet sein und Betroffenen das Leben schwer machen. Um dagegen vorzugehen, sollte man sich jedoch zunächst mit den Ursachen für trockene Kopfhaut auseinandersetzen.
Unsere Haut wird von einem sogenannten Säureschutzmantel (Hydro-Lipid-Schicht) geschützt. Er entsteht, wenn sich die Feuchtigkeit aus den Hautporen mit dem Hauttalg (Lipid) verbindet. Sind zu wenig Lipide oder Feuchtigkeit vorhanden, kann dies zu trockener Haut und auch zu trockener Kopfhaut führen. Die Folgen: Juckreiz und Schuppen. Betroffene klagen auch oft darüber, dass die Haut auf dem Kopf regelrecht brennt und spannt. Oft werden bei extrem trockener Kopfhaut sogar die Haare in Mitleidenschaft gezogen. Doch wie passiert es, dass Feuchtigkeit und Hauttalg in ein derartiges Ungleichgewicht geraten und die Kopfhaut austrocknet?
- Übermäßig häufiges Haarewaschen
- Zu heißes Wasser beim Haarewaschen
- Häufiges Föhnen oder Glätten
- Intensives Colorieren
- Ungeeignete Haarpflege-Produkte (z.B.
Allerdings gibt es auch Erkrankungen, die zu trockener Kopfhaut führen können. Auch Hormonschwankungen - beispielsweise während der Wechseljahre -, extremer körperlicher oder seelischer Stress und auch regelmäßiger Alkohol- und Tabakkonsum können zu trockener Kopfhaut führen. Besteht der Verdacht, dass eine Erkrankung hinter den Kopfhaut-Problemen steckt, sollten Sie einen Arzt oder eine Ärztin kontaktieren.
Was hilft gegen trockene Kopfhaut?
- Haare nicht zu häufig waschen, höchstens alle zwei Tage.
- Beim Haarewaschen auf die Temperatur des Wassers achten, es sollte nicht zu heiß sein.
- Die Haare am besten an der Luft trocknen - ohne zusätzliche Hitzeeinwirkung durch den Föhn.
- Bei sehr empfindlicher Kopfhaut entweder ganz auf Colorationen verzichten oder ein mildes Produkt für empfindliche Haut wählen.
- Shampoos, Conditioner, Spülungen und sonstige Haarpflege-Produkte sorgsam auswählen. Sie sollten nicht zu viele Zusatzstoffe und möglichst keinen Alkohol enthalten. Für empfindliche Kopfhaut gibt es in Drogerien und Apotheken besonders schonende Sensitive-Serien.
Weitere Tipps für eine gesunde Kopfhaut:
- Auf eine ausgewogene Ernährung mit allen nötigen Vitaminen und Mineralien achten. Hierzu gehören vor allem ausreichende Mengen an frischem Obst und Gemüse. Auf den Genuss von Alkohol und Tabak sollten Sie möglichst verzichten.
- Ausreichend trinken! Mindestens 1,5 Liter Flüssigkeit sollten Sie täglich zu sich nehmen - am besten in Form von Wasser, Schorlen oder ungesüßten Kräutertees.
- Im Winter darauf achten, dass die Luft in den Wohnräumen nicht zu trocken wird. Gegensteuern können Sie mit einem Luftbefeuchter oder indem Sie, feuchte Tücher in der Wohnung aufhängen.
- Bei dünnem Haar in der Sonne unbedingt eine Kopfbedeckung tragen und/oder die Kopfhaut mit einem UV-Schutz-Produkt behandeln.
- Regelmäßige Kopfhaut-Massagen können die Talgproduktion auf dem Kopf anregen und dadurch für einen intakten Säureschutzmantel sorgen.
- Massagen mit Öl können die Haut mit viel Feuchtigkeit versorgen. Es gibt hierfür spezielle Kopfhaut-Öle und Kopfhaut-Bäder, geeignet sind jedoch auch natürliche Öle wie beispielsweise Mandelöl, Jojobaöl, Kokosöl oder auch Olivenöl.
- Öle über Nacht einwirken lassen: Bei extrem trockener Kopfhaut kann so eine Öl-Kur über Nacht schnell wahre Wunder vollbringen und bei starkem Juckreiz Abhilfe schaffen.
| Problem | Ursache | Lösung |
| Trockene Schuppen | Trockene Kopfhaut, falsche Pflege | Feuchtigkeitsspendende Pflege, mildes Shampoo, weniger häufiges Waschen |
| Fettige Schuppen | Talgüberproduktion | Shampoo für fettige Kopfhaut, Salicylsäure-Reinigungsgel, Öl-Behandlung vor dem Waschen |
| Juckreiz | Irritierte Kopfhaut | Kopfhautmassage, Vermeidung von Kratzen |
Milde Shampoos und ihre Anwendung
Egal ob bei Schuppen oder einer juckenden, trockenen Kopfhaut - viele herkömmliche Shampoos sind manchmal einfach zu aggressiv und reizend, wenn die Kopfhaut sensibel und empfindlich ist. Schuld daran sind bestimmte Inhaltsstoffe, die die Haut potenziell reizen und irritieren können. Obwohl die Hauptfunktion des Shampoos die Reinigung der Kopfhaut und Haare ist, kann es sein, dass einige Shampoos Haut und Haare überreinigen und so die Kopfhautprobleme noch verschlimmern und die Kopfhaut weiter austrocknen.
In diesem Fall kannst du ein sanftes, mildes Shampoo verwenden. Dieses enthält meinst natürliche und beruhigende Inhaltsstoffe und verzichtet auf alle Wirkstoffe, die die Kopfhaut potenziell reizen oder irritieren könnten. Silikone, aggressive Waschsubstanzen und Duftstoffe sind absolute No-Gos in milden Shampoos. Stattdessen kommen sanfte Inhaltsstoffe zum Einsatz, die Feuchtigkeit spenden, beruhigen, reizlindernd wirken und den natürlichen Säureschutzmantel der Haut wieder stärken. Plus: Auch die Haare profitieren von der milden Pflege, denn eine gesunde Kopfhaut bedeutet auch unmittelbar ein angeregter Haarwuchs, mehr Glanz im Haar und weniger Haarbruch.
Ein mildes Shampoo kann im Grunde von jedem verwendet werden. Doch vor allem Personen mit einer sensiblen und trockenen Kopfhaut oder Schuppen profitieren von der milden Pflege. Juckt deine Kopfhaut, ist gereizt und hast du Schuppen, solltest du direkt auf ein sensitives Shampoo umsteigen, um den Zustand deiner Kopfhaut nicht zu verschlimmern. Welche Ursachen eine empfindliche, trockene Kopfhaut hat und was du bei der Haar- und Kopfhautpflege noch beachten solltest, verraten wir dir weiter unten.
Beispiele für milde Shampoos:
- La Roche-Posay Kerium Extra Mild Shampoo: Verzichtet auf Silikone, Parabene, Alkohol und Mikroplastik und spendet der Haut Feuchtigkeit und verleiht dem Haar Glanz.
- Sebamed Every Day Shampoo: Hat einen hautfreundlichen pH-Wert 5,5 und reinigt die Haare und Kopfhaut, ohne diese dabei auszutrocknen.
- Maria Nila Heal Shampoo: Wirkt beruhigend, entzündungshemmend und aktiv gegen Schuppen.
- SANTE Extra Sensitiv Shampoo: Spendet mit Bio Aloe Vera Feuchtigkeit und Glanz für das Haar und hat dank Bisabolol eine entzündungshemmende Wirkung.
- Penaten Ultra Sensitiv Shampoo: Ist parfümfrei und auch für Allergiker und Neurodermitiker geeignet.
DIY: Mildes Shampoo selber machen
Im Grunde kannst du jedes Shampoo in ein sanftes, mildes Shampoo verwandeln. Dafür verdünnst du es einfach mit Wasser. So einfach ist es. Sobald du das Wasser hinzugibst, wird das Shampoo automatisch milder und überreinigt deine Haare nicht mehr so stark. Dennoch: Solltest du sehr gereizte und empfindliche Kopfhaut haben, solltest du auch auf die Inhaltsstoffe des Shampoos achten. Diese sollten verträglich und nicht zu aggressiv sein.
Rezept: Mildes Haarbad
Willst du dein eigenes mildes Shampoo im DIY-Style herstellen, haben wir hier ein cooles Rezept für ein sensitives Kräuter-Haarbad für dich. Dieses kannst du ganz einfach zu Hause kurz vor der Anwendung zubereiten, damit es frisch ist. Und so geht’s:
- Du brauchst eine Kanne mit Sieb. Alternativ tut es aber auch eine Schüssel und ein feines Küchensieb.
- Nun legst du einen Esslöffel Salbeibätter und einen Esslöffel Birkenblätter in das Sieb.
- Das Ganze mit 300 Milliliter kochendem Wasser aufgießen.
- Jetzt lässt du das Ganze für etwa 10 Minuten geschlossen ziehen.
- Danach das Sieb entfernen und drei Esslöffel Natron unterrühren, bis es sich vollständig aufgelöst hat.
- Ist die Flüssigkeit vollständig abgekühlt, kannst du es verwenden.
- Dafür befeuchtest du deine Haare und gibst das Haarbad dann erst auf die Kopfhaut.
- Gut einmassieren und dann die Längen mit der Flüssigkeit versorgen.
- Kurz einwirken lassen und dann gründlich ausspülen.
Milde Shampoos verwendest du genau so wie jedes andere Shampoo auch. Hast du eine empfindliche, trockene und schuppige Kopfhaut, solltest du bei der Haarwäsche vor allem folgende Tipps nicht außer Acht lassen:
- Wasche deine Haare nicht täglich. Dadurch entfernst du den natürlichen Talg, der die Kopfhaut und Haare geschmeidig hält. Maximal alle zwei bis drei Tage kannst du deine Haare waschen, damit sich die Kopfhaut wieder einpendeln kann und nicht zu schnell austrocknet.
- Wasche deine Haare nicht zu heiß. Das heiße Wasser reizt die Kopfhaut zusätzlich und trocknet sie aus. Besser ist eine angenehm warme Temperatur.
- Gib das Shampoo nur auf die Kopfhaut und spare Längen und Spitzen aus. Massiere das Shampoo gut für einige Minuten ein und wasche es dann gründlich aus.
- Verwende im Anschluss immer einen Conditioner, um deine Längen und Spitzen zu pflegen. Dieser darf jedoch nicht auf Ansatz und Kopfhaut aufgetragen werden, sondern kommt nur in die Längen.
- Alles gut ausspülen und die Haare nicht mit einem Handtuch abrubbeln, um Haare und Kopfhaut zu schonen.
- Danach die Leave-in-Pflege deiner Wahl in die Spitzen geben und im Anschluss die Haare wie gewohnt trocknen.
- Achte auch beim Föhnen darauf, dass du die Haare nicht zu heiß föhnst. Lass sie erst mal an der Luft antrocknen und föhne sie dann mit kalter oder warmer Luft komplett trocken.
Ursachen empfindlicher Kopfhaut
Die Ursachen für eine sensible Kopfhaut können ganz verschieden sein. Hast du eine stark gereizte Kopfhaut, solltest du das definitiv vom Arzt bzw. von der Ärztin untersuchen lassen. Zu den häufigsten Gründen für eine trockene, empfindliche und schuppige Kopfhaut zählen folgende Ursachen:
- Hautkrankheiten: Hauterkrankungen wie Neurodermitis oder Schuppenflechte können auch auf der Kopfhaut auftauchen. Sie sorgen dafür, dass die Kopfhaut irritiert ist, juckt und brennt.
- Falsche Pflege: Bei der Haarwäsche kannst du einiges falsch machen. Wäschst du deine Haare zu oft, zu heiß und mit den falschen Pflegeprodukten kann das auch zu einer gereizten Kopfhaut führen.
- Kopfbedeckung: Trägst du oft eine Mütze, kann es sein, dass du darunter viel schwitzt. Das ist der ideale Nährboden für Bakterien, die wiederum für eine irritierte Kopfhaut sorgen können.
- Sonnenbrand: Ja, auch auf der Kopfhaut kann ein Sonnenbrand entstehen und hier für Brennen und Jucken sorgen.
- Mechanische Reize: Mechanische Reize wie spitze Borsten auf der Kopfhaut oder enge Zöpfe können auch für eine gereizte Kopfhaut sorgen.
Schädliche Inhaltsstoffe in Haarpflegeprodukten
Kosmetika wie Shampoos enthalten oft eine Menge Inhaltsstoffe. Einige davon können potenziell reizend sein. Deshalb solltest du bei der Haarwäsche vor allem diese drei Inhaltsstoffe meiden, wenn du eine sensible Kopfhaut hast:
- Alkohol: Alkohol trocknet die Kopfhaut aus.
- Sulfate: Aggressive Sulfate sollten ebenfalls gemieden werden, da sie schnell reizend sind. Du erkennst sie an den Bezeichnungen "Sodium Laureth Sulfate" und "Sodium Lauryl Sulfate".
- Duftstoffe: Duftstoffe gelten als potenziell reizend und allergisierend.
- Silikone: Silikone in Shampoos und anderen Kosmetika sind schon seit einiger Zeit in Verruf geraten.
Ist deine Kopfhaut irritiert und besonders empfindlich, solltest du unbedingt auf ein mildes Shampoo umsteigen. Es reinigt deine Haare schonend, ohne die Kopfhaut dabei zu reizen oder auszutrocknen.
Die richtige Pflege der Haare ist entscheidend für gesundes und glänzendes Haar. Doch nicht nur unsere Pflegeroutine und passende Shampoos sind entscheidend, sondern auch die Wassertemperatur, mit der wir unsere Haare waschen.
Die Haare sollten deshalb nicht zu heiß gewaschen werden, da zu heißes Wasser die empfindliche Kopfhaut reizen kann, was zu einer erhöhten Talgproduktion führt und das Haar schneller fettig aussehen lässt. Zudem kann es die Haarstruktur beeinträchtigen, wodurch das Haar spröde und anfällig für Schäden wird.
Die optimale Temperatur für das Haarewaschen liegt bei lauwarmem Wasser. Kaltes Wasser nach dem Waschen kann die Schuppenschicht der Haare schließen und ihnen so mehr Glanz verleihen. Laut Dejan Garz kann es bei schnell fettender Kopfhaut ebenfalls hilfreich sein, auf eine kühlere Wassertemperatur zu setzen.
Schuppen & juckende Kopfhaut: Lösung gesucht | Was können Shampoo, Waschen, Ernährung & Hausmittel?
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