Braun Rasierer für Frauen im Test: Welches Modell überzeugt?

Für viele Frauen gehört glatte Haut zum Schönheitsideal. Ob Beine, Achseln oder Bikinizone - unerwünschte Haare werden oft als störend empfunden. Braun bietet eine Reihe von Damenrasierern an, die eine sanfte und effektive Haarentfernung versprechen. In diesem Artikel werden verschiedene Modelle getestet und verglichen, um Ihnen die Wahl des richtigen Rasierers zu erleichtern.

Braun Silk-épil LS 5560: Ein Allrounder für die Damenrasur

Der Braun Silk-épil LS 5560 ist ein elektrischer Rasierer, der sowohl im Netzbetrieb als auch mit Akku genutzt werden kann. Das tolle an diesem Gerät, gegenüber vielen Konkurrenzmodellen (z.B. Philips HP6370) ist die Nutzung über Netz oder über das Akku.

Der schmale und längliche Damenrasierer ist ergonomisch geformt und liegt sehr gut in der Hand. Der Rasierer kann trocken aber auch unter der Dusche verwendet werden, da das Gehäuse Spritzwasser geschützt ist, allerdings darf das Gerät nicht in die Badewanne mitgenommen werden.

Der Akku lässt sich sehr schnell aufladen, danach kann bis zu 40 Minuten rasiert und getrimmt werden. Ist der Akku aufgeladen, erlischt die Ladeanzeige.

Die verwendeten Materialien machen einen sehr hochwertigen Eindruck. Das Design ist bis ins kleinste Detail durchdacht und ausgewogen.

Funktionen und Aufsätze des LS 5560

Der Trimmaufsatz schneidet die Haare bei 4 mm ab und kann somit sehr gut für das Zurechtstutzen des Bikinibereichs/Intimzone genutzt werden. Peeling Aufsatz wird auf den Rasierkopf angezogen und raut mit dem Peelingkissen die Haut sanft auf. Dadurch werden trockene Hautschuppen entfernt.

Der Optishave-Aufsatz, dehnt die Haut leicht beim Rasieren. Damit sollen die Haare besser für die Rasur aufgestellt werden.

Rasurergebnisse und Hautverträglichkeit

Die Rasierleistung, vor allem an ebenen Stellen, ist fast mit einer Nassrasur zu vergleichen. Es werden sehr ordentliche Resultate erzieht. Diese ordentliche Leistung wird mit einem scharfen Scherkopf erzielt. Wird mit einem scharfen Rasierkopf gearbeitet, werden keine Hautirritationen verursacht. Der Damenrasierer arbeitet sehr hautschonend.

Sehr positiv konnte in unserem Test der in dem Scherkopf integrierte Trimmer überzeugen. Längere Härchen können mit dem Trimmer in einem Rasierzug auf 1mm gestutzt und dann mit der Scherfolie direkt über der Haut abrasiert werden.

Schwierigkeiten hat der Rasierer aber mit schräg wachsenden Haaren. Diese werden nicht richtig erfasst. Auch bei schwer zugänglichen Stellen unter den Armen, muss mehrmals nachgefahren werden, bis alle Haare abrasiert sind.

Langzeittest und Schwächen

Im Langzeittest werden aber Schwächen deutlich. Der Scherkopf kann anfangen zu wackeln. Das Schermesser wird allerdings nach längerer Benutzung stumpf. Die Haare werden dann nicht richtig abgeschnitten und teils rausgerissen.

Alternativen und weitere Braun Rasierer für Frauen

Neben dem Silk-épil LS 5560 gibt es noch weitere Modelle von Braun, die für die Damenrasur geeignet sind. Hier ein kurzer Überblick:

  • Braun Silk-épil Lady Shaver LS 5160: Ein batteriebetriebener Rasierer, der sowohl trocken als auch unter Wasser angewendet werden kann.
  • Braun Series 9 Pro+: Ein Premiummodell, das mit fortschrittlicher Technologie für eine gründliche und hautschonende Rasur wirbt.

Braun Series 9 Pro+: Ein Premiummodell im Test

Mit dem Braun Series 9 Pro+ will der Hersteller Skeptiker wie mich überzeugen - mit Technik, die Bartdichte erkennt, Hautwellen schont und selbst längere Haare in einem Zug erfassen soll. Ich habe das Gerät einige Tage unter realen Bedingungen getestet. Hält es, was verspricht?

Der erste Eindruck: Der Rasierer ist schick im Karton verpackt, gut verarbeitet, liegt angenehm in der Hand und wirkt stabil. Über dem großen Einschaltknopf befindet sich ein Schiebeschalter, mit dem sich der Scherkopf fixieren lässt - praktisch bei der Reinigung oder für mehr Kontrolle an bestimmten Stellen.

Der Scherkopf soll stabiler sein als bisher und ist auffällig komplex aufgebaut: zwei äußere Scherfolien, dazwischen eine Klinge für längere Haare, eine für kürzere, flach anliegende Haare und ein Hautschutzelement. Schon beim Anblick wird klar: Hier steckt einiges an Entwicklungsarbeit drin. Beim Einschalten fällt ein heller Brummton auf - begleitet von Vibrationen, die ein Gefühl von Kraft vermitteln.

Das gut ablesbare, vollfarbige LED-Display zeigt unter anderem den Akkustand in Prozent, weist auf nötige Reinigungen hin und erinnert daran, wann der Scherkopf gewechselt werden sollte - in der Regel alle 18 Monate. Auch der Reisesicherungsmodus wird auf dem Display angezeigt: Wird der Einschaltknopf einige Sekunden gedrückt gehalten, aktiviert sich eine Tastensperre, die versehentliches Einschalten verhindert. Während des Ladevorgangs visualisiert ein Fortschrittsbalken den aktuellen Stand.

Rasurergebnisse und Hautverträglichkeit des Series 9 Pro+

Vor dem ersten Test hatte ich mich eine Woche nicht rasiert. Entsprechend war der Bartwuchs deutlich sichtbar - keine einfache Ausgangslage für das Gerät. Der Series 9 Pro+ brauchte bei diesen längeren Haaren mehrere Züge, um ein glattes Ergebnis zu erzielen. Allerdings wäre es auch überraschend gewesen, wenn es anders gewesen wäre. Dem Gerät ist das nicht anzulasten. Ein Haar "duckte" sich erfolgreich mehrfach weg und wurde mit dem integrierten Trimmer entfernt, der sich auf der Rückseite befindet und einfach zum Aktivieren nach oben geschoben wird.

Die Rasur war insgesamt angenehm, ohne Ziepen, ohne Hautverletzungen. Auf glatten Hautpartien wie den Wangen arbeitete das Gerät schnell und sehr gründlich. Und: Keine Rötungen am Hals, wie sie bei meiner Nassrasur sonst häufig auftreten. Bereits nach wenigen Tagen zeigte sich: Wer das Gerät regelmäßig einsetzt, erhält gute Ergebnisse - schnell, glatt, hautfreundlich.

Den eingebauten Sensor, der laut Hersteller 300 Bartdichtemessungen pro Sekunde durchführt, spürt man im Alltag übrigens nicht. Das Gerät passt sich offenbar dezent an, ohne merkliche Leistungswechsel.

Reinigungsstation und Zubehör

Je nach gewähltem Set gehört auch das sogenannte SmartCare Center zum Lieferumfang. Das ist eine Reinigungsstation, die den Rasierer automatisch reinigt, trocknet und auflädt. Das Gerät wird kopfüber eingesetzt, per Knopfdruck startet der Vorgang. Dafür braucht es ein alkoholbasiertes Reinigungsmittel, das sich in einer Kartusche befindet und bei der Reinigung durch den Scherkopf gespült wird. Ein Schmiermittel soll dabei sicherstellen, dass die Klingen immer gut schneiden. Anschließend erfolgt die Trocknung.

Im Test funktioniert das zuverlässig. Die Station erkennt den Verschmutzungsgrad und passt den Reinigungszyklus an. Wer möchte, kann den Rasierer aber auch manuell reinigen: unter warmem Wasser abspülen, ausschütteln, trocknen lassen. Einmal pro Woche empfiehlt Braun in diesem Fall, den Scherkopf zu ölen.

Braun bietet für Reisen eine zusätzliche Lade- und Aufbewahrungsmöglichkeit: das sogenannte Power Case, eine Schutzhülle mit Ladefunktion. Die ist allerdings recht sperrig und schwer. Ein einfacher Scherkopfschutz aus Kunststoff zum Aufstecken fehlt leider, um den Rasierer einfach in den Kulturbeutel stecken zu können, ohne Schäden am Scherkopf zu verursachen.

Vor- und Nachteile des Braun Series 9 Pro+

Stärken:

  • Gründliche Rasur auf glatten Hautpartien
  • Sehr hautschonend, auch bei empfindlicher Haut keine Verletzungen
  • Beweglicher Scherkopf erleichtert die Rasur in Konturen und Problemzonen

Schwächen:

  • Nicht jeder Hauttyp wird gleich gut erreicht - an sensiblen Stellen wie Kinn oder Narbe kann es Schwächen geben
  • Hoher Preis - Gerät ab rund 320 €, Ersatz-Scherkopf rund 70 €, Reinigungskartusche alle zwei Monate ca. 5 €
  • Kein Aufsteckschutz für den Scherkopf - Transport ohne Hülle nicht optimal

Der Braun Series 9 Pro+ konnte mich als langjährigen Nassrasierer in weiten Teilen überzeugen: keine Hautreizungen, gründliche Rasur, zuverlässige Technik und einfache Pflege. Für Menschen mit empfindlicher Haut oder Schnittproblemen bei der Nassrasur kann das Gerät eine sinnvolle Alternative sein.

Kleine Einschränkungen gibt es bei längeren Haaren oder in Problemzonen wie dem Kinn, aber diese Punkte sind auch sehr abhängig von der Haut und dem Bartwuchs und dem Gerät an sich nicht anzulasten.

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Vergleich: Braun Rasierer für Frauen

Hier eine Tabelle, die die wichtigsten Eigenschaften der verglichenen Braun Rasierer für Frauen zusammenfasst:

Merkmal Braun Silk-épil LS 5560 Braun Series 9 Pro+
Betriebsart Akku/Netz Akku
Akkulaufzeit 40 Minuten 60 Minuten
Nass-/Trockenrasur Ja Ja
Scherkopfwechsel ca. 18 Monate ca. 18 Monate
Besondere Aufsätze Peeling, OptiShave, Trimmer -
Reinigungsstation Nein Optional
Preis Mittelklasse Premium

tags: #Braun #Rasierer #Frau #Test

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