Carport mit Schuppen selber bauen: Eine umfassende Anleitung

Ihr Auto soll einen neuen Platz bekommen, an dem es sicher vor Wind und Wetter geschützt abgestellt wird? Dann kommt sicher ein Carport als Stellplatz in Frage. Ein Carport besteht aus Pfeilern und einem Dach, das als Unterstellplatz für das Auto dient. Anders als bei einer Garage, kommt eine offene Bauweise zum Einsatz. Als Materialien werden typischerweise Holz, Metall oder Kunststoff verwendet.

Ein Carport besitzt viele Vorteile! Die Carport-Bausätze sind relativ leicht im Aufbau (in der Regel ganz klassisch vier einbetonierte Pfosten und eine Dachkonstruktion auf einem stabilen Untergrund). In der Anschaffung sind sie deutlich günstiger als klassische Garagen und sind im unteren Preissegment schon für unter tausend Euro zu haben.

Im Vergleich zur Garage, besitzt der Außenstellplatz allerdings den Nachteil, dass er nicht ganz so gut wie eine Garage vor schlechtem Wetter schützt. Im Winter beispielsweise verhindert der Carport, dass das Auto bei Schneefall mit einer weißen Mütze bedeckt wird, allerdings vereisen bei höheren Minusgraden in seltenen Fällen die Scheiben.

Auch vom Sicherheitsaspekt her, schneidet die Garage besser ab: Einfach dadurch, dass sie abschließbar ist und somit der Zugang beschränkt ist. Teure Autos und echte Raritäten sind daher wohl besser in einer Garage untergebracht. Der größte Vorteil im Vergleich zur Garage ist - von den deutlich geringeren Kosten abgesehen - dass der Carport wesentlich „leichter“ aussieht und es ihn in vielen Varianten gibt.

Natürlich ist es auch eine Frage, wie viele Autos man besitzt: bei zwei Autos oder mehr ist oft eines in der Garage untergebracht, das andere unter dem Carport abgestellt! Gerade bei Neubauten und moderner Architektur, entscheiden sich viele Hausbesitzer für einen Carport oder eben für eine Kombination aus beidem.

Vorteile eines Carports auf einen Blick:

  • Kostengünstig - Weniger Kosten als bei einer Garage
  • Fertig-Bausätze sind bewährt und lassen sich gut selbst aufbauen.

Wir stellen Ihnen hier im Folgenden ausführlich vor, welche Carport-Typen es als Bausätze gibt und was Sie bei der Auswahl beachten sollten. Wie Sie Ihr Carport selbst aufbauen, steht ausführlich in der jeweiligen Anleitung. Wer sein Carport nicht selbst aufbauen möchte, kann unseren kompetenten Montage-Service dazu buchen und braucht sich um nichts weiter zu kümmern.

Eines vorab: Ein Carport ist eine so genannte „bauliche Anlage“ und fällt als solche juristisch unter die öffentlich-rechtlichen Vorschriften Ihrer Kommune zur Bebauung. Es gelten bestimmte Vorschriften, die es einzuhalten gilt. Bevor Sie sich also für ein Carport entscheiden, sollten Sie die gültigen Vorschriften kennen beziehungsweise diese beim Bauamt vor Ort (dies ist die zuständige Behörde) erfragen. Eventuell brauchen Sie für den Bau eines Carports eine Baugenehmigung.

Die Bauvorschriften mit ihren jeweils festgelegten Grenzen und Höchstwerten, was die Maße und verschiedentlich die Bauweise anbelangt, variieren von Bundeland zu Bundesland, teilweise auch von Ort zu Ort. Bei jedem Carport-Bau ist ein Grenzabstand zum Nachbarn einzuhalten. Dieser Grenzabstand beträgt im Normalfall drei Meter.

Hier stellen wir Ihnen die beliebtesten Materialien vor, die beim Carport Verwendung finden. Die meisten Carports namhafter Hersteller wie Skanholz, Ximax, Weka und Plamako werden aus Holz oder Aluminium (beziehungsweise Metall) gefertigt.

Materialien für den Carportbau

Holz-Carports

Wenn es um das Material geht, aus dem ein Carport gefertigt ist, dann wird häufig und gerne zu Bausätzen aus Holz gegriffen. Holz-Carports gibt es in vielen verschiedenen Designs und Ausführungen. Sie zeichnen sich durch eine gute Qualität und ein solides Preis-Leistungs-Verhältnis aus. Auch Sondergrößen sind mit dem Material umsetzbar. Sie sind sehr flexibel in der Gestaltung und können zum Beispiel mit einem passenden Anstrich ihre Optik verändern. Sie sind langlebig und brauchen nur ab und zu einen Anstrich, um gegen Witterungsbedingungen gewappnet zu sein.

Neben unseren vielen Carports-Bausätzen aus Holz - als Einzel- oder Doppel-Carport - können Sie auch einen individuellen Carport nach Ihren Wünschen und Vorstellungen gestalten. Nutzen Sie dazu unseren Carport und Terrassendach Konfigurator von SKAN HOLZ. Hier wählen Sie die gewünschte Bauweise, Grundkonstruktion, geben die Maße ein, bestimmen die Pfostenstärke und die Konstruktionsart. Dann wählen Sie das gewünschte Material aus und können Extras wie Verzierungen hinzufügen. Anschließend wählen Sie aus verschiedenen Dacheindeckungen die passende aus.

Aluminium-Carports

Carports aus Aluminium bzw. Carports aus Aluminium punkten sehr mit ihrer meist "cleanen" Optik. Tendenziell sehen Holz-Carports eher traditionell, Alu-Carports eher modern und kühl aus. Suchen Sie aus den vielen verschiedenen Designs das für sich Passende heraus - der Fokus sollte darauf liegen, dass Harmonie zwischen Haus und Carport herrscht und beide zusammen optisch gut aussehen.

Im Vergleich zu einem Holz-Carport, ist ein Carport aus Alu meist teurer: Es muss allerdings nicht großartig gepflegt werden, ist wartungsarm und braucht nicht wie ein Holz-Stellplatz einen regelmäßigen Anstrich als Witterungsschutz.

Carport für Wohnmobile

Gerade für ein Wohnmobil, ist es wichtig, dass es das ganze Jahr über im Trockenen steht. Feuchtigkeitsschänden sind immer noch eines der Hauptprobleme bei diesen Fahrzeugen. Daher macht die Anschaffung eines Carports hier auf alle Fälle Sinn!

Die Überdachung, die Sie sich wünschen ist nicht für einen PKW mit Standardmaßen gedacht, sondern Sie möchten zum Beispiel ein Wohnmobil oder ein Boot unter einem Carport abstellen? Kein Problem! Neben unserem SKAN HOLZ Carport Konfigurator, mit dem Sie individuelle Carports nach Ihren Wünschen und Maßen generieren können, bieten wir Ihnen auch eine große Auswahl an XXXL Carports an. Hier ist das Platzangebot großzügig bemessen, so dass entweder große Fahrzeuge darunter Platz finden oder aber der zusätzliche Unterstellplatz zum Beispiel für abschließbare (Garten-)Boxen genutzt werden kann.

Checkliste für die Planung Ihres Carports

  • Wo soll der Carport hin? Einzel-Carport oder Doppel-Carport? Carport mit besonderen Maßen?
  • Ist eine Baugenehmigung erforderlich? Klären mit dem zuständigen Bauamt
  • Welches Budget steht zur Verfügung?
  • Ist die zu überdachende Fläche einfach gehalten oder besitzt sie Besonderheiten?
  • Wie soll der Boden beschaffen sein? Pflaster-Steine, Asphalt, Rasengittersteine usw.
  • Woraus soll der Carport bestehen? Holz, Metall oder Misch-Konstruktion?
  • Soll das Dach blickdicht (z.B. aus Holz) oder lichtdurchlässig (z.B. Spezialglas) sein?
  • Welche Dachform soll der Carport haben?
  • Werden Wasseranschluss oder Elektroanschluss am Carport gebraucht?

Mit dem richtigen Werkzeug gelingt der Aufbau eines Carports auch in Eigenregie. Mit ein wenig handwerklichem Geschick steht dem Selbstaufbau also nichts im Wege. All unsere angebotenen Carports sind Bausätze, die Sie in Eigenregie zuhause und mit dem passenden Werkzeug aufbauen können. Jedem Produkt liegt selbstverständlich eine ausführliche Aufbauanleitung bei, die Sie Schritt für Schritt in die Tat umsetzen können.

Wichtigster Schritt ist immer die korrekte Befestigung der Pfostenkonstruktion, die die jeweilige Dachkonstruktion tragen wird. Auch das passende Zubehör für Ihren Carport können Sie bei uns bestellen. In unserem Shop haben Sie die Möglichkeit direkt auf der Produkt-Detailseite das richtige Zubehör für Ihren Carport zu wählen.

Sie können den Carport ganz ohne Zubehör kaufen, mit einem von uns zusammengestellten Zubehörpaket oder Sie können das Zubehör frei wählen und nach eigenen Wünschen zusammenstellen. Zum Zubehör gehören zum Beispiel eine bestimmte Dacheindeckung.

Egal ob Carport, Gartenhaus oder Sauna - unser hauseigener Montage-Service mit fest angestellten und geschulten Monteuren realisiert Ihr Projekt nach Ihren Wunschvorstellungen. All unsere Carports können Sie sich auch von unserem erfahrenen Profi-Montageteam aufbauen lassen!

Wir bieten Ihnen zwei Montage-Optionen an, die sich im Umfang der Leistung unterscheiden: Wählen Sie zwischen Profi-Montage und Sorglos-Montage. Sie können die gewählte Montage dann zum Festpreis einfach in den Warenkorb legen. Profitieren Sie von einem günstigen Festpreis für die gesamte Montage-Leistung - deutschlandweit!

Unter Ihrem Carport findet vor allem ein Auto Platz, klar - so soll es sein. Sein gesamtes Potenzial als "Raumwunder" entfaltet der Carport in Kombination mit platzschaffenden Elementen.

Sie haben Fragen zu unseren Produkten oder zu unserem Artikel? Gerne helfen wir Ihnen auch persönlich weiter und helfen Ihnen bei der Planung und Umsetzung Ihres Carports.

Ein Carport mit Schuppen ist die ideale Kombination aus Fahrzeugschutz und praktischem Stauraum für Fahrräder oder Gartenmöbel. Unsere Carport mit Schuppen Baupläne sind in zwei unterschiedlichen Bauweisen erhältlich: im Fachwerkstil und in der Holzrahmenbauweise. Wer mehr Stauraum benötigt, kann eine Garage aus Holz selbst bauen oder sie mit einem Carport mit Schuppen kombinieren.

Doch bevor Sie jetzt zum nächsten Baumarkt eilen und Holz kaufen, sollten Sie bedenken, dass auch bei einem Carport oft ein Bauantrag und eine Baugenehmigung Pflicht sind. Ob das bei Ihnen der Fall ist, kann Ihnen das Bauamt Ihrer Stadt oder Gemeinde sagen (oder Sie schauen selbst in der Landesbauordnung nach), das ist in den Bundesländern durchaus unterschiedlich und meist von der Größe des umbauten Raums abhängig.

Um einen Streit zu vermeiden, sollten Sie am besten vorher Ihre Nachbarn von Ihrem Vorhaben informieren. Denn auch auf deren Bedürfnisse müssen Sie in bestimmtem Rahmen Rücksicht nehmen. Dabei müssen etwa Grenzabstände eingehalten werden. In der Regel müssen mindestens der Bauantrag, eine Baubeschreibung, die Bauzeichnungen, die Berechnung der Statik und eine aktuelle Flurkarte/Lageplan im Maßstab 1:500 eingereicht werden. Gegebenenfalls brauchen Sie auch eine schriftliche Einwilligung Ihres Nachbarn. Wenn Sie einfach drauflosbauen, droht im schlimmsten Fall eine teure Geldstrafe oder sogar ein Zwangsabriss.

Anleitung: Anlehncarport selber bauen in 11 Schritten

Anlehncarports zum Selberbauen kaufst du heute in der Regel als fertigen Bausatz. Schau dazu gerne in unseren Onlineshop! Der handelsübliche Bausatz umfasst neben allen benötigten Baumaterialien, die passend aufeinander abgestimmt sind, eine Bauanleitung und eine Liste mit den Werkzeugen, die du für den Selbstaufbau des Anlehncarports benötigen.

Schritt 1: Baumaterialien und Werkzeug bereitlegen

Halte dich beim Selberbauen des Anlehncarports genau an die Anweisungen des Herstellers. Lege dir sämtliche Baumaterialien und das nötige Werkzeug übersichtlich griffbereit. Hole dir gerne helfende Hände dazu!

Bei einem Bausatz aus unbehandeltem Holz musst du dafür sorgen, dass es wetterfest wird. Den ersten holzschützenden Anstrich der Bauteile kannst du schon jetzt erledigen - bevor du mit dem eigentlichen Aufbau des Anlehncarports startest (siehe auch Schritt 11 weiter unten!).

Schritt 2: Punktfundament gießen und Pfostenanker platzieren

Starte mit dem Gießen des Punktfundaments und dem Setzen sogenannter H-Pfostenanker auf den Fundamentpunkten. Die Abstände dafür ergeben sich aus der Bauanleitung für deinen Anlehncarport. Beim exakten Ausrichten der Fundamentpunkte für die Pfostenanker helfen Schnüre, die du in beide Richtungen spannst und planmäßig ausrichtest. Hebe dann etwa 80 Zentimeter (cm) tiefe Fundamentlöcher aus. Hänge die Pfostenanker dann in die ausgehobenen Löcher ein. Um diese in der richtigen Höhe zu halten, kannst du unter den Anker eine Holzlatte legen. Dann gießt du die Löcher mit vorschriftsmäßig angerührtem Beton aus. Prüfe den richtigen Sitz der Anker noch einmal und richte ihn gegebenenfalls noch einmal aus. Lasse den Beton wie vorgeschrieben aushärten.

Schritt 3: Wandhalterung befestigen

Es folgt die Montage der Wandbefestigung für den Anlehncarport.

Schritt 4: Pfosten aufstellen und fixieren

Ist der Fundamentbeton vorschriftsgemäß ausgehärtet, kannst du die Pfosten in die Pfostenanker stellen und per Schraubzwinge vorläufig fixieren. Lege dabei unter den Pfosten jeweils ein Holzbrettchen. Prüfe mit einer Wasserwaage, ob die Pfosten senkrecht stehen und richte diese entsprechend aus. Sind die Pfosten ausgerichtet und sitzen sie zudem auf gleicher Höhe, verschraube sie wie in der Anleitung vorgeschrieben.

Schritt 5: Kopfbänder anbringen

Als Nächstes befestigst du die Kopfbänder an den vorhandenen Verzapfungen.

Schritt 6: Vordere Pfette montieren

Lege die vordere Pfette auf und verschraube diese.

Schritt 7: Dachsparren auflegen und verschrauben

Es folgt das Auflegen und Verschrauben der Dachsparren gemäß der Aufbauanleitung deines Anlehncarports zum Selberbauen.

Schritt 8: Dachlattung montieren

Anschließend setzt du die Dachlatten nach Bauanleitung auf und fixierst sie wie vorgeschrieben.

Schritt 9: Eindecken des Anlehncarports

Als Dacheindeckung kommen sogenannte Doppelstegplatten zum Einsatz. Bevor du diese auflegst, musst du ein passendes Unterlegband mit Dachnägeln auf den Sparren befestigen. Anschließend bereite die Doppelstegplatten wie in der Bauanleitung für den Anlehncarport angewiesen vor und lege diese dann auf das Dach des Anlehncarports. Die Doppelstegplatten fixierst du mit Hilfe von Aluminiumabdeckprofilen.

Schritt 10: Abschlussarbeiten

Zum Schluss verbaust du die Abschlussprofile und Systemteile, wie vom Hersteller deines DIY-Anlehncarport-Sets angegeben.

Gegebenenfalls kannst du an dieser Stelle die passende Entwässerungsanlage anbauen. Mitunter ist sie optional zum Bausatz käuflich.

Schritt 11: Holz anstreichen

Ein Anlehncarport aus unbehandeltem Holz musst du mit einem passenden Anstrich wetterfest machen. Den ersten Anstrich der Holzbauteile aus dem Bausatz kannst du schon vor dem Aufbau des Einzelcarports bzw. Doppelcarports ausführen.

Wenn Sie Ihr Holz-Carport selber bauen, ist der Schutz vor Umwelteinflüssen nicht zu vernachlässigen. Daher ist es empfehlenswert, das Holz durch Holzschutzmittel wie z. B. Holzöl, Holzlasur oder Holzlack zu schützen. Das Holz ist dadurch vor Witterung und Insekten-/ Pilzbefall geschützt. Bei regelmäßiger Anwendung werden Sie lange Freude an Ihrem Holz-Carport haben.

Einzel- und Doppelcarports für die Unterstellung von zwei Fahrzeugen können mit Seitenteilen aus Holz erweitert werden, die die Autos seitlich gegen Wind und Wetter schützen.

In Kombination mit einer Hauswand sorgen Carports sogar dafür, dass das oder die untergestellten Autos rundum abgeschottet sind.

Bau Dein eigenes Carport! Wir zeigen Dir wie's geht!

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