Seit fast fünf Jahrzehnten steht die Sängerin Bonnie Tyler auf der Bühne und ist weltweit für ihre verruchte Stimme bekannt. Heute blicken wir auf ihr Leben, ihre Karriere und ihre Schönheitsgeheimnisse.
Bonnie Tyler 1992 bei einem Konzert in Berlin (Quelle: IMAGO / BRIGANI-ART)
Bonnie Tyler war 25 Jahre alt, als ein Talentsucher sie zufällig entdeckte. Er lud sie nach London ein, wo sie ihre erste Single aufnahm. "My! My! Honeycomb" war jedoch 1975 wenig erfolgreich. Der Durchbruch folgte im Jahr darauf mit "Lost in France". "It's a Heartache" machte sie im selben Jahr zum Weltstar.
Noch heute steht Tyler auf der Bühne und bringt mit ihren Ohrwürmern - darunter natürlich "Total Eclipse of the Heart" - die Fans zum Jubeln. An ein Karriereende denkt die 74-Jährige noch lange nicht.
„Wenn es optimal laufen sollte mit meiner Gesundheit, kann ich mir vorstellen, noch ungefähr zehn Jahre lang zu singen“, sagte die britische Musikerin im Dezember 2024 der "Münchner Abendzeitung". Es sei schon außergewöhnlich, dass ihre Stimme so gut halte, befand Tyler.
"Ich hätte nie für möglich gehalten, in diesem Alter noch so mitzumischen. Aber wenn du auf dich aufpasst, kannst du das schaffen. Rod Stewart ist 80, Tom Jones noch einige Jahre älter, und sie stehen immer noch in guter Verfassung auf der Bühne."
Tatsächlich ist Tyler aktuell auf Tour und macht bis Ende Dezember 2025 Stopp in unterschiedlichen Ländern Europas. Im Mai stand sie in München auf der Bühne.
Bonnie Tyler performt 2025 im Circus Krone in München (Quelle: IMAGO / Sports Press Photo)
Immer an ihrer Seite ist Ehemann Robert Sullivan. Mit dem britischen Judoka und früheren Olympiateilnehmer ist Bonnie Tyler seit 1973 verheiratet. "Wir reisen überall zusammen hin", sagte die Sängerin 2021 im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur.
"Er liebt das Reisen wahrscheinlich noch mehr als ich. Er steht gern an der Seite der Bühne und singt mit." Das Paar lebt abwechselnd an der Südküste von Wales und an der Algarve.
BILD der FRAU: Ihr Mann Robert und Sie sind seit über 40 Jahren glücklich.
Bonnie Tyler: Er begleitet mich bis heute auf jeder Tour, wir sind unzertrennlich. Ich fände es schrecklich, wenn ich ohne ihn unterwegs wäre. Jetzt gerade ist er allerdings einkaufen (lacht). Und wir reden viel, haben uns immer noch eine Menge zu erzählen.
Schließlich ist ihr Ehe-Geheimnis mit Multimillionär Robert Sullivan (71, seit 1973 verheiratet) auch: „Viel reden, viel lachen!“ Und DAS geht ohne Botox bekanntlich auch besser …
Tyler zum „Sex im Alter“: „Die Prioritäten verschieben sich, aber Zärtlichkeit ist trotzdem wichtig. Sich gerne zu berühren, sich gerne nahe zu sein. Das darf niemals aufhören.“
Bonnie Tyler wirkt auch mit 73 Jahren noch so jung wie eh und je. In einem Interview mit Mirror verriet die Rockikone, wie sie das hinbekommt: Ihr Geheimnis für ein jugendliches Aussehen ist eine minimale Menge an Botox - mehr nicht.
"Ich habe Botox - nur etwas Filler in meinen Lachfalten. Ich habe es etwa zwei Jahre lang nicht gemacht, weil meine Haut gut aussah, aber dann habe ich es vor ein paar Monaten wieder aufgefrischt", erzählte die "Total Eclipse Of The Heart"-Interpretin und fügte hinzu: "Sonst tue ich eigentlich nichts. Ich schätze, dass ich mich ziemlich gesund ernähre, aber nur, weil ich nicht so sehr auf Süßes stehe."
BILD der FRAU: Bonnie Tyler, Sie sind seit einem halben Jahrhundert als Sängerin erfolgreich.
Bonnie Tyler: Ich auch nicht (lacht). Diese Zahl ist total surreal. Ich bin jetzt 67 Jahre alt und fühle mich so viel jünger.
BILD der FRAU: Merkt man.
Bonnie Tyler: Stimmt, aber das macht meine Stimme so schön kratzig. Ich telefoniere auch täglich 15 Minuten mit meinem Stimmtrainer und mache Übungen mit ihm.
BILD der FRAU: Bonnie, noch was ganz anderes.
Bonnie Tyler: Ich liebe meinen Thermomix. Ein wundervolles Gerät. Ich habe zwei davon: Einer steht in meiner Küche in Portugal und einer in Wales. Ich bereite damit tolle Suppen, Kuchen, alles vor.
Tyler, die bürgerlich Gaynor Hopkins heißt, sagt: „So wenig Botox hatte ich in den letzten Jahrzehnten noch nie im Gesicht. Das ging im Lockdown nicht. Sonst wurde das alle sechs Monate aufgefrischt.“
Warum ist das Nervengift im Gesicht für sie so wichtig? Tyler: „Weniger Falten zu haben hilft einfach fürs Ego. Aber ich sehe den Unterschied jetzt gar nicht! Vielleicht wurde so viel in mein Gesicht gespritzt, dass es jetzt auch ohne Auffrischung funktioniert … Ich überlege deshalb auch, ob ich es nach dem Lockdown überhaupt nochmal neu machen lasse.“
Bonnie Tyler: Ich lasse es mir zweimal im Jahr in die Stirn und um die Augen spritzen. Ich habe damit nach meinem 40. Geburtstag angefangen. Die meisten Frauen würden das niemals zugeben. Ich verstehe das Problem nicht.
Bonnie Tyler: Ich trage jeden Tag falsche Wimpern - egal ob ich arbeite oder nicht. Ich liebe sie. Und ich benutze dunklen und hellen Concealer, um meine Nase optisch schmaler zu schminken (lacht). Das Wichtigste ist aber: Glück strahlt von innen.
Bonnie Tyler: Mein Mann! Und meine Familie! Wir sind uns alle sehr nah. Ich habe drei Schwestern, zwei Brüder, 16 Nichten und Neffen sowie 14 Großnichten und -neffen. Eine wirklich große Familie und ich liebe sie sehr.
Und das Älterwerden? Tyler: „Innerlich fühle ich mich wie 40. Klar gibt es ab und an mal Wehwehchen, aber nichts Ernstes.“
Sie betont: „Rente ist keine Option für mich! Ich bin überzeugt: Das Beste kommt für mich erst noch! Ich liebe und lebe für die Bühne! Solange ich noch stehen kann, bleibe ich da auch.“
Grelle Neonfarben, kuriose Frisuren und kultige Filme: Das waren die 80er Jahre. Mehr war zu dieser Zeit auch mehr. Die Kleidung durfte auffallen. Schmuck und Make-up konnten nie genug sein. Die Mode ging von dezent bis lebhaft.
Auffällig: So kann man in einem Wort die typischen Outfits der 80er beschreiben. Knallige Farben und grafische Muster waren trendy. Dazu kamen entweder Schlaghosen oder Karottenhosen, die für die Figur wenig schmeichelhaft, dafür aber kultig waren. Shirts, Blusen und Blazer durften Übergröße haben. Der Stoff wurde dann einfach mit einem breiten Taillengürtel gebändigt.
Neben den breiten Schultern kam die Rüschenbluse mit Puffärmeln wieder in Mode. Dazu war auch Lack und Leder begehrt, ebenso wie Metallic-Farben. Glitzer und Glamour gehören zu jedem guten 80er Outfit. Ob glitzernder Stoff, Pailletten oder Schmuck: Hier wird nicht lange überlegt, je mehr, desto strahlender.
Die folgende Tabelle fasst die wichtigsten Modeelemente der 80er zusammen:
| Element | Beschreibung |
|---|---|
| Farben | Knallig, Neonfarben |
| Muster | Grafisch |
| Hosen | Schlaghosen, Karottenhosen |
| Oberteile | Übergroße Shirts, Blusen, Blazer |
| Materialien | Lack, Leder, Metallic-Farben |
| Accessoires | Glitzer, Pailletten, XXL-Creolen, Armreifen, Ketten |
Bunt, knallig und kontrastreich: So lässt sich das Make-up der 80er beschreiben. Wie die Outfits und die Musik zeigte sich die Kreativität und der Hang zur Auffälligkeit im Lidschatten und Lippenstift. Auch hier finden sich die schrillen Neonfarben wieder, die meistens im Schwarzlicht leuchten.
Für ein gelungenes 80er-Jahre-Make-up ist der Lidschatten besonders wichtig. Greifen Sie zu bunten Farben wie Blau, Grün, Gelb und Pink. Neon ist angesagt. Es darf nicht zaghaft sein, die Farben dürfen strahlen. Sogar zwei oder mehr Töne können ineinander verlaufen wie etwa Grün und Blau oder Pink und Gelb. Ein schwarzer Eyeliner oder Kajal intensiviert den Effekt noch.
Auch der Lippenstift darf knallig sein. Kontraste sind bevorzugt. Bei Blau- oder Gelbtönen wirkt ein pinker Lippenstift. Sind die Augen Grün oder sehr dunkel geschminkt, vervollständigt ein knallroter Lippenstift das Ensemble.
Inspiration für 80er Make-up
Die Frisuren fügten sich schräg und bunt in den gesamten Look der 80er ein. Wilde Mähnen, asymmetrische Styles und fancy Accessoires: auf den Straßen und in den Clubs sah man viele Kuriositäten. Heute als Styling-Sünde bezeichnet, waren Frisuren wie der Vokuhila, Kreppwellen und Neonfarben der letzte Schrei.
Farben wie Neonpink, giftiges Grün oder Lila waren keine Seltenheit. Dazu kamen asymmetrische Schnitte, die mit viel Volumen aufgepeppt wurden. Bei den Männern stand der Vokuhila hoch im Kurs. Die Haare sind vorn kurz geschnitten und bleiben hinten lang.
Neben den gekreppten Haaren waren Locken und wallendes, langes Haar beliebt. Mögen Sie es kurz, sind der Seitenscheitel oder die Popper-Tolle interessant.
Inspiration für 80er Frisuren
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