Damit Ihre Haare wunderbar gepflegt, gesund und glänzend aussehen, reicht allein das Waschen mit Shampoo oft nicht aus. Vor allem bei bereits strapaziertem, widerspenstigem oder sprödem Haar sind Spülungen und Kuren die Basis für eine schöne Haarpracht.
Haarkuren sind noch effektiver als Spülungen und reparieren die Haarstruktur von innen heraus. Aber wie wendet man eine Haarkur richtig an? Und macht es Sinn, sie auch mal über Nacht einwirken zu lassen?
Zwischen einer Spülung und einer Kur gibt es ein paar Unterschiede. So dürfen Sie eine Spülung zum Beispiel nach jeder Haarwäsche anwenden, eine Kur dagegen kommt nur ein- bis zweimal pro Woche zum Einsatz. Auch wirkt sie länger ein und bleibt mindestens einige Minuten im Haar, um ihre volle Wirkung zu entfalten.
Eine Kur beinhaltet Wirkstoffe, die das Haar umfassend nähren, die Widerstandskraft stärken und es regenerieren. Darum sind Haarkuren vor allem dann empfehlenswert, wenn das Haar trocken, spröde und kraftlos oder die Haarstruktur geschädigt ist.
Wenn allein Shampoo und Spülung nicht ausreichen, um Dein Haar umfassend zu pflegen und zu stärken, solltest Du zu einer nährenden Haarkur greifen. Damit reparierst Du Dein Haar und beugst Haarschäden effektiv vor.
Übrigens gibt es Haarkuren in der Regel für unterschiedliche Haartypen. Die Wahre Schätze Nährende Tiefenpflege-Maske mit Honig beispielsweise ist für strapaziertes und brüchiges Haar bestens geeignet. Die unterschiedlichen Kuren werden oft auch verschieden angewendet. Bei einer Haarkur gegen Spliss reicht es zum Beispiel, nur die Spitzen zu behandeln. Bei sehr trockenem Haar ist eher zu einer Leave-In-Formel zu raten.
Die Wahre Schätze 1-Minute Haarkur Argan & Camelia-Öl hilft bei geschädigtem und glanzlosem Haar.
Erst das Shampoo, dann die Spülung und ab und an stattdessen eine Kur - wenn Sie Ihre Haare so pflegen, machen Sie es leider nicht ganz richtig. Denn eine Haarkur ist kein Ersatz für den Conditioner, sondern ein zusätzlicher (!) Step in der Pflegeroutine. Eine Haarmaske sollten Sie also immer im Zusammenspiel mit einem Conditioner verwenden.
Um das zu klären, haben wir Friseurmeister Dejan Garz aus Hamburg interviewt. Der Profi rät etwa bei jeder vierten Haarwäsche eine Kur in die Pflegeroutine zu integrieren - bei den drei Wäschen davor und danach reicht ein Conditioner.
Der Friseurmeister erklärt: "Shampoo öffnet die Kutikula, also die Schuppenschicht der Haare, um Verunreinigungen zu entfernen. Auch Kur hat eine quellende Wirkung auf die Schuppenschicht, denn die Pflegestoffe sollen schließlich möglichst tief ins Haar eingeschleust werden." Damit die Pflege allerdings auch im Haar gehalten wird, muss die Schuppenschicht nach der Anwendung wieder geschlossen werden - und das klappt mit einer Spülung.
Spülung versiegelt die Pflege aus der Kur im Haar "Der Conditioner ist nach der Kur in den allermeisten Fällen unerlässlich. Es gibt wenige Ausnahmen, bei denen die Maske schon einen sauren pH-Wert hat und dadurch die Schuppenschicht zusammenzieht. Dann handelt es sich aber ehrlicherweise gar nicht um eine richtige Haarmaske, sondern eher um einen reichhaltigeren Conditioner, der nur anders vermarktet wird", weiß Haarexperte Dejan Garz und ergänzt: "In der Regel sind Kuren basisch eingestellt und müssen nach der Anwendung unbedingt mit einer Spülung angesäuert werden."
Vorteile dieser korrekten Haarkur-Anwendung: Die Feuchtigkeit aus der Maske hält so nicht nur länger im Haar, sondern die Haare glänzen durch die angelegte Schuppenschicht auch mehr.
Haben Sie Ihre Haare in der Vergangenheit richtig mit Kur und Conditioner gepflegt, nur eins von beidem benutzt oder die Produkte vielleicht in der falschen Reihenfolge verwendet? Dann sollten Sie unbedingt Ihre Haarpflege-Routine optimieren.
Eigentlich kann man bei der Haarwäsche nichts falsch machen. Es gibt aber ein paar Tipps und Tricks, mit denen Ihre Mähne nach der Wäsche besonders gesund und vital strahlt.
Vorbereitung: Waschen Sie Ihre Haare, verwenden Sie wie gewohnt eine Spülung und waschen Sie diese aus. Anschließend trocknen Sie das Haar mit einem Handtuch vorsichtig an.
Haarmaske auftragen: Verteilen Sie die Maske mit einem grobzinkigen Kamm im feuchten Haar. So gelangt sie bis in die Spitzen und wird gleichmäßig verteilt. Arbeiten Sie die Pflege erst ab Ohrhöhe in die Längen ein, da das Haar am Ansatz von Natur aus fettiger ist. Eine Haarmaske zur Anwendung am Ansatz ist eher gegen trockene Kopfhaut geeignet.
Einwirkzeit beachten: Wickeln Sie Ihr Haar anschließend in ein Handtuch und lassen Sie die Maske einwirken. Durch die entstehende Wärme öffnet sich die Schuppenschicht der Haare, sodass die Wirkstoffe besser eindringen können. Wie lange Sie die jeweilige Haarkur einwirken lassen müssen, entnehmen Sie einfach der Packungsbeilage.
Haarkur auswaschen: Nach der Einwirkzeit spülen Sie Ihr Haar gründlich aus - erst mit warmem, zum Schluss noch mit kaltem Wasser. Wünschen Sie sich vor allem eine Pflege gegen Spliss, können Sie die Haarmaske auch nur in die Spitzen einarbeiten.
Für noch mehr Pflege besteht auch die Möglichkeiten, Haarmasken über Nacht einwirken zu lassen.
Grundsätzlich empfiehlt es sich etwa ein- bis zweimal pro Woche eine Maske zu verwenden, um Schäden zu reparieren und vorzubeugen und das Haar mit Feuchtigkeit zu versorgen, die lange anhält. Wichtig ist aber, ein gesundes Mittelmaß zu finden. Natürlich ist auch Ihre Haarstruktur entscheidend für die Häufigkeit der Anwendung.
Dein Haar hat eine intensive Kur nötig, weil es spröde sowie kraftlos wirkt - warum also die Kur nicht einfach über Nacht im Haar lassen und morgens mit einer prächtig glänzenden und gesunden Mähne aufwachen?
Im Prinzip lassen sich Kuren auch über Nacht verwenden, der Einwirkzyklus lässt sich fast beliebig dehnen. Greife zu einem passenden Produkt. Die meisten Haarkuren sollen nur ein paar Minuten einwirken und geben Deinen Haaren innerhalb kurzer Zeit einen Boost. Hier sind die Wirkstoffe allerdings hochkonzentriert enthalten und Dein Haar kann am Morgen schnell „überpflegt“ wirken.
Die Extra-Portion Pflege: Eine pflegende Spülung, auch Conditioner genannt, kann nach jeder oder jeder zweiten Haarwäsche genutzt werden. Sie verhilft dem Haar zu mehr Glanz, Geschmeidigkeit und einer besseren Kämmbarkeit. Wichtig: Conditioner verteilen Sie ausschließlich in den Längen und Spitzen - der Ansatz wird ausgespart.
Eine Haarkur sollte, je nachdem, wie oft Sie Ihre Haare waschen, etwa einmal pro Woche oder auch nur einmal im Monat verwendet werden. Insbesondere bei sehr strapaziertem Haar oder trockenen Spitzen, die eine reichhaltige Pflege benötigen, ist eine Haarkur sinnvoll. Sie ersetzt bei einem „Waschgang“ dann den Conditioner.
Spülen Sie die Extra-Pflege ebenfalls gründlich mit lauwarmem Wasser aus.
Es gibt einige häufige Fehler bei der Anwendung von Haarkuren wie z. B. Überbeanspruchung oder falsche Anwendung. Haarkuren sollten Teil einer umfassenden Haarpflegeroutine sein und nach Shampoo und vor Conditioner ihren Einsatz finden.
Nach der Anwendung einer Haarkur ist es wichtig, die Pflege fortzusetzen, um die Wirksamkeit zu maximieren und die Ergebnisse langfristig zu erhalten.
tags: #Haarkur #vor #oder #nach #Shampoo #Anwendung
Diese Website verwendet Cookies. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen
Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.