Abseits seiner „Series“-Rasierer bringt der deutsche Hersteller Braun ab und zu auch Modelle auf den Markt, die sich in technischer Hinsicht klar von den aktuellen Modellen unterscheiden - sehr zur Freude der Fans „alter“ Braun-Rasierer. Der Smart Controll Classic ist eines dieser Sondermodelle und erfreut sich - nicht unerwartet - einer großen Beliebtheit. Denn in Sachen gründliche Rasur soll er es locker mit einem der mit neuer Technik ausgestatteten Modelle aufnehmen können.
Die Rasierer, die sich mit dem Namen SmartControl auf dem Markt befinden, sind die richtigen Produkte für nostalgiegebundene Braun-Fans.
Zwei SmartControls sind die besten Beispiele für einen soliden Rasierer ohne Schnickschnack und unnützer Kleinigkeiten.
Werfen wir einen Blick auf die zentralen Aspekte dieses Rasierers:
Ein gänzlich starrer Scherkopf und lediglich drei Scherelemente - berauschend klingt das nicht. Doch der Apparat hat viele begeisterte Käufer, die in Mehrzahl von einer ordentlichen Rasur, selbst am Hals, sprechen. Auch Beinhaare, so sagen die weiblichen Rezensenten, entfernt der Braun ganzheitlich.
Nur ihr Schnittsystem ist ganz Braun-typisch und technologisch auf dem Höhepunkt, sodass beim SmartControl Classic und dem SmartControlProeine Doppelscherfolie und Integralschneider verbaut wurde. Eigentlich ist diese eine Kombination aus zwei Scherköpfen mit Folie, die eine Dritte folienlose umfassen.
Diese sollen optimalen Komfort bewirken und dabei so gut funktionieren, wie die Modelle mit beweglichen Scherköpfen. Das solide Rasierergebnis ohne gereizte Haut, obwohl es sich um eine Trockenrasur handelte, hat alle Erwartungen übertroffen.
Neben der Fähigkeit einen 3-Tage-Bart zu bewältigen, haben die SmartControls eine einfache Handhabung.
Egal, um welche Haarlänge es sich handelte, die Haare wurden von der SensoFoil leicht erfasst, denn durch die kleinen Öffnungen entsteht hoher Kontakt zur Haut.
Es gibt stark unterschiedliche Meinungen in Bezug auf die Hautverträglichkeit des Rasierers. Von sanft bis blutig ist alles dabei, sodass ich keine gesicherte Aussage treffen kann. Die Tatsache, dass es unter den Käufern auch Frauen gibt, die ihre Beine damit enthaaren, stimmt mich aber zuversichtlich.
Der Konturenschneider ist quasi unbrauchbar. Es spielt dabei keine Rolle, ob er gut schneidet oder wie laut er zu Werke geht, sondern dass er sich nicht ausreichend weit herausschieben lässt, ohne dass Du zugleich mit der Scherfolie an die Gesichtshaut stößt.
Sie liegen sehr gut in der Hand und ihre Verarbeitung hinterlässt einen wertigen Eindruck.
Schöne Sache! Klingenblock und Scherfolie bilden keine feste Einheit, sodass Du sie einzeln und daher gründlicher ausbürsten kannst. Für das Ausspülen unter Wasser gilt dasselbe. Ein kleiner Reinigungspinsel ist im Lieferumfang mit dabei.
Der Rasierer hat, wie der Name schon andeutet, eine klassische Optik. Der Griff ist nicht so rund geformt, wie bei den meisten modernen Geräten. Trotzdem liegt er griffig in der Hand. Der An-/Ausschalter befindet sich seitlich, was gewöhnungsbedürftig ist.
Der Braun schnurrt und brummt vor sich hin, ohne dabei auffallend leise oder laut zu erscheinen. Beschwerden lassen sich jedenfalls keine ausmachen.
Das Gerät sieht stabil aus und fühlt sich auch so an. Wenn Du die Scherfolie abnimmst bzw. wieder aufsetzt, kann es mitunter etwas haken und klemmen.
Der verwendete Nickelmetallhydrid-Akku (NiMH) überzeugt hinsichtlich Lade- und Laufzeit. Akkus dieser Art solltest Du weder zu lange laden noch bis zum letzten Bisschen auspowern, da sie ansonsten Schaden nehmen. Das ist umso wichtiger, weil der Rasierer keine Akkustandanzeige besitzt.
Der Akku hält wie versprochen sehr lange, mindestens 4 aber höchstens 7 Tage, sodass bei kürzeren Reisen das Kabel mal zuhause stehen bleiben kann, da bei beiden Modellen 40 min Betriebszeit vorgegeben sind.
Dass sich Braun nicht nur an Innovationen, wie bewegliche Scherköpfe oder Reinigungsstationen, bindet, zeigt der Hersteller mit diesen Produkten. Die Ausstattung darf daher nicht das Maß aller Dinge sein. Sie ist zwar fast ein Markenzeichen von Braun, doch zeugte in diesem Fall von keinem großen Einfluss auf das Rasierergebnis.
Bei den neuen Modellen, insbesondere ab der Series 5, ist kein fester Klingenblock mit einer darüber liegenden Folie mehr vorhanden. Messer und Folie bilden stattdessen eine Einheit, was nicht zuletzt die Reinigung recht umständlich gestaltet - nicht ohne Grund gibt es die Series-5-, Series-7- und neuerdings Series-9-Modelle auch jeweils in einer Variante mit Lade- und Reinigungsstation. Die drei beziehungsweise vier (Series 9) Scherköpfe sind zudem flexibel gelagert, mit dem Zweck, damit sie sich den Konturen besser anpassen. Die Modelle der Series 1 dagegen haben zwar einen Klingenblock, jedoch nur zwei Scherköpfe. Lediglich die Series 3 folgt also dem ursprünglichen Aufbau eines Braun-Rasierers und bietet ein Dreifachschersystem, also mit einem zusätzlichen Scherkopf in der Mitte, der längere Barthaare für die beiden ihn flankierenden Scherköpfe zurechtstutzen soll - und ähnelt darin dem Sondermodell „Classic“.
Trotz der großen Ähnlichkeit im Aufbau des Scherkopfs schwören Kunden Stein und Bein, dass der Classic gründlicher rasiert als ein Series-3-Modell - und ihre Zahl ist nicht gering. Der Rasierer hat mittlerweile in sämtlichen Produktvarianten - das Gerät gibt es mit diversem Zubehör wie etwa einem Reinigungsspray oder einer Feuchtigkeitscreme - zahlreiche Kundenrezensionen auf sich versammeln können, in denen nur in seltenen Fällen Kritik an dem Gerät aufflammt. Die überwiegende Mehrheit dagegen zeigt sich teilweise begeistert von der gründlichen und auch hautschonenden Rasur, die der Classic abliefert.
Ob es sich tatsächlich so verhält, dass der Classic die Rasierer der Series 3 hinter sich lässt, kann kaum objektiv beantwortet werden. Die mehrheitlich positive Resonanz vieler Kunden lässt aber den Schluss zu, dass der Rasierer auf jeden Fall eine ernsthafte Überlegung wert ist - zumal er sich mit - im Schnitt - rund 45 Euro in etwa auf dem Niveau mit einem Series-3-Modell bewegt.
Bei Braun finden sich reine Trockenrasierer über alle Serien verteilt. In der Liste werden nur aktuelle Produkte berücksichtigt. Wir arbeiten unabhängig und neutral.
Wirft man einen Blick auf den aktuellen Rasierermarkt, entsteht schnell der Eindruck, dass sich Modelle, die sowohl eine Trocken- als auch eine Nassrasur ermöglichen, sich kräftig auf dem Vormarsch befinden und kurz davor stehen, reine Trockenrasierer endgültig zu verdrängen. Doch der Eindruck täuscht, wie sich am Beispiel von Braun, einem der renommiertesten Hersteller hierzulande, zeigen lässt. Selbst in den neuen Serien sind Trockenrasierer anzutreffen. Der Gerätetyp ist aufgrund seiner Vorzüge, was die Rasur betrifft, noch lange kein Auslaufmodell.
Männer, denen es vorrangig um eine schnelle und gleichzeitig gründliche Rasur geht, fahren mit einem Trockenrasierer in der Regel besser. Das hat rein technische Gründe. Elektrorasierer haben es mit harten Barthaaren leichter, diese zu erfassen und abzurasieren. Im Unterschied zu einem Nassrasierer mit Klinge wird das Barthaar nämlich nicht in einem Rutsch abgeschnitten, sondern mit ultra-schnellen Schnittbewegungen Stück für Stück abgehobelt. Durch den Kontakt mit Wasser und Schaum/Gel wird das Barthaar jedoch weich. Was für die Nassrasur mit einer Klinge von Vorteil ist, erschwert einem Nass-/Trocken-Elektrorasierer also die Arbeit. Trockenrasierer liefern daher in der Regel eine gründlichere Rasur ab und sind zudem schneller, was vor allem dann gilt, wenn die Haare etwas länger sind. Im nassen Zustand legen sich diese nämlich gern flach an die Haut an und sind für die Scherfolie und die darunter liegenden Messer schwerer zu greifen.
Auf der anderen Seite schwören vor allem Männer mit empfindlicher Problemhaut auf Nass-/Trockenrasierer. Speziell bei der Verwendung von Schaum/Gel bildet sich eine zusätzliche Schutzschicht, die Haut wird durch die Rasur nicht so stark strapaziert. Aber auch ohne Schaum/Gel wird von vielen die Nassrasur als angenehmer empfunden. Das Manko, wahrscheinlich länger für eine Rasur zu brauchen und ein weniger gründliches Ergebnis zu erzielen, wird daher meist gern in Kauf genommen.
Bei Braun finden sich reine Trockenrasierer quer über alle Serien verteilt. Den größten Anteil haben sie in den sogenannten Einsteigerserien, also in der Series 1 und der Series 3. Hier dominieren sie das Sortiment. Bei einigen Modellen dieser Serien lassen sich aber zumindest die Scherköpfe unter fließendem Wasser reinigen. In den höheren Klassen, also der Series 5, Series 7 und seit Neuestem der Series 9, hält sich das Verhältnis von Trocken- und Nass-/Trockenrasierern eher in etwa die Waage. Letztere lassen sich häufig leicht an der Zusatzbezeichnung „Wet & Dry“ erkennen.
Dasselbe trifft auch auf die Bodygroomer der CruZer-Serie von Braun zu sowie auf die Silk-épil-Damenrasierer von Braun.
Auch hier sollte vor einer Anschaffung generell eine Entscheidung zwischen einem Trocken- und einem Trocken-/Nassrasierer getroffen werden. Für empfindliche Hauttypen empfehlt es sich tendenziell, eine Nassrasur auszutesten, also der Griff zu einem Kombi-Modell. Die Trocken-/Nassrasierer dürfen außerdem teilweise unter der Dusche benutzt werden, was wiederum Kunden, die es öfter eilig haben, zu schätzen wissen - obwohl die Rasur selbst, wie schon erwähnt, länger dauern kann.
Für 50 oder 60 Euro und den Herstellernamen Braun schlugen sich die SmartControls sehr gut und fielen besonders mit ihren langlebigen Akkus auf.
Eine gründliche, hautschonende Rasur muss nicht teuer sein - zu diesem Resultat kommen 48 Probanden und die Redakteur:innen der Stiftung Warentest.
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