Viele Männer kennen das: Zuerst ist man stolz auf jedes einzelne Barthaar, doch dann wird das Rasieren zur täglichen Pflicht. Als jemand, der eigentlich Nassrasierer bevorzugt, möchte ich heute meine Erfahrungen mit dem Braun TriControl 4740 Trockenrasierer teilen, der mich während meiner Zeit als Fernfahrer begleitet hat.
Der Name „Braun“ steht für qualitativ hochwertige Produkte und das Gütesiegel „Made in Germany“. Das Unternehmen, gegründet 1921, gehört seit 2005 zum Procter & Gamble Konzern. Braun stellt seine Produkte weiterhin in Eigenverantwortung her und nutzt das Vertriebsnetz von P&G. Der Preis betrug seinerzeit satte 99,98 Euro, aber mittlerweile gibt es ihn vielerorts auch billiger.
Der Akku-Rasierer wurde mit einer schwarzen Kunstoffbox geliefert, die sich der Form des Rasierers anpasst. In diese Box passen das mitgelieferte Ladekabel sowie die obligatorische Reinigungsbürste. Auf diese Weise lässt sich Rasierer samt Zubehör gut mit auf Reisen nehmen, ohne wirklich viel Platz in Anspruch zu nehmen.
Das Gerät ist an Vorder- und Rückseite in schwarz gehalten, während die Seiten dunkelblau sind. Hellblau abgesetzt sind dort auch der Schalter um das Gerät einzuschalten sowie die Knöpfe zum Entfernen des Scherblattes. Neben dem eigentlichen Scherblatt verfügt der Braun TriControl noch über einen Langhaarschneider (Barttrimmer). Direkt dort befindet sich auch die Kontrollleuchte, welche nur brennt, wenn das Gerät zum Laden am Netz hängt.
Um das Neugerät in Betrieb zu nehmen war eine Ladezeit von 8 Stunden nötig. Nun reichen im allgemeinen 1,5 bis 2 Stunden (bis die Kontrolllampe grün leuchtet) um den Akku wieder voll aufzuladen. Voll aufgeladen reicht die Leistung nach Hersteller ca. 30 Minuten. Ich habe aber die Erfahrung gemacht, dass ich auch locker 40 bis 45 Minuten damit klar komme, obwohl ich ziemlich hartes Barthaar habe. Also hat er mich nie im Stich gelassen, wenn ich denn die ganze Woche unterwegs war.
Durch ein den Fingern angepasstes Wellenprofil an den Seiten hat man ihn sicher und bequem im Griff. Wie gerade erwähnt habe ich recht störrisches Barthaar. Trotzdem reicht ein 2 - 3 maliges drüberfahren um Herr über die Wangenhaare zu werden. An schwierigeren Stellen, wie Kinn, Oberlippe und Hals kommt man mit 4 bis 5-maligem darüber gleiten zu einem zufriedenstellenden Ergebnis. Der Langhaarschneider nimmt (so man ihn den ausgefahren hat) gnadenlos alles was ihm in den Weg kommt.
Hautirritationen bleiben bei mir nach der Rasur aus, allerdings habe ich auch nicht das, was man eine empfindliche Haut nennt. Leider fühlt man, wie wohl bei den meisten Trockenrasierern, bereits um die Mittagszeit, dass sich vorwitzige Stoppel wieder durch die Haut drücken wollen. Wer also abends noch mal auf die Rolle möchte, wird um eine erneute Rasur nicht herum kommen.
Die Reinigung des Rasierers ist völlig problemlos. Durch drücken der beiden hellblauen Knöpfe entfernt man das Scherblatt und hält den eingeschalteten Rasierer (wichtig: NUR IM AKKU-BETRIEB) und das Scherblatt unter warmes fließendes Wasser. Vor dem erneuten Zusammensetzen sollte man beide Teile wieder trocknen lassen. Alternativ kann natürlich auch die mitgelieferte kleine Bürste verwendet werden. Das wars dann auch schon.
Die Akkus des Rasierers enthalten Nickel-Cadmium, wodurch das Gerät im Falle einer Entsorgung zu Sondermüll (Elektroschrott) wird. Also bitte nicht in den Hausmüll.
Um die wichtigsten Punkte nochmals übersichtlich darzustellen, hier eine Tabelle mit den Vor- und Nachteilen des Braun TriControl 4740:
| Vorteile | Nachteile |
|---|---|
| Gute Rasierleistung auch bei störrischem Barthaar | Stoppeln fühlen sich mittags bereits wiederbar an |
| Lange Akkulaufzeit (bis zu 45 Minuten) | Benötigt spezielle Entsorgung (Elektroschrott) |
| Einfache Reinigung unter fließendem Wasser | Ehemaliger Preis von fast 100 Euro |
| Integrierter Langhaarschneider |
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