Eine Haarfarbe definiert den eigenen Look - deswegen sollten wir genau überlegen, welcher Trend zu uns passt. Ab und an muss es eben ein neuer Look sein!
Beginnen wir mit der Frage: Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Färben und Tönen? Für welche Methode wir uns letztendlich entscheidet, hängt von der gewünschten Zielhaarfarbe ab. Meist wird zwischen Tönung, Intensivtönung und permanenter Coloration unterschieden.
Vorab: Wer sich unsicher oder ungeübt fühlt, sollte das Colorieren einem Friseur überlassen. Er ist nämlich darauf spezialisiert, die richtige Haarfarbe zu färben und garantiert ein gleichmäßiges Ergebnis.
Ihr wollt lieber selber Hand anlegen? Bevor es losgeht, unbedingt die Ausgangs- und Zielhaarfarbe bestimmen. Auf der Verpackung der Haarfarben werden immer verschiedenen Nuancen abgebildet, daran solltet man sich orientieren. Wir empfehlen nicht mehr als zwei Nuancen im Vergleich zu der Ausgangsfarbe heller oder dunkler selber zu färben. Bei einer totalen Typveränderung lässt sich der Gang zum Friseur nicht vermeiden.
Gepflegtes und gesundes Haar ist vor einer Coloration Pflicht! In den meisten Fällen muss die Farbe 20 bis 30 Minuten einwirken. Zum Abschluss die mitgelieferte Haarkur oder Spülung verwenden.
Fakt ist: Wer sein Haar oft färbt, schädigt die Haarstruktur. Durch die aggressiven Chemikalien - ganz besonders bei Blondierungen - brechen die Spitzen schneller ab. Um dies zu verhindern, ist die richtige Haarpflege besonders wichtig. Die wohl bekanntesten Sofort-Pflege-Systeme sind Olaplex und "Smartbond" von L'Oréal Professionnel. Bei beiden Produkten handelt es sich um ein 3-Phasen-System, welches die Haare schon während der Coloration pflegt und vor Schäden schützt. Smartbond und Olaplex wurden speziell für Friseure entwickelt. Die ersten beiden Phasen werden im Salon angewedet und die dritte Phase Zuhause.
Doch bevor es ans Färben geht, gilt die große Frage: Welche Haarfarbe passt zu mir und welcher Typ bin ich? Welche Haarfarbe einem steht, hängt stark von dem Farbtyp ab. Es gibt vier verschiedene Farbtypen: Frühlings-, Sommer-, Herbst- und Wintertyp. Unterschieden wird in erster Linie danach, ob die Haut einen eher warmen oder kühlen Unterton besitzt.
So findet ihr heraus, welcher Typ ihr seid: Haltet abwechselnd ein silbernes und ein goldenes Tuch an eurem Gesicht - wichtig ist, dass ihr euch bei Tageslicht im Spiegel betrachtet. Lässt euch das silberne Tuch frisch und gesund aussehen, gehört ihr zum Farbtyp Sommer oder Winter.
Einige der angesagtesten Färbetechniken umfassen:
Braune Haartöne gibt es in vielen Nuancen: von hellbraun bis dunkelbraun und mit Gold-, Rot- oder Blaustich. Wenn Sie Ihre Haare braun tönen, können Sie im Gegensatz zur dauerhaften Coloration immer wieder unkompliziert verschiedene Töne ausprobieren und so Ihre Lieblingsfarbe finden - oder experimentierfreudig bleiben. Wussten Sie, dass brünettes Haar das Licht besonders gut reflektiert und somit besonders intensiv glänzt? Bei dieser Vielfalt finden Sie garantiert heraus, welche Haarfarbe Ihrem Typ schmeichelt.
Eine Haartönung ist im Gegensatz zur dauerhaften Coloration auswaschbar. Abhängig von Intensität und Produkt verblasst eine einfache Tönung nach etwa 5 bis 6 Haarwäschen. Die Intensivtönung enthält mehr chemische Inhaltsstoffe und kann je nach Naturhaarfarbe und bei der richtigen Pflege des braunen Haares bis zu acht Wochen halten. Durch die kürzere Haltbarkeit haben Sie zudem die Möglichkeit, immer wieder unterschiedliche Farbtöne zu testen, ohne Ihr Haar jedes Mal mit einer Coloration zu strapazieren. Wenn Sie also unsicher sind, welche Nuance zu Ihren Haaren und Ihrem Hauttyp passt, ist Tönen die richtige Strategie.
Tönungen sind schonender, weil sie ohne Inhaltsstoffe wie Ammoniak auskommen und die Farbpigmente sich außen anlagern, statt in das Haar einzudringen. Gerade bei strapaziertem und kaputtem Haar sind Tönungen daher Colorationen vorzuziehen.
Wenn Sie Ihre Haare braun tönen wollen oder bereits braune Haare haben und den Ton auffrischen möchten, sollten Sie wissen: Eine Tönung kann den eigenen Farbton intensivieren oder um einige Nuancen dunkler machen, jedoch niemals aufhellen. Haben Sie zum Beispiel schwarzes Haar und wünschen sich braune Haare, funktioniert Tönen nicht. In diesem Fall müssten Sie Ihr Haar braun färben. Wenn Sie aktuell dunkelbraune Haare haben, können Sie allerdings innerhalb des dunklen Braunspektrums andere Akzente setzen. Blonde Haare braun zu tönen, funktioniert hingegen gut. Allerdings gibt es auch dabei einiges zu beachten. Wer von Blond auf Braun tönt, sollte am besten einen eher rötlichen Farbton wählen. Denn insbesondere bei kühlen Blondtönen wie Platinblond kann durch das Anlagern kühler Braunpigmente ein Grünstich entstehen. Daher eignen sich warme Brauntöne mit Rotanteilen wesentlich besser. Passende Nuancen sind zum Beispiel Mahagoni-, Schoko- oder Kastanienbraun.
In den meisten Fällen können Sie Tönungen problemlos zu Hause anwenden. Gepflegtes Haar ist die beste Basis für einen Farbwechsel. Bei gesundem Haar mit glatt anliegender Schuppenschicht ist das Ergebnis in der Regel brillanter und hält länger als bei angegriffenen Haaren.
Der Ausgangston Ihrer Haare ist Dunkelbraun? Dann können Sie die Einwirkzeit beim Tönen bis zu einer halben Stunde verlängern, um ein intensiveres Ergebnis zu erzielen. Wie lange Sie die Zeit überziehen können, hängt von der Struktur und dem Zustand Ihrer Haare ab. Tasten Sie sich am besten langsam heran, indem Sie jedes Mal, wenn Sie Ihre Haare braun tönen, die Einwirkzeit um ein paar Minuten verlängern.
Damit Sie lange Freude an der braunen Tönung haben, sollten Sie auf eine spezielle Pflege für coloriertes Haar umsteigen.
Die Welt der Haarfarben ist so vielfältig wie nie zuvor, und eine Farbe, die in den letzten Jahren besonders an Popularität gewonnen hat, ist Kupfer. Kupfer-Haarfarbe zeichnet sich durch ihre warmen, rötlich-orangenen Nuancen aus, die an das Metall Kupfer erinnern. Diese Farbe passt perfekt zu einer Vielzahl von Hauttönen und Haartypen, was sie zu einer vielseitigen Wahl macht. Von subtilen Kupfersträhnen bis hin zu lebendigen Kupfertönen gibt es unzählige Möglichkeiten, den Look zu personalisieren.Nur sehr wenige Menschen haben von Natur aus eine Kupfer-Haarfarbe, was sie in jedem Fall zu etwas Besonderem macht.
Kupfer kann in unterschiedlichen Nuancen gefärbt werden, von Kupfer-Orange über Kupferbraun bis hin zu Rot. Hier sind die beliebtesten Varianten der beliebten Haarfarbe:
Wer sich für Kupferhaar entscheidet, hat verschiedene Möglichkeiten, den Look zu erzielen. Vom Besuch im Friseursalon für eine permanente Coloration oder Tönung bis hin zur Anwendung von temporären Haarfärbemitteln zu Hause gibt es viele Wege, die Kupferpracht zu erreichen.Um die Haarfarbe Kupfer zu erzielen, eignet sich eine hellblonde bis dunkelblonde Ausgangshaarfarbe besonders gut. Sind die Haare dunkler, müssen die Haare vorher einer Blondierung unterzogen werden, um einen strahlenden Kupferton zu erreichen.
Bei Kupfer solltest du immer auf eine ausreichende Pflege achten. Das rote Pigment wäscht sich nämlich leichter aus der Schuppenschicht heraus, dagegen helfen Shampoos und Conditioner, die speziell für coloriertes Haar entwickelt wurden.
Spätestens seit Hailey Bieber ihre Brünett-Ära eingeleitet hat, sind dunkle Haare ein Trend, der nicht mehr wegzudenken ist. Obwohl Brünett grundsätzlich jedem steht, gibt es für jede:n eine besonders schmeichelhafte Nuance. Um die beste braune Haarfarbe für dich zu finden, gilt es also ein paar Dinge zu beachten:
Um die passende Haarfarbe für dich zu finden, musst du lediglich wissen, wie man den Farbcode auf der Verpackung liest. Dabei handelt es sich um die beiden (manchmal auch drei) Ziffern, welche neben der Farbbezeichnung stehen. Die erste Ziffer gibt nämlich die Farbtiefe an, also wie hell oder wie dunkel der Grundton ist. Die zweite Ziffer definiert die Farbrichtung, also ob das Produkt einen goldigen, aschigen oder neutralen Unterton hat. Manchmal ist noch eine dritte Ziffer aufgedruckt, welche einen weiteren, sehr leichten Unterton angibt. Zwar ist dieser Farbcode ein relativ guter Richtwert, allerdings variieren die Bezeichnungen je nach Hersteller manchmal.
Farbtiefe: Die Farbtiefe findest du auf der Packung in der ersten Ziffer vor dem Bindestrich. Diese wird auf einer Skala von 1-12 bestimmt und je höher die Zahl, desto heller ist die Haarfarbe. Suchst du ein sattes Schwarz, bist du mit einer Haarfarbe im Einser-Bereich gut beraten, während 12 ein Platinblond definiert. Um das passende Braun für dich zu finden, schaust du in der Regel im Bereich zwischen Drei (sehr dunkles Dunkelbraun) und Sechs (Hellbraun). Allerdings können die Kennzeichnungen je nach Hersteller etwas variieren.
Farbrichtung: Wenn du die richtige Farbtiefe gefunden hast, kommt es maßgeblich auf den richtigen Unterton an. Diesen kannst du aus der zweiten Ziffer ablesen. Manchmal werden auch Buchstaben verwendet, um die Farbrichtung zu kennzeichnen. In der Praxis bedeutet das:
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