Britney Spears (41) hat bereits viele turbulente Jahre hinter sich. Nachdem die Sängerin mit Hits wie "One More Time" (1999) oder "Oops!... I Did It Again" (2000) zum Mega-Star aufstieg, lastete ein immer größer werdender Druck auf ihren Schultern.
Ein Schock für die Fans: Britney Spears ohne Haare. Im Jahr 2007 erreichte die damals blutjunge Blondine einen Tiefpunkt, der in einer öffentlichen Kahlrasur gipfelte - ein Schock für ihre Fans.
Die Bilder, in denen sich Spears selbst in einem Friseursalon in Los Angeles ihren Schädel rasierte, gingen um die Welt. Doch was trieb sie wirklich zu dieser Aktion? Die verrückte Aktion hat Spears nie erklärt - bis jetzt!
Am 24. Oktober soll ihre lang ersehnte Autobiografie erscheinen. Das Promi-Magazin "People" konnte jedoch schon jetzt erste Einblicke in Spears' Memoiren mit dem Titel "The Woman in Me" erlangen und durfte mit ihr darüber sprechen.
In Kürze wird sie in ihrer Autobiografie „The Woman in Me“ (24. Oktober 2023) ihre Geschichte erzählen. Denn der Weg, den die einstige Pop-Queen ging, war steinig. Und von Skandalen geprägt.
Neben der chaotischen Beziehung mit Sänger Justin Timberlake (42) und der daraus resultierenden ungeplanten Schwangerschaft, sprach Spears auch über extreme Situationen wie beispielsweise die Rasier-Aktion im Jahr 2007. Damals befand sich die heute 41-Jährige in einem psychischen Ausnahmezustand, sprach in der Vergangenheit jedoch nie darüber.
Nun bricht Britney Spears ihr Schweigen: Darum rasierte sie sich die Haare ab. Britney Spears enthüllt in ihrer Autobiografie „The Woman in Me“, wieso sie sich 2007 ihre Haare abrasierte.
Spears enthüllt in ihrem Buch den wahren Grund: „Seit ich ein Teenager war, wurde ich von oben bis unten angeschaut, und die Leute sagten mir, was sie von meinem Körper hielten. Mir den Kopf zu rasieren und mich aufzuführen, war meine Weise, um zurückzuschlagen.“
Doch es war nicht nur der öffentliche Druck, der Spears belastete. Besonders eine Person spielte eine zentrale Rolle in ihrem Leben und ihrer Selbstwahrnehmung: ihr Vater.
Immer wieder habe er ihr gesagt, dass sie nicht „gut genug“ sei. Diese ständigen kritischen Bemerkungen, insbesondere über ihr Aussehen, hätten sie zu drastischen Maßnahmen veranlasst. „Als ich dachte, dass es schlimm sei, in der Presse wegen meines Körpers kritisiert zu werden, tat es mir von meinem eigenen Vater noch mehr weh. Er sagte mir immer wieder, dass ich dick aussehe und dass ich etwas dagegen tun müsse.“
Unter der Vormundschaft ihres Vaters fühlte sich Britney Spears eingeengt und entmündigt. Sie beschreibt dieses Kapitel ihres Lebens mit schmerzhaften Worten: „Die Vormundschaft hat mich meiner Weiblichkeit beraubt und mich zu einem Kind gemacht. Ich habe nicht verdient, was mir meine Familie angetan hat.“
Die "Gimme More"-Interpretin wurde nun stark eingeschränkt: "Mir wurde zu verstehen gegeben, dass diese Tage nun vorbei waren. Ich musste mir die Haare wachsen lassen und wieder in Form kommen."
Unter dem Freiheitsentzug und der Kontrolle ihres Vaters litt Spears stark, wie sie offenbarte: "Als ich dachte, dass es schlimm sei, in der Presse wegen meines Körpers kritisiert zu werden, tat es mir von meinem eigenen Vater noch mehr weh.
Obendrauf rechnet sie mit Jamie Spears und ihrer gesamten Familie ab: "Die Vormundschaft hat mich meiner Weiblichkeit beraubt und mich zu einem Kind gemacht.
Doch ihr Handeln hatte Konsequenzen. Nur ein Jahr später stand die Blondine unfreiwillig unter der Vormundschaft ihres Vaters Jamie Spears (71).
Die neue TV-Doku "Britney Spears - Breaking Points", die am 3. Nach der Kahlrasur besuchte die Sängerin demnach ein Tattoostudio. Die Tattookünstlerin Emily Wynee-Hughes erinnert sich in "Britney Spears - Breaking Points" laut der britischen "Sun" daran, dass sie Spears gefragt habe, warum sie ihren Kopf rasiert habe.
"Ihre Antwort war etwas seltsam", so Wynee-Hughes. Als Grund gab Spears demnach an: "Ich will einfach nicht, dass jemand meinen Kopf berührt. Ich möchte nicht, dass jemand meine Haare berührt. Außerdem erklärte die Tattookünstlerin, dass niemand aus Spears' Team geholfen oder etwas unternommen habe. Es schien, als sei es niemandem wirklich wichtig gewesen.
Emily Wynee-Hughes berichtete von einem verrückten Gefühl, einer Mischung aus Angst und Energie, "das sich so negativ anfühlte. Britney Spears stand seit den Vorkommnissen in den Jahren 2007 und 2008 unter der Vormundschaft ihres Vaters Jamie Spears (67). Er regelte unter anderem ihre Finanzen. Im September 2019 hieß es, dass er die Vormundschaft abgeben will. Jodi Montgomery, eine langjährige Mitarbeiterin von Spears, soll diese Aufgabe vorübergehend übernehmen.
Nachdem sich Britney Spears auf spektakuläre Weise ihres Haupthaares entledigt hat, überschlagen sich die Meldungen, was der Grund für die Radikalrasur gewesen sei. Die Erklärungen reichen von juckenden Kopfläusen bis hin zu einem anstehenden Drogentest, dem Spears durch die Glatze entgehen wollte.
Das britische Boulevardblatt "Daily Mirror" berichtete unterdessen unter Berufung auf Freunde des Stars, Grund für die spektakuläre Kahlrasur seien juckende Kopfläuse gewesen.
Der "Mirror" berichtete, vor dem Verlassen der Entziehungsklinik auf Antigua habe sich Britney über ein "seltsames Jucken" beklagt, das sie "völlig wahnsinnig" gemacht habe.
Die Hollywood-Klatschseite thesuperficial.com berichtet dagegen, Britney Spears habe sich die Haare aus einem anderen Grund abrasieren lassen: Ihr Ex Kevin Federline habe angedroht, ihre Haare auf Drogenrückstände hin untersuchen zu lassen.
Die Seite zitiert eine ungenannte Quelle mit den Worten: "Sie hatten einen Riesenstreit. Kevin drohte Britney, er würde Leute engagieren um ihr Haar testen zu lassen (...) Sie hatte solche Angst.
Die Platten-Millionärin hatte am vergangenen Freitag in einem Friseursalon in Los Angeles zum Rasierapparat gegriffen und sich ihre langen blonden Haare abrasiert. Danach ließ sie sich in einem Tattoo-Salon zwei Tätowierungen stechen. Angestellte beider Geschäfte hatten danach berichtet, Spears habe einen verwirrten, unglücklichen Eindruck gemacht.
LOS ANGELES. Die zweifache Mutter, die zurzeit vor allem durch nächtliche Exzesse Furore macht, wurde am Wochenende von einem Lokalsender in der Nähe von Los Angeles mit kahl geschorenem Kopf gefilmt. Der Popstar ("Oops!
"Ich wünsche, dass alles komplett wegrasiert wird - jetzt sofort", soll Spears bei ihrem unangemeldeten Besuch in dem Laden im San Fernando Valley nahe Los Angeles gesagt haben. Als das Personal ihr von dem Schritt abriet, griff sie selbst zum Rasierer. "Meine Mutter flippt bestimmt aus!", soll ihr Kommentar nach dem Radikalschnitt gewesen sein.
Erst am Freitag hatte sich die US-Sängerin in eine Entzugsklinik in der Karibik begeben. Schon am Sonnabend verließ sie die Einrichtung aber wieder auf eigenen Wunsch und flog nach Florida. Offenbar hat die Pop-Prinzessin die Trennung von dem Tänzer Kevin Federline (28) nicht verkraftet.
Sängerin Britney Spears hat sich eine Glatze scheren lassen und sorgt damit für weltweite Entrüstung. VON MARTIN REICHERT
„Glatze. Schreie. Klinik.“ Ein Dreiklang des Horrors: „Britney Spears total kaputt“, titelte gestern die Bild-Zeitung. Und nicht nur sie. Der weltweite mediale Aufschrei über Spears’ Friseurbesuch übertrifft den ihres „Beaver Shot“-Auftritts - so nannte man solche Blitzerfotos vor den Zeiten der Intimrasur - vor wenigen Wochen um einiges.
Hatte damals die Enthüllung ihres rasierten Genitalbereichs die Welt entrüstet, so ist es nun ihr rasierter Schädel. Und der wiegt anscheinend tatsächlich schwerer.
„Ich habe versucht, ihr das auszureden“, erklärte die zuständige Friseurin aus Los Angeles, aber Frau Spears habe eigenhändig zum Rasierer gegriffen, um sich von ihrer „Haarpracht“ zu befreien. Zudem habe sie sich zusätzliche Tattoos stechen lassen - und bedürfe laut Auskunft von psychologisch geschulten Fachleuten dringend der Hilfe ebenjener: Scheidung, Karriereknick und ein angeblicher Aufenthalt in einer Entziehungsklinik.
Nur die Friseurin ist fein raus. Sie nennt ihre Maschinenrasur ab sofort „Brit Buzz Special“ und verlangt dafür von allen Kundinnen 200 statt 20 Dollar.
Glatze, Schreie, Klinik: Eine Frau mit Glatze macht Angst. Während der kahlgeschorene Mann längst zum popkulturellen Mainstream gehört - Hiphop-Glatze, Technoglatze, Homoglatze, Intellektuellenglatze, Skinglatze -, taucht die weibliche Glatze vornehmlich in Problemzusammenhängen auf.
Frauen, die unter krankhaftem Haarausfall leiden, geraten schnell in Identitätsbedrängnis - bei Männern hingegen gehört der allmähliche Verlust des Haupthaars zum natürlichen Lebensverlauf. Frauen, die sich bei einer Krebserkrankung einer Chemotherapie unterziehen müssen, empfinden den daraus folgenden Verlust der Haare als unglaubliche Belastung.
Die gepflegte Mähne ist integraler Bestandteil von Weiblichkeit. Sie wird in konventionellen Frauenzeitschriften fetischisiert, als Gesprächsthema dauerventiliert. Die zunehmende Bedeutung der weiblichen Frisur hat die Friseure längst an die Spitze der Gesellschaft katapultiert.
Frauen, die sich eine Glatze scheren, laufen hingegen Gefahr, sich ins gesellschaftliche Abseits zu befördern. Die Popsängerin Sinead O’Connor ist das populärste Beispiel für Gleichsetzung von Glatze mit Garstigkeit. Ihre öffentliche Schändung des Papstes passte da nur ins Bild. Eine Frau mit rotem Haar lässt jeden Inquisitor längst müde abwinken - aber eine Frau mit Glatze?
Zu sehr rührt diese „Frisur“ an den Grundfesten der Geschlechterdifferenz, gezielt eingesetzt etwa im Falle der sexuell ambivalenten Sigourney Weaver in der „Alien“-Trilogie. Auch Sängerin und Schauspielerin Grace Jones blieb insbesondere aufgrund ihrer Extrem-Kurzhaarfrisur als verwirrende bis männermordende Figur in Erinnerung, bei manchen in guter, bei anderen in schlechter. Die als bedrohlich wahrgenommene sexuelle Ambivalenz deckt sich zudem mit dem Stereotyp der glatzköpfigen, sogenannten Kampflesbe.
In der Tat galt es in der Lesbenszene lange Zeit zum guten Ton, mittels Kurzhaarfrisur ein politisches Zeichen zu setzen. Zum einen als Symbol der radikalen Differenz und der Forderung nach Veränderung der überlieferten Geschlechterrollen, zum anderen als gezielten Verweis auf die Unterdrückung von Frauen. Die Kopfrasur wurde traditionell zu ihrer Erniedrigung eingesetzt; bekannt ist das Beispiel zahlreicher Frauen, die nach Ende des Zweiten Weltkrieges und Abzug der deutschen Truppen mittels Kahlrasierens dafür bestraft wurden, sich mit den Besatzern eingelassen zu haben. Sie sollten öffentlich gebrandmarkt, öffentlich beschämt werden.
Die Fans von Britney Spear scheinen nun zu dem Schluss gekommen zu sein, dass sie sich gefälligst schämen müsse für ihre erneute Entgleisung. Sie sind sauer, weil ihnen etwas weggenommen wurde, nämlich ein ihnen gewohntes Bild: das kleine, niedliche Mädchen mit dem langen Haar, das hübsche Liedchen trällert und einen festen Platz im Alltag hat, zur Familie gehört. Ob durch das Radio im Auto oder beim Friseur in der Warteschleife, Britney ist immer dabei. Ein Verlust, der mitunter aggressiv macht.
Die Weltöffentlichkeit hat Britney Spears schon zwischen die Beine geglotzt, hat bis in die letzten Windungen an ihrem Privatleben partizipiert - und dies schon fast so lange, wie der ehemalige Kinderstar Spears denken kann. Der plötzliche Blick in ihr nunmehr nacktes Gesicht, in ihre auf einmal riesig und verletzlich wirkenden Augen ist ein Schock. Ein Schock der Intimität, der den Betrachter unmittelbar mit dem eigenen Voyeurismus konfrontiert. Glatze. Schreie.
tags: #Britney #Spears #Glatze #Gründe
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