Braun Silk-épil Epilierer im Test: So finden Sie den Richtigen

Die meisten Menschen duschen nie allein - Nassrasierer sind ihre täglichen Begleiter für streichelzarte Beine, haarlose Achseln und eine glatte Intimzone. Viele sind deshalb unzufrieden mit ihrem rasiermesserscharfen Partner und schielen auf langfristigere Methoden, wie Waxen oder Epilieren. Um herauszufinden, wie gut die rotierenden Pinzetten Körperhaaren zu Leibe rücken, welche Unterschiede welche Epilierköpfe machen, wie gut man auch an schwer erreichbare Stellen herankommt, welches Zubehör sinnvoll ist, und wie weh das Ganze tut, haben wir 15 Epilierer getestet - darunter sowohl Markenprodukte als auch No-Name-Epilierer.

Schon mal vorab: Ein bisschen ziepen wird es auch mit dem besten Epilierer. Und günstig ist in diesem Fall leider auch nicht gut.

Die Testsieger im Überblick

Hier sind die Top-Empfehlungen aus unserem Test:

  • Testsieger: Braun Silk-épil 9 Flex
  • Auch gut: Panasonic ES-EY Serie
  • Preis-Leistungs-Sieger: Braun Silk-épil 5

Im Folgenden werden die einzelnen Modelle detaillierter betrachtet.

Braun Silk-épil 9: Der Favorit für effektive Haarentfernung

Der wasserfeste, kabellose Braun Silk-épil 9 ist unser Favorit. Er liegt super in der Hand und entfernt dank breitem Epilieraufsatz mit 40 Micro-Grip-Pinzetten selbst feine Haare effektiv und vergleichsweise schmerzarm. Der Akku hält mit rund 50 Minuten richtig lange durch und ein helles LED-Licht garantiert, dass man selbst in der schummrigsten Duschkabine nichts übersieht.

Leuchtet sie rot auf, warnt das Gerät, dass man zu stark aufdrückt - diese SensoSmart-Kontolle der neuen Braun-Epilierer-Generation macht die Haarentfernung besonders hautschonend und effektiv.

Je nach Set hat Braun noch einiges mehr an Extras zu bieten: So verfügt beispielsweise das teurere Braun Silk-épil Beauty-Set 9 9-995 über zwei Peeling-Bürsten-Aufsätze, einen Gesichtsepilierer, drei Gesichtsbürsten-Aufsätze, ein Make-up-Schwämmchen sowie einen Aufsatz, der nur der Massage dient. Der Silk-épil 9 9-725 ist identisch mit dem Braun Silk-épil 9 9-720, die Unterschiede liegen nur im Lieferumfang.

Weitere nette Features von Braun sind die 100-Tage-Geld-zurück-Garantie des Epilierers sowie obendrauf noch die zwei Jahre Herstellergarantie.

Braun Silk-épil 9 Flex: Für schwer erreichbare Stellen

Besonders flexibel arbeitet der Schwingkopf des Braun Silk-épil 9 Flex, mit welchem sich auch schwierige Stelle problemlos bearbeiten lassen. Der Gummigriff liegt bei der Verwendung unter der Dusche rutschsicher in der Hand, zwei leise Geschwindingkeitsstufen, die helle LED-Leuchte, eine Andruckkontrolle sowie eine sehr lange Akku-Laufzeit garantieren ein Spitzen-Epiliererlebnis, bei dem es unserem Empfinden nach kaum noch ziept.

Der flexible Schwingkopf der neuen Braun Silk-épil 9 Flex Generation ist ein echter Hit. Statt dem Vor-Zurück-Schwenkkopf der meisten Modelle, neigt sich dieser Epilierkopf mit wenig Kraftaufwand und ganz geschmeidig zu den Seiten hin.

Schaltet man den Epilierer ein, gehen 40 Micro-Grip-Pinzetten schnurrend ans Werk. Zwei Geschwindigkeitsstufen arbeiten schnell bei einem angenehmem Geräuschpegel und machen allen Härchen wirkungsvoll den Garaus. Beim Arbeiten unterstützt ein helles LED-Licht, dank dem man auch feine Härchen nicht übersieht.

Die Akku-Laufzeit gehört mit rund 50 Minuten zu den längsten im Test. Schwächelt er, wechselt die Leuchte von weiß zu gelb.

Im Aufbewahrungscase befinden sich hier neben dem Epilierer ein Rasierkopf und ein Massageaufsatz. Das Set Silk-épil 9 Flex, 9-030 3D verfügt sogar über noch mehr Zubehör als unsere Empfehlung. Neben all den im anderen Set enthaltenen Extras liegt hier noch der Mini-Gesichtshaarentferner FS1000 mit Smartlight bei, mit dem man sein Haarentfernnungsprogramm abschließend perfektionieren kann.

Epilierer im Test: Wie gut sind Epiliergeräte von Braun, Philips & Co. | 2025 | Kassensturz | SRF

Mit einem cleveren Detail setzt sich der Braun Silk-épil 9 Flex an die Spitze: Als einziges Gerät im Test verfügt er über einen seitlich beweglichen Kugelkopf. Dank der schlanken Griffgestaltung liegt das Gerät hervorragend in der Hand.

Panasonic ES-EY Serie: Schnell und sanft zur glatten Haut

Wer eine Form mit Stielgriff bevorzugt, könnte an diesem Modell Gefallen finden: Die kabellosen Epilierer der Panasonic ES-EY-Serie arbeiten dank zwei Epilierwalzen mit stolzen 60 Pinzetten schnell, sanft und so effizient, dass den meisten die nicht allzu lange Akku-Laufzeit von 30 Minuten reichen sollte. Der flexible Schwenkkopf des Epilierers passt sich gut an den Körper an und ist besonders bei der Verwendung unter der Dusche wenig schmerzhaft. Der hochwertige Epilierer erreicht auch knifflige Stellen problemlos.

Wie schon der von uns getestete Vorgänger ES-EL9A-S503 ist auch die neue Epilierer-Serie ES-EY von Panasonic mit zwei Epilierwalzen ausgestattet, die schonend und fast komplett schmerzfrei sogar kaum sichtbare Härchen entfernen. Stolze 60 Pinzetten leisten hier ruckzuck kompetente Arbeit und rücken Haaren bereits ab einer Länge von 0,5 mm zu Leibe.

Der Panasonic lässt sich sowohl trocken als auch auf nasser Haut unter der Dusche einsetzen. Die Gebrauchsanweisung rät, in diesem Fall Duschgel zu verwenden, da durch den entstandenen Schaum der Epilierer noch angenehmer und schmerzloser über die Haut fahren und noch besser arbeiten kann.

Wir können bestätigen: Die Epilation unter der Dusche ist angenehm, allerdings bleiben ein paar Haare mehr stehen, über die man noch zwei, dreimal gleiten muss, bevor auch sie verschwunden sind.

Der Griff ist ähnlich geformt wie der des Vorgängers, liegt aber besser in der Hand und lässt sich etwas besser führen. Damit man auch kein Härchen übersieht, verfügt der ES-EY90 über eine LED-Leuchte, die bei zu viel Druck rot aufleuchtet. Der 90-Grad-Schenkkopf hilft den Hautkontakt auch an Rundungen besser zu erhalten.

Egal, welche der drei Geschwindigkeitsstufen wir einstellen, mit dem Endergebnis sind wir zufrieden. Epilieren ist dank Zubehör jedoch nicht das einzige, was dieser Allrounder auf dem Kasten hat. Denn zu den beiden Epilierköpfen gesellen sich ein Fußpflegeaufsatz samt Schutzkappe, ein Rasieraufsatz und eine Sonic Peelingbürste. Die Epilation erleichtern sollen ein Hautschutzaufsatz für Arme und Beine, ein Aufsatz für Bikini-Zone und Gesicht sowie ein Kammaufsatz.

Der Panasonic ES-EY kann alles, was die Vorgänger-Serie konnte - nur besser. Er ist noch sanfter und seine Epilation ist noch angenehmer, noch gründlicher und noch hautschonender.

Mit einem ungewöhnlichen Design hebt sich der Panasonic ES-EY30 von der Konkurrenz ab: Statt einer einzigen Epilierrolle kommen hier zwei parallele Rollen zum Einsatz. Besonders an den Beinen zeigt das Konzept Wirkung - dort lassen sich viele Haare in einem Zug entfernen, was den Epiliervorgang deutlich beschleunigt.

Im Lieferumfang befinden sich neben dem Gerät ein Aufbewahrungsbeutel, ein Massageaufsatz sowie eine spezielle Abdeckkappe, die eine der Rollen deaktiviert - gedacht für kleinere oder empfindlichere Zonen wie Achseln oder Bikinibereich.

Philips Satinelle Essential BRE275/00: Power aus der Steckdose

Da kommt richtig Power aus der Steckdose. Der Philips Satinelle Essential BRE275/00 ist ein ausschließliches Kabel-Modell. Deshalb darf es zwar nicht mit unter die Dusche, dafür kommt allerdings wirklich Wumms aus der Steckdose - wohl auch deshalb liefert das Gerät so gute Ergebnisse.

Der Philips Satinelle Essential BRE275/00 mit integrierter Leuchte ist einer der wenigen Epilierer in unserem Test, der mit Kabel statt Akku betrieben wird. Damit darf er zwar leider nicht mit unter die Dusche.

Bei der Leistung macht es sich allerdings bemerkbar, denn es scheint, als habe er tatsächlich mehr Power als akkubetriebene Modelle. Im Praxistest entfernt er in zwei Geschwindigkeitsstufen Haarstoppeln mit am gründlichsten, trotz schmalerem Epilierkopf.

Zur Reinigung kann man den Epilieraufsatz abnehmen und bequem unter fließendem Wasser abspülen. Das Kabel macht das Produkt nicht besonders flexibel, wir mussten leider immer in der Nähe einer Steckdose epilieren.

Der Lieferumfang ist schlicht: Rasierkopf, Kamm- und Massageaufsatz, sind im Paket mit enthalten, ebenso wie ein Aufbewahrungstäschchen und Reinigungspinsel. Das stört allerdings nicht weiter, wenn man einfach nur epilieren will, und schlägt sich im niedrigen Preis nieder.

Braun Silk-épil 5: Der Preis-Leistungs-Tipp

Für unter 70 Euro kriegt man mit dem Silk-épil 5 5/890 von Braun einen soliden Epilierer der Mittelklasse. Der hier getestete Silk-épil 5/890 ist dabei einer der teuersten und am besten ausgestatteten Epilierer in seiner Klasse. Der Preis von rund 65 Euro verortet das Modell zumindest preislich in der Mittelklasse, trotzdem verfügt er über einige Features, die man sonst nur bei wesentlich teureren Geräten findet.

Beim Braun Silk-épil 5 5/890 handelt es sich um einen Wet&Dry Epilierer, er ist also komplett wasserdicht und kann auch in der Dusche oder der Badewanne verwendet werden. Dazu verfügt er über einen Akku, der nach einer Ladephase von einer Stunde eine kabellose Laufzeit von etwa 30 Minuten ermöglicht. Im Epilierkopf sitzen 28 Pinzetten, die Braun mit der sogenannten „MicroGrip Technologie“ bewirbt.

Brauns SensoSmart Technologie ist hier ebenfalls an Bord und entspricht mehr oder weniger einer einfachen Andruckkontrolle. Drückt man den Silk-épil 5 5/890 zu fest auf die Haut, leuchtet eine kleine LED im Griff auf. Das soll auch unsicheren Anfängern in der Welt der Epilation helfen, den richtigen Druck zu finden.

Auf ein sonst häufig übliches Smartlight, zum besseren sichtbar machen übrig gebliebener Haare, muss man hier dagegen verzichten.

Preislich bewegt man sich beim Silk-épil 5 5/890 zwar einige Preisklassen unter den Topmodellen von Braun, die Verarbeitungsqualität kann hier aber trotzdem voll überzeugen. Der Epilierer wirkt rundum hochwertig gemacht und auch die Bedienelemente sind sehr robust und funktionieren zuverlässig. Der blau gummierte Griff liegt auch bei nassen Händen sicher in selbigen und ist außerdem eine schöne Abwechslung zum sonst typischen rosafarbenen Einheitsbrei.

Mit einer maximalen Betriebsdauer von knapp 30 Minuten ist der verbaute Akku nicht besonders großzügig dimensioniert. Die Handhabung gestaltet sich dank der kabellosen Natur sehr praktisch und kommt natürlich auch nicht ohne den dafür typischen Nachteil aus - eine Verwendung am Netzkabel ist nicht möglich. Daher ist ein geladener Akku immer zwingend vorausgesetzt.

Von der Wasserfestigkeit profitiert man nicht nur bei der Nutzung in der Badewanne, auch die Reinigung wird so natürlich deutlich erleichtert. Der komplette Epilierer kann im Anschluss einfach unter dem Wasserhahn gründlich abgespült werden und nach einer kurzen Trockenphase kann er dann auch schon wieder verstaut werden.

Auf die Sensosmart Technik könnten die meisten vermutlich verzichten, gerade Neulinge werden sie aber doch zu schätzen wissen. Gerade zu Beginn ziept die Enthaarung auch mit dem Silk-épil 5 5/890 ordentlich und empfindliche Naturen dürften schnell versucht sein das Ganze als Fehlkauf abzuhaken. Aber dran bleiben lohnt sich - wie immer beim Epilieren - auch beim Braun. Hat man die ersten zwei bis drei Anwendungen erst mal hinter sich gebracht, lassen die Schmerzen hier wirklich deutlich nach. Verwendet man den Epilierer dann auch noch in der Badewanne, kommt man der Einschätzung „schmerzfrei“ erstaunlich nahe.

Ganz mit den teureren Geräten kann der 5/890 in Sachen Gründlichkeit dann aber doch nicht mithalten. Besonders feine oder auch sehr kurze Härchen erfassen die Pinzetten nicht sehr zuverlässig. So ist ein mehrmaliges Bearbeiten einzelner Stellen immer wieder notwendig.

Wenn der Kauf des ersten Epilierers ansteht, ist der Silk-épil 5 5/890 von Braun eine gute Wahl. Nicht zu billig, nicht zu teuer und mit allen wichtigen Funktionen für Anfänger ausgestattet.

Tipps für eine schmerzarme Epilation

Drei Wochen glatte Haut? Die größte Sorge beim Epilieren ist für die meisten: Tut das weh? Für alle, die noch nie epiliert haben, hier ein kleiner Realtitätscheck: Ja, am Anfang tut Epilieren weh - auch mit dem allerbesten Gerät und dem allerbesten Aufsatz. Denn egal, wie man es nennt: Letztlich reißt man sich mit vielen kleinen Pinzetten viele kleine Haare aus. Und das fühlt sich eben nicht besonders angenehm an. Doch keine Sorge: Mit jedem Mal epilieren lässt der Schmerz ein bisschen nach, da die Haare spärlicher und dünner nachwachsen. Dabei hilft es regelmäßig zu epilieren und gerade zu Beginn am Ball zu bleiben. Wir können aus eigener jahrelanger Epilier-Erfahrung sagen: Inzwischen ist es überhaupt nicht mehr schlimm.

Um Schmerzen zu lindern, bieten einige Geräte spezielle Massageaufsätze an. Sie stimulieren die Haut während des Prozesses, entspannen sie und lenken die Nerven ab, sodass die Epilation weniger intensiv wahrgenommen wird.

Hier sind einige Tipps, um die Epilation so angenehm wie möglich zu gestalten:

  • Vorbereitung ist wichtig: Ein warmes Bad vor der Epilation öffnet die Poren und entspannt die Haut.
  • Haarlänge beachten: Idealerweise sind die Härchen zwischen 3 und 5 Millimeter lang.
  • Massageaufsätze nutzen: Fast alle getesteten Modelle kommen mit einem Massageaufsatz.
  • Geschwindigkeitsstufen anpassen: Die meisten Epilierer lassen sich in mehreren Stufen schalten, die die Rotationsgeschwindigkeit regeln.
  • Haut beruhigen: Nach der Epilation sollte die Haut mit einer feuchtigkeitsspendenden Bodylotion beruhigt werden.
  • Regelmäßig peelen: Um eingewachsenen Haaren vorzubeugen, ist das regelmäßige Peelen der Haut empfehlenswert.

Vor- und Nachteile des Epilierens

Zweiter Minuspunkt im Vergleich zum Rasierer: Epilieren dauert. Wer viele Haare an den Beinen hat, ist anfangs oftmals eine halbe Stunde und länger beschäftigt. Deshalb sollte der Akku bei kabellosen Geräten mindestens 30 Minuten durchhalten. Je mehr rotierende Pinzetten ein Epilierer hat, desto schneller und effektiver arbeitet er. Werden die Haare nach regelmäßiger Behandlung weniger und dünner, geht das Ganze aber oftmals erheblich schneller.

Theoretisch kann man überall epilieren - außer auf dem Kopf, auf Schleimhäuten oder verletzter Haut. Am besten eignet sich diese Methode der Haarentfernung allerdings für Arme und Beine. Während an diesen Stellen die Haarentfernung gut aushaltbar ist, ist die Epilation des sensiblen Achsel- und Intimbereichs schon wirklich was für Hartgesottene. Einige Geräte bieten spezielle Aufsätze für diese Zonen, die einen Teil des Epilierkopfs abdecken, sodass weniger Haare auf einmal ausgerupft werden.

Das Epilieren selbst ist kein Hexenwerk und gelingt bei jedem „Haartyp“. Damit das Gerät die Haare gut erfassen kann, sollten sie zwei bis fünf Millimeter lang sein, manche Hersteller versprechen Erfolge auch bei geringerer Länge. Sind die Haare zu kurz, erwischen die Pinzetten sie nicht. Sind sie zu lang, sollte man sie mit einem (oft beiliegenden) Trimmeraufsatz stutzen. Dann geht’s los!

Die Haut mit den Fingern etwas straffen, den Epilierer im 90-Grad-Winkel ansetzen und langsam gegen die Wuchsrichtung führen. Lassen Sie sich dabei wirklich Zeit, damit das Gerät die Haare an der Wurzel erwischt und nicht einfach abbricht. Hat das Gerät verschiedene Geschwindigkeitsstufen, nutzen Einsteiger am besten die niedrigste. Das wiederholen Sie so oft, bis der Epilierer alle Härchen entfernt hat. Wird der Schmerz zu groß, am besten erstmal an einer anderen Stelle weitermachen und große Flächen, wie die Beine in Abschnitte einteilen. Klingt das Ziepen ab, gehts weiter.

Nicht erschrecken: Nach dem Epilieren ist die Haut vermutlich gereizt und mit kleinen roten Punkten gesprenkelt. Das ist ganz normal und sollte nach wenigen Stunden oder am spätestens nächsten Tag abklingen. Und auch diese Reaktion wird weniger, je öfter man die Haarentfernung wiederholt hat. Um erste Irritationen zu beruhigen, nach dem Epilieren gut eincremen, z. B. mit feuchtigkeitsspendem, kühlenden Aloe Vera Gel.

Vermeiden Sie unbedingt Sonnenbaden oder Solarium direkt nach der Haarentfernnung, um die Haut nicht weiter zu belasten.Vor eingewachsenen Haaren bewahrt ein regelmäßiges Peeling.

Ob man zwei, drei oder sogar vier Wochen Ruhe vor den ungeliebten Härchen hat, kommt darauf an, wie regelmäßig man epiliert, wie schnell die eigenen Haare wachsen und wie hoch die eigene Toleranz für ein paar abtrünnige Härchen ist. Fakt ist: Da die Haare an der Wurzel entfernt werden, hält Epilieren länger als Rasieren. Zudem wachsen die Haare nicht so kratzig und stoppelig nach.

Wer als Neuling mit dem Epilieren startet, sollte sich nicht entmutigen lassen, wenn nach ein paar Tage schon wieder erste Härchen spürbar sind. Der Grund dafür ist: Haare wachsen in Phasen. Nicht alle befinden sich immer in derselben Wachstumsphase, nicht alle sind immer gleich lang. Beim ersten Epilieren werden nur die Haare erwischt, die gerade sichtbar sind. Nach ein paar Tagen können Haare aus den anderen Phasen durchbrechen, die zuvor unter der Haut verborgen waren. Anfangs empfehlen wir deshalb ruhig wöchentlich zum Epilierer zu greifen.

Fazit

Die Wahl des richtigen Epilierers hängt von Ihren individuellen Bedürfnissen und Vorlieben ab. Der Braun Silk-épil 9 Flex überzeugt mit seiner Flexibilität und Gründlichkeit, während die Panasonic ES-EY Serie durch ihre sanfte und schnelle Haarentfernung punktet. Für Einsteiger bietet der Braun Silk-épil 5 ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

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