Glänzendes, weiches Haar nach nur einer Haarwäsche - das verspricht die Shampoo-Werbung. Es hat aber seinen Preis: Konventionelle Haarpflege-Produkte erfüllen dieses Versprechen meist nur, weil die Hersteller reichlich Chemie in ihre Shampoos rühren. Dabei gibt es gute Gründe, seine Haare natürlich, Bio, silikonfrei und ohne Chemie zu pflegen.
In der Welt der Haarpflege gibt es eine Vielzahl von Produkten, die uns helfen sollen, unsere Haare gesund, glänzend und schön aussehen zu lassen. Und mittlerweile sind Shampoos echte High-Tech Produkte, die schnell mal aus bis zu 30 Inhaltsstoffen bestehen können. Da ist es nur verständlich, dass das Interesse an Shampoo ohne Sulfate, Silikone und Parabene größer wird. Wir nehmen diese Inhaltsstoffe genauer unter die Lupe und beantworten die wichtigsten Fragen dazu.
Die besten Shampoos ohne Silikone: Wählen Sie Ihren persönlichen Testsieger aus der Bestenliste.
Insgesamt haben wir 44 Shampoos getestet, um das beste für die meisten zu finden.
Unsere Produktvergleiche sind:
| Position | Modell | Preis (ca.) | Haartypen-Eignung | ohne Parabene | Lieferzeit |
|---|---|---|---|---|---|
| Platz 1 | Pantene Pro-V Lift & Volume Shampoo | 9 € | feines, dünnes Haar | Herstellerangabe fehlt | Sofort lieferbar |
| Platz 2 | Wella Professionals Fusion Intense Repair Shampoo | 12 € | jeder Haartyp | Ja | Sofort lieferbar |
| Platz 3 | Redken Extreme Length Shampoo | 24 € | geschädigtes Haar | Ja | Sofort lieferbar |
| Platz 4 | Redken Volume Injection | 17 € | normales Haar | Herstellerangabe fehlt | Sofort lieferbar |
| Platz 5 | Moroccanoil Feuchtigkeitsshampoo | 8 € | trockenes Haar | Ja | Sofort lieferbar |
Testsieger: Das ist das beste Shampoo ohne Silikone für jeden Haartyp
Freundin-Redakteurin Corinna hat das „Acidic Bonding Concentrate“ Shampoo von Redken getestet. Das silikonfreie Shampoo ist für alle Haartypen geeignet. Durch seine hochkonzentrierte Formel mit Zitronensäure ist es insbesondere auch ideal für die Pflege und Reparatur von strapaziertem, geschädigtem oder gefärbtem Haar.
Testsieger für trockene Haare: Das ist das beste Feuchtigkeitsshampoo ohne Silikone
Auch Redakteurin Jana hat einen persönlichen Testsieger unter den Shampoos ohne Silikone: „Ich habe bereits sehr viele silikonfreie Shampoos ausprobiert, komme aber immer wieder auf das Feuchtigkeitsshampoo von Aveda zurück“, berichtet sie. „Meine Haare sind vor allem in den Längen und Spitzen sehr trocken. Daher brauche ich ein Shampoo, das ausreichend Feuchtigkeit spendet. Und das macht dieses Produkt von Aveda wirklich toll. Meine Haarlängen wirken nicht mehr so spröde, sondern viel weicher und geschmeidiger.“
Das beste Shampoo für feines Haar ohne Silikone: das ist unser Testsieger
Das „Every-Day“ Shampoo mit Zuckertensid-Formel von Sebamed empfiehlt nicht nur Hautpflege-Experte Leon von xskincare immer wieder. Auch Freundin-Redakteurin Miriam ist von dem Shampoo ohne Silikone begeistert: „Ein super mildes Shampoo, das die Kopfhaut trotzdem zuverlässig reinigt. Ich habe feines Haar, das von vielen Shampoos sehr schnell sehr strähnig aussieht. Das ist hier überhaupt nicht der Fall, meine Haare fallen nach der Wäsche toll und fühlen sich sehr weich an.“
Testsieger: Das ist das beste feste Shampoo ohne Silikone
Ein plastikfreies Shampoo, das ohne Silikone auskommt und dabei sowohl der Umwelt als auch den Haaren zugutekommt? Diese Argumente haben Freundin-Redakteurin Judith davon überzeugt, das „Aloe You Vera Much“ Shampoo von Happy Soaps zu testen. Und sie wurde nicht enttäuscht: „Das Shampoo von Happy Soaps macht mich wirklich happy: Endlich habe ich ein festes Shampoo gefunden, das sich gut aufschäumen sowie auswaschen lässt und dabei auch noch das Haar pflegt.“
Testsieger: Das ist das beste Shampoo ohne Silikone für Locken
Unser Testsieger unter den Shampoos ohne Silikone für Locken kommt von Redakteurin Meryem. Sie empfiehlt das „Be Curly Advanced“ Shampoo von Aveda. Es ist darauf ausgelegt, das lockige Haar von Produktrückständen zu befreien und es gleichzeitig mit Feuchtigkeit zu versorgen.
So wählen Sie das richtige Produkt aus dem obigen Shampoos ohne Silikone Test oder Vergleich.
Das richtige Produkt für einen selbst zu finden ist allerdings gar nicht so einfach. Zum einen, weil ihr Haar je nach Alter, Ernährung, Lebensumständen und Haarstruktur andere Bedürfnisse hat. Auch achten immer mehr Verbraucher darauf, dass sie Produkte kaufen, die möglichst wenige schädliche Inhaltsstoffe enthalten.
Wenn du selbst deine Erfahrungen zu einem bestimmten Naturkosmetik-Shampoo teilen möchtest, freuen wir uns. Darüber entscheiden (wie bei all unseren Bestenlisten) unsere Nutzerinnen und Nutzer!
Milde Shampoos ohne Silikon pflegen die Haare deshalb langfristig besser, weil die natürlichen Wirkstoffe auch ins Haar eindringen können. Einige Experten befürchten zudem, dass aus konventionellen Shampoos problematische Inhaltsstoffe ins Abwasser gelangen, die sich dann in der Umwelt anreichern. Chemikalien aus herkömmlichen Shampoos - wie etwa Weichmacher, Duft- oder Farbstoffe - können darüber hinaus Allergien auslösen, hormonell wirken oder sogar krebserregend sein.
Das heißt aber nicht, dass jedes konventionelle Shampoos automatisch bedenklich ist. Sondern nur, dass es sich lohnt, auf die Inhaltsstoffe von Kosmetika zu achten und zum Beispiel Shampoo ohne Silikon zu kaufen. Eine Community-App wie Codecheck hilft dabei.
Bio-Shampoos und Naturkosmetik-Shampoos kommen dagegen ohne bedenkliche Chemiecocktails aus. Sie nutzen stattdessen die Wirkung natürlicher Inhaltsstoffe und können dies durch Naturkosmetik-Siegel (wie Cosmos, BDIH, Natrue oder Ecocert) nachweisen.
Inzwischen sind Bio-Shampoos wie diejenigen, die du in dieser Liste findest, nicht nur in Bioläden, sondern auch in Drogerien und den meisten Supermärkten zu finden. dm, Müller und Rossmann haben sogar ihre eigenen Naturkosmetik-Linien, die auch Shampoos anbieten.
Mit den Bio-Shampoos aus dieser Liste pflegst du deine Haare ohne Silikone - und ohne Parabene. 2019 testete Öko-Test zuletzt über 40 Shampoos ohne Silikone. Hinweis: Wenn ein Naturkosmetik-Shampoo in den letzten Jahren von Öko-Test oder Stiftung Warentest untersucht wurde, ist dies in der Beschreibung der einzelnen Shampoos gesondert vermerkt.
Wenn du Müll reduzieren willst, kannst du auch ganz auf Shampoo verzichten. In unserem Artikel No Poo: Haare waschen ohne Shampoo findest du viele Hinweise dazu, wie du deine Haare auch mit Kastanien, Kaffee, Roggenmehl, Heilerde, Lavaerde und anderen natürlichen Substanzen reinigen kannst. Außerdem vielleicht spannend für dich - Haarseife oder festes Shampoo. Öko-Test hat 2020 festes Shampoo verschiedener Marken genauer untersucht.
Nicht jedes Shampoo funktioniert für jeden Haartyp und auch wenn wir uns in unserem Test auf normales Haar konzentriert haben, möchtet wir Ihnen hier einen kleinen allgemeinen Überblick über die verschiedenen Shampoo-Arten geben.
Auch wenn in unserem Test viele Produkte mit vorwiegend natürlichen Inhaltsstoffen vertreten waren, bleibt bei den Flüssig-Shampoos stets das Problem der Verpackung. Immer mehr Menschen wechseln deshalb zu festem Shampoo oder Haarseifen, die einfach in einer umweltfreundlicheren Pappschachtel verpackt werden können.
Wie bei jeder Seife sind auch hier die Grundzutaten Fette und Laugen. Je nach Rezepturen gesellen sich dann noch unterschiedliche Öle dazu. Allerdings kommt es bei der Verseifung - ein komplizierter Prozess, dessen Erklärung hier den Rahmen sprengen würde - häufig zu Überfettung. Sicher, manche Haare mögen sich darüber freuen. Aber meistens führt dieser Effekt zu schweren und, wie sich erraten lässt, fettigen Haaren. Dem kann man mit einer sauren Rinse allerdings gut entgegenwirken. Die Rinse lässt sich ganz einfach selbst herstellen, indem man zwei Esslöffel Apfelessig zu einem Liter Wasser hinzugibt.
Festes Shampoo ist quasi flüssiges Shampoo, dem Wasser entzogen wurde. Viel mehr Unterschiede gibt es gar nicht. So schäumt eine Haarseife ebenso wie sein flüssiger Bruder und kann zudem mit den gleichen pflegenden Ergebnissen punkten. Deshalb entscheiden sich immer mehr für feste Shampoos, zumal diese umweltfreundlich in Papier oder Pappe verpackt werden können. Übrigens: Auch auf der Liste der Inhaltsstoffe findet sich in der Regel kein Plastik, auch nicht in Form von Mikroplastik.
Manch einem fällt allerdings gerade deshalb die Umstellung auf festes Shampoo schwer. Immerhin sind es im Besonderen Inhaltsstoffe wie eben Polyquaternium-7, die für Glanz und Geschmeidigkeit im Haar sorgen. Oft fühlen sich mit Haarseife gewaschene Haare vergleichsweise belegt, schwer und fettig an.
Wie bereits erwähnt sind die Inhaltsstoffe auf die Haarstruktur und die Effekte, die das Shampoo erzielen soll, abgestimmt. Dennoch gibt es einige Inhaltsstoffe, die auf der Liste der Inhaltsstoffe regelmäßig zu finden sind. Beispielsweise Pflanzenextrakte, Duftstoffe, Konservierungsstoffe und Öle.
Leider machen es einem die Hersteller alles andere als leicht und greifen bei der Auflistung der Inhaltsstoffe mit Vorliebe auf komplizierte chemische Bezeichnungen zurück, die gute und schlechte Inhaltsstoffe gleichermaßen fremd wirken lassen.
Verspricht ein Shampoo Geschmeidigkeit und Glanz, sind meist Silikone im Spiel. Sie legen sich wie ein Film um das Haar und sorgen so für eine weiche und glänzende Oberfläche. Während Silikone oft haptische und optische Wunder wirken, beschweren sie allerdings allen voran feines Haar auch und sorgen zudem für schnelles Nachfetten. Und: Silikone lassen sich nicht einfach so ausspülen. Das bedeutet, dass sich bei jeder Haarwäsche neue Silikon-Partikel auf den Haaren und der Kopfhaut ansammeln und beides künstlich versiegeln. Weitere Pflege dringt dann erst gar nicht mehr zu den Haaren vor.
Es wird zwischen wasserlöslichen und nicht wasserlöslichen Silikonen unterschieden, wobei erstere als besser gelten - zumindest was die Verträglichkeit für Haut und Haar betrifft. Im Test haben wir daher vor allem nicht wasserlösliche Silikone als problematisch bewertet. Gut für die Umwelt sind allerdings beide Varianten nicht, denn die feinen Partikel können im Klärwerk nicht komplett herausgefiltert werden.
Um Silikone in Shampoos oder anderen Kosmetika zu erkennen, solltest du immer einen Blick auf die Liste der Inhaltsstoffe werfen. Viele Silikonverbindungen haben typischerweise Endungen wie: -cone, -siloxane oder - conol. Typische Vertreter dieser Klasse sind z.B. Dimethicone, Cyclohexasiloxane oder Dimethiconaol.
Einmal haltbar machen, bitte! Das ist die Hauptaufgabe von Parabenen im Shampoo. Allerdings steht das Konservierungsmittel in Verdacht, das Brustkrebsrisiko zu erhöhen. Sicher ist, Parabene wirken zumindest schwach hormonähnlich. Sie ähneln dem Hormon Östrogen. In puncto Umwelt können wir Entwarnung geben: Auch in Erdbeeren, Traubensaft und Co. kommen von Natur aus Parabene vor.
Um festzustellen, ob sie in einem Shampoos enthalten sind, solltest du einen Blick auf die Liste der Inhaltsstoffe werfen. An der Endung „-paraben“ kannst du sie leicht erkennen.
Sulfate sind Schwefelsalze oder -ester. Sie weisen eine starke Reinigungskraft auf und schäumen. Viel Schaumbildung wird bei Shampoos oft mit Sauberkeit und guter Reinigungskraft verbunden.
Sulfate haben eine starke Reinigungswirkung, sodass sie Haut und Haar austrocknen können. Das kann dazu beitragen, dass sich die Haare trocken anfühlen und die Kopfhaut austrocknet.
Um Sulfate in Shampoos zu erkennen, solltest du ebenfalls einen Blick auf die Inhaltsstoffliste deiner Haarpflegeprodukte werfen. Bekannte Sulfate sind z.B. Sodium Laureth Sulfat (SLES) ist ein Tensid, das in vielen Shampoos oder Spülungen verwendet wird, um fetthaltigen Schmutz und Fett aus dem Haar zu entfernen. Es ist eng mit Sodium Lauryl Sulfate (SLS) verwandt und hat ähnliche reinigende Eigenschaften. Obwohl SLES als milderes Tensid als SLS gilt, kann es bei manchen Menschen zu einer Austrocknung der Kopfhaut führen.
Das synthetische Polyethyenglykol (PEG) verbindet Wasser mit Ölen. Das ist allerdings auch schon der einzige positive Effekt dieses Inhaltsstoffes. Tatsächlich können Shampoos mit PEGs Rückstände des krebserregenden Stoffes Dioxan enthalten. PEGs auf der Liste der Inhaltsstoffe erkennen: Beispielsweise Polyglykol, Polysorbate, Copolyol.
Mikroplastik soll für gute Kämmbarkeit sorgen und gehörten in Shampoos und anderen Kosmetika viele Jahre zu den Standardzutaten. Wirklich sinnvoll sind die winzigen Partikel allerdings nicht. Vor allem nicht für die Umwelt. Mikroplastik gelangt nahezu ungehindert in die Natur, wo es gar nicht oder nur sehr, sehr langsam abgebaut wird. Aus diesem Grund ist die Verwendung von Mikroplastik in immer mehr Ländern - auch in Deutschland - verboten.
In unserem Shampoo-Test haben wir versucht, die ganze Bandbreite an Produkten abzudecken. Deshalb haben wir neben herkömmlichen Shampoos auch biozertifizierte getestet.
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