In den 90ern war die Dauerwelle die Trendfrisur - und jetzt ist der Locken-Style wieder total angesagt! Aber keine Sorge: Der Haartrend ist jetzt so schön wie noch nie. Denn kleine Ringellocken gehören weiterhin der Vergangenheit an. Stattdessen kommt die Dauerwelle nun in großen Locken daher! Und auch lässige Beach Waves sind dank einer Dauerwelle kein Problem mehr - sie machen den Strand-Look alltagstauglich und wenig zeitaufwendig.
Das Gute an dem Comeback: Grundsätzlich stehen Locken jedem - bei jeder Haarlänge! Entscheidend ist, wie die Haarstruktur beschaffen ist und welchen Eindruck du mit dem Look hinterlassen möchtest: Je kleiner die Locken, desto quirliger und lockerer wirkt der Look. Mit großen Locken wird der Style dagegen seriös und elegant.
Lasse dich am besten zunächst bei einem Friseur oder einer Friseurin beraten, ob dein Haartyp den Look gut verträgt.
Wie auch das Haarefärben und Blondieren der Haare ist eine Dauerwelle kein gesundes Beauty-Treatment. Immerhin handelt es sich um einen chemischen Prozess. Damit die Haarstruktur durch die Kaltwellwickler verändert werden kann, wird sie mithilfe chemischer Inhaltsstoffe geöffnet. Das strapaziert die Haare und kann sie stumpf und trocken machen - die richtige Haarpflege ist also unumgänglich.
Immerhin: Die Produkte, die beim Profi zum Einsatz kommen, werden ständig weiterentwickelt und sind nicht mehr so schädlich für die Haare, wie sie früher einmal waren.
Sobald du geklärt hast, ob deine Haare eine Dauerwelle gut vertragen, kannst du nun entscheiden, ob du diese lieber dem Profi anvertraust oder ob du sie selbst machen willst. Testest du zum ersten Mal eine Dauerwelle, vertraust du dich besser dem Friseur oder der Friseurin an. Mit etwas Geschick und wenn du es dir generell zutraust, kannst du die Trendfrisur mit den richtigen Helferlein aber auch selbst machen!
Es gibt spezielle Sets für Dauerwellen, die in der Regel alles beinhalten, was du für die Volumenwellen braucht. Außerdem benötigst du eine fetthaltige Hautcreme und ein altes Handtuch, bei dem es nicht schlimm ist, wenn es durch die Dauerwellenflüssigkeit fleckig wird.
Achtung: Die Größe der benötigten Lockenwickler hängt davon ab, wie du die Locken haben möchtest. Dabei gilt: Je größer die Lockenwickler, desto weicher werden die Wellen. Große und breit geformte Lockenwickler sorgen eher für zarte Beach Waves, für Korkenzieherlocken benötigst du sogenannte Spiralwickler.
Du hast alle Tools parat? Hier ist eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, um die Dauerwelle selbst zu machen:
Fertig! Achtung: Du solltest deine Haare die ersten drei Tage nach der Anwendung nicht waschen, um die Haarstruktur zu schonen und Haarbruch zu vermeiden.
Damit dauergewelltes Haar nicht spröde aussieht und sich von der chemischen Behandlung optimal erholen kann, ist die richtige Pflege der Wellen sehr wichtig.
Übrigens: Eine Dauerwelle hält etwa zwischen sechs und acht Wochen. Um die Haltbarkeit zu verlängern, kannst du sie zu Hause natürlich immer mal wieder mit den richtigen Stylingtools wie Lockenstab, Diffusor oder einem klassischen Wickler auffrischen.
Kaltwellwickler, wie Dauerwellwickler auch heißen, gibt es von vielen verschiedenen Beauty-Marken.
Du bist einfach nicht sicher, ob dir eine Lockenpracht auf Dauer gefällt? Alternativ kannst du sonst vielleicht auch erstmal eine sogenannte Volumenwelle vom Profi machen lassen. Dabei werden extra große Lockenwickler benutzt.
Mit einem sogenannten Reduktionsmittel werden die Schwefelbrücken im Haar geöffnet, was eine Strukturveränderung ermöglicht. Ein Oxidationsmittel sorgt im Anschluss dafür, dass die Locken in ihrer neuen Form bleiben.
Locken klingen für dich verlockend? Du hast aber eher glattes Haar, träumst aber von kleinen Kringeln oder sommerlichen Beach-Waves? Mit der guten alten Dauerwelle lassen sich fast aus jedem Haar lockige Volumen-Mähnen zaubern. Man braucht nur das richtige Know-how - und einen kompetenten Friseur.
“Generell sollte das Haar auf jeden Fall gesund sein”, erklärt Lorenzo. “Ansonsten ist eine Dauerwelle sowohl für Naturhaar als auch für gefärbtes Haar geeignet - es sollten lediglich zwei Wochen zwischen Färbung und Lockenlegen liegen.” Vorsicht ist allerdings bei stark blondiertem Haar geboten, da es durch den Farbentzugsprozess schon stark beansprucht ist.
Von der Haarstruktur her kann man eine Dauerwelle sowohl bei glattem als auch gewelltem Haar machen - sogar krauses und stark gelocktes Haar kann profitieren, da das Ergebnis hinterher geordneter aussieht.
Bezüglich der Länge gilt: “Ab zehn Zentimetern Länge kann man gut mit den Wicklern arbeiten”, sagt Lorenzo. “Bei zu langem Haar sind allerdings nur noch softe Wellen möglich, da die Haare sonst zu schwer sind und sich die Locken aushängen.” Auch bei Männern ist der Dauerwellen-Trend total angesagt und somit auch bei kurzen Haaren möglich.
“Je nach Haartyp wird mit alkalischer oder saurer Dauerwellenflüssigkeit gearbeitet”, so der Experte. “Dabei ist eine saure Welle stärker, sie kann auch bei dickem und störrischem Haar angewendet werden und verwandelt die Haare innerhalb von 15 Minuten in eine Lockenpracht.” Für feines, strapaziertes und vorbehandeltes bzw. gefärbtes Haar ist da eher die kalte Welle geeignet.
Dazu Lorenzo: “Die kalte Welle ist schonender für das Haar und braucht daher auch längere Einwirkzeit und Wärme für die Enticklung, die bei modernen Entwicklerlotionen von alleine entsteht.”
“Eine gut gemachte Dauerwelle hält etwa drei bis fünf Monate”, erklärt Stylist Lorenzo. “Dann muss man theoretisch das Haar erneut wellen, damit der Look gepflegt bleibt.” Und wenn man keine neue Welle möchte? “Dann ist das wie beim Haarefärben: Die Dauerwelle wächst mit einem glatteren Ansatz heraus.”
Allerdings gibt es Rettung für Frauen mit komplett glatten Haaren: “Hatte die Kundin zuvor sehr glattes Haar, kann man die Welle mit einer Glättung rückgängig machen.”
“Ganz wichtig: Die Haare ein paar Tage in Ruhe lassen - das heißt, man sollte sie auch mindestens drei Tage nicht waschen.” Ansonsten gilt: Natürlichkeit! “Das Praktische an Dauerwellen ist, dass man sie ganz easy stylen kann. Sie sehen wunderbar an der Luft getrocknet oder mit dem Diffusor geföhnt aus.”
Auch beim Waschen muss man nach der ersten Woche nicht mehr viel beachten: “Wichtig ist nur, dass dem Haar viel Feuchtigkeit zugeführt wird - also immer einen Conditioner benutzen.”
Lorenzos Tipps: Am besten passen feuchtigkeitsspendende Leave-in-Produkte zu frisch gewelltem Haar. Und: Sitzt das Haar einen Tag einmal nicht so gut, kann man auch mit einem Lockenstab bei vereinzelten Strähnen nachhelfen.
Möchtest du dir eine Dauerwelle selbst machen, gibt es ein paar Dinge zu beachten. Lege zuerst deinen Haartyp fest, um ein optimales Ergebnis zu erreichen und das Haar aber gleichzeitig nicht zu sehr zu schädigen.
Anschließend geht es um die Auswahl des richtigen Produkts. Hier wird unterschieden zwischen einer alkalischen Dauerwelle und einer Säurewelle.
Es gibt aber auch noch die selbstneutralisierende Dauerwelle, die sich besonders bei Anfänger:innen gut eignen kann, da sie sich automatisch neutralisiert. Bist du dir noch unsicher, ob du dir eine Dauerwelle zu Hause zutraust, probiere es mit einer eher temporären Wellenmethode oder gehe zu deinem Friseur.
Natürlich kannst du deine Locken auch selbst machen. Wenn du erst einmal testen möchtest, ob dir Locken stehen, kannst du sie auch mit Tools oder besonderen Tricks ins Haar zaubern. Und dauerhafte Locken? Auch eine Dauerwelle selbst zu machen, geht theoretisch - dafür gibt es passende Sets in der Drogerie.
Die Dauerwelle ist zurück. Heißer als je zuvor. Dabei ist sie wesentlich sanfter zum Haar und erzeugt einen viel natürlicheren Look. Für alle, die morgens Stunden damit verbringen, sich Wellen mit dem Glätteisen zu drehen und nachts von wallenden Locken träumen, halten Friseursalons nun eine Lösung bereit. Sie ist nichts Neues, aber dennoch scheint sie wie neu geboren: Die Dauerwelle ist zurück. Weicher, natürlicher und vor allem schonender für das Haar, bietet die sogenannte Modern Perm, also die moderne Dauerwelle ganz neue Styling-Möglichkeiten.
Eine klassische Dauerwelle kann Locken in verschiedenen Größen in die Haare zaubern. Heutzutage gibt es verschiedene Arten der Dauerwellenbehandlung, die eine Vielzahl von Dauerwellenfrisuren möglich machen. Ob kurze oder lange Haare, von sanften Beach Waves bis hin zu Korkenzieherlocken ist alles möglich.
Anstatt das Haar um harte Plastikstäbe zu wickeln, verwendet man heute bei der modernen Dauerwelle flexible Schaumstoffstäbe, die es in allen möglichen Größen gibt. So können Haarstylist*innen verschiedene Größen miteinander kombinieren. Das Ergebnis sind Locken und Wellen, die weniger einheitlich, also nicht alle gleich groß sind und in verschiedene Richtungen verlaufend.
Die moderne Dauerwellenlotion ist viel sanfter zum Haar, und inzwischen sind (fast) alle Produkte ammoniakfrei. Zugegeben, ohne Ammoniak kann das Dauerwellenprodukt nicht so tief in das Haar eindringen, so dass die Dauerwellen nicht mehr so lange halten wie früher. Die Modern Perm ist also eher eine semi-permanente Dauerwelle.
Die Modern Perm zeichnet sich eher durch sanfte Beach Waves, weiche Wellen, viel Volumen und Schwung im Haar aus. Man braucht dafür weder einen Lockenstab, noch Lockenwickler oder Produkte, welche die Haare austrocknen oder verkleben. Denn der Modern Perm Look kann nach der richtigen Pflege (dazu kommen wir gleich) entweder lufttrocknen oder einfach mit dem Diffusor geföhnt werden. In langen Haaren lassen sich mit der Modern Perm vor allem coole Beach Waves stylen, oder auch die neue moderne Variante der Frisur: die sogenannten Botticelli Waves.
Grundsätzlich kann jede Haarstruktur mit einer Dauerwelle behandelt werden. Allerdings sollte die Form, die Methode und die Größe der Locken an die Haare und die Länge angepasst werden. Besonders feines Haar kann schnell kraus aussehen, wenn man versucht es in enge Locken zu drehen. Hingegen besonders dickes oder sehr langes Haare hängt sich schneller aus, sodass zu sanfte Wellen darin nicht gut halten.
Die Dauerwelle lässt sofort an die ikonischen Frisuren von Madonna, Jennifer Grey (Dirty Dancing) und Julia Roberts (Pretty Woman) der 80er- und 90er-Jahre zurückdenken.
Wir haben Haar-Expertin und Leiterin des Friseur- und Beautysalons "I Love Hair" in Hamburg, Siiri Pflughaupt-Nezam, gefragt, wie man eigentlich eine gute Dauerwelle bekommt. Ihre besten Tipps sowie die wichtigsten Infos rund um den Haartrend finden Sie im Folgenden:
Wie der Name bereits verrät, handelt es sich bei einer Dauerwelle um eine permanente Lockung der Haare. Dieser Effekt wird auf chemische Weise erzeugt, da es sich bei einer Dauerwelle, wie Siiri Pflughaupt-Nezam verrät, um eine Redoxreaktion handelt.
"Es gibt verschiedene Arten von Dauerwellen: alkalische und saure. Damit ist der pH-Wert gemeint. Meistens wird eine alkalische Welle gemacht. Bei der Dauerwelle werden die Disulfidbrücken und Doppelschwefelbrücken im Haar geöffnet und mit einer Fixierung an anderer Stelle wieder geschlossen. Fun Fact: Olaplex stellt als einziges Plex-Produkt diese Brücken wieder her und somit könnte man eine Dauerwelle mit Olaplex No. 1 fixieren", erklärt die Expertin.
| Dauerwellen-Art | Eigenschaften | Geeignet für |
|---|---|---|
| Alkalisch | Intensiver, basischer pH-Wert | Kräftiges, dickes Haar |
| Sauer | Sanfter, saurer pH-Wert | Dünnes, feines Haar |
Eine Dauerwelle ist relativ aufwändig und kann daher je nach Salon etwa 45 bis 90 Minuten lang dauern, was aber von der Haarlänge und dem Haartypen abhängt. Die Expertin erklärt, welche Schritte für eine perfekte Dauerwelle notwendig sind:
Damit die Locken optimal herauskommen und eine schöne Sprungkraft haben, sollte das Haar laut Siiri Pflughaupt-Nezam mindestens eine Länge von sieben bis zehn Zentimetern und höchstens eine Länge von 25 bis 30 Zentimetern (etwa Schulterlänge) haben. Diese Grundlänge sollte gegeben sein, sodass die Wickler während der Behandlung gut haften können.
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