Braids Frisuren für Männer: Styling, Pflege und Inspiration

Die 90er-Jahre erleben sowohl in der Mode als auch bei den Haartrends ein großes Comeback - dazu gehören auch Rastazöpfe. Doch Braids sind viel mehr als nur ein Trend. Es gibt zahlreiche Varianten, Rastazöpfe zu flechten. In diesem Artikel erfahren Sie alles über Braids Frisuren für Männer, von den verschiedenen Stilen über die richtige Pflege bis hin zu Styling-Ideen.

Was sind Braids?

Braids sind der Oberbegriff für permanent geflochtene Haare. Flechtfrisuren werden im Englischen ganz einfach Braids genannt. Braids sind beispielsweise Cornrows, Twists und auch Rastazöpfe. In Europa sind sie mal mehr, mal weniger angesagt. In Afrika haben die Frisuren Tradition und sind gerade bei Afro-Haar ideal zum Bändigen. In den USA tragen weitaus mehr Männer Braid Frisuren als hierzulande.

Die Geschichte der Braids

Braids sind schon immer ein Bestandteil der schwarzen Kultur. In afrikanischen Communities stehen sie oft auch für die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Volksgruppe. Die Ursprünge gehen bis 3.500 v. Chr. in Ägypten zurück.

Verschiedene Arten von Braids

Rasta ist nicht gleich Rasta: Beim aufwendigen Flecht-Trend kannst du verschiedene Varianten ausprobieren:

  • Casamas Braids: Diese werden nach ihrem Ursprungsort Casamas im Senegal benannt und sehr dick und möglichst fest geflochten.
  • Micro Braids: Bei der wohl gängigsten Rasta-Variante werden filigrane Strähnen, vom Ansatz bis in die Spitzen, sehr dünn und zart geknüpft.
  • Open Braids: Hierbei werden die Afro-Zöpfe maximal zehn Zentimeter lang geflochten und die verbleibenden Haarlängen bleiben einfach offen.
  • Box Braids: Bei den Box Braids werden die Haare von der Wurzel bis in die Längen geflochten. Die Breite der einzelnen Zöpfe kannst du selbst bestimmen.

Warum Rastazöpfe eine Wohltat für die Haare sein können

Afrohaare gehören zu den Haaren mit der schwächsten Haarstruktur - auch wenn viele das Gegenteil glauben. Sie sind sehr anfällig für Haarbruch, da sie schnell an Feuchtigkeit verlieren, austrocknen und dann abbrechen. Aus diesem Grund ist es empfehlenswert, im Sommer und Winter auf „protective Hairstyles“ auszuweichen. So können sich deine Haare erholen und sind vor den extremen Temperaturen geschützt. Mit Braids ist es einfacher, deine Haare zu schützen und zu pflegen, da du sie nur einmal pro Woche waschen musst.

Anleitung: Box Braids selber flechten

In unserer Anleitung zeigen wir dir, wie du Box Braids selber flechten kannst. Sollten deine Haare zu kurz sein, kannst du dir Rastazöpfe auch problemlos mit Extensions flechten. Hier sind die Schritte:

  1. Bevor du dir Rastazöpfe flichtst, wasche deine Haare gründlich und nimm reichlich Conditioner, der deine Haare mit Feuchtigkeit versorgt.
  2. Kämme deine Haare mit einem grobzinkigen Kamm, um sie von Knötchen zu befreien.
  3. Teile deine getrockneten Haare nun in vier Teile - achte darauf, dass sie ungefähr gleich groß sind und stecke sie mit einer Haarklammer fest.
  4. Mit einem dünnen Kamm teilst du die untere Partie deiner Haare im Nacken nun in zwei bis vier gleich große Teile - je nachdem, wie dick deine Braids werden sollen.
  5. Bevor du mit dem Flechten der Haare beginnst, streiche etwas Haaröl von der Wurzel in deine Längen.
  6. Beginne nun die abgetrennten Partien in kleine Zöpfe zu flechten und wiederhole diesen Vorgang mit den restlichen Haaren deines unteren Haars. Solltest du mit Extensions arbeiten, flichtst du diese in deine natürlichen Haare ein.

Pflege von Braids

Afrohaare benötigen sehr viel Feuchtigkeit und Pflege. Verwende hierzu ein feuchtigkeitsspendendes und im besten Fall durchsichtiges Shampoo, um sichtbare Rückstände in deinen Braids zu vermeiden.

Braids richtig waschen

  • Die Haare müssen nur einmal pro Woche gewaschen werden, das reicht. Auf diese Weise werden sie nicht unnötig aufgerieben und halten länger.
  • Ein durchsichtiges Shampoo ohne Silikon sorgt dafür, dass keine sichtbaren Rückstände im Haar verbleiben.
  • Das Shampoo nicht in die Braids einarbeiten, sondern zwischen den Braids auf die Kopfhaut einmassieren.
  • Das Wasser spült das Shampoo durch das Haar, ohne dass die Zöpfe zauselig werden.
  • Wichtig ist, dass das Haar sehr gut ausgespült wird.

Kopfhautpflege

Auch auf die Kopfhaut sollte man achten. Denn anfangs kann die Kopfhaut unangenehm jucken oder spannen. Damit sie nicht aus der Balance gerät, kann man diese mit speziellen Seren verwöhnen. Oder man befüllt eine Sprühflasche mit Haarwasser und besänftigt so die gereizten Partien.

Braids trocknen

  • Das Haar am besten vorsichtig auswringen.
  • Anschließend ein großes Mikrofaserhandtuch oder T-Shirt um die Zöpfe wickeln.
  • Dann die Haare an der Luft trocknen lassen.
  • Man kann den Ansatz etwas anfönen. Auch hier gilt wie immer: Hitzeschutz nicht vergessen, denn sonst schädigt man die Schuppenschicht durch die Föhnwärme.

Extra-Pflegetipp: Haarpflege

  • Auch Braids sehen nur dann gepflegt aus, wenn sie schön glänzen und keine Härchen störrisch aus der Frisur schauen.
  • Silikonfreie Leave-in Conditioner in Form von Sprays sind ideal, um die Schuppenschicht, die für den Glanz verantwortlich ist, zu glätten.
  • Bei trockenen Spitzen helfen Spitzenfluids oder Haaröl.
  • Ein Kopfkissen aus Seide beziehungsweise Satin oder ein Tuch, das als Turban zum Schlafen die Haare gewickelt wird, schont die Haarstruktur und die Braids.

Sommer, Sonne, Braids

  • Speziell bei Cornrows liegt ein Teil der Kopfhaut frei. Diese sollte auf jeden Fall vor der Sonne geschützt werden.
  • Mittlerweile gibt es spezielle Sommerpflegeprodukte für Haar und Kopfhaut - mit Lichtschutzfilter.
  • Einfacher geht es mit einem Sonnenhut oder Tuch. Das oberste Ziel lautet, jeden Sonnenbrand auf der Kopfhaut zu vermeiden.
  • Auch Salz- und Chlorwasser gehören nicht auf die Braids. Wenn’s doch passiert, sollte anschließend ein gründlicher Wasch- und ein intensiver Pflegevorgang erfolgen.

Styling-Ideen für Braids

Langeweile kommt bei Rastazöpfen garantiert nicht auf, denn der Flecht-Look ist so wandelbar wie kaum eine andere Frisur. Ponytail, Updo, lange Mähne, Dutt oder Half-up-Frisur sind in Nullkommanichts gestylt. Und das Beste: Die vielen geflochtenen Strähnen erzeugen eine Schwere, durch die die Stylings besonders gut halten.

Man Braids: Der neue Trend?

Braids sind die neuen Man Buns. Der bislang trendige Männerdutt wird in den USA jetzt übertroffen - vom Männerzopf. Das Flechtwerk am Männerkopf ist durchaus eine Herausforderung für Grob- und selbst Feinmotoriker. Anfänger wählen erst einmal den einfach geflochtenen Pferdeschwanz. Mutigere lassen zwei Kleinmädchenzöpfe über die Schultern baumeln. Fortgeschrittene zurren den Gretelkranz à la Julia Timoschenko fest oder eine Flechtkreation im Stil einer Bayerin auf dem Weg zum Oktoberfest.

Wie sieht der #Manbraid aus?

Von klassischen Cornrows (herzlich Willkommen zurück, 2000er!), über den Französischen Man Braid bis hin zur abgefahrenen Version des Gretchenzopfs. Natürlich nur stilecht mit Blüten im Haar.

Wikingerfrisuren für Männer

Wikingerfrisuren für Männer sind nicht nur ein modisches Statement, sondern auch ein Fenster in die Vergangenheit. Die Wikingerkultur und ihre Traditionen sind reich an Bräuchen, und Frisuren spielten eine wichtige Rolle in ihrem täglichen Leben. In der Wikingerkultur hatten Frisuren eine tief verwurzelte Bedeutung. Männer trugen oft lange Haare und Bärte, die sorgfältig gepflegt und gestylt wurden. Diese Frisuren symbolisierten Stärke und Tapferkeit, Eigenschaften, die in der kriegerischen Gesellschaft der Wikinger hoch geschätzt wurden.

Unsere Kenntnisse über die Frisuren der Wikinger stammen aus verschiedenen historischen Quellen und Artefakten. Darstellungen auf Runensteinen, Überreste von Kämmen und anderen Haarpflegewerkzeugen sowie schriftliche Berichte aus der Zeit geben uns wertvolle Einblicke in die Haarmode der Wikinger.

Der klassische Wikingerzopf

Der klassische Wikingerzopf ist eine der bekanntesten Frisuren, die mit den Wikingern in Verbindung gebracht werden. Diese Frisur bestand oft aus einem oder mehreren dicken Zöpfen, die das Haar aus dem Gesicht hielten und gleichzeitig eine kriegerische Ästhetik vermittelten.

Anleitung: Um einen klassischen Wikingerzopf zu kreieren, sollten die Haare zunächst gut durchgekämmt und entwirrt werden. Anschließend wird das Haar in drei gleichmäßige Strähnen geteilt. Beginnen Sie, die Strähnen fest zu flechten, indem Sie abwechselnd die äußeren Strähnen über die mittlere legen. Der Zopf sollte eng und straff geflochten werden, um den authentischen Look zu erzielen.

Der Undercut

Der Undercut ist eine weitere Frisur, die von den Wikingern inspiriert wurde. Historisch gesehen wurde diese Frisur oft von Kriegern getragen, da sie sowohl praktisch als auch stilvoll war.

Styling: Um einen modernen Wikinger-Undercut zu stylen, sollten die Seiten des Kopfes mit einer Haarschneidemaschine kurz geschnitten werden, während das Deckhaar länger bleibt. Das längere Haar kann dann zu einem Zopf, Dutt oder Pferdeschwanz gebunden werden, um den traditionellen Wikingerlook zu vervollständigen.

Man Bun - Männer Dutt - Top Knot Styling Anleitung - Dominiks Styling Tipps

Lange Haare und Bärte

Lange Haare und Bärte spielten eine bedeutende Rolle in der Wikingerkultur. Sie waren nicht nur ein Zeichen von Männlichkeit und Stärke, sondern auch von Weisheit und Erfahrung. In der Wikingerkultur galten lange Haare und Bärte als Zeichen von Macht und Status. Krieger und Anführer wurden oft mit langen, gepflegten Haaren und Bärten dargestellt.

Kriegerfrisuren

Kriegerfrisuren waren speziell für den Kampf konzipiert und zeichneten sich durch ihre Praktikabilität und ihren einschüchternden Look aus. Eine typische Kriegerfrisur könnte aus mehreren kleinen Zöpfen bestehen, die eng am Kopf anliegen und das Haar sicher fixieren.

Moderne Interpretationen

Moderne Frisuren werden zunehmend von den traditionellen Wikingerstilen inspiriert. Die Kombination aus historischen Elementen und zeitgenössischen Techniken hat zu einer Vielzahl von neuen Looks geführt, die sowohl in Alltags- als auch in formellen Situationen getragen werden können. Besonders beliebt sind dabei die geflochtenen Elemente, die den klassischen Wikingerzöpfen ähneln, jedoch mit modernen Schnitten und Farben kombiniert werden. Ein weiterer Trend ist der Undercut, der bei den Wikingern ursprünglich dazu diente, das Tragen von Helmen zu erleichtern. Heutzutage wird dieser Stil oft mit langen, oben verbleibenden Haaren kombiniert, die entweder lose getragen oder zu einem Knoten gebunden werden können.

Einfluss der Popkultur

Die Popularität von Wikingerfrisuren wurde durch verschiedene Filme und Fernsehserien, die die Wikingerkultur thematisieren, weiter gesteigert. Charaktere aus bekannten Serien haben dazu beigetragen, diese Frisuren in der modernen Gesellschaft zu etablieren. Ein bekanntes Beispiel ist die Serie „Vikings“, in der die Charaktere oft aufwändige Zöpfe, Undercuts und Bärte tragen. Diese Darstellungen haben viele Menschen dazu inspiriert, ähnliche Looks auszuprobieren.

Werkzeuge und Produkte für Wikingerfrisuren

Um Wikingerfrisuren zu stylen, sind bestimmte Produkte und Werkzeuge besonders hilfreich. Ein starkes Haargel oder Wachs ist unerlässlich, um die Frisuren den ganzen Tag über in Form zu halten. Für geflochtene Frisuren sind kleine Haargummis und eventuell Haarnadeln notwendig, um die Zöpfe sicher zu fixieren. Für den Undercut und ähnliche Stile ist ein hochwertiger Haarschneider unerlässlich. Dieser sollte verschiedene Aufsätze haben, um die gewünschte Länge präzise zu erreichen.

Styling-Tipps

Um den klassischen Wikingerzopf zu stylen, sollte das Haar zunächst gründlich gewaschen und getrocknet werden. Anschließend wird das Haar in mehrere Abschnitte unterteilt. Jeder Abschnitt wird dann zu einem engen Zopf geflochten und mit einem kleinen Haargummi fixiert. Der Undercut beginnt mit dem Schneiden der Seiten und des Nackens auf eine kurze Länge. Das obere Haar bleibt dabei lang und kann entweder lose getragen oder zu einem Knoten gebunden werden. Für den Knoten wird das obere Haar einfach nach hinten gekämmt und mit einem Haargummi fixiert.

Pflege von langen Haaren und Bärten

Für lange Haare und Bärte ist es wichtig, regelmäßig zu trimmen und zu pflegen. Ein gutes Bartöl hält den Bart weich und geschmeidig, während ein Haarglätter helfen kann, das Haar glatt und glänzend zu halten.

Haarpflege im Wikingerstil

Die Pflege von Haaren und Bärten im Wikingerstil erfordert besondere Aufmerksamkeit, um die Frisuren in bestem Zustand zu halten. Regelmäßige Reinigung ist unerlässlich, um Schmutz und überschüssiges Öl zu entfernen. Es wird empfohlen, ein mildes Shampoo zu verwenden, das die natürlichen Öle des Haares nicht entfernt. Darüber hinaus ist es ratsam, natürliche Öle wie Jojoba- oder Arganöl zu verwenden, um das Haar zu nähren und Spliss vorzubeugen. Diese Öle können auch auf den Bart aufgetragen werden, um ihn weich und gesund zu halten.

Langfristige Erhaltung

Um Wikingerfrisuren langfristig zu erhalten, ist es wichtig, regelmäßig Spitzen zu schneiden, um Spliss zu vermeiden. Dies trägt dazu bei, dass das Haar gesund und kräftig bleibt. Flechtfrisuren sollten nicht zu lange getragen werden, da dies das Haar belasten und zu Haarbruch führen kann. Die Verwendung von Haarnadeln und Gummibändern, die das Haar nicht beschädigen, ist ebenfalls wichtig. Metallische Haarnadeln oder enge Gummibänder können das Haar brechen und sollten vermieden werden.

Symbolische Bedeutung

In der Wikingerkultur hatten Frisuren eine tiefgehende symbolische Bedeutung und waren oft ein Zeichen von Status und Identität. Verschiedene Frisuren konnten den sozialen Rang, den Beruf oder den Familienstand einer Person anzeigen. Beispielsweise trugen Krieger oft aufwendige Zöpfe und Bärte, um Stärke und Tapferkeit zu demonstrieren. Für Männer in der Wikingerzeit war die Pflege von Haar und Bart ein wichtiger Teil ihrer täglichen Routine. Ein gepflegtes Äußeres wurde als Zeichen von Disziplin und Respekt angesehen.

Wikingerfrisuren in der modernen Kultur

Die Faszination für Wikingerfrisuren hat auch in der modernen Kultur einen festen Platz gefunden. Serien und Filme, die das Leben der Wikinger darstellen, haben diese Frisuren populär gemacht und zu einem Trend in der heutigen Modewelt beigetragen. Auch in der Popkultur sind Wikingerfrisuren ein häufiges Thema. Berühmte Persönlichkeiten und Influencer tragen diese Frisuren und tragen so zur Verbreitung und Popularität bei.

Fazit

Wikingerfrisuren sind mehr als nur ein modisches Statement; sie sind eine Hommage an eine reiche und faszinierende Kultur. Durch die Pflege und Erhaltung dieser Frisuren wird nicht nur ein bestimmter Look erreicht, sondern auch ein Stück Geschichte bewahrt. Die moderne Interpretation von Wikingerfrisuren zeigt, wie historische Stile in die heutige Zeit integriert werden können. Ob für den Alltag oder besondere Anlässe, diese Frisuren bieten eine Vielzahl von Möglichkeiten, die eigene Persönlichkeit und Individualität auszudrücken.

Häufige Fragen zu Braids

Welche Haarlänge ist für Braid-Friseuren geeignet?

Je länger das Haar ist, desto besser halten die Braids. Man kann sich zwar schon ab einer Haarlänge von 5 cm Braids flechten lassen. Schöner sehen sie allerdings aus, wenn die Haare mindestens 10-15 cm lang sind. Lange Braids kann man später zu einem lässigen Dutt oder Pferdeschwanz tragen. Allerdings sollte man die frischen Braids anfangs locker zu einem Zopf zusammennehmen oder offen tragen. Die Kopfhaut braucht eine Eingewöhnungsphase.

Tipp: Man kann auch Extensions aus Kunsthaar oder Echthaar einflechten lassen.

Wer kann Braids tragen?

Grundsätzlich sind Braids für jeden Haartyp geeignet und können sowohl von Frauen als auch von Männern getragen werden. Wer jedoch des Öfteren Kopfschmerzen oder gar Migräne hat, sollte eher auf Braid Frisuren verzichten. Das straffe Flechten kann Kopfschmerzen begünstigen. Männer und Frauen mit Haarausfall sollten ebenfalls nein zu Braids sagen.

Was kostet Braids flechten lassen beim Friseur?

Je nachdem, in welchem Zustand das eigene Haar ist, welche Struktur es hat und wie dick es ist, kostet es zwischen 300 und 700 Euro, sich beim Friseur Braids flechten zu lassen. Je dicker und länger das Haar, desto mehr kostet dieser Look. Lässt man sich zusätzliches Kunsthaar einflechten, wird es noch etwas kostspieliger. Braids halten zwischen acht Wochen und vier Monate. Mini Braids, also schmal geflochtene Zöpfe, halten länger.

Schaden Braids dem Haar?

Im Gegenteil. Braids schonen das Haar, besonders Afro-Haar. Denn es muss nicht jeden Tag neu gestylt werden. Will man sein eigenes Haar voluminöser aussehen lassen, kann man sich zusätzlich Kunsthaar als Extensions einflechten lassen. Sind die Braids also professionell gemacht und werden die Haare auch in diesem geflochtenen Zustand gut gepflegt, so schaden sie dem Haar kaum.

Tun Braids weh?

Neben dem langen Sitzen während der Flechtprozedur kann es schon etwas weh tun. Das Haar wird schließlich sehr eng an der Kopfhaut geflochten. Damit es hält, braucht es eine gewisse Zugfestigkeit beim Einflechten. Außerdem kann nach einigen Stunden schon mal der Nacken wehtun und auch das Schlafen mit all den Zöpfen ist anfangs gewöhnungsbedürftig. Wurden zusätzlich Extensions aus Kunsthaar eingeflochten, so muss die Kopfhaut sich an das Mehrgewicht gewöhnen.

Tipp: Zum Schlafen ein Tuch um den Kopf wickeln.

Wie oft sollte man Braids waschen?

So selten wie möglich, aber das gilt auch für nicht gebraidetes Haar. Eben dann, wenn du es nötig hast.

Zusammenfassung

Zusammengefasst bieten Wikingerfrisuren für Männer eine spannende Mischung aus Geschichte, Kultur und Stil. Sie sind nicht nur ein modisches Statement, sondern auch ein Ausdruck von Identität und Tradition.

Frisurtyp Beschreibung Pflegehinweise
Casamas Braids Dicke, fest geflochtene Zöpfe Regelmäßige Feuchtigkeitspflege
Micro Braids Dünne, zart geknüpfte Strähnen Mildes Shampoo verwenden
Open Braids Kurze Zöpfe mit offenen Haarlängen Spitzenpflege
Box Braids Zöpfe von der Wurzel bis zu den Längen Kopfhautpflege
Wikingerzopf Dicke Zöpfe, oft mit Undercut kombiniert Bartöl verwenden

tags: #Braids #Frisuren #Männer

Populäre Artikel:

Diese Website verwendet Cookies. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen