BetaGalen ist ein verschreibungspflichtiges Steroid, das zur Behandlung von Ekzemen und Schuppenflechte eingesetzt wird. Es ist in verschiedenen Formen erhältlich, darunter Creme, Salbe, Lotion und als Lösung zur Anwendung auf der Kopfhaut. Seit 1963 hilft dieses Medikament Millionen von Menschen, ihre Hautprobleme wirksam zu behandeln.
BetaGalen Lösung zur Anwendung auf der Kopfhaut.
Bei BetaGalen handelt es sich um ein Steroid zur Behandlung von Ekzemen und Schuppenflechte, das in Form einer Creme, Salbe, Lotion oder Anwendung auf der Kopfhaut nur mit ärztlicher Verschreibung erhältlich ist.
Wirkstoff: Betamethasonvalerat ist ein starkes Steroid, das direkt auf die betroffene Stelle wirkt, um Symptome der entzündliche Hauterkrankung schnell zu lindern.
Die Anwendungsgebiete des Arzneimittels leiten sich üblicherweise von der Zugehörigkeit zu den Wirkstoffgruppen ab. Bitte beachten Sie, dass hier keine Liste der speziellen Anwendungsgebiete aufgeführt ist. Daher lesen Sie bitte die Packungsbeilage oder fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker, Wenn Sie dazu Fragen haben.
Die Anwendung zur Behandlung von Ekzemen oder Schuppenflechte kann einen großen Nutzen für Ihre Haut haben.
Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
Die empfohlene Dosis beträgt: Die Lösung wird zweimal täglich auf die erkrankten Hautstellen aufgetragen. Die Anwendung auf großen Hautflächen sollte täglich 25 g Lösung nicht überschreiten, der Anteil der behandelten Körperoberfläche sollte nicht größer als 20% der Gesamtkörperoberfläche sein.
Dauer der Anwendung: Die Dauer der externen Anwendung hat sich nach der Art der Erkrankung und dem Behandlungserfolg zu richten. Sie sollte üblicherweise 3 Wochen nicht überschreiten. Eine länger dauernde Anwendung hat unter regelmäßiger ärztlicher Kontrolle stattzufinden.
Effekte von Kortison auf die Haut.
Wichtig: Wenn Sie zu viel auftragen oder BetaGalen in irgendeiner Form versehentlich verschlucken, kann Sie dies krank machen.
BetaGalen beginnt für gewöhnlich innerhalb von wenigen Tagen, Entzündungen und Juckreiz zu lindern. Bei vielen tritt innerhalb von 2 Wochen eine deutliche Verbesserung auf. Die maximale Behandlungsdauer darf 4 Wochen betragen. Minimieren Sie die Sonneneinstrahlung an den behandelten Bereichen.
Falls Sie mal vergessen, das Medikament aufzutragen, sollten Sie es nachholen, sobald Sie sich daran erinnern.
Das Medikament kann zu jeder Zeit genutzt werden. Wählen Sie aber am besten einen Zeitpunkt, an dem Sie glauben, konsistent sein zu können. Wenn Sie das Arzneimittel zum Beispiel zweimal täglich verwenden, können Sie es einmal morgens und einmal abends auftragen.
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel anwenden.
Die Anwendung im Gesicht, in Achselhöhle, Leiste und Genitalbereich sollte nur ausnahmsweise und auf wenige Tage begrenzt nach ärztlicher Abwägung des Nutzen-Risikoverhältnisses erfolgen.
Decken Sie den behandelten Bereich nicht mit engen Verbänden ab, es sei denn, Ihr Arzt hat dies ausdrücklich empfohlen. Eine Abdeckung kann die Wirkstoffaufnahme erhöhen und somit das Risiko von Nebenwirkungen steigern.
Vermeiden Sie die Anwendung von Betamethason auf empfindlichen Stellen wie Gesicht, Leistengegend oder Achselhöhlen, es sei denn, es wurde ärztlich verordnet, da dies zu einer Ausdünnung der Haut führen kann.
Betnovate ist entflammbar. Vermeiden Sie die Anwendung in der Nähe von offenem Feuer oder Wärmequellen wie Zigaretten.
Wenn bei Ihnen verschwommenes Sehen oder andere Sehstörungen auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt.
Die Lösung ist bei Kindern nicht angezeigt.
Das Arzneimitel darf nicht angewendet werdenwenn Sie allergisch gegen Betamethasonvalerat oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sindsowie beiAkneMykosen (Pilzbefall)bakteriell und viral bedingten HauterkrankungenImpfreaktionenRosazearosaceaartiger (perioraler) Dermatitis (Hautentzündungen in Mundnähe)Pruritus anogenitalis (Juckreiz am After und am Genitale)sowieam Auge.Bei Erkrankungen, die mit einer Störung der hypophysär-hypothalamischen Regulation (z. B.
Die BetaGalen-Nebenwirkungen sind meist leicht und sollten innerhalb weniger Tage nach der Anwendung verschwinden. Es ist unwahrscheinlich, dass eine kurzfristige Anwendung schwere Nebenwirkungen verursacht. Dies ist keine vollständige Liste der Nebenwirkungen. Eine umfassende Liste können Sie der Packungsbeilage entnehmen.
Gelegentliche Nebenwirkungen: Augenbrennen, Überempfindlichkeitsreaktionen wie Brennen, Juckreiz, Reizungen.
Seltene Nebenwirkungen: Augapfelhervortretung, Haarbalgentzündungen, Hautpigmentierungsabnahme, Wundheilungsverzögerung, allergische Hautreaktionen, Kontaktallergie.
Vereinzelte Nebenwirkungen: Blindheit (bei unsachgemäßer Anwendung im Auge).
Nebenwirkungen ohne Angabe der Häufigkeit: Gewebswassereinlagerungen (Ödeme), Störungen des Säure-Basen-Haushalts, Kalziumverlust, Herzrhythmusstörungen, Herzmuskelschwäche (bei erhöhtem Risiko hierzu), Muskelschmerzen, Muskelerkrankung, Muskelschwund, Verstärkung der Beschwerden bei der Autoimmunkrankheit Myasthenia gravis, Wirbelbrüche, Knochenbrüche, Sehnenrisse, Magengeschwüre, Darmgeschwüre, Magenblutungen, Darmblutungen, Magendurchbruch, Darmdurchbruch, geschwürartige Speiseröhrenentzündung, Magenerweiterung, Schluckauf, Bronchialschleimverdickung, Hautrückbildungen, entzündliche Gesichtsrötung, Gesichtsschwellung, vermindertes Ansprechen auf Hauttests, Schwitzzunahme, Nesselsucht, Hautschwellung, Schleimhautschwellung, Sehstörungen, Augeninnendruckerhöhung, grüner Star, Sehnervschädigung (besonders bei Kindern), grauer Star (Katarakt), Bauchspeicheldrüsenentzündung, negative Stickstoffbilanz infolge einer Eiweißstoffwechselstörung, Gewichtszunahme, Vollmondgesicht, Stammfettsucht, Cushing-Syndrom, Nebennierenunterfunktion, Hirnanhangdrüsenunterfunktion, Insulinbedarfserhöhung (bei Zuckerkrankheit); Hirndrucksteigerung mit Krämpfen, Kopfschmerzen, Schwindel, Koordinationsstörungen; Mundtrockenheit, Taubheitsgefühle, allergische Reaktion, Überempfindlichkeitsreaktionen, schockähnliche Reaktionen, Infektionsverschleierung, Schlafstörungen, Befindlichkeitsstörungen, Schläfrigkeit, Verwirrung, Persönlichkeitsveränderungen, Depression, Psychosen, veränderte Beweglichkeit und Anzahl der Spermien, Blutbildveränderungen, Wachstumsverzögerung des Fötus während der Schwangerschaft sowie bei Kindern, Hautstreifenbildung, Hautgefäßerweiterung, Steroidakne, periorale Dermatitis, Körperbehaarungszunahme, Hautveränderungen, Schleiersehen, Osteoporose, Knochenabsterben, Gereiztheit, Euphorie, Augenhornhautzerreißung, Augenlederhautzerreißung, punktförmige Blutungen, Magenbeschwerden, Zuckerkrankheit, Kaliumausscheidungszunahme, Natriumzurückhaltung; Sexualhormonabgabestörung mit männlicher Behaarung bei Frauen, Impotenz, Ausbleiben der Regelblutung; Bluthochdruck, Thromboserisikoerhöhung, Gefäßentzündungen, Infektionsrisikoerhöhung, Symptomverschlimmerung, Körperuntersäuerung, Hauterweichung, Hauttrockenheit, Hautirritationen, verminderte Gewichtszunahme bei Kindern, Blutdruckabfall, Frieselausschlag, Gefäßschwellungen.
Einige Medikamente können die Wirkungsweise von BetaGalen beeinflussen oder das Risiko von Nebenwirkungen erhöhen.
Hierbei handelt es sich um keine vollständige Liste.
Bei gleichzeitiger Gabe von Herzglykosiden (Wirkstoffe gegen Herzmuskelschwäche) kann Betamethason deren Wirkung verstärken. Antidiabetika (Wirkstoffe gegen Zuckerkrankheit) werden dagegen durch Betamethason in ihrer Wirkung abgeschwächt. Hemmstoffe der Blutgerinnung (Antikoagulanzien) können durch Betamethason in ihrer Wirkung ebenfalls abgeschwächt werden. Gleiches gilt für das Wachstumshormon Somatropin. Protirelin (zur Diagnostik, beispielsweise von Schilddrüsenerkrankungen, eingesetzter Wirkstoff) wird ebenso durch Betamethason in seiner Wirkung geschwächt. Das gilt auch für Wirkstoffe gegen Bakterien (Antibiotika).
Antiepileptika wie Phenytoin, Phenobarbital und Primidon sowie Barbiturate (Wirkstoffe zur Narkose und gegen Krampfanfälle) vermindern die Betamethasonwirkung. Gleiches gilt für Ephedrin (zur Blutdruckerhöhung). Auch der Wirkstoff gegen Tuberkulose Rifampicin kann seinerseits die Wirkung von Betamethason abschwächen.
Weibliche Geschlechtshormone (Östrogene) können die Wirkung von Betamethason verstärken.
Entwässerungsmittel wie Saluretika und Schleifendiuretika können die Kaliumausscheidung zusätzlich erhöhen. Ferner kann das Mittel gegen Pilzerkrankungen Amphotericin B die Kaliumausscheidung ebenfalls erhöhen. Das Risiko für das Auftreten von Nebenwirkungen wird dadurch erhöht.
Nichtsteroidale Antirheumatika (Gruppe von Schmerzmitteln), saure Schmerzmittel (Salicylate) und Antiphlogistika (Gruppe von entzündungshemmenden Schmerzmitteln) erhöhen die Gefahr von Blutungen und Entstehung von Geschwüren im Magen und Darm. Gleiches gilt für den gleichzeitigen Konsum von Alkohol. Ferner erhöhen ACE-Hemmer (Blutdrucksenker) das Risiko für Blutbildveränderungen. Die Malariamittel Chloroquin, Hydroxychloroquin und Mefloquin erhöhen das Risiko des Auftretens von entzündlichen Muskelerkrankungen und Herzmuskelerkrankungen. Das Zytostatikum Ciclosporin kann in seinem Nebenwirkungsrisiko verstärkt werden.
Anticholinergika wie Atropin können den Augeninnendruck zusätzlich erhöhen.
Wenn Sie schwanger sind oder stillen oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
In der ersten Hälfte der Schwangerschaft sollte die Anwendung von Corticoiden vermieden werden. Während der Schwangerschaft soll eine langfristige lokale Anwendung nur auf Anraten des Arztes erfolgen. Die bisherigen Erfahrungen mit der Anwendung von Glucocorticoiden beim Menschen haben keinen Verdacht auf ein erhöhtes Fehlbildungsrisiko ergeben.
Betamethason geht in die Muttermilch über. Eine Schädigung des Säuglings ist bisher nicht bekannt geworden. Trotzdem sollte die Indikation in der Stillzeit streng gestellt werden. Sind aus Krankheitsgründen höhere Dosen erforderlich, sollte abgestillt werden.
Lagern Sie BETAGALEN LOESUNG bei normaler Raumtemperatur, und bewahren Sie das Arzneimittel in der Originalverpackung vor Licht und Feuchtigkeit geschützt auf, so weit der Hersteller keine anderslautenden Angaben dazu macht und z.B. die Lagerung im Kühlschrank empfiehlt. Lesen Sie ggf. bitte die Packungsbeilage oder fragen Sie Ihren Apotheker, Wenn Sie dazu Fragen haben.
Arzneimittel sollten generell für Kinder unzugänglich aufbewahrt werden.
Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf der Packung angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden.
Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser und sollte nicht im Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft, die Umwelt zu schützen.
Hinweis: Die Wirkung dieses Medikaments kann bei verschiedenen Menschen unterschiedlich sein. Nicht jeder Mensch kann dieses Arzneimittel verwenden. Hierbei handelt es sich um ein rezeptpflichtiges Medikament. Zusätzlich gibt es einige Zustände, die eine weitere Untersuchung benötigen, bevor Ihnen BetaGalen verschrieben werden kann. Bitte teilen Sie unserem ärztlichen Team Ihren Gesundheitszustand während der Online-Beratung bekannt. Zur richtigen Anwendung müssen Sie die Empfehlungen unseres medizinischen Teams befolgen.
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