Viele Männer und Frauen, die unter Haarausfall leiden, suchen nach einer praktischen und stilvollen Lösung. Der Buzz Cut hat sich als eine beliebte Option etabliert, die sowohl pflegeleicht ist als auch das Selbstbewusstsein stärken kann. Dieser Artikel beleuchtet die Erfahrungen mit dem Buzz Cut bei Haarausfall, gibt Tipps zur Umsetzung und Pflege und zeigt verschiedene Styling-Möglichkeiten auf.
Der Buzz Cut ist ein Kurzhaarschnitt, bei dem alle Haare auf die gleiche Länge geschnitten werden. Das “Buzz” im Namen deutet auf das Geräusch eines Rasierers hin, da hauptsächlich eine Haarschneidemaschine verwendet wird. Lediglich bei den Konturen kommt ein Nassrasierer oder Rasiermesser zum Einsatz, um den Look zu verfeinern.
Es gibt zwei Hauptstile:
Viele Menschen, die sich von ihrem schwindenden Haar endgültig trennen möchten, sehen den Buzz Cut als idealen Übergang zur Glatze. Ein Buzzcut wäre auf jeden Fall ein guter Anfang. Hierbei solltest Du diesen nicht zu lang wählen, weil es sonst schnell ungepflegt wirkt. Jedoch kannst Du Dich von längeren Aufsätzen der Haarschneidemaschine zu kürzeren Aufsätzen vorarbeiten, bis Dir das Ergebnis gefällt.
Falls Du Dich sofort mit einer Glatze anfreunden kannst (die Du laut Frage haben möchtest), kannst Du dies natürlich tun. Ich würde Glatze wählen. Wenn du sowieso deine Wolle abrasieren willst ist es doch egal. Es kommt viel ab.
Der Buzz Cut bietet mehrere Vorteile, besonders für Männer mit Geheimratsecken oder dünner werdendem Haar:
Grundsätzlich passt der einfache Maschinenschnitt zu jedem Mann und jeder Altersgruppe. Nicht nur Justin Timberlake steht der Buzz Cut: Grundsätzlich passt der einfache Maschinenschnitt zu jedem Mann und jeder Altersgruppe. Ihr solltet euch vorher allerdings eure Kopfform genauer ansehen. Ähnlich wie bei einer Glatze werden Unebenheiten durch die sehr kurzen Haare meist sichtbar. Je kürzer ihr die Haare also rasiert, desto eher fallen solche Dinge auf. Solltet ihr auffällige Narben oder Dellen haben, könnt ihr euren Buzz Cut auch einfach etwas länger lassen. Hier reichen schon wenige Millimeter mehr aus, um diese zu kaschieren.
Kopfform: Eine nicht perfekt ovale Kopfform oder auch Narben, sind meiner Meinung nach, keine Dinge die man verstecken oder kaschieren sollte.
Am besten lässt du deine Hairstylistin oder deinen Hairstylisten einschätzen, ob sich deine Kopfform für den Buzz Cut eignet.
Haarfarbe: Ganz unproblematisch steht der Buzz Cut Herren und Damen grundsätzlich mit jeder Haarfarbe - auch mit der natürlichen. Ob schwarz, braun, blond oder rot und unbedingt auch bei grau: Der Buzz Cut wirkt durch die Einfachheit des Schnitts immer gelungen.
Wir raten euch den Buzz Cut nur selbst zu schneiden, wenn ihr eine sehr kurze Variante tragt und am besten alle Areale auf die selbe Länge rasieren könnt. Solltet ihr einen längeren Buzz Cut mit 10 bis 15 Millimetern bevorzugen, dann muss ein sehr sauberer Übergang geschnitten werden.
Wenn ihr die Frisur regelmäßig schneiden möchtet, solltet ihr bei der Haarschneidemaschine übrigens etwas mehr Geld in die Hand nehmen. Zuerst solltet ihr eure Haare waschen und danach gründlich trocknen. Als nächstes könnt ihr bereits mit der Haarschneidemaschine ansetzen.
Schritt-für-Schritt-Anleitung:
Hier nochmal der Hinweis: Dieser Übergang ist etwas schwieriger hinzubekommen, weshalb ihr bei längeren Haaren über 5 Millimetern lieber den Profi ranlassen solltet.
Tipp: „Darauf dass sie sich schnell genug umentscheiden und doch zum Friseur gehen. Gelernt ist gelernt. So schöne Übergänge wie sie einer StylistIn gelingen, schafft ein Laie leider nicht alleine. Die Höhe und Position der Verläufe auf beiden Seiten sollten perfekt symmetrisch sein damit die Ästhetik eines Buzzcuts voll zur Geltung kommen kann. Bei der sehr kurzen Variante sieht es anders aus.“
Der Buzz Cut ist auch deshalb so beliebt, weil er besonders pflegeleicht ist. Es ist egal, ob du den Buzz Cut lang oder ganz kurz trägst: Die Pflege ist so oder so ein Kinderspiel.
Regelmäßiges Nachschneiden: Der wichtigste Tipp dabei ist, den Buzz Cut regelmäßig nachzuschneiden. Je nachdem, wie akkurat du es gern hättest, lohnt sich ein Schnitt alle 2 bis 3 Wochen. Das kannst du mit einer passenden Haarschneidemaschine und etwas Übung auch selbst übernehmen.
Haarwäsche: Zusätzlich ist die regelmäßige Haarwäsche wichtig. Denn auch wenn die Haare kurz sind, brauchen sie Pflege. Nutze ein zu deinem Haartyp passendes Shampoo. Massiere beim Haarewaschen die Kopfhaut. Das regt die Durchblutung an und sorgt für gesunde Haut. Das ist grundsätzlich wichtig, aber beim Buzz Cut besonders: Schließlich scheint die Kopfhaut durch und sollte somit gesund und gepflegt sein.
Schutz vor Sonne: Wichtig: Schütze dich unbedingt vor der Sonne! Bei einem kurzen Buzz Cut herrscht akute Sonnenbrandgefahr am Kopf. Nutze Sonnencreme und trage zusätzlich ein Cap oder einen Hut.
Um die natürliche Talgschicht der Kopfhaut zu schützen und Schuppen vorzubeugen, sollte man seine Haare relativ selten mit Shampoo waschen. Bei einem Buzz Cut ist das besonders leicht, denn fettiges Haar fällt bei dieser Frisur so gut wie gar nicht auf (natürlich nur, wenn er besonders kurz ist). Trotzdem solltet ihr alle paar Tage den Kopf mit einem milden Shampoo waschen.
Auch wenn die Haare kurz sind, gibt es verschiedene Möglichkeiten, den Buzz Cut zu stylen:
Buzz Cut trifft Bart: Der Kontrast zwischen kurzem Haarschnitt und markantem Vollbart wirkt besonders maskulin. Ideal auch, wenn obenrum weniger los ist wegen Geheimratsecken oder Haarausfall.
Einige Männer mit Haarausfall berichten von positiven Erfahrungen mit dem Buzz Cut. Janni, aus dem wenighair Podcast, erzählte, wie er in seiner Zeit in der Gastronomie versuchte, seinen Haarausfall zu verstecken. Er trug ständig eine Mütze oder Kappe, was besonders beim Schwitzen während der Arbeit eine Herausforderung war.
Als Janni sich das erste Mal eine Glatze rasierte, war es eine ungewohnte Erfahrung für ihn. Er hatte Angst davor, wie er aussehen würde, aber nachdem er sich daran gewöhnt hatte, fand er es befreiend, sich keine Gedanken mehr über seine Haare machen zu müssen.
Eine trockene und juckende Kopfhaut kann eine Herausforderung sein. Es ist wichtig, die Kopfhaut zu pflegen, besonders im Winter, wenn die Haut durch die Kälte und Trockenheit beansprucht wird. Janni empfiehlt, regelmäßig eine Feuchtigkeitscreme aufzutragen und die Kopfhaut nicht zu oft zu waschen, um sie nicht weiter auszutrocknen.
Wenn ihr den Buzz Cut übrigens zum ersten Mal schneidet, kann es sein, dass ihr kleine rote Pickel oder Punkte auf der Kopfhaut findet. Wenn ihr euch traut zum Rasierer zu greifen, empfehlen wir euch, an einer anderen Stelle die Haare wachsen zulassen.
tags: #buzzcut #haarausfall #erfahrungen
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