Dauerwelle Anleitung: Der umfassende Ratgeber für perfekte Locken

Gelocktes Haar gilt seit der Antike als Schönheitsideal. Sanfte Locken verkörpern Schönheit, Erotik, Zärtlichkeit und Verführung. Es ist daher nicht verwunderlich, dass sich über die Jahre immer bessere Methoden entwickelt haben, um dem Wunsch nach Locken gerecht zu werden. Am Anfang stand die Wasserwelle, anschließend fanden erfindungsreiche Friseure Wellverfahren, die zu länger haltbaren Wellen führten.

Heute steht eine Vielzahl unterschiedlicher Produkte zur Verfügung, die die verschiedensten Möglichkeiten der Haarumformung bieten. Je nach Frisurenwunsch, Haarbeschaffenheit und einer eventuellen chemischen Vorbehandlung wird die geeignete Dauerwellmethode ausgewählt. So lassen sich - beim Friseur oder auch zu Hause - Einlegefrisuren, luftgetrocknete und Föhnfrisuren mit leichten, gepflegten Wellen bis hin zu kraftvollen Locken kreieren.

So funktioniert die Dauerwelle

Um das Prinzip der Dauerwelle zu verstehen, ist es wichtig, die Struktur des Haares zu kennen. Haare bestehen aus Aminosäuren, die in kettenförmigen Molekülsträngen angeordnet sind. Diese Proteinketten enthalten relativ viele Bausteine des schwefelhaltigen Cystein, das über eine Schwefelbrücke mit dem Cystein des Nachbarstrangs verbunden ist. Es entsteht eine dreidimensionale, sehr stabile, vernetzte Struktur, die dem Haar eine hohe Stabilität verleiht.

Will man das Haar dauerhaft in eine neue Form bringen, so muss man diese Struktur „aufweichen“, das Haar umformen und dann wieder „aushärten“. Das geschieht, indem die Schwefelbrücken zunächst gelöst und nach der Umformung, beispielsweise durch das Aufdrehen auf Wickler, wieder neu geknüpft werden.

Wasser als Weichmacher - das Prinzip der Wasserwelle

Auch Wasser allein wirkt bereits als Weichmacher. Wasser ist aber nicht in der Lage, „echte“ chemische Bindungen wie die Schwefelbrücken zwischen Molekülen der Proteinstränge zu öffnen. Die Struktur von Proteinen und damit auch von Haaren wird jedoch noch durch weitere Arten von Bindungen stabilisiert, die allerdings nicht so fest sind wie die Disulfidbrücken: Dabei handelt es sich um Wasserstoffbrückenbindungen, hydrophobe und ionische (Salz-) Bindungen sowie Van-der-Waals-Kräfte. Die relativ schwachen Salz- und die Wasserstoffbrückenbindungen können schon durch reines Wasser gespalten werden. Darauf beruht das Prinzip der Wasserwelle.

Soll eine Umformung dauerhaft sein, muss ein Bindungstyp geöffnet und wieder geschlossen werden, der durch Wasser allein nicht verändert wird. Hier bieten sich die Schwefelbrücken an, die sich selektiv öffnen lassen, ohne die übrige Haarstruktur wesentlich zu verändern.

Dauerhafte Umformung - das Prinzip der Dauerwelle

Zum Öffnen der Schwefelbrücken wird ein Reduktionsmittel verwendet, heute fast immer ein so genanntes „Thiol“ (Formel: -R-SH). Zum Wiederverknüpfen der Schwefelbindungen ist dann ein Oxidationsmittel notwendig, das nach der Umformung dem Haar die Stabilität zurückgibt. In den meisten Fällen ist dies Wasserstoffperoxid in sehr verdünnter Lösung. Doch was passiert genau?

Kurz gesagt: Für eine Dauerwelle sind mindestens zwei chemische Prozesse notwendig: die Reduktion zum Erweichen des Haares und die Oxidation zur Fixierung des Ergebnisses. Der Vorgang der dauerhaften Umformung der Haare beruht auf der Trennung der bestehenden chemischen Bindungen und der anschließenden Wiederherstellung in der neuen gewünschten Form, die durch den Wickler vorgegeben wird.

Vor der Dauerwell-Behandlung muss das Haar mit einem Shampoo von Schmutz, Talg und anderen Verunreinigungen befreit werden. Nur dann kann das Dauerwell-Mittel an alle Stellen des Haares vordringen.

Die zwei Schritte der Dauerwelle

Erster Schritt: Entwickeln durch Reduktion

Ein Reduktionsmittel gibt in einer chemischen Reaktion Elektronen ab und wird dabei selbst oxidiert. Reduktionsmittel entziehen anderen Stoffen oftmals den Sauerstoff, oder sie übertragen Wasserstoff. Geben sie Elektronen bzw. Wasserstoffatome an die Schwefelbindungen in Haaren ab, so werden diese gelöst. Glatte Haare können nun dauerhaft zu lockigen Haaren werden.

Thiole, auch Thioalkohole genannt, sind organische Verbindungen, die eine oder mehrere schwefelhaltige Seitengruppen (SH−Gruppen, „Thiolgruppen“) tragen. Sie sind Abkömmlinge des Schwefelwasserstoffs (Formel: H2S). Die Thiole geben Wasserstoffatome an die Schwefelbrücken (Cystin-Einheiten) ab, über die die Haarproteine miteinander verbunden sind. Diese werden so teilweise gelöst und die Haarstruktur lockert sich. Den Vorgang nennt man auch Entwickeln.

Der pH-Wert (Säure-Basen-Wert) der gebrauchsfertigen Lösungen (sogenannte Forming lotion) liegt je nach Art von Formulierung und Reduktionsmittel zwischen 7 und 9,5, also im basischen Bereich. Er wird mit einem Alkalisierungsmittel, meist Ammoniak (Formel: NH3) unter Zusatz eines Puffers wie Ammoniumbicarbonat, eingestellt.

Zweiter Schritt: Fixieren durch Oxidation

Beim Fixieren der Dauerwelle wird aus dem Oxidationsmittel, meist Wasserstoffperoxid, Sauerstoff abgegeben. Chemisch gesehen ist ein Oxidationsmittel ein Stoff, der andere Stoffe oxidieren und dabei Elektronen aufnehmen kann.

Bei einer Dauerwelle entzieht der Sauerstoff aus dem Fixiermittel den Schwefelatomen der geöffneten Brücken die zuvor aus dem Reduktionsmittel aufgenommenen Elektronen bzw. Wasserstoffatome wieder und verbindet sich mit ihnen zu Wasser. Die Schwefelatome verbinden sich zu neuen Doppelschwefelbrücken, das Haar wird so in seiner neuen Form stabilisiert.

Durch das Aufweichen und Aufwickeln wurden die Molekülketten der Haare gegeneinander verschoben. Nun muss das Haar in seiner neuen, durch die Wickler vorgegebenen Form, gefestigt werden. Das geschieht mit Hilfe eines wasserstoffperoxidhaltigen Fixiermittels, das die Schwefelbindungen neu verknüpft.

Weitere Inhaltsstoffe und Einwirkzeit der Dauerwell-Lotion

Weitere Bestandteile der Dauerwell-Lotion sind Wasser als Quell- und als Lösungsmittel für alle Inhaltsstoffe sowie Netzmittel, die die Oberflächenspannung reduzieren und damit ein gleichmäßiges Benetzen der Haare und das Eindringen der wellwirksamen Stoffe unterstützen. Ferner Emulgatoren und Lösungsvermittler, Proteine und Polymere sowie Parfümöle.

Während der Einwirkzeit dringt die Dauerwell-Lotion immer tiefer in das Haar ein und trennt die chemischen Bindungen. Dabei ist es wichtig, die Gebrauchsanweisung genau zu befolgen.

Die Umformung

Das Wellergebnis wird von vielen Faktoren beeinflusst. Neben der Einwirkzeit und der Konzentration der Dauerwell-Lotion sind die jeweilige Haarqualität und eine eventuelle chemische Vorbehandlung von großer Bedeutung. Unterschiedliche Haarqualitäten reichen von schwer wellbarem und kräftigem Naturhaar über normales oder feines Haar bis hin zum porösen, oxidativ gefärbten Haar.

Die Intensität der Umformung hängt auch von der Art und von der Menge der verwendeten Wickler ab. Entscheidend für die Wahl der Durchmessergröße und die Anzahl der Wickler ist die gewünschte Frisur.

Die Haare werden wie Nähgarn um eine Spule auf die Spezialwickler gedreht. Ein Umknicken lässt sich mit Spitzenpapier verhindern. Anschließend wird das aufgewickelte Haar mit der Dauerwellflüssigkeit benetzt. Anhand eines Probewicklers kann man kontrollieren, inwieweit das Haar die Form des Wicklers angenommen hat. Wärme unterstützt die Wirkung des Wellmittels und verkürzt die Einwirkzeit. Ist die gewünschte Welle erreicht, wird die Dauerwell-Lotion aus dem noch immer gewickelten Haar sorgfältig ausgespült.

Kaltwellpräparate

Im Handel werden alkalische, mildalkalische, neutrale sowie Dauerwellpräparate mit veränderlichem pH-Wert angeboten. Sie stehen in flüssiger oder cremiger Form, als Schaum- oder 2-Phasen-Präparate zur Verfügung. Alle diese Dauerwell-Systeme zählen zu den sogenannten Kaltwellpräparaten.

Neutrale Dauerwellpräparate werden vor allem bei teilweise geschädigtem Haar eingesetzt. Ihr pH-Wert beträgt etwa 7,0 bis 7,5. Wegen der deutlich abgeschwächten Haarquellung und der geringen Reaktivität müssen den Präparaten jedoch so genannte „Wellbooster“ (Verstärker) zugeführt werden.

Dauerwelle bei Männern

Die Locken liegen wieder voll im Trend und feiern vor allem bei der Jugend ihr Comeback. Grundsätzlich könnte man eine Dauerwelle mit einem einfachen Begriff beschreiben: Locken. Bei einer Dauerwelle ist entweder ein Teil der Haare oder es sind sogar alle zu Locken geformt. Üblicherweise wird dies mit Lockenwicklern und einer speziellen chemischen Flüssigkeit (Wellmittel) gemacht, welche die Schwefelbrücken im Inneren der Haare beeinflusst und somit formbar macht.

Eine echte Dauerwelle setzt den Haaren aufgrund der verwendeten Chemikalien immer zu und beansprucht sie. Bei Männern ist sie allerdings aufgrund der sehr kurzen Haare deutlich unproblematischer.

Wichtig ist vor allem die Länge der Haare, denn diese sollten mindestens 10 Zentimeter lang sein, um wirklich schöne Locken zu erzeugen. Heute wird die Dauerwelle vor allem von der jungen Generation bevorzugt und deutlich natürlicher gestylt als früher. Es werden meistens nur Areale der Frisur mit Locken versehen, was für einen natürlicheren Look sorgt.

Ein aktuell sehr beliebter Klassiker ist beispielsweise die Kombination aus längerem Deckhaar mit kleinen Locken und einem kurz rasierten Undercut oder Fade Cut. Neben dieser Form ist auch längeres Haar mit leichten Locken beziehungsweise Wellen beliebt. Hier werden wenige größere Lockenwickler verwendet, was am Ende eine natürliche leicht wellige Haar-Struktur hervorbringt.

Oftmals vergisst man Haare oder wickelt sie nicht gleichmäßig ein, was schnell in die Hose gehen kann und am Ende nicht gut aussieht. Anders sieht es bei leichten Locken beziehungsweise Wellen aus, denn diese könnt ihr auch zuhause einmal selbst ausprobieren.

Was die Pflege einer echten Dauerwelle angeht, solltet ihr euch an neue Produkte gewöhnen, denn eine Dauerwelle bedeutet für die Haare Stress. Ein Conditioner ist beispielsweise Pflicht. Dieser wird bei jeder Haarwäsche miteingearbeitet und ausgespült. Neben dem Conditioner und Shampoo solltet ihr alle 5 bis 6 Haarwäschen eine Haarkur verwenden, die eure Haare noch einmal intensiver pflegt.

Dauerwelle wickeln alles erklärt Tutorial

Dauerwelle selber machen: Schritt-für-Schritt-Anleitung

Möchtest du eine Dauerwelle erstmal zuhause ausprobieren, bevor du viel Geld in den Friseurbesuch investierst, kannst du das ganz einfach mit praktischen Sets tun. In diesen sollten folgende Utensilien enthalten sein:

  • Schutzhandschuhe
  • Fixierlotion
  • Wellenlotion
  • Conditioner

Was du sonst noch für die Dauerwelle benötigst:

  • Lockenwickler
  • Schutzumhang oder alte Kleidung
  • Folienhaube
  • Kamm
  • Bürste
  • Frotteehandtuch
  • Fettcreme/Vaseline
  • Watte

Die DIY-Welle zuhause geht in wenigen Schritten super einfach. Für die perfekten Locken, frag um Unterstützung und befolg einfach die einzelnen Schritte in unserer Anleitung für dauergewelltes Haar. Bevor du mit der Dauerwelle loslegst, ziehe alte Kleidung an oder lege einen Schutzumhang um. Anschließend trägst du die Vaseline entlang des Haaransatzes auf. Dadurch wird verhindert, dass die Chemikalien deine Haut berühren. Diesen Tipp solltest du unbedingt befolgen.

Wickelt nun die nassen Haare Strähne für Strähne auf die Lockenwickler. Die Wickler sollten nicht zu klein sein. Föhnt die Haare nun mit den Lockenwicklern sanft trocken. Wahlweise könnt ihr hier noch 1 bis 2 kurze Sprühstöße Haarspray benutzen, um die Haare zu fixieren. Diese Variante gibt euch einen ersten Eindruck, wie ihr mit lockigen Haaren aussehen könntet.

Anschließend ausspülen und einen pflegenden Conditioner auftragen.

Die Fixierung und Well-Lotion solltest du unbedingt nur so lange einwirken lassen, wie es in der Packungsbeilage beschrieben steht, da du deinen Haaren sonst stark schaden kannst. Am besten ist es, wenn du nach der Behandlung frühestens nach zwei Tagen deine Haare wieder wäschst. So halten deine Locken besonders lange.

Merke dir stets, wann du zuletzt eine Dauerwelle gemacht hast. Zu häufige Behandlungen in kurzer Zeit werden deine Haare zerstören.

Da deine Haare bei einer Dauerwelle mit Chemikalien behandelt werden, die ziemlich aggressiv sein können, sind Spliss und Trockenheit häufige Folgen der Dauerwelle. Eine reichhaltige Pflege ist daher unerlässlich, damit deine Haare gesund bleiben.

Saure oder kalte Dauerwelle? Das sind die Unterschiede!

Zum einen gibt es nämlich die Saure Dauerwelle und zum anderen die kalte Welle, auch alkalische Dauerwelle genannt. Bei der alkalischen Dauerwelle liegt der pH-Wert mit 7,1 bis 9 weitaus über dem pH-Wert deiner Haare, welcher zwischen 4,5 und 5,5 liegt. Dadurch ist sie zwar besonders geeignet, um dicke Haare und widerspenstiges Haar dauerhaft zu locken, allerdings ist die chemische Behandlung somit auch ziemlich aggressiv zu deinen Haaren. Hast du kaputtes, poröses Haar oder sehr empfindliches Haar, ist die kalte Dauerwelle vielleicht eher nicht für dich geeignet.

Die saure Dauerwelle dagegen hat einen pH-Wert von 6 bis 6,9 und ist somit sanfter zum Haar. Strapaziertes Haar oder trockene Haare behandelst du daher lieber mit der schonenderen Dauerwelle, der sauren Dauerwelle.

Wie lange hält eine DIY-Dauerwelle?

Die kalte Dauerwelle, die aggressiver ist und sogar sehr glattes oder widerspenstiges Haar lockt, hält länger als die sanftere Variante. Die saure Dauerwelle hält kürzer. Zudem kommt es darauf an, ob du deine Dauerwelle beim Profi machen lässt oder sie selber machst.

Die Profi-Dauerwelle kann dir für 2-3 Monate perfekte Locken mit Sprungkraft bescheren. Nach circa 2 Wochen hängen diese sich aber bereits um 20% aus. Das ist völlig normal. Eine DIY-Dauerwelle hält nicht so lange.

Zudem kommt es darauf an, wie schnell deine Haare nachwachsen. Die neu gewachsenen Haare haben nämlich natürlich deine normale Haarstruktur. Ist der Ansatz sehr groß, kannst du dir eine neue Dauerwelle machen lassen. Setze hier aber am besten auf eine sanfte, saure Dauerwelle, da dein restliches Haar ja bereits stark beansprucht ist. Manche Friseure bieten allerdings sogar Ansatz-Dauerwellen an.

Worauf muss ich bei der Dauerwelle-Behandlung unbedingt achten?

In den Lotionen, die bei der Dauerwellen-Behandlung verwendet werden, sind Thioglycolate enthalten. Diese sind besonders gefährlich, wenn sie in die Schleimhäute geraten. Daher ist es unerlässlich, dass du deinen Haaransatz beispielsweise mit der Vaseline einschmierst, um zu verhindern, dass etwas in die Augen läuft. Sollte das doch passieren, wasche sie schnell mit Wasser aus und suche einen Arzt auf.

Diese sind besonders gefährlich, wenn sie in die Schleimhäute geraten. Daher ist es unerlässlich, dass du deinen Haaransatz beispielsweise mit der Vaseline einschmierst, um zu verhindern, dass etwas in die Augen läuft. Sollte das doch passieren, wasche sie schnell mit Wasser aus und suche einen Arzt auf.

Dauerwelle selber machen: Welche Pflege benötigt die Lockenpracht?

Beispielsweise gibt es spezielle Shampoos und Pflegespülungen, die auf die Pflege von Dauerwellen spezialisiert sind. Aber auch Pflegelinien, die deine Haare mit reichlich Feuchtigkeit versorgen, sind gut geeignet, um die Locken in Form zu halten. Schließlich sind die Haare durch die chemische Behandlung strapaziert und ziemlich trocken.

Außerdem solltest du alles vermeiden, was deine Haare zusätzlich austrocknet. Auf Hitze verzichtest du daher am besten. Föhnst du deine Haare, benutze unbedingt ein Hitzeschutzspray.

Auch zu häufiges Haare waschen trocknet die Haare aus und lässt die Locken spröde wirken. Reduziere deine Haarwasch-Routine und versorge sie während des Waschens mit wichtigen Nährstoffen.

Um deine Locken gesund und glänzend zu pflegen, eignet sich natürlich auch die Curly Girl Methode, welche darauf ausgelegt ist, lockiges Haar zu voller Sprungkraft zu verhelfen.

Weitere Pflegetipps für dauergewellte Haare:

  • Verwende Shampoos und Spülungen für strapaziertes oder lockiges Haar.
  • Mache einmal pro Woche eine Intensiv-Haarkur.
  • Verzichte auf beschwerende Kuren und Stylingprodukte in den ersten 2 Wochen.
  • Vermeide es, deine Haare in den ersten Wochen zu kolorieren.

Statt einer Bürste, solltest du lieber einen großzackigen Kamm zum Haare kämmen verwenden. Eine Bürste löst die einzelnen Locken auf. Statt einem wilden Lockenkopf, hast du bloß krauses Haar, das zu Berge steht. Kämme Locken daher nur mit einem groben Kamm oder entwirre deine Haare am besten beim Haarewaschen, indem du mit den Fingern durch die Haare fährst, bis alle Knoten aufgelöst sind.

Dauerwelle stylen: Styling-Tipps für schöne Locken

Wer Locken haben will, der ist mit der Dauerwelle gut bedient. Denn ewiglanges Styling, um sich Locken mit Glätteisen oder Lockenstab zu drehen, fällt weg. Deine Locken kräuseln sich von alleine. Am wichtigsten bei dieser Frisur ist tatsächlich die richtige Pflege, damit die Locken auch nach dem Waschen voller Volumen und Glanz sind.

Um den Locken zusätzlich zur perfekten Form zu verhelfen, kannst du Haargel ins feuchte Haar einkneten. Dieser Styling-Tipp ist ebenfalls Teil der Curly Girl Methode.

Die Haare Luft trocknen zu lassen, ist natürlich besonders schonend, dauert natürlich aber auch seine Zeit. Alternativ ist ein Diffusor-Aufsatz für den Föhn perfekt geeignet, um Locken in Form zu föhnen. Föhnst du deine Locken heiß, solltest du vorher unbedingt einen Hitzeschutz verwenden.

Was bestimmt, ob ich hinterher kleine Locken oder große Wellen habe?

Die Stärke der Wellen oder Locken ist von der Größe der Wickler abhängig, die bei der Dauerwelle zum Einsatz kommen. Generell gilt: Je größer die Wickler, desto schwächer ist die Wellung - und desto geringer ist auch die Haltbarkeit.

Normal runde Dauerwellen-Wickler sind zwischen 0,3 und 2 cm dick. Daneben gibt es noch Spiralwickler für Korkenzieherlocken und konische Wickler für natürlich wirkende Wellen.

Wie lange hält eine Dauerwelle?

Das ist ganz unterschiedlich und kommt auf den Haartypen an. Nach 2 Wochen verliert sie bei dem größten Teil der Menschen etwas an Spannkraft. Wenn du die Dauerwelle jedoch mit Vorsicht behandelst und immer gut pflegst, solltest du dich für 2 bis 6 Monate über ein lockiges Ergebnis freuen können.

Was tun, wenn die Dauerwelle herauswächst?

Dass die Dauerwelle irgendwann herauswächst, ist kaum zu vermeiden. Dann hast du 3 Möglichkeiten:

  • Du kannst den dauergewellten Teil der Haare einfach abschneiden.
  • Oder du lässt die Dauerwelle einfach herauswachsen. Keine Sorge, die Haare hängen sich mit der Zeit aus. Du hast also keine Kringel zum glatten Ansatz, sondern wahrscheinlich nur noch leichte Wellen.
  • Eine weitere Möglichkeit ist eine Ansatzdauerwelle: Die bereits dauergewellten Haare werden dabei mit einer Gummikappe vor der erneuten Dauerwelle geschützt. Andernfalls würden sie abbrechen oder sich spalten.

Fazit: Mehr Schwung und natürliche Locken statt plattem Haar!

Genervt von schnurgeraden Haaren oder einer wilden Krause ohne Form? Das muss nicht sein! Eine Dauerwelle verleiht selbst glattem Haar mehr Schwung und Struktur.

Die Mode der 80er Jahre erlebt eine Renaissance, und mit ihr kehrt auch die beliebte Dauerwelle zurück. Wenn Locken für dich verlockend klingen, du aber von Natur aus glattes Haar hast, könnte die klassische Dauerwelle die Lösung sein. Fast jedes Haar kann damit in voluminöse Lockenmähnen verwandelt werden - vorausgesetzt, man kennt sich aus und hat einen erfahrenen Friseur an seiner Seite.

tags: #dauerwelle #anleitung

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