Braun Silk-épil 7 Test: Gründliche Haarentfernung für Anspruchsvolle

Der Epilierkopf der 7er-Baureihe der Silk-épil-Epilierer von Braun ist deutlich schmaler gebaut als derjenige der 9-er-Baureihe, die derzeit die offiziellen Topgeräte des Herstellers versammelt. Doch deutliche Abstriche hinsichtlich der Effizienz beim Auszupfen ungeliebter Körperhaare müssen nicht befürchtet werden. Auch das 561er-Modell der 7er-Reihe wird daher von den meisten Kunden weiterempfohlen, lediglich die Epilierdauer kann von Fall zu Fall etwas länger sein.

Anwendung und Komfort

Epilieren ist schmerzhaft, wobei Schmerz für jeden etwas anderes bedeutet. Wer sich zu den „empfindlicheren“ Naturen zählt, wird sich freuen, dass der 561er auch in der Wanne oder der Dusche angewendet werden darf. Denn das warme Wasser macht das Auszupfen nachweislich erträglicher - mit der Folge allerdings, dass die Epilation selbst, wie etliche Kunden berichten, weniger effizient vonstatten geht und daher meistens auch etwas länger dauert. Alternative dazu kann auch der Massageaufsatz zur Schmerzlinderung genutzt werden. Doch auch hier gilt: Effektiver ist eine Epilation ohne.

Für besonders empfindliche Stellen schließlich bietet der Braun gleich drei Optionen an: Behandlung mit dem Spezialaufsatz, der aber lediglich die Epilierfläche verkleinert und daher nicht für eine Linderung sorgt, oder die Haare per Rasieraufsatz abschneiden beziehungsweise sogar nur mit dem Trimmer etwas in Form bringen. Problematisch schließlich war für die meisten der Aufsatz gegen Gesichtshärchen. Er scheint die schlechtesten Ergebnisse zu bringen, außerdem lassen sich Epilierer und Aufsatz in Kombination bei der doch eher filigranen Haarentfernung im Gesicht nur mit Mühe händeln. Für Gesichtshärchen wird daher oft ein Modell mit separatem, batteriebetriebenem Gesichtsepilator wie etwa der Braun 558 Wet & Dry aus der Silk-épil-9-Serie empfohlen - der aber um gut ein Drittel teurer ist.

Der Epilierkopf ist in 2 Richtungen schwenkbar und soll sich so besser den jeweiligen Körperkonturen anpassen. Gerade schwer erreichbare Stellen wie unter den Armen oder rund um die Knöchel können so einfacher und gründlicher epiliert werden. Genau wie sonst nur die Topmodelle von Braun verfügt der Silk-épil 7 7/880 außerdem auch über die SensoSmart Technologie. Das bezeichnet im Endeffekt eine kleine Warnleuchte, die bei zu starkem Druck aufleuchtet.

Ausstattung und Zubehör

Neben dem Epilierer sind im Preis hier auch zahlreiche Zubehörteile enthalten: Rasier- und Trimmer-Aufsatz, Massageaufsatz, Aufsatz für besseren Hautkontakt, Aufsatz für empfindliche Bereiche sowie ein Aufsatz zur Epilation des Gesichts. Auf dem Papier liegt der Braun Silk-épil 7 7/880 knapp hinter den Silk-épil 9 Epilierern, sobald man ihn in Händen hält, vergisst man das aber schnell. Hier riecht doch vieles ebenfalls nach Topmodell und gerade in Sachen Verarbeitung und Qualität bleibt kein Auge trocken. Der Epilierer sieht nicht nur super aus, er wirkt auch ausgesprochen wertig und liegt sehr gut in der Hand.

Der Akku kann in gut 2 Stunden komplett geladen werden und bietet dann genug Energie für rund 45 Minuten Betrieb. Das dürfte auch für den gründlichsten Einsatz ausreichen, ist allerdings auch alternativlos. Denn wie die meisten akkubetriebenen Epilierer kann auch der Braun Silk-épil 7 7/880 nicht am Netzkabel genutzt werden. Die beiden Geschwindigkeitsstufen sind leicht wählbar und unterscheiden sich auch deutlich. Im Betrieb ist der 7/880 angenehm leise und lässt sich auch leicht und ohne Widerstand über die Haut bewegen.

Vor- und Nachteile

Die Ergebnisse sind bei der trockenen Verwendung schon ordentlich, können dann aber vor allem bei der nassen Epilation in der Wanne oder der Dusche voll überzeugen. Ein schaler Beigeschmack bleibt allerdings. Wenn man weiß, dass ein Silk-épil 9 kaum mehr kostet, dafür aber noch mal deutlich mehr Komfort bedeutet, relativiert das die Leistung des Braun Silk-épil 7 7/880. Kann man den Braun Silk-épil 7 7/880 bedenkenlos empfehlen? Ohne jeden Zweifel! Gibt es bessere Epilierer auf dem Markt? Ja, definitiv!

Positiv ist mir am neuen SE 7 das Smartlight aufgefallen, das sehr hell ist und mithilfe dessen man auch kleinste Härchen sehen kann. Im Vergleich zu meinem alten Silk+épil eversoft unterscheidet er sich vor allem durch die Optik (der neue gefällt mir deutlich besser), den Akkubetrieb (finde ich super!) und das Smartlight (finde ich sehr, sehr hilfreich). Das neue Modell gefällt mir insgesamt besser, allerdings wären mir allein die Unabhängigkeit aufgrund des Akkubetriebs, das Smartlight sowie die hübschere Optik wohl nicht den hohen Preis wert.

Kundenbewertungen und Erfahrungen

Viele meinen: ein „7er“ reicht. Die Kundenbewertungen zum 7er-Modell sprechen eine klare Sprache: weit über 90 Prozent stellen dem Gerät eine gutes bis sehr gutes Zeugnis aus. Und da unterm Strich betrachtet in den Augen vieler Kunden der Epilierer hinsichtlich der Effizienz den 9er-Modellen in nichts oder zumindest nicht viel nachsteht, ist häufig die Empfehlung zu lesen, sich in dieser zweithöchsten Leistungsklasse von Braun umzusehen. Doch das Sparpotenzial ist nicht immer sehr hoch.

Tabellarische Übersicht: Vor- und Nachteile des Braun Silk-épil 7

Vorteile Nachteile
Effiziente Haarentfernung Epilation kann schmerzhaft sein
Nass- und Trockenanwendung Gesichtsaufsatz nicht optimal
Umfangreiches Zubehör Akkubetrieb (keine Netzkabelnutzung)
SensoSmart Technologie Teurer als günstigere Modelle
Smartlight zur besseren Sichtbarkeit Leistung relativiert sich durch Silk-épil 9 Modelle

Alternativen und Preisgestaltung

Über 100 Euro werden für den Silk-épil 7 7/880 von Braun fällig, dafür kriegt man hier dann aber auch einen erstklassigen Epilierer mit moderner Technik. Die Ausstattung ist reichhaltig, die Verarbeitung frei von Kritik und auch die Epilierleistung überzeugt im Test. Bei Braun gibt es zum Zeitpunkt unseres Tests über 20 Epilierer im Sortiment, die sich preislich etwa im Bereich zwischen 30 und 150 Euro bewegen.

Die günstigsten Geräte findet man dabei in der Silk-épil 3 Reihe, welche sich in erster Linie an Ein- und Umsteigerinnen richtet. In der 5er Reihe darüber bewegt man sich dagegen bereits in der Mittelklasse und dementsprechend werden hier auch Preise zwischen 50 und 80 Euro aufgerufen. Die beiden Topreihen Silk-épil 7 und 9 beherbergen die teuersten aber potentiell eben auch die besten Geräte. Für die meisten Silk-épil 9 Modelle werden Preise jenseits der 100-Euromarke aufgerufen, was nach unseren Tests aber auch durchaus gerechtfertigt ist. Die 7er Geräte sind nur unwesentlich günstiger, wurden an einer entscheidenden Stelle aber beschnitten, denn auf den besonders breiten Epilierkopf der 9er wurde hier verzichtet. Abgesehen davon scheinen die beiden Serien nahezu baugleich und unterscheiden sich in erster Linie beim Zubehör. Der hier getestete Braun Silk-épil 7 7/880 kostet aktuell immerhin knapp 110 Euro und liegt somit nur wenige Euro unter den günstigsten Silk-épil 9 Epilierern.

Braun Silk-épil 7 ► Epilierer im Test ► [KURZ & KOMPAKT] zusammengefasst

Wer in den letzten Jahren einen Braun Epilierer aus dem gehobenen oder zumindest dem mittleren Segment in Händen gehalten hat, wird auch beim Silk-épil 7 7/880 direkt viel Vertrautes entdecken. Er verfügt über das bekannte Smartlight im Griff, das verbliebene Härchen besser sichtbar machen soll und lässt sich in 2 Geschwindigkeitsstufen nutzen. Das Gehäuse ist komplett wasserdicht, was nicht nur die Reinigung erleichtert. Als Wet&Dry Epilierer kann der 7/780 außerdem auch in der Dusche oder der Badewanne verwendet werden.

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