Aktuelle Trend-Haarfarben sucht man in der Drogerie oft vergebens. Umso besser, dass Sie Ihre Wunsch-Haarfarbe einfach selbst mischen können. Hier erfahren Sie, wie Sie blaue und lila Haarfarbe kombinieren, um individuelle und lebendige Ergebnisse zu erzielen.
Quelle: Schwarzkopf
Ein klares „Ja” zum Mischen von Haarfarben - jedoch mit Bedacht. Richtig kombiniert, können kühle und warme Töne Ihr Haar zum Strahlen bringen oder unerwünschte Nuancen neutralisieren. Um die Nachteile schnell aus dem Weg zu räumen, tauchen wir als erstes in die Grundprinzipien der Farblehre ein.
Vielleicht ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass die unterschiedlichen Nuancen wie die unserer Excellence Creme-Farben immer durch Zahlen oder Buchstaben gekennzeichnet sind. Dahinter steckt ein ganz eigener Farbcode: Die erste Zahl (1-10) gibt dabei den Grundton an - von Tiefschwarz (1) bis Hellblond (10).
Nach der Farblehre wartet die Königsdisziplin auf Sie: das perfekte Mischverhältnis. Ob intensives Schokobraun oder zartes Pastell - das richtige Verhältnis entscheidet, wie intensiv oder sanft die Farbe am Ende wirkt.
Selbst Profis schwören auf die Technik, Haarfarbe mit Spülung, Shampoo oder Haarmasken zu mischen. Die Methode zaubert Ihnen nicht nur sanfte Pastelltöne oder eine dezente Farbauffrischung ins Haar. Ihre Mähne profitiert außerdem in nur einem Schritt von Pflege und Farbe. Aber Achtung: Die Deckkraft bleibt hier eher sanft, also keine Option für dramatische Farbveränderungen.
Beim Mischen von Haarfarbe mit Conditioner verdünnen Sie die Farbpigmente - eine Art DIY-Hair-Gloss. Mischen Sie Conditioner und Haarfarbe wie unsere Casting Creme Gloss im Verhältnis 1:1 oder passen Sie die Menge des Conditioners je nach Bedarf an.
Mischen Sie ein möglichst transparentes Shampoo im Verhältnis 1:1 oder 1:2 mit Ihrer Haarfarbe und schäumen Sie die Mischung im feuchten Haar auf.
Mit einer Haarmaske können Sie nicht nur die Farbe auffrischen, sondern Ihr Haar gleichzeitig intensiv pflegen und mit wichtigen Nährstoffen versorgen. Mischen Sie eine farblose Haarmaske im Verhältnis 1:1 mit Ihrer Haarfarbe.
Es wird ernst: Die Haarfarbe selber zu mischen ist dank unserer L’Oréal Haarfärbe-Kits einfacher als gedacht. Geben Sie beide Farben im gewünschten Verhältnis in eine kleine Schale und mischen Sie diese gut durch, bis keine Klümpchen mehr vorhanden sind.
Mischen Sie warme und kühle Farbtöne, entsteht oft eine fade, neutrale Nuance, die schnell langweilig wirken kann. Naturhaarfarben wie Henna reagieren häufig nicht gut mit chemischen Färbungen.
Wichtig: Öffnen Sie die Packungen erst kurz vor dem Färben und mischen Sie Entwickler und Farbcreme immer im empfohlenen Verhältnis an.
Selbst Profis schwören auf Teststrähnen! Teilen Sie daher vor dem eigentlichen Färben eine kleine Haarsträhne ab und färben Sie sie mit ihrer angemischten Haarfarbe ein. Haarsträhnen mit unterschiedlicher Struktur wie beispielsweise Naturhaar mit blondierten Strähnen, nehmen die Farbe oft unterschiedlich stark auf.
Die Farbe wirkt zu kühl? Verwenden Sie ein sanftes Tiefenreinigungsshampoo, um den Farbton sanft abzuschwächen oder setzen Sie auf ein warmes Farb-Glossing, um Ihrem Haar die gewünschte Wärme zurückzugeben.
Du kannst zwar verschiedene Farbtöne miteinander mischen, vom Mischen verschiedener Produkte unterschiedlicher Hersteller raten wir jedoch ab. Farben sind chemische Substanzen und wie diese im Gemisch reagieren, kann nicht vorhergesagt werden. Wir können daher für Mischungen unterschiedlicher Produkte verschiedener Hersteller keine Garantie geben.
Ja, du kannst Wandfarben mischen. Achte dabei darauf, dass du Farben mischst, die vom selben Hersteller stammen und die gleichen Eigenschaften aufweisen. Ein Beispiel: Mische die abwaschbare Wandfarbe MissPompadour - Die Nützliche mit einem anderen Farbton der gleichen Qualität von MissPompadour.
Ja, auch Kreidefarben kannst du untereinander mischen. Hier gilt ebenfalls der Grundsatz: Mische nur Farben aus der gleichen Produktlinie und in der gleichen Qualität - matt, seidenmatt oder glänzend. So kannst du zum Beispiel die LittlePomp Kreidefarben miteinander mischen.
Lacke kannst du ebenfalls mischen - wenn sie von einer Firma stammen und eine einheitliche Qualität aufweisen. Beispielsweise kannst du zwei Farbtöne des MissPompadour Der Alles Streichen Lack! miteinander mischen.
Um Farbtöne selbst zu mischen, solltest du Schritt für Schritt vorgehen. Wir zeigen dir mit dieser kurzen Anleitung, wie du zu guten Ergebnissen kommst.
Natürlich kannst du auch mehr als zwei Farben der gleichen Qualität miteinander mischen. Dazu ist es nützlich zu wissen, welche Farben welchen Farbton ergeben, wenn man sie miteinander kombiniert. Die Grundlagen dafür haben wir im nächsten Punkt für dich zusammengestellt.
Das Einmaleins der Farben besteht aus drei Farbtönen: rot, gelb und blau. Aus diesen drei Grundfarben kannst du alle anderen Farben mischen, außer Weiß. Schwarz ist ebenfalls nicht einfach zu erhalten. Mischst du diese sogenannten Primärfarben, erhältst du Sekundärfarben:
Wenn du nun eine Primärfarbe mit einer Sekundärfarbe mischst, erhältst du eine Tertiärfarbe:
Profitipp: Sieh dir den „Farbkreis nach Itten“ an. Das ist das bekannteste Farbschema und zeigt alle Primär-, Sekundär- und Tertiärfarben sowie die jeweiligen Komplementärfarben.
Quelle: Grund-Wissen.de
Mischst du Komplementärfarben, beispielsweise Rot und Grün, ergibt sich ein eher schlammiges Braun. Das Mischen dieser Farben sollte also nur bewusst passieren, denn sie heben sich gegenseitig auf. Möchtest du einen leuchtenden Farbton erhalten, mische nur Farben, die auf dem Farbkreis nebeneinander liegen.
Unsere Farben bestehen nicht aus Grundfarben, denn einem Farbton sind stets mehrere unterschiedliche Pigmente beigemischt. Achte daher beim Mischen unserer Farben darauf, Farbtöne mit den gleichen Untertönen, bzw. der gleichen Temperatur zu verwenden.
Um ein sattes Braun zu bekommen, musst du Rot und Grün mischen, oder - wenn du von den Primärfarben ausgehst - Rot, Gelb und Blau. Soll dein Braun heller werden, gib etwas Weiß dazu, soll es dunkler werden, ein wenig Schwarz oder Blau.
Türkis ist eine Farbe, die irgendwo zwischen Blau und Grün liegt. Um Türkis zu erhalten, solltest du also zuerst einmal Gelb und Blau zu gleichen Teilen miteinander mischen. Dadurch erhältst du ein gleichmäßiges Grün. Nun gibst du zu diesem Grün nach und nach etwas Blau hinzu, bis du Türkis erhältst. Mit etwas Weiß wird das Türkis heller und leuchtender, mit etwas Grau wird die Farbmischung etwas matter.
Um Beige zu erhalten, mischst du Weiß mit Braun. Wenn du kein Braun hast, nimmst du - wie oben erläutert - die Grundfarben Gelb, Blau und Rot, damit du erst einmal einen braunen Farbton bekommst. Diesen kannst du nun mit Weiß und - um die Farbe wärmer zu machen - auch mit etwas Gelb mischen.
Die Farben Weiß und Rot ergeben ganz generell Rosa. Um ein sattes Pink zu bekommen, nimmst du mehr Rot, um ein schönes helles Rosa zu erhalten, mehr Weiß. Auch hier gibt es unendlich viele Nuancen, vor allem dann, wenn du verschiedene Arten von Rot, wie Kirschrot oder Karminrot, beimengst.
Petrol ist, wie Türkis, eine Mischung aus Blau und Grün. Bei Petrol überwiegt jedoch der Blauanteil und es wirkt etwas wärmer als Türkis. Auch hier kannst du wieder mit etwas Weiß mehr Frische und Helligkeit in den Farbton bringen.
Für das „Wie-frisch-vom-Salon-Gefühl” sind farbschützende Shampoos und Spülungen unserer L’Oréal Paris Haircare ein absolutes Must-have. Sie reinigen sanft, ohne die Farbpartikel aus dem Haar zu spülen und verlängern gleichzeitig die Farbbrillanz.
Zusätzlich zu farbschützenden Shampoos und Masken sollten Sie Ihr Styling anpassen, um die Farbe bestmöglich zu schützen. Ob Föhn, Glätteisen oder Lockenstab: Verwenden Sie immer einen Hitzeschutz, da Hitze Farbpartikel schneller verblassen lassen kann. Ein guter Hitzeschutz legt sich wie eine Art Schutzschild ums Haar und verlängert die Farbintensität.
Um nachwachsende Ansätze aufzufrischen oder kleine Farbunterschiede auszugleichen, ist das Magic Retouch ein genialer Helfer.
Farbkarten und Farbschema: Nutze unsere Farbkarten, um dir einen Überblick über unsere Farbtöne zu verschaffen und wie sich einzelnen Farben bei dir an der Wand machen würden. Damit erhältst du schon mal eine Idee, wie viele Farbnuancen es bei uns gibt. Wenn du selber mischen möchtest, verwende als Grundlage aller Farbmischungen das Farbschema nach Itten.
Farbwanne: Am besten mischst du die Farben nicht direkt in der Originaldose, sondern in einer Farbwanne. Dafür stehen dir unsere Farbwannen zur Verfügung.
| Anzahl | Stückpreis | Grundpreis |
|---|---|---|
| Bis 1 | 5,25 € | 7,38 € |
| Ab 2 | 4,95 € | 7,38 € |
Ob richtiges Mischverhältnis, geheimer Farbcode hinter den Farbbezeichnungen oder passende Farbkombinationen: Jetzt sind Sie bestens vorbereitet, um Ihre Traumfarbe einfach im eigenen Badezimmer anzumischen.
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