Chinesische Frisuren Anleitung: Von traditionell bis modern

Chinesische Frisuren sind vielfältig und bieten zahlreiche Möglichkeiten für jeden Geschmack und Anlass. Ob traditionell oder modern, geflochten oder gesteckt - mit den richtigen Anleitungen können Sie beeindruckende Looks kreieren. Dieser Artikel bietet Ihnen detaillierte Anleitungen und Tipps, um verschiedene chinesische Frisuren selbst zu machen.

Geflochtene Haare: Schritt für Schritt

Geflochtene Haare sind einfach wunderschön und vielseitig. Von Bauernzopf über den französischen Zopf bis hin zum Seitenzöpfchen gibt es unzählige Varianten. Hier finden Sie Anleitungen, um die schönsten geflochtenen Frisuren selbst zu machen.

Französischer Zopf

Ein Klassiker unter den geflochtenen Haaren ist der französische Zopf. Hier ist eine einfache Anleitung:

  1. Teilen Sie am Oberkopf eine Haarpartie ab.
  2. Teilen Sie diese Partie in drei Strähnen.
  3. Beginnen Sie, die Strähnen wie bei einem normalen Zopf zu flechten.
  4. Nehmen Sie bei jeder neuen Flechtung von außen eine neue Strähne hinzu.
  5. Fahren Sie fort, bis alle Haare eingeflochten sind.
  6. Binden Sie den Zopf am Ende mit einem Haargummi zusammen.

Chinesischer Zopf (Chinesische Treppe)

Der chinesische Zopf, auch chinesische Treppe genannt, ist eine besondere Flechtfrisur, die in den sozialen Medien immer beliebter wird. So geht's:

  1. Haare zu einem Pferdeschwanz binden.
  2. Eine dünne Strähne von der rechten Seite des Pferdeschwanzes nehmen und in eine Schlaufe legen.
  3. Das Ende der Strähne einmal um den Zopf wickeln und durch die Schlaufe ziehen.
  4. Die Schlaufe festziehen.
  5. Zu dem Haarende aus der Schlaufe eine neue feine Haarsträhne aufnehmen.
  6. Die Schritte drei und vier wiederholen, bis die gewünschte Länge erreicht ist.

Tipp: Besprühen Sie die Haare mit Trockenshampoo oder Salzwasserspray, um rutschigem Haar mehr Griffigkeit zu verleihen.

Französischer Zopf: Einfache Flechtanleitung | FRISUREN

Dutt-Frisuren: Vielfalt und Eleganz

Dutt-Frisuren sind vielseitig und passen zu jedem Anlass. Ob lässig im Alltag, schick für ein Event oder als Quick Fix bei fettigem Haar - ein Dutt ist immer eine gute Wahl.

Was ist ein Dutt?

Ein Dutt ist eine Frisur, bei der das Haar zusammengefasst und zu einer Art Schnecke eingedreht wird. Es gibt verschiedene Varianten wie den Low Bun, High Bun, Messy Bun, Sleek Bun oder Chignon.

Anlässe für Dutt-Frisuren

Dutt-Frisuren sind für jeden Anlass geeignet: Ein lockerer Messy Bun für die Freizeit, ein Low Bun für das Büro, ein hoher Dutt für Sport oder ein Sleek Bun oder Chignon für elegante Veranstaltungen.

Stylingprodukte für den perfekten Dutt

Für ein optimales Ergebnis können Stylingprodukte hilfreich sein. Haarwachs oder -gel für einen Sleek Bun, Texturspray für mehr Griffigkeit und Trockenshampoo für Volumen und Struktur. Haarspray sorgt für zusätzlichen Halt.

Anleitungen für verschiedene Dutt-Frisuren

Hier sind einige beliebte Dutt-Frisuren mit Schritt-für-Schritt-Anleitungen:

  • Messy Bun: Lockeren Zopf binden, Haar locker zu einem Dutt drehen, einzelne Strähnen herausziehen und mit Haarspray fixieren.
  • Seitlicher Dutt: Haar seitlich zu einem Zopf binden, zum Dutt drehen und hinter dem Ohr befestigen.
  • Klassischer Ballerina-Dutt: Haar streng nach hinten kämmen, hohen Pferdeschwanz binden, Haar eindrehen und spiralförmig zu einem Kreis wickeln, mit Haargummi und Haarnadeln fixieren.
  • Low Bun im Nacken: Mittelscheitel ziehen, Haar tief im Nacken zusammenbinden, zu einem Knoten drehen und mit Nadeln feststecken.
  • Geflochtener Dutt: Zopf am Hinterkopf flechten, mit Haargummi fixieren und zu einem Dutt eindrehen, mit Klammern feststecken.
  • Sleek Bun: Haare mit Wildschweinborstenbürste zu einem festen Zopf kämmen, eindrehen und kompakt zu einem Dutt wickeln, mit Haarnadeln und Haarspray fixieren.
  • Dutt mit Duttkissen (Donut Bun): Hohen Zopf binden, Haar durch ein Duttkissen ziehen, gleichmäßig darüber verteilen und mit einem weiteren Haargummi fixieren, restliche Spitzen um den Donut wickeln und feststecken.
  • Twisted Bun (gedrehter Dutt): Haar in zwei Stränge teilen, jeweils in eine Richtung eindrehen und umeinander in die entgegengesetzte Richtung zu einem gedrehten Zopf drehen, zu einem Knoten wickeln und fixieren.
  • Half Bun: Oberes Drittel der Haare abteilen und zu einem Pferdeschwanz binden, zu einem Mini-Dutt am Oberkopf drehen und mit einem schmalen Haargummi fixieren.
  • Chignon: Haar im Nacken zu einem Zopf binden, horizontal leicht nach innen einwickeln (wie eine Rolle) und mit Nadeln feststecken, mit einem Kamm glätten und mit Haarspray fixieren.
  • Double Bun (zwei Dutts): Haar in zwei Partien teilen und je einen hohen Zopf binden, diese zu zwei kleinen Dutts wickeln.

Kanzashi: Japanischer Haarschmuck

Nicht fehlen darf der typisch japanische Haarschmuck - insbesondere verzierte Haarnadeln, Klemmen und Spangen, mit denen sich nicht nur die langen Haare zu den typischen Knoten fixieren lassen, sondern die auch kunstvolle Steckfrisuren ermöglichen, wie wir sie aus Filmen kennen.

Kanzashi gibt es in vielen Formen, von Haarnadeln über Clips und Spangen bis zu großen Haarstäben. Neben klassischen Stäbchen gibt es den Haarschmuck in verschiedenen Formen, beispielsweise als Haken oder Kämme. Kanzashi gibt es auch mit zusätzlichen Dekorationen - feine Ornamente, edle Kugeln aus Koralle oder Jade sowie Seide, die zu Blüten geformt und an der Haarspange befestigt wird.

Die populärsten traditionellen Materialien für Kanzashi sind lackiertes Holz, Metall, Keramik und Schildpatt, aber es gibt auch Haarnadeln aus Gold und aus Kunststoff. Dementsprechend variieren die Preise. Farben, Blattgold oder Perlmutt werden für die Verzierungen eingearbeitet.

Haare selber schneiden: Tipps und Tricks

Es gibt viele Gründe, warum man die Haare selber schneiden könnte. Es spart Zeit und Geld, gibt Ihnen die Freiheit, den Haarschnitt genau nach Ihren Vorstellungen zu gestalten, und kann sogar therapeutisch wirken. Hier sind einige Tipps und Anleitungen, um Ihre Haare selbst zu schneiden.

Vorbereitung & Ausstattung

Eigentlich brauchen Sie gar nicht so viele Tools, um Ihre Haare selber zu schneiden. Wenn Sie eine bestimmte Frisur wünschen, kann es nicht schaden, einmal in die richtigen Werkzeuge zu investieren. So sparen Sie auf Dauer nicht nur die Friseurkosten, sondern auch viel Zeit und können je nach Lust und Laune störende Haarpartien ausbessern oder sich eine neue Frisur stylen.

Werkzeuge: Haarschneidemaschine, Aufsätze, Kamm, Schere

Ihre Haare sollten frisch gewaschen und getrocknet sein. Es sei denn, Sie haben Locken, dann können Sie diese noch leicht anfeuchten, um sie besser schneiden zu können. Mit einem Handtuch und eventuell mit einem Föhn antrocknen, bevor Sie mit dem Schneiden beginnen. Nehmen Sie sich Zeit für diesen Schritt, denn ein schlechter Ausgangszustand kann das gesamte Ergebnis beeinträchtigen.

Kurzhaarschnitt in 6 Schritten

Wenn Sie auf Kurzhaarfrisuren, wie einen gleichmäßigen Buzz-Cut, Burr Cut oder Butch Cut aus sind, ist es ziemlich einfach, die Haare selber zu schneiden. Hier sind die Schritte:

  1. Maschineneinstellung & Hinterkopf: Benutzen Sie den gewünschten Aufsatz und starten Sie mit einem längeren Aufsatz. Kämmen Sie die Haare auf dem Oberkopf nach oben und fahren Sie gegen die Wuchsrichtung.
  2. Seiten gleichmäßig trimmen: Arbeiten Sie in aufsteigender Richtung von unten nach oben. Neigen Sie die Maschine leicht nach außen, um einen natürlichen Verlauf zu erzielen.
  3. Oberkopf mit Kammtechnik kürzen: Kämmen Sie die Haare nach oben und schneiden Sie parallel zum Kamm, um gleichmäßige Längen zu erzielen.
  4. Übergänge (Blend-Methode): Setzen Sie die Haarschneidemaschine im Nacken an und heben Sie diese etwas an, je weiter Sie nach oben schneiden.
  5. Feinschliff mit Schere & Trimmer: Korrigieren Sie die Konturen mit einer scharfen Haarschere, indem Sie sorgfältig die Haare entlang des Nackenansatzes schneiden.
  6. Kontrolle mit Handspiegel: Überprüfen Sie jede Partie auf Gleichmäßigkeit und Linienführung. Achten Sie insbesondere auf saubere Konturen am Nacken und an den Ohren.

Fade & Undercut selbst schneiden

Wenn Sie einen Übergang in Ihrem Kurzhaarschnitt haben wollen, wird es beim Nachschneiden etwas kniffeliger. Hier sind einige Tipps:

  • Low, Mid und High Fade: Wählen Sie je nach Kopfform und Haarstruktur den passenden Stil. Nutzen Sie verschiedene Aufsätze und wechseln Sie diese in kleinen Stufen.
  • Undercut definieren: Rasieren Sie die Seitenpartien und den Nackenbereich mit einem kurzen Aufsatz. Ziehen Sie klare Trennungslinien entlang der Kontur.
  • Übergänge verwischen: Die Technik "Clipper über Kamm" hilft beim weichen Verblenden von Längen.
Frisur Beschreibung Geeignete Haarlänge
Messy Bun Lockerer, unordentlicher Dutt Mittel bis lang
Sleek Bun Glatter, eleganter Dutt Mittel bis lang
Half Bun Nur das Deckhaar zum Dutt gebunden Kurz bis mittel
Chignon Elegante, tief sitzende Rolle im Nacken Mittel bis lang
Double Bun Zwei kleine Dutts Mittel bis lang

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