Bronze, Gold, Kupfer: Anleitung für faszinierende Haarfarben

Eine Haarfarbe definiert den eigenen Look - deswegen sollten wir genau überlegen, welcher Trend zu uns passt. Ab und an muss es eben ein neuer Look sein!

Der Unterschied zwischen Färben und Tönen

Beginnen wir mit der Frage: Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Färben und Tönen? Für welche Methode wir uns letztendlich entscheidet, hängt von der gewünschten Zielhaarfarbe ab. Meist wird zwischen Tönung, Intensivtönung und permanenter Coloration unterschieden.

  • Tönung (Haltbarkeitsstufe 1): Eine Tönung empfiehlt sich, um die Haarfarbe aufzufrischen und mehr Glanz zu verleihen. Die Farbe dringt nicht in die Haarstruktur ein, sondern legt sich rein äußerlich auf das Haar. Daher ist eine Tönung als eine Coloration die schonendste Technik zum Haarefärben.
  • Intensivtönung (Haltbarkeitsstufe 2): Im Gegensatz zur normalen Tönung enthält eine Intensivtönung chemische Inhaltsstoffe und die Schuppenschicht wird während der Anwendung leicht geöffnet. Dadurch wird sie haltbarer und hält ca. 28 Haarwäschen. Wie bei der normalen Tönung entsteht kein Ansatz, da sich die Farbe nach und nach auswäscht. Bei einer Intensivtönung werden die Haare künstlich pigmentiert, so kann das Haar sogar um eine Nuance aufgehellt werden.
  • Permanente Haarfarbe - auch Coloration (Haltbarkeitsstufe 3) genannt: Die permanente Haarfarbe eignet sich bei extremen Farbveränderungen oder um weißes oder graues Haar abzudecken. Die Farbe dringt tief in die Haare, lässt sich nicht wie bei Tönungen herauswaschen, sondern bleibt dauerhaft. Nachteil: Durch die permanente Farbe entsteht ein Ansatz. Die Farbpigmente werden mit einem Oxidationsmittel angemischt. Je stärker das Mittel ist, desto mehr werden die Haare geschädigt. Wer bereits gefärbtes Haar hat, kann durch eine weitere Coloration nicht heller gefärbt werden. Das geht nur noch mittels einer Blondierung, bei der dem Haar - im Gegensatz zur Coloration - Farbpigmente entzogen werden.

Vorbereitung und Anwendung

Vorab: Wer sich unsicher oder ungeübt fühlt, sollte das Colorieren einem Friseur überlassen. Er ist nämlich darauf spezialisiert, die richtige Haarfarbe zu färben und garantiert ein gleichmäßiges Ergebnis.

Ihr wollt lieber selber Hand anlegen? Bevor es losgeht, unbedingt die Ausgangs- und Zielhaarfarbe bestimmen. Auf der Verpackung der Haarfarben werden immer verschiedenen Nuancen abgebildet, daran solltet man sich orientieren. Wir empfehlen nicht mehr als zwei Nuancen im Vergleich zu der Ausgangsfarbe heller oder dunkler selber zu färben. Bei einer totalen Typveränderung lässt sich der Gang zum Friseur nicht vermeiden.

Gepflegtes und gesundes Haar ist vor einer Coloration Pflicht! In den meisten Fällen muss die Farbe 20 bis 30 Minuten einwirken. Zum Abschluss die mitgelieferte Haarkur oder Spülung verwenden.

Fakt ist: Wer sein Haar oft färbt, schädigt die Haarstruktur. Durch die aggressiven Chemikalien - ganz besonders bei Blondierungen - brechen die Spitzen schneller ab. Um dies zu verhindern, ist die richtige Haarpflege besonders wichtig. Die wohl bekanntesten Sofort-Pflege-Systeme sind Olaplex und "Smartbond" von L'Oréal Professionnel. Bei beiden Produkten handelt es sich um ein 3-Phasen-System, welches die Haare schon während der Coloration pflegt und vor Schäden schützt. Smartbond und Olaplex wurden speziell für Friseure entwickelt. Die ersten beiden Phasen werden im Salon angewedet und die dritte Phase Zuhause.

Welche Haarfarbe passt zu mir?

Doch bevor es ans Färben geht, gilt die große Frage: Welche Haarfarbe passt zu mir und welcher Typ bin ich? Welche Haarfarbe einem steht, hängt stark von dem Farbtyp ab. Es gibt vier verschiedene Farbtypen: Frühlings-, Sommer-, Herbst- und Wintertyp. Unterschieden wird in erster Linie danach, ob die Haut einen eher warmen oder kühlen Unterton besitzt.

So findet ihr heraus, welcher Typ ihr seid: Haltet abwechselnd ein silbernes und ein goldenes Tuch an eurem Gesicht - wichtig ist, dass ihr euch bei Tageslicht im Spiegel betrachtet. Lässt euch das silberne Tuch frisch und gesund aussehen, gehört ihr zum Farbtyp Sommer oder Winter.

  • Warme Farbtypen (Frühling, Herbst): Zu dem hellen, goldenen Teint sollte man am besten eine warme Haarfarbe, wie Goldblond, Kupfer, Erdbeerblond oder ein warmes Hell-bis Mittelbraun wählen. Frauen mit braunen Augen und einem bronzefarbenen Teint gehören zu dem Farbtyp Herbst. Dazu passen warme Braun- oder Blondtöne. Bei Strähnchen eher auf goldblonde oder kupferrote Highlights setzen.
  • Kühle Farbtypen (Sommer, Winter): Der Sommertyp hat einen bläulichen Hautunterton und einen zarten, rosigen Teint. Der sogenannte Schneewittchen-Typ hat eine sehr helle Haut mit bläulichen Unterton und dunkles Haar. Daher stehen dem Wintertyp dunkle, aschige Töne.

Welche HAARFARBE steht mir? So findet ihr es heraus

Trendige Färbetechniken

Einige der angesagtesten Färbetechniken umfassen:

  • Balayage: Nach wie vor sehr an­gesagt! Der Fri­seur malt die Strähnen mit einem Pinsel auf. Er hat dadurch mehr Gestaltungs­spielraum, kann Intensität und Verlauf der Coloration dosieren und mit High­-und Lowlights tolle Effekte setzen.
  • Ombré Hair: Die Begeisterung flacht nicht ab. Der Haartrend ist ziemlich wandelbar und scheint sich im Wechsel der Jahreszeiten immer wieder neu zu definieren. Im Sommer sind karamellbraune Spitzen zu brünettem Haar der unschlagbare Liebling. Schließlich sehen die heller getönten Spitzen aus, als wäre das Haar gerade frisch von Sommersonne geküsst.
  • Granny Hair: Während ältere Frauen alles dafür tun, um ihre grauen Haare zu verstecken, setzen junge Frauen auf Pastellgrau.
  • Metallic Hair: Ob eisiges Silber, warmes Bronze oder kraftvolles Gold - die schimmernden Haarfarben sind absolute Eyecatcher!
  • Babylights: Bei diesem Haartrend handelt es sich um superfeine Strähnchen. Vorbild sind die natürlichen Strähnchen in Kinderhaaren. Die Babylights geben dem Haar einen 3D-Effekt und lässt es voluminöser wirken, also perfekt bei feinem Haar.

Braune Haartöne

Braune Haartöne gibt es in vielen Nuancen: von hellbraun bis dunkelbraun und mit Gold-, Rot- oder Blaustich. Wenn Sie Ihre Haare braun tönen, können Sie im Gegensatz zur dauerhaften Coloration immer wieder unkompliziert verschiedene Töne ausprobieren und so Ihre Lieblingsfarbe finden - oder experimentierfreudig bleiben. Wussten Sie, dass brünettes Haar das Licht besonders gut reflektiert und somit besonders intensiv glänzt? Bei dieser Vielfalt finden Sie garantiert heraus, welche Haarfarbe Ihrem Typ schmeichelt.

  • Warme Brauntöne: Zu einem olivfarbenen oder dunkleren Teint mit Gelb- oder Goldstich passen warme Brauntöne besonders gut. Hierzu zählen zum Beispiel Karamell, Bronze und Kastanienbraun.
  • Kühle Brauntöne: Haben Sie einen kühleren Hautton, also einen Teint mit blauem oder rosafarbenem Unterton, und wollen braunes Haar tönen, sollten Sie Rot- oder Goldtöne hingegen meiden.

Eine Haartönung ist im Gegensatz zur dauerhaften Coloration auswaschbar. Abhängig von Intensität und Produkt verblasst eine einfache Tönung nach etwa 5 bis 6 Haarwäschen. Die Intensivtönung enthält mehr chemische Inhaltsstoffe und kann je nach Naturhaarfarbe und bei der richtigen Pflege des braunen Haares bis zu acht Wochen halten. Durch die kürzere Haltbarkeit haben Sie zudem die Möglichkeit, immer wieder unterschiedliche Farbtöne zu testen, ohne Ihr Haar jedes Mal mit einer Coloration zu strapazieren. Wenn Sie also unsicher sind, welche Nuance zu Ihren Haaren und Ihrem Hauttyp passt, ist Tönen die richtige Strategie.

Tönungen sind schonender, weil sie ohne Inhaltsstoffe wie Ammoniak auskommen und die Farbpigmente sich außen anlagern, statt in das Haar einzudringen. Gerade bei strapaziertem und kaputtem Haar sind Tönungen daher Colorationen vorzuziehen.

Wenn Sie Ihre Haare braun tönen wollen oder bereits braune Haare haben und den Ton auffrischen möchten, sollten Sie wissen: Eine Tönung kann den eigenen Farbton intensivieren oder um einige Nuancen dunkler machen, jedoch niemals aufhellen. Haben Sie zum Beispiel schwarzes Haar und wünschen sich braune Haare, funktioniert Tönen nicht. In diesem Fall müssten Sie Ihr Haar braun färben. Wenn Sie aktuell dunkelbraune Haare haben, können Sie allerdings innerhalb des dunklen Braunspektrums andere Akzente setzen. Blonde Haare braun zu tönen, funktioniert hingegen gut. Allerdings gibt es auch dabei einiges zu beachten. Wer von Blond auf Braun tönt, sollte am besten einen eher rötlichen Farbton wählen. Denn insbesondere bei kühlen Blondtönen wie Platinblond kann durch das Anlagern kühler Braunpigmente ein Grünstich entstehen. Daher eignen sich warme Brauntöne mit Rotanteilen wesentlich besser. Passende Nuancen sind zum Beispiel Mahagoni-, Schoko- oder Kastanienbraun.

In den meisten Fällen können Sie Tönungen problemlos zu Hause anwenden. Gepflegtes Haar ist die beste Basis für einen Farbwechsel. Bei gesundem Haar mit glatt anliegender Schuppenschicht ist das Ergebnis in der Regel brillanter und hält länger als bei angegriffenen Haaren.

Der Ausgangston Ihrer Haare ist Dunkelbraun? Dann können Sie die Einwirkzeit beim Tönen bis zu einer halben Stunde verlängern, um ein intensiveres Ergebnis zu erzielen. Wie lange Sie die Zeit überziehen können, hängt von der Struktur und dem Zustand Ihrer Haare ab. Tasten Sie sich am besten langsam heran, indem Sie jedes Mal, wenn Sie Ihre Haare braun tönen, die Einwirkzeit um ein paar Minuten verlängern.

Damit Sie lange Freude an der braunen Tönung haben, sollten Sie auf eine spezielle Pflege für coloriertes Haar umsteigen.

Kupferhaarfarbe

Die Welt der Haarfarben ist so vielfältig wie nie zuvor, und eine Farbe, die in den letzten Jahren besonders an Popularität gewonnen hat, ist Kupfer. Kupfer-Haarfarbe zeichnet sich durch ihre warmen, rötlich-orangenen Nuancen aus, die an das Metall Kupfer erinnern. Diese Farbe passt perfekt zu einer Vielzahl von Hauttönen und Haartypen, was sie zu einer vielseitigen Wahl macht. Von subtilen Kupfersträhnen bis hin zu lebendigen Kupfertönen gibt es unzählige Möglichkeiten, den Look zu personalisieren.Nur sehr wenige Menschen haben von Natur aus eine Kupfer-Haarfarbe, was sie in jedem Fall zu etwas Besonderem macht.

Kupfer kann in unterschiedlichen Nuancen gefärbt werden, von Kupfer-Orange über Kupferbraun bis hin zu Rot. Hier sind die beliebtesten Varianten der beliebten Haarfarbe:

  • Die Haarfarbe Braun-Kupfer schafft eine zeitlose und natürliche Eleganz.
  • Rot verleiht dem Kupfer eine zusätzliche Dimension.
  • Ombre-Effekte, bei denen die Haare von einer Farbe in eine andere übergehen, sind immer noch im Trend, und die Haarfarbe Kupfer-Ombre ist da keine Ausnahme.

Wer sich für Kupferhaar entscheidet, hat verschiedene Möglichkeiten, den Look zu erzielen. Vom Besuch im Friseursalon für eine permanente Coloration oder Tönung bis hin zur Anwendung von temporären Haarfärbemitteln zu Hause gibt es viele Wege, die Kupferpracht zu erreichen.Um die Haarfarbe Kupfer zu erzielen, eignet sich eine hellblonde bis dunkelblonde Ausgangshaarfarbe besonders gut. Sind die Haare dunkler, müssen die Haare vorher einer Blondierung unterzogen werden, um einen strahlenden Kupferton zu erreichen.

Haarpflege für Kupferhaar

Bei Kupfer solltest du immer auf eine ausreichende Pflege achten. Das rote Pigment wäscht sich nämlich leichter aus der Schuppenschicht heraus, dagegen helfen Shampoos und Conditioner, die speziell für coloriertes Haar entwickelt wurden.

Die besten braunen Haarfarben

Spätestens seit Hailey Bieber ihre Brünett-Ära eingeleitet hat, sind dunkle Haare ein Trend, der nicht mehr wegzudenken ist. Obwohl Brünett grundsätzlich jedem steht, gibt es für jede:n eine besonders schmeichelhafte Nuance. Um die beste braune Haarfarbe für dich zu finden, gilt es also ein paar Dinge zu beachten:

  1. Farbtiefe: Zunächst musst du entscheiden, welche Farbtiefe am besten zu dir passt - also wie hell oder dunkel das Braun werden soll. Wer von Natur aus sehr blass ist, ist beispielsweise mit helleren und mittleren Brauntönen am besten bedient. Ein dunkles Schwarzbraun hingegen lässt die Haut schnell fahl und kränklich aussehen.
  2. Farbrichtung: Die Farbrichtung spielt eine große Rolle, denn diese bestimmt, ob du beispielsweise ein neutrales, rötliches, goldiges oder ein aschiges Brünett färbst. Generell wirken aschbraune Nuancen besonders schön, wenn du einen kühlen Hautton hast, während warme Brauntöne besonders harmonisch an warmen Hauttypen aussehen.
  3. Deine Ausgangshaarfarbe: Du solltest unbedingt darauf achten, dass das gewünschte Produkt auch für deine Ausgangshaarfarbe geeignet ist. Viele dunkelbraune Haarfarben sollten beispielsweise nicht auf blonden Haaren verwendet werden. Anhand der aufgedruckten Bilder lässt sich schnell bestimmen, ob du das Experiment wagen kannst.
  4. Safety first: Du solltest im Zweifel lieber einen helleren Braunton wählen, da die Farbe in den meisten Fällen dunkler wird als das Bild auf der Verpackung vermuten lässt. Ist dir das Ergebnis zu hell, kannst du immer noch nachfärben.

Empfehlenswerte Produkte

  • Schwarzkopf Perfect Mousse 6-65 "Helles Schokobraun": Besonders angenehm gestaltet sich der Farbauftrag aus eigener Erfahrung mit dem Perfect Mousse von Schwarzkopf. Die ammoniakfreie Schaum-Coloration lässt sich nämlich besonders gleichmäßig und einfach ins Haar einarbeiten - fast wie ein Shampoo. Das Mousse hat eine sehr leichte Konsistenz und gehört zu den Haarfarben, die bei meinen Experimenten am wenigsten durch das Badezimmer tropften. Das Ergebnis war immer eine schön deckende, gleichmäßige Haarfarbe mit einem tollen Glanz.
  • L’Oreal Paris Excellence Cool Creme 5.11 "Ultra kühles Hellbraun": Du wünschst dir braune Haare, komplett ohne Rotstich? Dann könnte dir das "Ultra kühle Hellbraun" aus der Excellence Cool Reihe von L’Oreal Paris gefallen, denn dieses enthält gleich zweifach kühle Untertöne. Die Serie ist speziell für frostige Haarfarben konzipiert und enthält eine Violett-Formel, um Rotstiche zu neutralisieren.
  • Langanhaltendste Farbe: L’Oreal Casting Creme Gloss 500, “Hellbraun”: Das Casting Creme Gloss von L‘Oreal Paris in der Nuance 500 verspricht ein natürliches Hellbraun, das bis zu 28 Haarwäschen anhält und auch graue Haare abdeckt. Obwohl der Farbcode keine Untertöne verrät, sieht die Farbe auf der Packung minimal rotstichig aus. Damit die Coloration möglichst schonend funktioniert, ist das Produkt frei von Ammoniak und Silikonen. Zusätzlich ist ein Glanzreflex-Balsam mit Honig enthalten, welches deine neue Haarfarbe richtig leuchten lässt.
  • Schönster warmer Braunton: Garnier Nutrisse 5.35 "Goldenes Rehbraun“: Wenn du deine Haare in einem warmen, goldigen Ton erstrahlen lassen möchtest, könnte dir die Nuance "Goldenes Rehbraun" von Garnier Nutrisse sehr gut gefallen. Dabei handelt es sich um ein leicht rötlich schimmerndes Mittelbraun, welches laut Hersteller bis zu 8 Wochen lang ein sattes Farbergebnis und eine 100-prozentige Grauabdeckung zaubert.
  • Beste pflegende Farbe: Garnier Good "Kakao Brown 4.0": Ein sattes, schokoladiges Dunkelbraun kreierst du mit der untertonlosen Nuance "Kakao Braun" von Garnier Good. Die permanente Haarfarbe hält bis zu acht Wochen und wirkt laut Hersteller zeitgleich wie eine pflegende Haarmaske.
  • Beste Grauhaar-Abdeckung: Garnier Olia 3.0 "Dunkelbraun": Mit den Haarfarben von Garnier Olia habe ich immer sehr gleichmäßige Ergebnisse und ein geschmeidiges Haargefühl erzielt. Die Nuance 3.0 ist ein Dunkelbraun ohne Untertöne und soll deine Haare dank der enthaltenen Öle schon beim Colorieren pflegen.

Wie wählt man den richtigen Farbton für braune Haarfarbe aus?

Um die passende Haarfarbe für dich zu finden, musst du lediglich wissen, wie man den Farbcode auf der Verpackung liest. Dabei handelt es sich um die beiden (manchmal auch drei) Ziffern, welche neben der Farbbezeichnung stehen. Die erste Ziffer gibt nämlich die Farbtiefe an, also wie hell oder wie dunkel der Grundton ist. Die zweite Ziffer definiert die Farbrichtung, also ob das Produkt einen goldigen, aschigen oder neutralen Unterton hat. Manchmal ist noch eine dritte Ziffer aufgedruckt, welche einen weiteren, sehr leichten Unterton angibt. Zwar ist dieser Farbcode ein relativ guter Richtwert, allerdings variieren die Bezeichnungen je nach Hersteller manchmal.

Farbcode-Definition

Farbtiefe: Die Farbtiefe findest du auf der Packung in der ersten Ziffer vor dem Bindestrich. Diese wird auf einer Skala von 1-12 bestimmt und je höher die Zahl, desto heller ist die Haarfarbe. Suchst du ein sattes Schwarz, bist du mit einer Haarfarbe im Einser-Bereich gut beraten, während 12 ein Platinblond definiert. Um das passende Braun für dich zu finden, schaust du in der Regel im Bereich zwischen Drei (sehr dunkles Dunkelbraun) und Sechs (Hellbraun). Allerdings können die Kennzeichnungen je nach Hersteller etwas variieren.

Farbrichtung: Wenn du die richtige Farbtiefe gefunden hast, kommt es maßgeblich auf den richtigen Unterton an. Diesen kannst du aus der zweiten Ziffer ablesen. Manchmal werden auch Buchstaben verwendet, um die Farbrichtung zu kennzeichnen. In der Praxis bedeutet das:

  • 1 oder A: Aschiger Unterton (kühl)
  • 3 oder G: Goldener Unterton (warm)
  • 4 oder C: Kupfer
  • 0 oder N: Neutrale Farbe

Braune Haare färben: So funktioniert es Schritt für Schritt

  1. Vorbereitung: Am besten wäschst du deine Haare ein bis zwei Tage vor dem Färben nicht, weil die natürliche Fettschicht als Schutz fungiert. Außerdem solltest du die Haut unter deinem Haaransatz und deine Schläfen dick eincremen, um diese vor der Farbe zu schützen. Zu guter Letzt empfiehlt es sich, ein altes T-Shirt oder Handtuch um die Schultern zu tragen, da in den meisten Fällen doch ein bisschen Produkt daneben tropft.
  2. Haare abteilen: Damit du ordentlich arbeiten kannst, solltest du deine Haare je nach Dicke in mehrere Partien abteilen. So stellst du sicher, dass der Auftrag möglichst einfach und gleichmäßig gelingt.
  3. Farbe mischen: Nun kannst du die Haarfarbe gemäß der beigelegten Anleitung mit dem Entwickler mischen.
  4. Farbe auftragen: Ist die Farbe fertig gemischt, solltest du dich sofort ans Auftragen machen. In den meisten Fällen wird auf dem trockenen Haar gearbeitet, allerdings solltest du zur Sicherheit auch hierfür einen Blick in die Anleitung werfen.
  5. Gleichmäßig arbeiten: Besonders gleichmäßig wird das Ergebnis, wenn du dich Strähne für Strähne vorarbeitest. Beginne dabei am Ansatz und verteile die Farbe großzügig in den Längen und in den Spitzen. Sollte am Ende noch Farbe übrig sein, kannst du diese restlos ins gesamte Haar einmassieren. Wichtig ist nur, dass du wirklich alle Strähnen erwischt hast.
  6. Einwirkzeit: Nun muss deine braune Haarfarbe nur noch einwirken. Wichtig ist, dass du dich genau an die jeweils angegebene Zeit hältst. In der Regel sollte das Produkt zwischen 20 und 45 Minuten auf dem Kopf bleiben.
  7. Ausspülen: Spüle das Haar so lange mit lauwarmem Wasser aus, bis dieses klar bleibt. Da die Schuppenschicht durch die Coloration geöffnet ist, solltest du in jedem Fall die beigelegte Pflegekur verwenden, um diese wieder zu verschließen.

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