Lange, dichte Wimpern sind ein Schönheitsideal, das viele Frauen anstreben. Wimpernseren versprechen, diesen Traum auf einfache Weise zu erfüllen. Doch die Anwendung dieser Produkte ist nicht immer ohne Risiken. Immer wieder berichten Anwenderinnen von unschönen Nebenwirkungen, darunter dunkle Augenringe.
In diesem Artikel beleuchten wir die potenziellen Gefahren von Wimpernseren, insbesondere im Hinblick auf das Auftreten von Augenringen. Wir erklären, welche Inhaltsstoffe dafür verantwortlich sein können und welche gesünderen Alternativen es gibt, um das Wimpernwachstum auf natürliche Weise zu fördern.
Wimpernseren sind Kosmetikprodukte, die das Wimpernwachstum anregen und für längere, dichtere Wimpern sorgen sollen. Es gibt zwei Arten von Wimpernseren:
Hormonhaltige Wimpernseren beeinflussen den Wachstumszyklus der Wimpern. Jedes Haar durchläuft einen Wachstumszyklus, der etwa 2-3 Monate dauert. Prostaglandin-Derivate verlängern die Wachstumsphase der Wimpern, sodass sie länger werden, bevor sie ausfallen. Als Lokalhormon wirkt es, wenn es auf den Wimpernkranz aufgetragen wird, nur auf die dort befindlichen Haarfollikel. Es steigert die Haarfollikelaktivität und bewirkt eine Verlängerung der Anagenphase. Die Anagenphase ist die Wachstumsphase der Wimper.
Wimpernseren mit Prostaglandin scheinen das Fettgewebe unter dem Auge abzubauen. Mit ein wenig Wimperntusche sind so keine künstlichen Wimpern oder teuren Verlängerungen mehr nötig, um den verführerischen Wimpernaufschlag zu erzielen. Doch das Wundermittel steht bereits seit Längerem in der Kritik, denn die hormonähnlichen Wirkstoffe bergen zahlreiche Risiken.
Die regelmäßige Anwendung von Wimpernseren kann unerwünschte Folgen nach sich ziehen. Eine der häufigsten Beschwerden ist das Auftreten von dunklen Augenringen. Die Augenringe selbst sind nicht gefährlich. Allerdings birgt die Verwendung von hormonhaltigen Wimpernseren eine Reihe von möglichen Risiken mit sich, die durchaus besorgniserregend sein können.
Augenringe nach der Verwendung von einem Wimpernserum sind die Folge einer Hyperpigmentierung. Prostaglandin-Derivate wirken wie Botenstoffe und lösen lokal, also in der Augenpartie, eine verstärkte Melaninproduktion aus. Die Haut bildet mehr Hautfarbstoff, der in den oberen Hautschichten eingelagert wird. Da die Haut im Bereich der Augen sehr dünn ist, wird die Verfärbung an dieser Stelle schnell sichtbar.
Abgesehen von Augenringen kann die Hyperpigmentierung nämlich auch die Iris betreffen und so die Augenfarbe verändern. Weitere, wenn auch seltene Nebenwirkungen sind außerdem Schwellungen und Blutungen im Auge, Krämpfe sowie Entzündungen.
Einige Leute erzählen, ihr Wimpernserum habe dazu geführt, dass ihre Augen müde aussähen - was sie durch das Serum vielleicht eigentlich hatten beheben wollen.
Es sei wichtig, dass man sich mit möglichen Nebenwirkungen auseinandersetzt. Zu denen gehören beispielsweise: Sehstörungen, Verfärbungen der Iris, Augenentzündungen, erhöhte Lichtempfindlichkeit, sowie Kopf- und Augenschmerzen. Dr. Alice Martin mahnt: „Nicht ohne Grund unterliegen daher Arzneimittel, die Prostaglandine enthalten, der ärztlichen Verschreibungspflicht.“
Wer dennoch nicht auf dichteres Volumen und eine Wimpernverlängerung verzichten möchte, sollte laut Leon auf Produkte mit Peptiden setzen. Produkte mit diesem Inhaltsstoff seien eine gute Alternative, empfehlen könne er dabei Seren wie The Ordinary und Hairvest. Rizinus-Öl und Vaseline helfen laut dem Biologen allerdings nicht. Sie sorgen lediglich dafür, dass die feinen Wimpernhärchen weniger leicht abbrechen und damit potenziell zu längeren Wimpern führen.
Im Falle trockener Augen, Rötungen, Hyperpigmentierung oder exzessivem Wimpernwachstum empfehlen Augenärzt:innen prinzipiell, entweder das prostaglandinhaltige Serum abzusetzen oder zumindest die Häufigkeit des Gebrauchs zu reduzieren. „Belasse es bei zweimal pro Woche“, rät Dr. Lazar. Du wirst immer noch Resultate sehen - aber eben die Nebenwirkungen mindern. Sie empfiehlt außerdem, auf ein peptidbasiertes Wimpernwachstumserum umzusteigen, das kein Prostaglandin enthält. Peptidseren bewirken zwar kein Haarwachstum, indem sie den natürlichen Wachstumszyklus stören, pflegen aber stattdessen die Wimpern und Haarwurzeln.
Einige natürliche Alternativen und Tipps für gesunde Wimpern:
Wenn Sie bereits Augenringe durch die Verwendung von Wimpernseren entwickelt haben, gibt es verschiedene Möglichkeiten, diese zu behandeln:
Bedenken Sie, dass die Ergebnisse dieser Behandlungen von Person zu Person variieren können.
Es gibt auch die Möglichkeit eines Wimpernliftings, bei dem die Wimpern mit einer chemischen Lösung in Form gebogen werden. Die Wimpern erhalten ihren neuen Schwung danach etwa drei bis sechs Monate lang.
Wimpernseren können zwar für längere und dichtere Wimpern sorgen, bergen aber auch Risiken. Insbesondere hormonhaltige Seren können zu unschönen Nebenwirkungen wie Augenringen, Reizungen und sogar Sehstörungen führen. Glücklicherweise gibt es gesündere Alternativen, um das Wimpernwachstum auf natürliche Weise zu fördern. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte auf peptidbasierte Seren, natürliche Öle oder eine ausgewogene Ernährung setzen.
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