Die 90er-Jahre erleben sowohl in der Mode als auch bei den Haartrends ein großes Comeback - dazu gehören auch Rastazöpfe. Doch Braids sind viel mehr als nur ein Trend. Warum Rastazöpfe eine wahre Wohltat für deine Haare sein können, erfährst du hier.
Es gibt zahlreiche Varianten, Rastazöpfe zu flechten. Rasta ist nicht gleich Rasta: Beim aufwendigen Flecht-Trend kannst du verschiedene Varianten ausprobieren.
Sollten deine Haare zu kurz sein, kannst du dir Rastazöpfe auch problemlos mit Extensions flechten.
In unserer Anleitung zeigen wir dir, wie du Box Braids selber flechten kannst:
Afrohaare gehören zu den Haaren mit der schwächsten Haarstruktur - auch wenn viele das Gegenteil glauben. Sie sind sehr anfällig für Haarbruch, da sie schnell an Feuchtigkeit verlieren, austrocknen und dann abbrechen. Aus diesem Grund ist es empfehlenswert, im Sommer und Winter auf „protective Hairstyles“ auszuweichen. So können sich deine Haare erholen und sind vor den extremen Temperaturen geschützt.
Afrohaare benötigen sehr viel Feuchtigkeit und Pflege. Mit Braids ist es einfacher, deine Haare zu schützen und zu pflegen, da du sie nur einmal pro Woche waschen musst. Verwende hierzu ein feuchtigkeitsspendendes und im besten Fall durchsichtiges Shampoo, um sichtbare Rückstände in deinen Braids zu vermeiden.
Ansonsten erfordern Braids keine besondere Pflege, auf Kuren, Spülungen und andere Stylingprodukte kann getrost verzichtet werden. Es reicht aus, die Braids einmal pro Woche mit einem Gemisch aus mildem Haarshampoo und Wasser einzusprühen und danach sorgfältig auszuwaschen. Die Flechtfrisur hält etwa drei Monate lang, danach sollten die Braids aufgeflochten werden.
Langeweile kommt bei Rastazöpfen garantiert nicht auf, denn der Flecht-Look ist so wandelbar wie kaum eine andere Frisur. Ponytail, Updo, lange Mähne, Dutt oder Half-up-Frisur sind in Nullkommanichts gestylt. Und das Beste: Die vielen geflochtenen Strähnen erzeugen eine Schwere, durch die die Stylings besonders gut halten.
Der Man Bun erlebte in den letzten Jahren ein Auf und Ab - spätestens seit Brad Pitt die Frisur eindrücklich bei den Oscars 2021 zeigte, wurde sie sogar Red-Carpet-tauglich. Seitdem sehen wir den Man Bun immer wieder und in immer kreativeren Variationen, wie auch an Lewis Hamilton, der seine Braids regelmäßig zum Man Bun bindet. Der Trend kam nicht von ungefähr: Der Corona-Lockdown hatte bei vielen Männern für längeres Haar gesorgt - die Voraussetzung für einen coolen Männerdutt.
Der Man Bun ist eine lässige und zugleich stilvolle Frisur für Männer, bei der die Haare zu einem Knoten oder Dutt am Hinterkopf oder auf der Oberseite des Kopfes zusammengebunden werden. Besonders geeignet für Männer mit mittellangem bis langem Haar, lässt sich der Look auf verschiedene Weise tragen - von einem locker gebundenen Knoten für den entspannten Alltagslook bis hin zu einem strengeren Dutt für einen eleganteren Auftritt.
Seine Wurzeln reichen vermutlich bis zu den Samurai zurück. Die japanischen Krieger banden ihr Haar hoch zusammen, damit ihre Helme fest auf dem Kopf saßen - ein überlebenswichtiger Trick in der Schlacht. Heute mag der Man Bun keine kriegerische Funktion mehr haben, doch dafür sorgt er umso mehr für einen coolen und markanten Look.
Der Man Bun ist unglaublich vielseitig und kann je nach Haarlänge, Stil und Anlass unterschiedlich getragen werden. Hier sind einige beliebte Varianten:
Der Man Bun ist ein sportlicher Look, der besonders gut zu Typen mit einem lockeren, entspannten Lifestyle passt. Doch die Frisur ist nicht nur für den Alltag geeignet - auch zum Anzug auf dem roten Teppich oder in Kombination mit Turnschuhen macht der Männerdutt eine gute Figur.
Um die Haare Man-Bun-tauglich schön zu bekommen, bedarf es einer Portion Extrapflege. Deshalb sollte auf keinen Fall an den Pflegeprodukten gespart werden: „Für den gepflegten Look eignen sich saubere Haare ohne fettigen Ansatz. Damit die Haare richtig gestärkt werden, muss ein hochwertiges Shampoo benutzt werden, am besten ohne Silikone.“ Da der Männerdutt zusätzlichen Stress für die Haare bedeutet - mehr Bürsten, ziehen gegen die Wuchsrichtung - sollte ein bis zweimal in der Woche eine Maske aufgetragen werden.
Von der Sportfrisur zum Red Carpet-Look: Boxer Braids haben den Wandel geschafft. Ursprünglich wurden die geflochtenen Zöpfe - wie der Name schon sagt - beim Boxsport getragen, um das Haar zu bändigen und aus dem Gesicht zu halten. Einen ersten Hype erlebten die Braids, als Hilary Swank sie im oscarprämierten Film „Million Dollar Baby“ im Boxring trug.
Inspiration gefällig? Die Flechtfrisur ähnelt von der Art des Flechtens dem klassischen französischen Bauernzopf. Der einzige Unterschied ist, dass die Haare von unten, statt von oben in den Zopf integriert werden - quasi wie bei einem Dutch Braid. Klingt kompliziert?
Das Tolle an dieser raffinierten Flechtfrisur? Für jede Haarlänge gibt es die passende Variante, sodass sie jeder Frau steht und immer gut aussieht. Bei dünnen Haaren sollte man eher locker flechten, damit die Zöpfe nicht zu dünn werden. Bei dickem oder krausem Haar hingegen könnt ihr die Boxer Zöpfe schön straff ziehen.
Bei vielen Flechtfrisuren sind lange Haare Voraussetzung - anders bei den Boxer Braids. Dadurch, dass der Look bereits ab der Stirn und nah am Kopf geflochten wird, können die doppelten Braids selbst bei Frauen mit schulterlangen Haaren problemlos gestylt werden. Bei kürzeren Haarschnitten enden die Zöpfe dann meist schon im Nacken.
Besonders verspielt und weiblich sind Boxer Braids, wenn diese locker bis in den Nacken geflochten und dann jeweils zu einem normalen tiefen Pferdeschwanz zusammengenommen werden. Ein paar Perlen, Steine oder Haarklammern und schon sind die Boxer Braids abendtauglich. Für das glamouröse Styling macht ihr euch normale Braids und fixiert diese am Ende mit einem dünnen farblosen Haargummi. Die Accessoires dann an den gewünschten Stellen ins Haar geben. Am Kopf halten Haarnadeln mit Schmucksteinen übrigens am besten. In den Zöpfen selbst greift ihr zu Accessoires mit kleinen Spiralen.
Damit der Look insgesamt nicht zu sportlich wirkt, könnt ihr beim Outfit durchaus einen Stilbruch wagen: Blusen, Kleider oder Pullis aus edlen Materialien wie Seide, Wolle, Spitze oder Organza minimieren den sportlichen Charakter der Frisur und verleihen ihr feminine Leichtigkeit.
Wikinger Zöpfe erfreuen sich wachsender Beliebtheit und bieten einen faszinierenden Einblick in die Geschichte und Kultur der Wikinger. Wikinger Zöpfe, auch bekannt als nordische Flechtfrisuren, haben in den letzten Jahren erheblich an Popularität gewonnen.
Zöpfe hatten in der Wikinger-Gesellschaft eine wichtige soziale und symbolische Bedeutung. Sie wurden als Zeichen von Stärke, Mut und sozialem Status angesehen.
Es gibt verschiedene Arten von Wikinger Zöpfen, die von einfachen Zöpfen bis hin zu komplexen Flechtmustern reichen.
Bevor mit dem Flechten begonnen wird, ist es wichtig, die notwendigen Werkzeuge und Materialien bereitzuhalten. Dazu gehören ein Kamm, Haargummis, Haarnadeln und eventuell Haarpflegeprodukte.
Ein einfacher Wikinger Zopf kann in wenigen Schritten geflochten werden. Zunächst wird das Haar in drei gleich große Strähnen geteilt. Dann wird die rechte Strähne über die mittlere gelegt, gefolgt von der linken Strähne über die neue mittlere Strähne.
Für komplexere Wikinger Zöpfe, wie den Fischgrätenzopf, sind zusätzliche Schritte erforderlich. Hierbei wird das Haar in zwei Hauptsträhnen geteilt, und kleine Strähnen werden abwechselnd von außen nach innen geflochten.
Die Wikingerkultur ist reich an Traditionen und Symboliken, und Zöpfe spielten eine bedeutende Rolle in ihrem täglichen Leben. Zöpfe waren nicht nur ein modisches Statement, sondern hatten auch soziale und symbolische Bedeutungen. In der Wikingerzeit galten Zöpfe als Zeichen von Stärke, Mut und Ehre.
Einige Wikingerzöpfe wurden auch mit dekorativen Elementen wie Bändern, Perlen und Metallringen als Schmuck verziert. Diese Verzierungen dienten nicht nur ästhetischen Zwecken, sondern hatten oft auch symbolische Bedeutungen.
Die geschlechtsspezifischen Unterschiede bei Wikinger Zöpfen sind nicht eindeutig dokumentiert. Obwohl Flechtmuster bestimmte Botschaften über Identität und Zugehörigkeit vermitteln konnten, gibt es Unsicherheiten darüber, ob Wikinger tatsächlich geflochtene Haare trugen.
Um Ihre Haare optimal für Wikinger Zöpfe vorzubereiten, sollten Sie folgende Schritte beachten: Beginnen Sie mit sauberen, trockenen Haaren, vorzugsweise lang genug für das Flechten. Verwenden Sie gegebenenfalls Haarverlängerungen bei kürzerem Haar. Teilen Sie Ihr Haar mit einem Kamm in der Mitte, um zwei gleichmäßige Abschnitte zu erstellen. Achten Sie darauf, dass Ihr Haar gut durchgebürstet und frei von Knoten ist. Verwenden Sie ein hochwertiges Haaröl oder Serum, um das Haar zu befeuchten und Frizz zu vermeiden. Dies kann helfen, das Haar geschmeidig und leichter zu flechten.
Zur Pflege der geflochtenen Haare können Sie nachts auf einem Seidenkissen schlafen oder die Zöpfe vor dem Schlafen locker zusammenbinden, um Verwicklungen zu vermeiden. Verwenden Sie gelegentlich Trockenshampoo, um die Kopfhaut frisch zu halten und überschüssiges Öl zu absorbieren.
| Zopfart | Beschreibung | Schwierigkeitsgrad |
|---|---|---|
| Einfacher Zopf | Drei Strähnen werden abwechselnd übereinander gelegt. | Leicht |
| Fischgrätenzopf | Kleine Strähnen werden abwechselnd von außen nach innen geflochten. | Mittel |
| Vierstrangzopf | Vier Strähnen werden miteinander verflochten. | Schwer |
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