Seit 100 Jahren ist gutes Design die zentrale Philosophie, die jedem Braun-Produkt zugrunde liegt. Kaum ein Unternehmen hat die Design-Szene in Deutschland stärker geprägt als Braun. Vor 100 Jahren in Frankfurt gegründet, wurde Braun ab den 1950er-Jahren bekannt für seine Rasierer, Phono- und Küchengeräte, Filmkameras und Uhren in einem radikal-sachlichen Stil. Besonders die Entwürfe von Dieter Rams sind zu Ikonen geworden.
Die Firma von Max Braun wurde 1921, also vor genau 100 Jahren, in Frankfurt am Main gegründet. Als Max Braun 1921 in einem Hinterhof im Frankfurter Stadtteil Bockenheim Räume mietete, um dort elektrische Geräte zu bauen, konnte niemand ahnen, dass seine Firma Design-Geschichte schreiben würde. Nicht mal er selbst.
Er stellte das her, was viele andere auch machten: Radiogeräte, darunter die bekannten Volksempfänger des Dritten Reichs, damals unverzichtbar und das aktuellste Medium seiner Zeit. Etwas Besonderes waren die Boxen aus braun lasiertem Holz oder dem damals neuen Kunststoff Bakelit allerdings nicht. Erst in den Nachkriegsjahren, als 1951 die beiden Söhne von Max Braun nach dessen frühen Tod die Firma übernahmen, schwang sich Braun zum Design-Olymp empor.
Es war Erwin Braun, der extrovertierte Kosmopolit, der in den Wiederaufbaujahren nicht nur zurückschauen, sondern eine neue Phase einleiten wollte. Während andere sich nach den dunklen, schweren Wohninterieurs der 1920er Jahre zurücksehnten, kamen neue Strömungen aus den USA und Skandinavien, deren modernes, leichtes und unbeschwertes Design von Alltagsgegenständen wie Möbel, Mode bis hin zu Autos auch einherging mit einer Sehnsucht nach einer neuen Idee von Lebensgestaltung, die die düstere Vergangenheit hinter sich lassen sollte.
Erwin Braun suchte Gleichgesinnte, und so engagierte er den Kunsthistoriker und Bühnengestalter Fritz Eichler, den er im Krieg kennengelernt hatte, und machte ihn verantwortlich für das äußere Erscheinungsbild der Firma und deren Produkte. Eichler brachte Braun in Kontakt zur damaligen Avantgarde der Architektur- und Gestalter Szene - neben Herbert Hirche und Wilhelm Wagenfeld fand man schnell eine gemeinsame Haltung in der nach dem Krieg etablierten Hochschule für Gestaltung in Ulm.
Unter anderen gegründet von Inge Scholl, der älteren Schwester der Geschwister Scholl, wollte man dort an das von den Nazis aufgelöste Bauhaus anknüpfen und auf ähnliche Weise mit Hilfe von Gestaltung Mensch und Gesellschaft prägen. Wie das Bauhaus war auch Ulm sozialdemokratisch ausgerichtet und interessierte sich für die Verbesserung der Lebensbedingungen der breiten Masse.
Es entspann sich fortan zwischen Braun und der HfG Ulm bis zu ihrer Schließung im Jahre 1968 eine fruchtbare Zusammenarbeit, die mit Hans Gugelot, dem Leiter der Designabteilung anfing und viele weitere Ulmer, auch Otoo "Otl" Aicher, den Mitgründer der HfG, einband. Aus dieser Kooperation gingen eine Reihe Produktentwicklungen hervor, die technisch auf dem neuesten Stand - und vor allem auf das Wesentliche reduziert - waren.
Die sachlich gestalteten Rasierer, Phono- und Küchengeräte, Filmkameras und Uhren stehen par excellence für deutsches Design - ganz gemäß des von der Firma geprägten Mottos "Weniger, aber besser". Braun-Geräte finden sich in Designsammlungen rund um den Globus wie etwa im New Yorker Museum of Art.
Dieter Rams, ehemaliger Chefdesigner von Braun, wohnhaft in Kronberg im Taunus und selbst mit 89 Jahren immer noch an allem interessiert, gilt als der unangefochtene Hero des internationalen Produktdesigns.
Das Unternehmen wuchs in den 1950er- und 1960er-Jahren rasant, getrieben von den Erfolgen vor allem im Bereich der Rasierer, speziell in den USA. Man hatte international knapp 5.000 Mitarbeiter (zum Vergleich: heute sind es rund 3.800). Dabei ließ man sich nie abbringen von der am Schlichten orientierten Designhaltung, die auf den drei Pfeilern "einfach", "funktional" und "langlebig" gründete.
Parallel zur Zusammenarbeit mit unabhängigen Gestaltern baute man eine eigene Designabteilung auf und - ebenso ein Novum jener Zeit - gründete einen Braun-Preis (1968), mit dem man den Nachwuchs prämierte und auch rekrutierte. Dieter Rams, ein studierter Architekt aus Wiesbaden, wurde 1961 der Leiter der Designabteilung - und blieb es bis 1995.
Dies sollte die zweite prägende Designphase werden, unter der vor allem die Hi-Fi-Geräte herausstachen - zur damaligen Zeit ein Must-have. Diese taugten aufgrund ihres Preises nicht für den Massenmarkt, polierten aber um so mehr das Renommee des Unternehmens auf.
Dieter Rams - in den USA nur "Mr. Braun" genannt - verkörperte die Braun-Haltung wie kein Zweiter und formulierte die "10 Thesen für gutes Design" - ein Klassiker, an dem sich heute noch Design-Studierende orientieren.
1967 verkauften die Brüder Braun die Mehrheitsanteile ihrer Firma an den US-amerikanischen Konzern Gillette. 1991 wurde die Hi-Fi-Sparte eingestellt, da sie sich gegen die Konkurrenz aus Asien nicht mehr durchsetzen konnte. Seit 2005 gehört Braun zu dem US-amerikanischen Konsumgüter-Konzern Procter & Gamble. 2012 wurde die Küchengeräte in Lizenz an den italienischen Haushaltsgeräte-Konzern De'Longhi vergeben.
Mit Fokus auf das Kerngeschäft von Braun mit Rasierern und elektrischen Zahnbürsten leitet heute der gebürtige Mittelhesse Oliver Grabes die Designgeschicke von Braun, der mit seinem Team das Gestern mit dem Heute zu verbinden weiß. So kam 2014 eine Re-Edition der ikonischen Küchengeräte heraus, 2019 eine Wiederauflage der Lautsprecher.
Zum Jubiläum hat man neben einer einer speziellen Produktrange in Schwarz auch den US-Künstler Virgil Abloh eingeladen, die absolute Stilikone des Unternehmens, die Audio Wandanlage von Dieter Rams, neu zu interpretieren. Dieses Kultgerät aus dem Jahr 1961, das an der Wand montiert wie ein Gemälde wirkt, glänzt nun in Chrom - so wie die "Grillz", die verchromten Zähne von Rappern.
Seit der Geburt des iPhones im Jahre 2007 ist bekannt, dass sich der damalige Apple-Chefdesigner Jonathan Ive von den Produkten des Elektrotechnikherstellers aus Kronberg hat inspirieren lassen - und zwar nicht nur für das iPhone, auch für den iPod und den iMac. Diente dem Apple iPod als Vorlage: Miniradio "T3" (Design: Dieter Rams, 1958).
Es ist die Spitze eines Kults um Braun-Produkte, der in den 1960er-Jahren begann und der heute nicht nur von Liebhabern im klassischen Sinne betrieben wird, sondern auch immer mehr von jungen designaffinen Menschen. - u.a. der Nachkriegszeit. Geliebter Flop: Die Atelier-Serie von Braun war eine hochpreise Hi-Fi-Anlage im Baukastensystem - mit geringem Markterfolg, aber vielen Liebhabern. 1990 wird die Produktion eingestellt.
AD wirft einen Blick auf die Geschichte des Unternehmens. Zum 100. Geburtstag von Braun blickt AD zurück auf Anfänge und Gegenwart - und zeigt exklusive Bilder aus einer Kollaboration mit Virgil Abloh.
Die Ausstellung zeigt nicht nur die bunte Vielfalt der elektrischen Kleingeräte, sondern auch ihre einheitlich minimalistische Formensprache, die nach wie vor die internationale Designwelt beeinflusst. Unter dem legendären Chefdesigner Dieter Rams, der selbst der Ulmer Hochschule nahesteht, entstanden ab Mitte der 1950er so charmante Objekte wie die Radio-Phono-Kombination SK4, die umgangssprachlich liebevoll als „Schneewittchensarg“ betitelt wird.
Wie nie zuvor wurden die innovativen Geräte aus dem Hause Braun gern auf Küchenzeilen und Badezimmerablagen zur Schau gestellt - genau jene Art von emotional inniger Beziehung zwischen Produkt und Konsument:in also, die im 21. Jahrhundert die Unternehmensstrategien von Apple & Co. prägen.
Aber auch die Wechselwirkungen zwischen Design, Kunst und Politik werden in der Ausstellung sichtbar. „Braun 100“ fasst die Meilensteine aus hundert politisch wie gesellschaftlich bewegten Jahren Unternehmensgeschichte eindrücklich und optisch ansprechend zusammen.
Noch bis zum 29. August hast Du die Möglichkeit, Dir vor Ort echtes Design made in Germany anzuschauen.
Die Produktvorteile der 100 Jahre Braun Series 5:
Um das 100-jährige Jubiläum von Braun zu feiern, haben wir spezielle Editionen für einige unserer führenden Produkte zusammengestellt, darunter unser vielseitigster Rasierer: der Series 5. Dieser elektrische Rasierer verkörpert die Philosophie von Braun: Gutes Design hat Priorität.
3 flexible Klingen passen sich fließend an Ihre Gesichtskonturen an. Das EasyClean-System ermöglicht eine einfache Reinigung, ohne Abnahme des Scherkopfs. Dank EasyClick-System können Sie den Rasierer mit verschiedenen Aufsätzen individuell anpassen, um Ihre spezifischen Pflegebedürfnisse zu erfüllen. Intuitiv. Nützlich. Langlebig.
Elektrorasierer mit 3 flexiblen Klingen, die sich an die Gesichtskonturen anpassen - für eine gründliche und einfache Rasur. Design Edition: Limitierte Ausgabe mit exklusivem Reise-Etui zum 100-jährigen Jubiläum von Braun.
Solide Beständigkeit: Elektrischer Rasierer, in Deutschland hergestellt. Mit einer 5-Jahres-Garantie*Lithium-Ionen-Akku für bis zu 50 Minuten kabellose Rasur.
Der elektrische Rasierer entfernt Deine Haare gründlich und präzise. Der Elektrorasierer ist mit einer 360-Grad-Anpassung ausgestattet, was ihm ermöglicht, dass sich die Rasierelemete unabhängig voneinander bewegen.
Dadurch werden die Ergebnisse der Rasur besonders gründlich und gleichmäßig, da der Rasierer sogar an schwer erreichbare Stellen kommt. Außerdem reduzierst Du damit das Risiko für Verletzungen oder Hautirritationen, die durch eine Rasur entstehen können.
Der Elektrorasierer ist sanft und schonend zu Deiner Haut. Darüber hinaus kannst Du ihn entweder für eine Trockenrasur oder für eine Nassanwendung verwenden. Der Vorteil einer Nassanwendung in Verbindung mit Rasiergel oder -schaum ist, dass Deine Haut noch mehr geschont wird.
Diese Art der Rasur ist vor allem dann für Dich geeignet, wenn Du ohnehin zu Hautirritationen und Rötungen neigst oder eine empfindliche Haut hast. Gründliche Rasurergebnisse ergeben sich auch durch die AutoSense-Technologie. Dank ihr erkennt der Rasierer die Bartdichte automatisch und passt seine Motorleistung entsprechend an.
Im elektrischen Rasierer ist ein Lithium-Ionen-Akku verbaut, welcher eine Akkulaufzeit von etwa 50 Minuten aufweist. Das entspricht bei einer regelmäßigen und standardmäßigen Nutzung ungefähr 3 Wochen. Ist das Gerät einmal komplett entladen, kannst Du es mithilfe der Schnellladefunktion innerhalb von 5 Minuten so weit aufladen, dass die Ladung des Akkus für eine Rasur ausreicht.
Der Rasierer ist wasserdicht und kann daher lediglich akkubetrieben und nicht kabelgebunden betrieben werden.
Im Lieferumfang ist abgesehen vom Elektrorasierer mit Folienschabersystem auch ein Aufsatz für einen Präzisionstrimmer enthalten. Das hilft Dir dabei, präzise Konturen zu schneiden, sodass das Gerät beispielsweise auch gut für Koteletten geeignet ist.
Weitere Aufsätze sind allerdings leider nicht enthalten, sodass Du den elektrischen Rasierer nicht für anderweitige Stylings verwenden kannst. Darüber hinaus ist im Lieferumfang ein Reise-Etui enthalten, das in dem Limited Design gestaltet ist, welches zum 100.
Braun Produkte sind für eine einfache Verwendung konzipiert. Wir sind davon überzeugt, dass gutes Design ein Produkt brauchbar macht. Wir untermauern jedes Design durch Premium-Materialien und hochwertige Wertarbeit.
Erweitern Sie Ihren Rasierer mit EasyClick-Aufsätzen - für Ihre speziellen Pflegebedürfnisse. Unser fortschrittlichster Lithium-Ionen-Akku. 30 Minuten Akkulaufzeit bei voller Aufladung.
Dieser elektrische Rasierer verkörpert die Philosophie von Braun: Gutes Design hat Priorität. Der AutoSensing-Motor passt sich an die Bartdichte an. Intuitiv. Nützlich. Solide Beständigkeit: Elektrischer Rasierer, in Deutschland hergestellt. Lithium-Ionen-Akku für bis zu 50 Minuten kabellose Rasur.
Prüfen Sie die teilnahmeberechtigten Länder und registrieren Sie sich auf Braun.de oder scannen Sie den QR-Code auf der Verpackung
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