Der Bob ist eine Frisur, die seit Jahrzehnten in der Modewelt präsent ist. Mit seiner klaren Linienführung und Individualität hat er sich als Favorit bei vielen Frauen etabliert. Egal, ob klassisch oder modern, der Bob bietet unzählige Styling-Möglichkeiten. Hier sind die schönsten Ideen und Tipps, um einen Bob zu stylen, speziell für krauses Haar.
Mit kurzen Haaren kann man nicht viel machen? Sie werden überrascht sein, wie vielseitig Sie Ihren Bob stylen können. Hier sind einige Ideen, wie Sie Ihren Bob immer wieder neu erfinden können:
Der Sleek Look ist ideal für formelle Anlässe oder wenn Sie einen eleganten Auftritt hinlegen möchten. Kämmen Sie Ihr Haar zunächst gründlich und tragen Sie bei glattem Haar einfach ein Glanzspray auf, um den Look frisch und glänzend wirken zu lassen. Bei von Natur aus welligem oder lockigem Haar empfiehlt es sich, vor dem Styling ein Hitzeschutzspray aufzutragen und die Haare Strähne für Strähne mit einem Glätteisen zu bearbeiten, bis sie komplett glatt sind. Für ein besonders elegantes Ergebnis können Sie die Haare hinter die Ohren kämmen und mit einer Paddelbürste nah am Kopf glattstreichen. Anschließend fixieren Sie den Sleek Bob mit viel Haarspray, um Frizz und abstehende Härchen zu bändigen.
Der Sleek Look ist eine besonders elegante Variante, den Bob zu stylen.
Locken und Wellen verleihen dem Bob eine verspielte Note und sind perfekt für einen lässigen Look. Es gibt verschiedene bewährte Methoden mit und ohne Hitze, die je nach Haartyp und gewünschtem Styling variieren können. Für natürliche Beach Waves können Sie die Haare mit einem Lockenstab oder Glätteisen in etwa drei Zentimeter breite Strähnen abteilen und diese locker um das Styling-Tool wickeln. Wichtig ist, die Strähnen abwechselnd zum Gesicht hin und vom Gesicht weg zu drehen, damit die Wellen lebendig und natürlich wirken. Anschließend fixieren Sie die Wellen mit Haarspray für einen besseren Halt.
Sanfte Wellen machen den Bob sofort weicher und verspielter.
Wenn Sie von Natur aus lockiges Haar haben, können Sie den Curly Bob mit spezieller Haarpflege für Locken wie Leave-in-Conditionern oder Lockencremes definieren und mit einem Diffusor schonend trocknen. Für mehr Volumen und Sprungkraft können Sie bei einzelnen feinen Strähnen zusätzlich kurz mit einem Lockenstab nachhelfen und die Locken danach mit den Fingern auflockern. So entsteht ein federnder, lebendiger Look. Sie haben einen Pony? So können Sie Curly Bangs stylen.
Einen lockigen Bob können Sie zum Beispiel mit Lockencreme stylen.
Für einen Bob gibt es überraschend viele schöne Flechtfrisuren, die auch bei kurzen Haaren gut funktionieren. Statt den ganzen Bob zu flechten, können Sie zum Beispiel einzelne kleine Strähnen an den Seiten oder am Oberkopf flechten und diese mit Haarnadeln fixieren. Das verleiht dem Bob eine verspielte Note. Oder Sie flechten nur die vorderen Haarpartien, während der Rest offen bleibt. Das ist eine einfache Möglichkeit, Flechtakzente zu setzen, ohne die gesamte Frisur zu verändern.
Kleine Flechtfrisuren sind auch mit einem Bob möglich.
Der Wet Look ist perfekt für sommerliche Tage oder auch Abendveranstaltungen. Starten Sie am besten mit frisch gewaschenem, handtuchtrockenem Haar, das etwa zu 50 bis 60 Prozent getrocknet ist. Anschließend tragen Sie eine großzügige Menge glänzendes Haar-Gel gleichmäßig vom Ansatz bis in die Spitzen auf. Dabei sollten Sie das Gel mit den Fingern oder einem groben Kamm sorgfältig durchkämmen, um die Haare glatt nach hinten zu legen und eine klare Struktur zu erzeugen.
Damit das Bob-Styling nicht zu sleek, sondern lässiger wird, lassen Sie die Haare leicht zerzaust oder formen Sie einzelne Strähnen mit den Fingern. Um den Look zu fixieren und Frizz zu vermeiden, sprühen Sie abschließend Haarspray darüber.
Ein Bob im Wet Look wirkt besonders lässig.
Wenn Sie eher dünnes Haar haben oder einen voluminösen Look möchten, ist es zunächst hilfreich, das Haar im handtuchtrockenen Zustand mit einem Volumen-Mousse oder einem Hitzeschutz mit Volumenwirkung zu behandeln. Danach teilen Sie das Haar in mehrere Partien und föhnen es mit einer mittelgroßen Rundbürste. Idealerweise beginnen Sie an den Seiten und rollen die Haare nach innen auf die Bürste, um Schwung und Volumen am Ansatz zu erzeugen. Auch am Hinterkopf und vorne am Haaransatz sollten Sie mit der Rundbürste arbeiten, indem Sie die Haare aufrollen und beim Föhnen abkühlen lassen, um den Volumen-Effekt zu fixieren.
Wichtig ist, die Haare beim Föhnen nach oben zu ziehen und nicht nach unten zu glätten, denn so bauen Sie mehr Fülle auf.
Mit der richtigen Föhntechnik lässt sich der Bob voluminös stylen.
Der Half-up Look in verschiedenen Varianten verleiht der Bob-Frisur eine lässige, moderne Note. Dabei nehmen Sie die Haarpartien oberhalb der Ohren und binden sie am Hinterkopf zu einem kleinen Zopf oder Dutt zusammen, während der Rest der Haare offen bleibt und das Gesicht schön umrahmt.
Zuerst kämmen Sie die Haare gründlich durch, damit sie entwirrt sind. Dann teilen Sie die obere Haarpartie ab und sammeln sie am Hinterkopf, wo Sie sie mit einem kleinen Haargummi fixieren. Alternativ können Sie die Haare auch zu einem Mini-Dutt zwirbeln und mit Haarnadeln befestigen. Für mehr Halt sorgt ein wenig Haarspray. Das restliche Haar können Sie dann nach Belieben stylen, zum Beispiel mit dem Glätteisen.
Der Half-up Look für den Bob ist besonders modern.
Wenn es schnell gehen soll, können Accessoires den Bob direkt spannender machen. Maxi-Scrunchies in verschiedenen Ausführungen können Sie um einen fertigen Dutt oder Pferdeschwanz legen und damit sofort einen Akzent setzen. Scrunchies aus Samt oder Seide wirken besonders edel und lassen sich farblich auf das Outfit abstimmen. Auch Haarreifen, Haarbänder oder dekorative Spangen und Clips setzen schöne Akzente - entweder direkt um den Dutt oder seitlich als Blickfang. Für festliche Anlässe eignen sich Zierblumen oder Perlenhaarklammern.
Mit Accessoires wie einem Haarreif können Sie Ihren Bob einfach stylen.
Nichts ist ärgerlicher, als nach ein paar Stunden außer Haus nichts mehr vom Haarstyling zu sehen. Ein paar Tricks können jedoch helfen, damit die Bobfrisur nach dem Styling länger in Form bleibt:
Ein Bob steht grundsätzlich fast allen, da es viele verschiedene Varianten der Frisur gibt, die sich an unterschiedliche Gesichtsformen und Haartypen anpassen lassen. Besonders wichtig ist, die passende Bob-Variante und den richtigen Schnitt für Ihren Typ zu wählen, um die eigenen Gesichtszüge optimal zu betonen.
Auch die Haarstruktur spielt eine Rolle: Egal, ob lockiges, glattes, dickes oder feines Haar, mit dem passenden Bob-Schnitt, der richtigen Haarpflege und dem Styling lässt sich die natürliche Haarstruktur optimal in Szene setzen. Locken bringen Bewegung ins Haar.
Kringeln sie sich allerdings wild um den Kopf, sind sie manchmal nicht so einfach zu handhaben. Verwenden Sie zum Entwirren am besten einen grobzinkigen Kamm. Denn eine gebürstete Naturkrause lässt sich schwerlich bändigen. Sie plustert sich auf, die Locken wirken undefiniert.
Krauses Haar glätten? Hitze strapaziert die Haare und verursacht Strukturschäden. Müssen die Locken doch einmal raus, greifen Sie am besten zu einem Dampfhaarglätter. Sprühen Sie Ihr Haar vor dem Föhnen oder Glätten mit einem Hitzeschutz ein. Obwohl das Lufttrocknen in der Regel die schonendere Variante ist, lässt sich eine Naturkrause häufig nur mit Föhnluft bändigen.
Nasses Haar ist sehr empfindlich. Durch das Hin- und Herwälzen auf dem Kopfkissen reibt es am Bettbezug. Das kann dafür sorgen, dass sich die Haarenden spalten und die Naturkrause noch mehr aufplustert.
Sie lieben Ihre Naturkrause, aber beim Styling stoßen Sie immer wieder an Ihre Grenzen?
Eines sind krause Locken sicherlich nicht: langweilig. Deswegen können Sie Ihre Lockenpracht gut offen tragen. Schaumfestiger hält die Kringel im Zaum, andere Stylingprodukte, wie Haarspray fixieren.
Naturkrause und glattes Haar unterscheiden sich in der Haarstruktur.
Typische Merkmale für krause Haare:Bei trockener Heizungsluft oder durch das Tragen einer Wollmütze laden sich Haare schnell statisch auf. Sind die krausen Locken genetisch vorprogrammiert, liegen die Haarfollikel eher diagonal zur Kopfhaut. Bei Frizz kräuseln sich die Haare, weil ihre Oberfläche aufgeraut ist. Sie nehmen Feuchtigkeit von außen schnell auf und verformen sich.
| Merkmal | Krauses Haar | Glattes Haar |
|---|---|---|
| Struktur | Kleine Kringellocken | Glatt |
| Feuchtigkeit | Trocken, anfällig für Frizz | Weniger anfällig für Trockenheit |
| Glanz | Weniger Glanz | Mehr Glanz |
Der sogenannte Baby Bob hat mir mein Friseur empfohlen - und geschnitten. Kein spektakulärer Cut, sondern eher einer, der durch Zurückhaltung und Natürlichkeit punktet. Und den Locken oder Wellen die Möglichkeit gibt, so zu fallen, wie sie sind.
Baby Bob: Was den Trend-Haarschnitt ausmachtSeinen Namen verdankt der Haarschnitt - Sie ahnen es vielleicht - dem Film „Dirty Dancing“. Schauspielerin Jennifer Grey, die die unschuldige Baby spielt, trägt in dem Tanzfilm-Klassiker nämlich eben jene Frisur. Nicht zuletzt deshalb wirkt sie im Film wie die natürliche Schönheit, die sich gar nicht sonderlich anstrengt, um hinreißend auszusehen. Eben diese Unbeschwertheit ist es, die den Trend-Haarschnitt ausmacht.
Das Tolle: Je nach Lockenstruktur kann der Schnitt individuell angepasst werden. Grundsätzlich endet er aber um den Bereich des Kinns und hat kaum Stufen. Und: Die Haare sollen so lebendig wie möglich fallen, und müssen nicht stundenlang akkurat gestylt werden.
Charakteristisch ist ein klarer, gerader Schnitt, der die Spitzen voll und kräftig aussehen lässt. Leichte Stufen sollten lediglich geschnitten werden, um das Gesicht harmonisch zu umspielen.
Und: Für einen gleichmäßigen, einheitlichen Cut, schneidet man den Baby Bob idealerweise auf Grundlage eines Mittelscheitels.
So stylen Sie den Baby BobDamit die Locken schön und gepflegt fallen, ist ein wenig Struktur im Haar empfehlenswert. Hierfür arbeitet man nach dem Waschen und Kämmen einen Lockenbalm mit leichtem Halt ein.
Bobs und Locken sind in - und vereinen sich im Locken-Bob. Wie du ihn bekommst und stylst, sind nur zwei von vielen Tipps, die uns eine Friseurin gab.
Die Expertin sagt: "Eine einfache Faustregel: Je lockiger und voluminöser das Haar, desto länger darf der Bob sein." Außerdem spiele der persönliche Stil der Kund:innen eine Rolle.
"Möchte er:sie eine wilde, natürliche Struktur oder eher ein ordentliches, kontrolliertes Erscheinungsbild? In diesem Artikel fokussieren wir uns auf den Locken-Bob, sprich auf lockige Frisuren, die in puncto Länge nur selten über das Kinn hinausgehen und somit mittellang sind.
Locken können sehr widerspenstig und eigensinnig sein. Deswegen muss das Styling auf die Haarstruktur und den Haartypen angepasst werden. Trockene Haare und Haare, die, wie Locken, zu Frizz neigen, freuen sich über Feuchtigkeit und Pflege.
Das bestätigt auch die Friseurin: "Lockiges Haar braucht generell viel Feuchtigkeit, um gut zu springen. Wird es zu oft gewaschen, unzureichend gepflegt oder durch chemische Behandlungen belastet, verliert es schnell an Sprungkraft. Deshalb gilt: lieber weniger aufhellen und dafür intensiver pflegen."
Das Finish ist glänzend, sollte aber mit einem Föhn mit Diffusor-Aufsatz in Form gebracht werden. Ansonsten kann das Produkt etwas "crunchy" werden, was du beim Lufttrocknen auch auflockern kannst, indem du deine Haare im Verlauf des Tages immer mal wieder durchknetest und durchwuschelst.
Außerdem: Vor dem Styling den Hitzeschutz nicht vergessen!
Locken sind mal wieder schwer angesagt! Das gilt auch bei mittellangen Frisuren: Der Curly Bob ist derzeit in aller Munde - oder vielmehr auf immer mehr Köpfen zu finden. Er ist wieder modern - der Curly Bob!
Die Trendfrisur stand bereits Baby aus "Dirty Dancing" ganz hervorragend. Die angesagte Bob-Variante zeichnet sich vor allem durch Natürlichkeit aus: Der Look ist also eher unordentlich, etwas wild - und lässt Dich jünger aussehen.
Die lockige Bobfrisur passt zu jeder Gesichtsform und jeder Haarfarbe - ideal also für alle, die mit ihrem Bob ein wenig experimentieren und jetzt absolut im Styling-Trend sein wollen. Die optimale Haarlänge für den coolen Look à la Frances "Baby" Houseman endet zwischen den Ohrläppchen und dem Kinn.
Zum Curly Bob passt vor allem auch ein lockiger Pony, der lässig ins Gesicht fällt. Für den perfekten und trendy Curly Bob sollten die Locken sehr "bouncy", also sprungvoll sein.
Du hast glatte Haare - ohne auch nur ein Anzeichen einer Naturwelle? Auf den Curly Bob musst du dennoch nicht verzichten! Die schmalen Partien stylst du dann mit dem Glätteisen oder Lockenstab.
Beginne am besten am Hinterkopf und arbeite dich über die Seiten zum Deckhaar hoch. Der Pony bzw. Für einen natürlich aussehenden Look wickelst du die Strähnen immer abwechselnd um das Tool - es wird also abwechselnd nach vorn und nach hinten "gewickelt".
Das ist dir zu aufwändig? Dann lass dir eine Dauerwelle machen. Die ist als Styling-Methode bereits seit einiger Zeit wieder zurück - anfangs noch, um Beach Waves dauerhaft zu machen, jetzt auch, um das Revival der wilden Krause zu feiern.
Bob-Frisuren sind nur etwas für gerade Haare? Du hast Lust auf eine Bob-Frisur, nicht aber auf aufwändiges Glätten? Dann ist der Halo Bob genau das Richtige für dich. Die Basis des Halo Bobs bildet mittellanges Haar, das zu einem runden Bob geschnitten und mit einem Pony ergänzt wird. Die entstandene Form umrahmt das Gesicht wie ein Heiligenschein.
Um zu verhindern, dass der Halo Cut unfreiwillig zur Topffrisur wird, solltest du nicht selbst zur Schere greifen, sondern dein Haar in die Hände eines Profis legen. Nimm zum Termin am besten ein, zwei Inspirationsbilder mit. So weiß dein*e Friseur*in, was du dir wünschst und ihr könnt gemeinsam eine zu deiner Kopfform passende Länge definieren.
Die Trendfrisur bringt aber auch Schwung in glattes Haar. Wenn du lockiges Haar hast, tupfst du dieses nach dem Waschen sanft ab und trägst ein Lockenprodukt deiner Wahl auf. Anschließend föhnst du das Haar mithilfe eines Diffusors trocken.
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