Bluthochdruck und Haarausfall: Ursachen und Zusammenhänge

Bluthochdruck (Hypertonie) ist eine weit verbreitete Volkskrankheit. In Deutschland ist fast jeder dritte Erwachsene betroffen. Das Risiko für eine Hypertonie steigt mit dem Lebensalter. Auch Stress, Übergewicht und Nikotinkonsum können den Blutdruck in die Höhe treiben.

Blutdruckmessung

Mögliche Ursachen für Haarausfall

Haarausfall kann unterschiedliche Ursachen haben. Unterschieden wird bei Haarausfall in vier grundlegende Formen der Alopezie:

  • erblich bedingter Haarausfall (androgenetische Alopezie)
  • stressbedingter Haarausfall
  • diffuser Haarausfall
  • kreisrunder Haarausfall

An den zugrundeliegenden Haarausfall Ursachen und Symptomen können diese voneinander abgegrenzt werden. Es ist wichtig, die Ursache des Haarausfalls zu kennen.

Weitere Ursachen für Haarausfall können sein:

  • Krankheiten, wie z. B. Eisenmangel, Schilddrüsenfunktionsstörungen, Diabetes mellitus, Infektionen.
  • Hormonelle Einflüsse.
  • Stress und Mangelernährung.
  • Übermäßiges Waschen, chronisches Berühren oder Ziehen an den Haaren.
  • Veränderungen des Hormonspiegels.
  • Vitaminmangel (Vitamin B und D, Eisenmangel).

Der Zusammenhang zwischen Bluthochdruck und Haarausfall

Schon seit längerer Zeit wird vermutet, dass bei Männern ein erhöhter Blutdruck, ein höheres Herzinfarktrisiko, Übergewicht und ein erblich bedingter Haarausfall im Zusammenhang stehen. Allerdings kann das daran liegen, dass es bei Frauen schwieriger ist, einen Herzinfarkt zu erkennen.

Eine klinische Studie in Spanien mit 80 Frauen sollte Licht ins Dunkel bringen, ob Haarverlust und Bluthochdruck bei Frauen im Zusammenhang stehen können. Die Hälfte der Teilnehmerinnen hatte stark erhöhte Blutdruckwerte und einen beginnenden Haarausfall. Sowohl der diastolische als auch der systolische Wert waren erhöht. Die Kontrollgruppe litt nicht unter Haarausfall und unter erhöhtem Blutdruck.

Haarausfall Ursachen bei Männern

Die Rolle von Aldosteron

Vermutet wird, dass eine erhöhte Konzentration des Hormons Aldosteron zu Haarausfall führt. Aldosteron und Bluthochdruck stehen im Zusammenhang. Das Hormon Aldosteron wird in den Nebennieren gebildet. Es reguliert den Wasser- und Salzhaushalt im Körper und wird daher auch als Dursthormon bezeichnet. Bei Flüssigkeitsmangel wird Aldosteron verstärkt ins Blut abgegeben.

Aldosteron regelt die Konzentration von Kalium und Natrium im Blut. Bei Bluthochdruck und bei einem Verdacht auf Störungen des Mineralhaushalts bestimmt der Arzt die Konzentration von Aldosteron im Blut.

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Einfluss von Medikamenten

Zu einem Haarverlust kann es auch durch die Behandlung von Bluthochdruck kommen. Verschiedene Blutdrucksenker wie Bisoprolol oder Betablocker können zu Haarausfall führen. Allerdings berichten einige Patienten, die mit Candesartan behandelt werden, von Haarausfall. Die meisten dieser Patienten sind Frauen. Candesartan greift in die Wirkung von Aldosteron ein.

Was tun bei Haarausfall und Bluthochdruck?

Ist Bluthochdruck die Ursache für Haarverlust, muss er behandelt werden. Die Behandlung erfolgt medikamentös. Nicht alle Medikamente müssen zu Haarausfall führen. Bemerken Sie, dass ein Blutdruckmedikament bei Ihnen zu Haarausfall führt, kann der Arzt dieses Medikament durch ein anderes ersetzen.

Zur Behandlung von Bluthochdruck kann auch eine gesunde Lebensweise beitragen. Verringerung des Alkoholkonsums, salzarme Ernährung mit vielen Vitaminen und Mineralstoffen, Abbau von Übergewicht und viel Bewegung können den Blutdruck senken.

Natürliche Mittel zur Unterstützung

  • Brennnesseltee wirkt gegen Haarausfall, kräftigt die Haare und kann den Blutdruck senken.
  • Tee aus dem Samen von Bockshornklee können Sie trinken, um einem Haarausfall entgegenzuwirken.

Weitere Überlegungen

Es sieht also so aus, als sei die Ursache der AGA eine Arteriosklerose. Dazu würde auch gut das typische Muster passen, denn die Gefäße verkalken dort wo die Muskelspannung am stärksten ist. Und dazu passt auch, dass AGA (vor allem die Tonsur-Glatze) mit Herzinfarkt asoziiert ist.

Bluthochdruck verursacht übrigens Entzündungen. Auch das DKK-1, welches bei AGA erhöht ist, ist mit Arteriosklerose assoziiert.

Allerdings handelt es sich bei AGA um eine lokale Arteriosklerose. Das muss also nicht unbedingt bedeuten, dass man auch an anderen Stellen des Körpers kaputte Gefäße hat. Daher auch die GHE, denn dort sitzen die Muskeln. Dort ist die Zugkraft am stärksten.

Untersuchungen und Diagnose

Um diffusen Haarausfall festzustellen, sind ein ausführliches Gespräch und eine körperliche Untersuchung wichtig.

Im Gespräch wird die Ärztin oder der Arzt verschiedene Fragen zur Lebenssituation, Ernährungsgewohnheiten und zur Krankengeschichte stellen. Die Ärztin oder der Arzt untersucht die Haare, die Kopfhaut und die Nägel. Außerdem prüft sie oder er eventuell mit einem Zupftest, ob es sich um einen aktiven Haarausfall handelt. Zusätzlich lässt sich mit einem Trichogramm bestimmen, wie viele Haare sich im Ausfall-Stadium befinden.

Besteht der Verdacht, dass ein Mangel an Mineralstoffen wie Eisen oder eine Schilddrüsen-Erkrankung den Haarausfall ausgelöst hat, helfen Blutuntersuchungen weiter.

Zusammenfassung

Nur selten kommt es zu Haarausfall durch Bluthochdruck. Zumeist führen Medikamente zur Behandlung von Bluthochdruck, beispielsweise Betablocker, zum Ausfall der Haare. Bluthochdruck und das Hormon Aldosteron stehen im Zusammenhang. Eine spanische Studie mit Frauen hat ergeben, dass bei Frauen mit Bluthochdruck, die unter Haarausfall litten, der Aldosteronspiegel erhöht war.

Ursache Mögliche Behandlung
Bluthochdruck Medikamentöse Behandlung, gesunde Lebensweise
Medikamente gegen Bluthochdruck Umstellung auf andere Medikamente
Aldosteronspiegel erhöht Behandlung der hormonellen Störung
Nährstoffmangel Ausgewogene Ernährung, Nahrungsergänzungsmittel

tags: #bluthochdruck #haarausfall #ursachen

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