Dauerhafte Haarentfernung mit Enzymen: Wirkung und Methoden

Im Bereich der Haarentfernung gibt es grundsätzlich zwei Hauptkategorien: Depilation und Epilation. Bei der Depilation, zu der Methoden wie Rasieren und die Anwendung von Schmirgelleinen gehören, wird das Haar lediglich an der Hautoberfläche abgeschnitten, ohne die Wurzel zu entfernen. Dies führt langfristig nicht zu einer Reduktion des Haarwuchses, sondern kann die Haarstruktur sogar festigen.

Im Gegensatz dazu steht die Epilation, bei der das Haar mitsamt der Wurzel entfernt oder die Wurzel nachhaltig zerstört wird. Diese Methoden versprechen eine langfristige Reduktion des Haarwuchses.

Methoden der Epilation

Es gibt verschiedene Methoden der Epilation, die sich in ihrer Anwendung und Wirkung unterscheiden:

  • Waxing: Hierbei wird Kalt- oder Warmwachs mit der Haarwuchsrichtung aufgetragen und entgegen der Haarwuchsrichtung mit Hilfe eines Vliesstreifens abgezogen. Allerdings brechen dabei oft 30-40 Prozent der Haare im Haarschaft ab, was zu eingewachsenen Härchen führen kann.
  • Nadelepilation: Bei dieser Methode wird die Haarwurzel mit Strom verödet. Da jeder einzelne Haarschaft mit der Nadel bearbeitet werden muss, ist dies sehr mühselig.
  • Sugaring: Diese Methode verwendet natürliche Zuckerpaste, um Härchen in Haarwuchsrichtung samt ihrer Wurzel aus dem Haarschaft zu ziehen. Sugaring gilt als vergleichsweise sanft, da durch den Abzug der Paste in Wuchsrichtung der Haare das schmerzhafte Reißen an dem unter der Hautoberfläche verlaufenden Quermuskel vermieden wird.

Grundsätzlich wird bei der Epilation das Haar immer feiner und der Haarwuchs insgesamt geschwächt, vorausgesetzt die Anwendung erfolgt regelmäßig. Je nach Körperregion und individueller Veranlagung sollten Beine, Arme, Männerbrust und -rücken alle 4-6 Wochen, Achseln, Intimbereich und Gesicht alle 2-4 Wochen behandelt werden. Wer bereits im Herbst mit Sugaring beginnt, kann sich im darauffolgenden Frühjahr über einen deutlich verminderten Haarwuchs freuen.

Vorteile der Zuckerpaste gegenüber herkömmlichen Haarentfernungsmethoden (z. B. Wachs):

  • Bereits sehr kurze Härchen lassen sich mit der körperwarmen, wasserlöslichen Zuckerpaste effizient entfernen.
  • Da die Härchen in Wuchsrichtung entfernt werden und die Zuckerpaste nicht auf der Haut klebt, ist die Anwendung angenehm.
  • Haarbruch gehört der Vergangenheit an.
  • Die Behandlung mit Zuckerpaste ist sehr wirtschaftlich und hygienisch und hinterlässt keinerlei Rückstände.
  • Sie erhalten ein gesundes, samtweiches Hautbild.

Enzymtherapie zur dauerhaften Haarentfernung

Aus der Heilkunde ist der erfolgreiche Einsatz von Enzymtherapien bekannt. Das Hala Schekar®-Enzym-System ist einfach anzuwenden: Nachdem die Haare durch die Zuckerpaste entfernt wurden und der Haarkanal frei ist, wird Hala Schekar®-Enzym-Gel auf die enthaarte Haut aufgetragen.

Das Zwei-Phasen-Gel-System, bestehend aus dem EpilaDerm-Enzymkomplex und dem EpilaDerm-Accelerator, dringt tief in die Haarfollikel ein und entzieht den Wachstumszellen des Haares über Zeit die Wachstumsgrundlage. Die Haare werden von Anwendung zu Anwendung dünner, heller, weicher und weniger. Darüber hinaus spendet die EpilaDerm-Enzympflege der Haut Feuchtigkeit, kühlt und beruhigt diese.

Einer der wichtigen Vorteile der Post-Epilativen Enzympflege ist, dass es sich für alle Haut- und Haartypen eignet. Die Haarentfernung mit Sugaring hält mehrere Wochen, i.d.R. ca. 3-4 Wochen, an. Die EpilaDerm Enzympflege als Kabinenprodukt sorgt jedoch zusätzlich für eine dauerhafte Haarwuchsreduktion über Zeit.

Damit die Enzyme effektiv und am richtigen „Ort“ wirken können, werden die Haare zuerst (wurzeltief) entfernt (z.B. mit EpilaDerm Scandinavian Sugaring), sodass die Haarfollikel freiliegen. ( Phase 1 und 2 ) einmassiert. In dermatologischen Tests wurde bereits nach 6 Monaten eine durchschnittliche Haarwuchsreduktion von über 41% festgestellt.

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Hirsutismus: Ursachen und Behandlung

Von Hirsutismus spricht man, wenn Frauen dichte Körperbehaarung an Stellen aufweisen, die normalerweise eher bei Männern stark behaart sind. Dazu zählen zum Beispiel der Bereich zwischen Nase und Oberlippe (“Damenbart“), Kinn und Wangen, die Oberschenkel oder die Region zwischen den Brüsten.

In neun von zehn Fällen hat Hirsutismus keine erkennbaren krankhaften Ursachen. Ärzte sprechen dann von einem idiopathischen Hirsutismus. Bei vielen Frauen ist der verstärkte Haarwuchs schlicht Veranlagung. Seltener lässt sich ein bestimmter Auslöser feststellen, etwa eine hormonelle Störung.

Ursachen von Hirsutismus:

  • Idiopathischer Hirsutismus: Verstärkter Haarwuchs aufgrund genetischer Veranlagung.
  • Hormonelle Störungen:
    • Polyzystisches Ovarialsyndrom (PCOS): Viele kleine Zysten an den Eierstöcken.
    • Androgenitales Syndrom: Die Nebennieren bilden durch einen Enzymdefekt zu wenig Kortisol und oft auch zu wenig Aldosteron.
    • Cushing-Syndrom: Übermaß an Kortisol im Körper.

Behandlung von Hirsutismus:

Die Behandlung richtet sich nach der Ursache. Bei Hirsutismus, der durch eine bestimmte Erkrankung oder Medikamente ausgelöst wurde, steht die Therapie der Grunderkrankung im Vordergrund. Weitere Behandlungsoptionen sind:

  • Gewichtsabnahme: Bei übergewichtigen Frauen mit PCO-Syndrom kann eine Gewichtsabnahme den Hormonhaushalt positiv beeinflussen.
  • Medikamente:
    • Metformin: Antidiabetikum, das bei gestörtem Zuckerstoffwechsel im Rahmen eines PCO-Syndroms eingesetzt werden kann.
    • Antiandrogene: Hemmen den Einfluss der männlichen Sexualhormone auf die Haarfollikel.
    • Eflornithin-Creme: Wird bei übermäßiger Gesichtsbehaarung eingesetzt.
  • Haarentfernungsmethoden: Rasieren, Enthaarungscreme, Bleichen, Laserhaarentfernung.

Weitere Methoden zur dauerhaften Haarentfernung

Neben der Enzymtherapie und der Behandlung von Hirsutismus gibt es weitere Methoden zur dauerhaften Haarentfernung:

  • Laserhaarentfernung: Hierbei wird ein Laser auf die zu behandelnden Körperareale gerichtet, um die Haarwurzeln zu zerstören.
  • Elektrische Epilation: Bei dieser Methode wird eine feine Nadel in den Haarfollikel eingeführt und ein Stromimpuls abgegeben, um die Haarwurzel zu zerstören.

Vor- und Nachteile verschiedener Haarentfernungsmethoden:

Methode Vorteile Nachteile
Waxing Schnell, günstig, für viele Haut- und Haartypen geeignet Schmerzhaft, muss ständig wiederholt werden, Risiko eingewachsener Haare
Sugaring Schnell, günstig, sanfter als Waxing, weniger Risiko eingewachsener Haare Schmerzhaft, muss ständig wiederholt werden
Enzymtherapie Kann Haarwachstum reduzieren, für alle Haut- und Haartypen geeignet Erfordert regelmäßige Anwendung, Ergebnisse können variieren
Laserbehandlungen Schnell, großes Areal kann behandelt werden, bessere Hautbild Je nach Methode schmerzhaft, bei hellen Haaren weniger effektiv, Verbrennungen möglich
Nadelepilation Wirkung hält lange an, besseres Hautbild, auch bei dunklen Hauttypen und gebräunter Haut möglich Je nach Methode schmerzhaft, sehr zeitaufwändig und anstrengend, Vernarbungen möglich

Fazit

Die Wahl der richtigen Methode zur dauerhaften Haarentfernung hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie Hauttyp, Haarfarbe, Schmerzempfindlichkeit und Budget. Eine professionelle Beratung kann helfen, die individuell passende Methode zu finden.

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