Haarausfall durch Capecitabin: Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten

Die Chemotherapie ist eine gängige Behandlungsmethode bei Krebserkrankungen. Dabei werden Medikamente, sogenannte Zytostatika, eingesetzt, die das Wachstum von Tumorzellen hemmen und deren Vermehrung verhindern. Diese Medikamente wirken auf Zellen, die sich schnell teilen, was jedoch nicht nur Krebszellen betrifft, sondern auch gesunde Körperzellen. Daher kann es bei einer Chemotherapie zu verschiedenen Nebenwirkungen kommen, da auch gesundes Gewebe in Mitleidenschaft gezogen wird.

Eine der bekanntesten und oft am meisten gefürchteten Nebenwirkungen ist der Haarausfall. Es ist wichtig zu verstehen, dass nicht jede Chemotherapie zwangsläufig zu Haarausfall führt. Ob und in welchem Ausmaß die Haare ausfallen, hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie beispielsweise dem eingesetzten Medikament, der Dosierung, der Art der Verabreichung und der individuellen Reaktion des Patienten.

Wie Chemotherapie zu Haarausfall führt

Die Medikamente der Chemotherapie, die Zytostatika, hemmen Zellen in ihrem Wachstum und verhindern, dass sie sich weiter vermehren. Tumorzellen, die sich besonders schnell teilen und ausbreiten, sind das Hauptangriffsziel dieser Medikamente. Leider machen Zytostatika jedoch keinen Unterschied zwischen bösartigen Krebszellen und gesunden Körperzellen, so dass bei einer Chemotherapie auch gesundes Gewebe in Mitleidenschaft gezogen wird.

Unsere Haare werden von einem Muskelring in den Haarzellen festgehalten. Da diese Zellen sich sehr schnell erneuern, werden sie durch die Chemotherapie stark geschädigt. Während der Chemotherapie mit 5-FU/FA kommt es häufig zum Ausdünnen der Haare, bei einer Behandlung mit Irinotecan ist ein kompletter Haarausfall möglich.

Haarausfall gehört zu den typischen Nebenwirkungen einer Chemotherapie. Aber: Nicht jede Chemo lässt die Haare ausfallen. Wir erklären, bei welchen Medikamenten Betroffene mit Haarverlust rechnen müssen.

Im Folgenden nennen wir Beispiele für Zytostatika**, bei denen Patientinnen und Patienten sehr häufig, gelegentlich oder selten ihre Haare verlieren (aufgeführt in alphabetischer Reihenfolge):

  • Sehr häufig (betrifft mehr als 1 von 10 Behandelten): Cyclophosphamid, Daunorubicin, Doxorubicin, Epirubicin, Etoposid, Docetaxel, Ifosfamid, Irinotecan, Paclitaxel, Topotecan, Vindesin, Vinorelbin
  • Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen): Amsacrin, Bleomycin, Busulfan, Cytarabin, 5-Fluorouracil, Gemcitabin, Lomustin, Melphalan, Thiotepa, Vinblastin, Vincristin
  • Selten (kann bis zu 1 von 1000 Behandelten betreffen): Capecitabin, Carboplatin, Carmustin, Cisplatin, Fludarabin, 6-Mercaptopurin, Methotrexat, Mitoxantron, Procarbazin, Raltritrexed, Streptozotocin

Meist verlieren die Patientinnen und Patienten nach einer Chemo alle Haare auf dem Kopf. Die Haare fallen in der Regel aber nicht alle auf einmal aus, sondern nach und nach, manchmal auch büschelweise.

Die Art des Chemotherapeutikums ist also ein wichtiger Mitspieler.Bei Brustkrebs kommen zum Beispiel oft Zytostatika wie Doxorubicin, Epirubicin, Cyclophosphamid oder Paclitaxel zum Einsatz. Bei diesen Zytostatika müssen Frauen damit rechnen, dass ihre Haare ausgehen, berichtet das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ). Der Haarverlust kommt bei einer von zehn Behandelten vor und gilt als sehr häufig. Seltener fallen die Haare bei Chemotherapeutika wie Carboplatin, Cisplatin oder Capecitabin aus

Faktoren, die Haarausfall nach einer Chemo wahrscheinlicher machen

  • Das Risiko für Haarverlust erhöht sich beispielsweise, wenn Patientinnen oder Patienten die Chemo über die Vene direkt ins Blut bekommen,
  • bei einer Chemotherapie mit einer Kombination aus mehreren Wirkstoffen,
  • wenn Betroffene ihre Zytostatika in hohen Dosierungen oder innerhalb kurzer Zeitabstände erhalten.

Meist setzt der Haarausfall etwa ein bis vier Wochen nach dem Beginn der Chemotherapie ein. Nach und nach verlieren Betroffene dann mehr oder weniger stark ihre Haare.

Klassischerweise beginnt der Haarausfall im Rahmen einer Chemotherapie nach etwa zwei bis vier Wochen. Auch für Außenstehende sichtbar wird der Haarverlust in der Regel erst, wenn mindestens die Hälfte aller Kopfhaare ausgefallen sind. Es fallen nicht alle Haare plötzlich und gleichzeitig aus, sondern der Haarverlust verstärkt sich nach und nach. Die Haare können einzeln oder büschelweise ausfallen.

Solange die Medikamente der Chemotherapie weiter gegeben werden, hält auch der Haarausfall an. Er wird erst gestoppt, nachdem die Therapie beendet wurde.

Capecitabin und seine Nebenwirkungen

Capecitabin ist eine Vorstufe von 5-Flourouracil (welches als Infusion verabreicht werden kann) und wird im Körper und besonders im Tumor in aktives 5-Flourouracil umgewandelt. Dieser Stoff verhindert die Bildung eines neuen, intakten DNA-Stranges während der Zellteilung. Dadurch wird die Zellteilung blockiert und die Krebszellen werden zerstört.

Capecitabin kann zur Behandlung von erwachsenen Patienten mit Dickdarmkrebs, metastasiertem Dick- und Mastdarmkrebs, fortgeschrittenem Magenkrebs und bei lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem Brustkrebs eingesetzt werden.

Zu den häufigsten Nebenwirkungen bei der Einnahme gehören unter anderem:

  • Übelkeit & Erbrechen
  • Durchfall
  • Bauchschmerzen & Appetitlosigkeit
  • Hand-Fuß-Syndrom
  • Fatigue & Abgeschlagenheit

Eine vollständige Übersicht der möglichen Nebenwirkungen finden Sie in der Packungsbeilage oder Fachinformation.

Welche Wechselwirkungen zeigt Capecitabin?

Bei gleichzeitiger Einnahme der Blutgerinnungsmittel wie Warfarin und Phenprocoumon aus der Gruppe der Antikoagulantien oder bei Behandlung mit Fluoropyrimidinen verändern sich die Blutungseigenschaften. Es können verlängerte Blutungszeiten sowie Blutungskomplikationen wie Blut im Urin (Hämaturie), Nasenbluten, Erbrechen von Blut (Hämatemesis) und Blutstuhl auftreten.

Weiterhin erhöht Capecitabin die Konzentration des Antiepileptikums Phenytoin im Blut. Ist eine solche Kombination nicht zu vermeiden, kann es zu erhöhten Konzentrationen von Phenytoin im Blut kommen mit der Gefahr einer Phenytoinvergiftung. Daher ist bei solchen Patienten die Phenytoinkonzentration ärztlich zu überwachen. Die verstärkten Wirkungen von Phenytoin äußern sich in Augenzittern (Nystagmus), Gangunsicherheit, Sprechstörungen sowie Zittern, Übelkeit und Schlaflosigkeit. Bei gleichzeitiger Behandlung mit Folsäure beziehungsweise Folinsäure werden Wirksamkeit und Giftigkeit von Capecitabin verstärkt. Ausgeprägte Essensverweigerung, Erbrechen, schwerer Durchfall, Knochenmark- und Blutbildschäden sowie herzschädigende Effekte können auftreten.

Im Gegensatz dazu führt die Wechselwirkung mit dem Gichtmittel Allopurinol zu einer Wirkungsabschwächung von Capecitabin.

Bei gleichzeitiger Anwendung von den Herpesmitteln Sorivudin und Brivudin kommt es zu gefährlichen Wechselwirkungen. Zwischen den beiden Behandlungen muss ein zeitlicher Abstand von mindestens vier Wochen eingehalten werden.

Was tun gegen Haarausfall?

Den Haarverlust durch die Chemotherapie verhindern zu können - das wünschen sich wohl die meisten Betroffenen. Seit Jahrzehnten wird daran geforscht, wie sich die chemotherapiebedingte Alopezie vermeiden lässt.

Es gibt bisher keine wirksame Maßnahme, um den Haarverlust zu verhindern. Allerdings könnten Kühlkappen oder Kühlhauben eventuell eine Möglichkeit sein, um dem Haarausfall entgegenzusteuern.

Die Forschung konzentriert sich seit einiger Zeit auf sogenannte Kühlhauben oder Kältekappen, die man während der Chemotherapie auf dem Kopf trägt.

Die Idee dahinter:Durch die Kälte ziehen sich die Blutgefäße zusammen und die Durchblutung der Kopfhaut wird vermindert.Außerdem sollen die kühlen Temperaturen den Stoffwechsel in den Zellen der Haarwurzelzellen verlangsamen.Dadurch sollen geringere Mengen an Zytostatika in den Haarwurzeln ankommen, weniger stark auf sie einwirken und sie weniger schädigen - dann bleiben mehr Haare erhalten.

Die Kühlhaube sitzt während der Chemotherapie ähnlich wie ein Fahrradhelm auf dem Kopf. In der Regel ist die Kühlhaube an ein spezielles Gerät angeschlossen, das Kühlflüssigkeit durch die Kühlkappe pumpt. Die Kopfhaut wird auf diese Weise auf ungefähr 20 °C heruntergekühlt. Andere Modelle bestehen aus Kühlelementen, die mit Gel gefüllt sind. Vor der Behandlung werden sie in einem Tiefkühlschrank gekühlt.

Die S3-Leitlinie „Supportive Therapie bei onkologischen PatientInnen“ empfiehlt, dass man bei Chemotherapien mit einem hohen Risiko für Haarausfall unter der Abwägung von Nutzen und Risiken eine Kühlung der Kopfhaut in Erwägung ziehen könne.

In Studien wurde untersucht, ob Druck (Kompression) auf die Kopfhaut den Haarausfall verhindern kann. Druck lässt sich zum Beispiel über enge Hauben oder Druckmanschetten auf dem Kopf ausüben. Ziel ist es, die Durchblutung der Kopfhaut herabzusetzen, damit weniger Zytostatika zur Haarwurzel gelangen.

Die Kombination aus Kühlung und Kompression der Kopfhaut zeigte in Studien vorbeugende Effekte, was den Haarausfall angeht. Kühlhauben wurden mit Kompressionsverbänden oder Stauschläuchen kombiniert. Der schwere Haarausfall wurde reduziert. Auch mussten Betroffene seltener Perücken tragen.

In einer kleinen Studie wurde echte Hirse als vorbeugende Maßnahme gegen Haarausfall im Rahmen einer Chemotherapie eingesetzt (die Kontrollgruppe erhielt keine spezielle präventive Behandlung). Die Hirse zeigte einen deutlichen Effekt auf den schweren Haarausfall (Grad III bis IV) und auch auf das Tragen einer Perücke (dies war seltener der Fall).

Untersucht wurde in Studien zum Beispiel das Haarwuchsmittel mit dem Wirkstoff Minoxidil (zugelassen für erblich bedingten Haarausfall). Das Mittel wird auf die Kopfhaut aufgetragen und scheint die Durchblutung der Haarfollikel und somit das Haarwachstum zu verbessern.

In Studien ließ sich keine deutliche Verminderung des Haarausfalls durch Minoxidil erkennen. Allerdings gibt es Hinweise darauf, dass die Haare nach dem Haarverlust schneller wieder nachwachsen.

Umgang mit Haarausfall

Der unfreiwillige Verlust der Haare kann sehr belastend sein. Folgende Maßnahmen können Ihnen den Umgang damit erleichtern:

  • Fragen Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin: Er oder sie kann Ihnen am besten erklären, welche Nebenwirkungen bei Ihrer Chemo auftreten können.
  • Setzen Sie sich schon vor Ihrer Therapie mit einem möglichen Haarausfall auseinander. Eine psychologische Unterstützung kann hilfreich sein, wenn der drohende Haarverlust Sorgen macht.
  • Wenn Sie nach dem Haarverlust eine Perücke tragen möchten, können Sie sich bereits vor Ihrer Therapie um einen Haarersatz kümmern und mit der Krankenkasse klären, wer die Kosten dafür trägt.
  • In Selbsthilfegruppen und Gesprächen mit anderen Betroffenen können Sie Ihren eigenen Kummer äußern und erfahren, wie andere mit ähnlichen Problemen umgehen.

Während der Therapie sollte man die Haare nach dem Waschen nur trocken tupfen, nicht rubbeln. Beim Fönen ist eine milde Wärme am besten.

Es ist möglich, bereits vor der Therapie eine Perücke zu beantragen. Besprechen Sie dieses Thema rechtzeitig mit ihrem Arzt, der Ihnen auch ein Rezept ausstellen kann. Bei Frauen übernimmt die Krankenkasse in der Regel die Kosten für die Perücke.

Besprechen Sie mit Ihrem Behandlungsteam, ob und in welchem Ausmaß ein Haarverlust bei Ihrer Chemotherapie zu erwarten ist. Lassen Sie sich auch gut über andere Nebenwirkungen der Zytostatika informieren.

Wenn Sie mit dem Haarverlust rechnen müssen: Überlegen Sie, ob und wie Sie diesen kaschieren möchten. Es gibt viele verschiedene Lösungen. Versuchen Sie, eine Maßnahme zu finden, die zu Ihnen passt und mit der Sie sich wohl fühlen. Vielleicht sprechen Sie auch mit Angehörigen oder Freunden darüber. Auch ein psychologisches Gespräch kann hilfreich sein.

Wenn Sie sich für eine Lösung entschieden haben: Kümmern Sie sich rechtzeitig darum, etwa um eine Perücke. Die gesetzlichen Krankenkassen und privaten Krankenversicherungen beteiligen sich an den Kosten für die Perücke. Den richtigen Haarersatz zu finden, braucht manchmal etwas Zeit. Warten Sie nicht ab, bis die ersten Haare ausfallen.

Vielleicht schließen Sie sich einer Selbsthilfegruppe an? Je nach Krebsart gibt es verschiedene Anlaufstellen. Dort treffen Sie auf Gleichbetroffene, die vielleicht den einen oder anderen Tipp haben, wie Sie mit dem Haarausfall bei einer Chemotherapie umgehen.

Schon während der Chemotherapie ist es wichtig, auf eine gute Kopfhautpflege zu achten, um hinterher ein gutes Haarwachstum zu ermöglichen. Man kann den Kopf mit Wasser und einem milden Shampoo oder Seife waschen und mit einer Creme pflegen. Achten Sie darauf, besonders bei Kälte die Haut mit einer Mütze oder einem Tuch zu schützen.

Auch eine gesunde Ernährung ist wichtig, wenn auch während einer Krebsbehandlung manchmal schwer umzusetzen. Häufig machen die Nebenwirkung der Therapie oder auch die Krankheit selbst eine gesunde Nahrungsaufnahme schwierig. Machen Sie sich nicht zu viel Stress, wenn es nicht immer klappt, eine vitamin- und nährstoffreiche Ernährung einzuhalten.

Wenn der Körper die Chemotherapeutika abgebaut hat, beginnen die Haare in der Regel wieder zu wachsen. Ungefähr drei Monate nach der letzten Chemotherapie sind bei den meisten die Haare wieder so dicht, dass sie den Haarverlust nicht mehr mit Mütze, Tüchern oder Perücke kaschieren müssen. Manche entscheiden sich auch, ganz ohne Haare nach draußen zu gehen.

Nach einer Chemotherapie kann das Kopfhaar manchmal etwas anders nachwachsen und anders aussehen als vorher. Es kann zum Beispiel gelockt statt glatt sein oder eine andere Farbe besitzen. Es kann beispielsweise heller oder dunkler als früher sein.

Die Haare können wieder wachsen, wenn die Chemotherapeutika und ihre Stoffwechselprodukte vollständig vom Körper abgebaut wurden. Vorübergehend kann das Haar anders sein als vorher. Viele Betroffene berichten, dass ihr Haar anfangs dicker, voluminöser oder lockiger war als früher.

Haarausfall während der Krebstherapie - warum verliere ich meine Haare? (Ärztin informiert)

Haarausfall bei Strahlentherapie und Hormontherapie

Bei der Bestrahlung wird sehr genau auf die Krebszellen gezielt. Dennoch liegen andere Organe oder Gewebe oft im Strahlengang. Wenn Kopf- oder Körperbehaarung im Strahlengang liegt, kann es passieren, dass die Haare dort ausfallen. Im Gegensatz zu einer Chemotherapie fallen sie jedoch nur an diesem Ort aus und nicht überall.

Haarausfall ist seltener als bei Chemotherapien und hängt vor allem von der individuellen Veranlagung des Patienten und der Strahlendosis ab. Nach Therapieende erholen sich die Haarwurzeln normalerweise wieder und das Haar kann langsam nachwachsen.

Bei sehr hohen Strahlendosen kann das Haarwachstum an der entsprechenden Stellen aber auch dauerhaft geschädigt sein.

Ein Hormonentzug kann deshalb zu sexuellen Störungen führen, aber auch Nebenwirkungen wie Haarausfall haben. Zum Beispiel kann es bei Frauen zu ähnlichen Symptomen wie beim Beginn der Wechseljahre kommen und es kann ein diffuser Haarverlust auftreten, der jedoch meist nicht bis zur Glatze führt.

Insgesamt sind Nebenwirkungen meist schwächer als bei einer Chemotherapie, können gerade in der Summe die Betroffenen trotzdem stark beeinträchtigen.

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