Weich, geschmeidig, haarlos - so fühlt sich die Haut nach einer Intimrasur an. Viele Frauen empfinden eine rasierte Haut als schöner und fühlen sich attraktiver damit. Auch im Sommer, wenn am Badeanzug nichts herausschauen soll, bietet sich eine Intimrasur im Bikinibereich an.
Sensible Haut kann allerdings schnell irritiert auf eine Rasur reagieren. Das liegt zum einen daran, dass häufiges und schnelles Rasieren die empfindliche Partie strapaziert. Damit deine Intimrasur so schonend wie möglich ist, sind drei Punkte besonders wichtig:
Grundsätzlich ist aber ein natürlich gehaltener Intimbereich ebenso hygienisch wie ein unbehaarter.
Mit den richtigen Produkten und Tools geht die Rasur einfach von der Hand und hinterlässt eine geschmeidige Haut ohne Spannungsgefühle, Rasurpickel und Irritationen. Alles, was du dazu brauchst, sind drei Produkte:
Welchen Rasierer du nimmst, hängt von deinen Vorlieben ab. Einen Nassrasierer kannst du einfach unter der Dusche oder in der Badewanne benutzen. Wichtig hierbei ist eine scharfe Klinge. Wechsle sie deshalb alle zwei bis drei Wochen. Eine stumpfe Klinge reißt eher an den Härchen, anstatt sie sauber zu kappen. Das ziept und strapaziert die Haut.
Bist du mit dem Nassrasierer fertig, spülst du ihn gründlich mit heißem Wasser ab und entfernst Haarreste und Rückstände. Verstaue die Klinge dann an einem trockenen Ort.
Einen elektrischen Rasierer nutzt du üblicherweise im Trockenen. Manche Modelle können aber auch nass verwendet werden. Ganz gleich, ob trocken oder nass: Mit einem elektrischen Rasierer kannst du je nach Aufsatz die Haare in deinem Intimbereich auch nur trimmen, anstatt sie komplett zu rasieren.
Da der Nassrasierer direkt auf der Haut aufliegt, sind Rasuren mit ihm besonders gründlich. Bei einem Elektro-Rasierer trennt ein dünnes, perforiertes Metallblatt die Schneidmesser von der Haut. Dadurch liegt er nicht direkt auf und die Härchen werden etwas weiter oben gekappt.
Hast du dich für einen Nassrasierer entschieden, trägst du vor der Rasur noch einen Rasierschaum oder ein -gel auf. Es macht die Härchen weicher und lässt die Klinge sanft über deine Haut gleiten. Dadurch schützt du sie vor möglichen Schnitten und erzielst ein glatteres Ergebnis. Alternativ kannst du auch zu Rasiercremes oder -seifen greifen.
Nach der Rasur pflegst du die Haut mit einem milden Aftershave, das für den Intimbereich geeignet ist. Diese Körperstelle ist besonders empfindlich und braucht daher eine extra sanfte Pflege. Deswegen nutzt du am besten ein Aftershave ohne Duftstoffe. Inhaltsstoffe wie Propolis oder Panthenol beruhige n die durch das Rasieren strapazierte Haut und wirken zudem anti-inflammatorisch. Das heißt, sie wirken Entzündungen und Pickeln aktiv entgegen. Phospholipide stabilisiere n die Hautbarriere und helfen dabei, die oberste Hautschicht zu regenerieren.
Du hast den Rasierer deiner Wahl? Dann kann es auch schon losgehen. Wichtig: Nimm dir Zeit! Hast du Zeitdruck, hetzt du dich und die Gefahr von Schnitten und späteren Rasurpickeln steigt. Hier ist eine Schritt-für-Schritt-Anleitung:
Tipp: Für eine extra schonende Rasur kombinierst du elektrischen und Nassrasierer. Dazu fängst du mit dem Elektro-Rasierer an und stutzt die Härchen auf ein bis zwei Millimeter Länge. Die gekürzten Haare rasiert du nass nach.
Nach der Rasur gönnst du deiner Haut eine Portion Pflege. Creme sie mit einer milden Aftershave-Lotion ein. Sie spendet Feuchtigkeit und beruhigt gereizte Hautpartien.
Durch die Rasur wird die Hornschicht, also die Schutzbarriere deiner Haut, gestört. Feuchtigkeit entweicht dadurch beispielsweise wesentlich schneller und ein trockenes Spannungsgefühl entsteht. Um deine Haut dabei zu unterstützen, die Barriere erneut aufzubauen, benutzt du eine tägliche Pflege wie ein beruhigendes Aftershave oder Gel.
Trage lockere Baumwoll-Unterwäsche, anstatt enger Spitzen-Höschen aus Polyester. Luftige Wäsche aus natürlichen Fasern lässt Luft zirkulieren und saugt zudem Schweiß zuverlässig auf.
Auch wenn die Haare im Intimbereich mitunter sehr schnell nachwachsen: Rasiere dich nicht jeden Tag und gib deiner Haut die nötige Regenerationszeit. Am besten lässt du mindestens zwei Tage zwischen den Rasuren.
Schweißtreibende Aktivitäten sind direkt im Anschluss an deine Rasur tabu - das gilt für Sport, aber auch für intime Stunden.
Neben der Rasur gibt es noch einige andere Methoden, die für den Intimbereich infrage kommen:
Jede dieser Methoden hat ihre Vor- und Nachteile in Bezug auf Schmerz, Dauer und Kosten.
Rötungen, gereizte Haut, Pickelchen - all das können Folgen einer Rasur sein. Bei eingewachsenen Haaren krümmen sich die Härchen oder die abrasierten Haarstoppel nach hinten und dringen wieder in die Haut ein. Die Folge sind eingewachsene Haare, die mit schmerzhaften Entzündungen einhergehen können.
Neigen Sie auf den Oberschenkeln zu Reibeisenhaut (Keratosis pilaris), kann die Rasur die Haut zusätzlich irritieren. In diesem Fall kann eine spezielle Lotion helfen, den Gänsehaut-Effekt zu vermindern.
1. Vorbereitung: Die Haare im Intimbereich sollten vor der Rasur nicht zu lang sein. Ein Intimpeeling kann helfen, eingewachsene Härchen zu vermeiden.
2. Der Beste Ort: Die Dusche ist ideal, da die Haut erwärmt und die Härchen weicher werden.
3. Das Richtige Werkzeug: Achten Sie darauf, dass die Klinge des Rasierers immer scharf und frisch ist.
4. Die Richtige Richtung: Rasieren Sie stets in Wuchsrichtung der Haare.
5. Pflege nach der Rasur: Tragen Sie eine Feuchtigkeitscreme oder ein Öl auf, um die Haut zu beruhigen.
Die Reddit-Userin TheBlackPajama, eine ehemalige Stripperin, teilt ihre Tipps für eine perfekte Rasur der Bikinizone ohne Rötungen und Pickel:
Ob wir uns rasieren oder nicht, ist eine Frage des Typs und der individuellen Vorlieben. Neben der komplett haarlosen Variante hat sich vor allem der sogenannte „Landing Strip“ etabliert. Es gibt viele verschiedene Frisuren, die im Intimbereich möglich sind, wie das Herz oder das Dreieck.
Hier ist eine Tabelle, die die wichtigsten Aspekte für eine schonende Intimrasur zusammenfasst:
| Aspekt | Empfehlung |
|---|---|
| Vorbereitung | Warmes Duschen, Peeling, Rasierschaum |
| Rasierer | Scharfe Klingen, Schwingkopf |
| Technik | In Wuchsrichtung rasieren, sanfter Druck |
| Nachsorge | Beruhigende Lotion, Babypuder |
| Unterwäsche | Lockere Baumwolle |
Mit diesen Tipps und Tricks steht einer glatten und gepflegten Haut im Bikinibereich nichts mehr im Wege!
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