Ich rasiere mich seit mittlerweile fast 20 Jahren. Zunächst habe ich dafür Nassrasierer verwendet, dann einen Trockenrasierer und als ich endlich damit aufgehört habe, mich glatt zu rasieren, bin ich auf einen Barttrimmer umgestiegen. Eine Weile lang habe ich dann eine Kombination aus allen dreien verwendet - bis ich mich zu dem wohl besten Spontankauf meines Lebens hinreißen ließ. So habe ich in irgendeinem der vielen Lockdowns zwischen 2020 und 2022 den Philips One Blade gekauft, als er gerade im Angebot erhältlich war. Ich hatte keine großen Erwartungen an einen 35,00-Euro-Rasierer, zumal ich mit meinen deutlich teureren Barttrimmern und Trockenrasierern eigentlich zufrieden war.
Eigentlich sollte ich nicht überrascht davon sein, dass der One Blade bei mir punkten konnte, da der Barttrimmer im Internet ziemlich gehypet wird. Online lassen sich zahlreiche Reviews und Tests abrufen, die in den meisten Fällen positiv ausfallen (mehr dazu später). Kein Wunder, immerhin soll der One Blade die Vorteile eines Trimmers und eines Rasierers vereinen, sodass für die Rasur nicht mehr verschiedene Geräte benötigt werden. Durch seine Kammaufsätze in verschiedenen Längen eignet er sich laut Hersteller einerseits zum Trimmen. Andererseits soll er sich ohne die Kammaufsätze auch zum Glattrasieren und Stylen von Konturen oder Kanten verwenden lassen. Dadurch können auch beliebte Bart-Styles wie Schnurrbart, Ziegenbart und Co.
All diese Hersteller-Claims kann ich (mit einer kleinen Einschränkung) tatsächlich bestätigen. **Der One Blade ist in verschiedenen Ausführungen erhältlich. Aus Faulheit und durch Faktoren wie Home Office und Co. rasiere ich mich meist nur einmal pro Woche - und zwar pünktlich zum Wochenende. Ich bevorzuge es zudem, etwas Gesichtsbehaarung zu tragen. Deshalb habe ich den One Blade noch nie für eine Glattrasur verwendet. Dennoch nutze ich den One Blade ohne Aufsatz, um die Haare an meinem Hals zu entfernen. Das funktioniert, könnte jedoch etwas gründlicher sein. Tatsächlich beseitige ich mit dem One Blade zunächst das Gröbste. Zudem verwende ich ihn, um ordentliche Konturen zu rasieren. Anschließend muss ich jedoch mit meinem Nassrasierer kleine Stoppel entfernen, die mit dem bloßen Auge zwar nicht erkennbar, dafür aber deutlich spürbar sind.
Ich verwende den One Blade ohne Aufsatz, um meinen Unterlippenbart glattzurasieren. In der Regel nutze ich den ein-Millimeter-Aufsatz für den One Blade, um mir einen Dreitagebart zu rasieren. Das ist denkbar einfach, selbst an schwierig erreichbaren Stellen wie dem Kinn oder den Kieferknochen. Häufig reicht auch nur ein Zug, um die Haare gleichmäßig zu trimmen. Übrigens: Ich trimme auch alle zwei Wochen meinen Buzzcut auf drei Millimeter. Dafür habe ich lange einen uralten Haarschneider verwendet, der langsam den Geist aufgibt. Ich habe mittlerweile damit angefangen, den One Blade auch für meinen Haarschnitt zu verwenden. Das funktioniert zwar, allerdings fällt der Kammaufsatz dabei immer wieder ab.
Was mich am meisten am One Blade überzeugt, ist, wie gut sich damit Konturen und Kanten schneiden lassen. Aufgrund seiner extra schmalen Klinge können damit genaue Konturen und Kanten rasiert werden. Ich mag es zum Beispiel, meinen Oberlippenbart und meinen Schnurbart an den Seiten etwas von oben auszudünnen. Außerdem habe ich gerne eine saubere Kante am Kehlkopf. Für solche Aufgaben ist der One Blade geradezu gemacht. Da seine Klinge zwei scharfe Seiten hat, kann auch an schwer oder nur umständlich erreichbaren Stellen sauber rasiert werden. Dazu kommt, dass sich der Rasierkopf flexibel dem Gesicht anpasst. Konturen wie meinen Haaransatz rasiere ich ohne Aufsatz.
Ich möchte den One Blade nicht mehr missen. Wie eingangs erwähnt hat mich der günstige Barttrimmer also überzeugt. Ich habe schon viele verschiedene Trimmer und Rasierer gehabt, doch mit keinem anderen war ich bislang so zufrieden. Obwohl ich meine Rasier-Fähigkeiten als durchschnittlich bis unterdurchschnittlich bezeichnen würde, sind mir Trimmen und Konturenschneiden noch nie so leichtgefallen wie mit dem One Blade. Besonders gut an dem One Blade gefällt mir auch, dass die Rasur damit ziemlich schnell geht.
Aus diesen Gründen kann ich den günstigen Barttrimmer also ohne Einschränkungen empfehlen - zumindest Personen wie mir, die gerne etwas Gesichtsbehaarung tragen und sich nicht täglich glattrasieren. Wer gar keinen Bart will, sollte hingegen lieber bei der Nassrasur bleiben. Der One Blade von Philips ist sehr leicht und er liegt gut in der Hand.
Dass der One Blade gehypet wird, hatte ich ja bereits erwähnt. Deshalb bin ich auch nicht der einzige, der ihn bereits getestet oder bewertet hat. Bei Amazon hat der Barttrimmer in der Ausführung QP2520/16 gerade 4,5 von fünf möglichen Sternen bei insgesamt mehr als 45.000 Bewertungen*. Es gibt verschiedene Ausführungen des Philips One Blade. Gerade ist der Barttrimmer in seiner Standard-Version bei Amazon im Angebot erhältlich - für nur 19,99 Euro statt 34,90 Euro. Ersparnis: 14,91 Euro oder 43 Prozent.
Der Philips OneBlade Pro Face + Body trimmt, rasiert und stylt jede Haarlänge. Sie erhalten eine Klinge für das Gesicht und eine Klinge für den Körper inkl. Hautschutzaufsatz. Mit Philips OneBlade benötigen Sie nur ein Tool für Ihren Style.
Technische Daten:
Obwohl der Philips OneBlade viele Vorteile bietet, gibt es auch Alternativen, die je nach Bedarf in Betracht gezogen werden können:
Nicht jeder Barttrimmer liefert gleich gute Ergebnisse - je nach Barttyp, Hautempfindlichkeit und Stylingwunsch unterscheiden sich Qualität, Präzision und Bedienkomfort teils erheblich.
Wir haben aktuelle Top-Geräte unter die Lupe genommen, Kundenbewertungen ausgewertet und Empfehlungen auf Basis von Ausstattung, Preis-Leistung und Schnittergebnis zusammengestellt. Egal, ob Sie Ihren Bart regelmäßig in Form bringen wollen oder nur gelegentlich einen neuen Look ausprobieren wollen, ob Sie im heimischen Badezimmer trimmen oder ein zuverlässiges Gerät für Reisen suchen - hier finden Sie die besten Barttrimmer für jede Gelegenheit.
Im November 2023 hat die Stiftung Warentest die Ergebnisse ihres Männerbart-Rasierer-Tests vorgestellt. Auf Platz eins schaffte es der Barttrimmer „BT 5515/15“ aus der „5000 Series“ von Philips.
Damit der Barttrimmer hygienisch sauber bleibt und lange funktioniert, sollten Sie ihn regelmäßig reinigen. Nach jeder Benutzung:
Wichtig: Verwenden Sie keine aggressiven Reiniger. Warmes Wasser reicht meist völlig. Reinigen Sie Ihren Trimmer einmal pro Woche gründlich, wenn Sie ihn häufig nutzen.
tags: #Black #Blade #Rasierer #Test
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