Ein Sommerkleid mit farbenfrohem Print, das sanft im Wind flattert und unter dem makellos glatte Beine mit sonnengeküsster Haut hervorblitzen - so oder so ähnlich stellen wir uns den perfekten Urlaubs-Look vor. Doch auch, wenn die Werbung uns nur allzu gerne suggeriert, Beinbehaarung würde nicht existieren, wissen wir, dass nun mal das Gegenteil der Fall ist.
Mit deinem Know-how über das richtige Rasieren der Beine kannst du Rasurbrand, Rasierpickeln und anderen lästigen Rasur-Beschwerden gut vorbeugen. Sollte es doch einmal zu Hautirritationen kommen, kannst du diese unkompliziert behandeln.
Eine gründliche Vorbereitung ist das A und O für eine erfolgreiche Beinrasur. Bevor du mit dem Rasieren beginnst, solltest du deine Haut und Haare optimal vorbereiten, um Irritationen zu minimieren und ein glattes Ergebnis zu erzielen:
Die abendliche Rasurroutine ermöglicht es der Haut, sich über Nacht zu erholen. Die richtige Technik und passende Produkte sind wichtig für ein erfolgreiches Rasurerlebnis.
Bei alledem darf ein bestimmter Helfer niemals fehlen, denn dieser bildet sozusagen die Basis für ein Top-Erscheinungsbild am Strand: ein Peeling für die Beine. Das mag logisch klingen, die Anwendung eines Body Scrubs als fester Bestandteil der Beauty- und Rasur-Routine wird aber dennoch häufig vernachlässigt.
Die Behandlung der Beine mit einem Peeling fördert nicht nur eine weiche Hautoberfläche, da abgestorbene Hautzellen schonend entfernt werden. Zugleich wird auch die Durchblutung der Haut verbessert. Das hat einen deutlich pralleren, strafferen Teint zur Folge. Zudem ermöglicht das Peelen der Haut an den Beinen eine bessere Absorption von Feuchtigkeitscremes, Körperölen und Co.. Darüber hinaus eignen sich Peelings optimal zur Vorbereitung auf die Haarentfernung, da sie Rasierpickeln, eingewachsenen Haaren und anderen Unreinheiten an den Beinen gezielt entgegenwirken.
Um ein gelungenes Ergebnis zu erzielen, bieten sich vor allen Dingen Produkte mit natürlichen Peelingkörnern wie Zucker, Salz oder gemahlenen Kernen an. Diese Inhaltsstoffe entfernen die abgestorbenen Hautschüppchen auf sanfte Art und Weise, ohne die Haut zu reizen. Zusätzlich sollten Sie darauf achten, dass das Bein-Peeling Ihrer Wahl auch mit pflegenden Komponenten wie Aloe vera, Sheabutter oder pflanzlichen Ölen angereichert ist. Diese Wirkstoffe unterstützen Sie darin, die Feuchtigkeitsbalance der Haut nach der Anwendung des Peelings zu erhalten und sorgen für ein geschmeidiges Hautgefühl.
Anleitung: So funktioniert ein Peeling für die Beine
Beim Peelen Ihrer Beine können Sie eigentlich so gut wie nichts falsch machen. Trotzdem erklären wir im Folgenden in drei kurzen Schritten, wie Sie das Produkt richtig verwenden:
Im Allgemeinen wird empfohlen, ein bis zwei Mal pro Woche ein Peeling an den Beinen durchzuführen. Bei sensibler Haut kann es ausreichend sein, einmal wöchentlich zu peelen. Achten Sie darauf, wie Ihre Haut reagiert und passen Sie die Frequenz entsprechend an.
Sinnvoll ist, zuerst zu einem Duschgel zu greifen und die Beine damit gründlich zu reinigen. Durch diese Reihenfolge wird sichergestellt, dass Öle und Schmutz von der Hautoberfläche entfernt werden, bevor das Peeling auf die Beine aufgetragen wird. So kann das Peeling effektiver wirken und tote Hautschüppchen können gründlicher entfernt werden.
Die Wahl der passenden Rasierutensilien hat einen erheblichen Einfluss auf das Ergebnis und dein Hautwohlbefinden. Hier erfährst du, worauf es ankommt:
Mit der richtigen Technik wird das richtige Rasieren der Beine zum Kinderspiel.
Lege den Rasierkopf am Knöchel an und schiebe den Rasierer, ohne Druck auszuüben, von unten nach oben bis zum Knie. Falls notwendig, kannst du den Vorgang an den Oberschenkeln weiterführen.
Spüle deine Beine nach dem Rasieren mit kaltem Wasser ab.
Die Trockenrasur funktioniert grundsätzlich auch, ist jedoch nicht für jeden Hauttyp geeignet. Sie punktet mit Schnelligkeit und Flexibilität, da sie nahezu überall durchgeführt werden kann. Allerdings kommt es dabei häufiger zu Hautreizungen, und das Ergebnis ist meist nicht so glatt wie bei der Nassrasur. Wenn es schnell gehen muss, empfiehlt sich ein spezieller Trockenrasierer mit hautschonender Technologie.
Immer mehr Männer nehmen die Beinrasur in ihre Pflegeroutine auf. Sportler wie Schwimmer oder Radfahrer rasieren sich häufig die Beine um bessere Ergebnisse zu erzielen. Durch die Rasur wird der Körper stromlinienförmig.
Die Pflege nach der Rasur ist genauso wichtig wie die Vorbereitung, um Irritationen zu vermeiden und die Haut mit Feuchtigkeit zu versorgen.
Trotz aller Vorsicht kann es manchmal zu Hautreaktionen kommen.
Verwende zudem nach jeder Rasur eine feuchtigkeitsspendende Lotion und trage locker sitzende Kleidung, um Reibung zu minimieren.
Sollte es doch einmal zu Hautirritationen kommen, kannst du diese unkompliziert behandeln.
Rasurbrand ist eine Art von Hautreizung, die nach der Rasur auf der Haut auftritt. Normalerweise macht sich Rasurbrand ein paar Minuten nach der Rasur bemerkbar. Er kann sich aber auch erst etwas später am Tag entwickeln, wenn du enge Kleidung trägst oder dem Wetter ausgesetzt bist.
Aloe Vera ist ein Inhaltsstoff, der die Haut erfrischt und beruhigt. Er versorgt die Haut nicht nur mit Feuchtigkeit, sondern wirkt auch antiseptisch und entzündungshemmend, was die Haut beruhigt und einen Ausschlag nach dem Rasieren lindern kann.
Wenn nach der Rasur Pickel auftreten, sind diese wahrscheinlich auf eingewachsene Haare zurückzuführen.
Weist die Haut an deinen Beinen nach der Rasur dunkle Pünktchen auf, kann es sich dabei um Rasurschatten handeln - besser bekannt als Erdbeerhaut oder Strawberry Legs. Hier schimmern die abgeschnittenen Haare durch die oberste Hautschicht hindurch und lassen deine Haut wie die Oberfläche einer Erdbeere aussehen. Je dunkler und dicker deine Härchen sind, desto stärker können die Haarwurzeln durchschimmern.
Ziel ist es, die Dicke der oberen Hautschicht etwas zu verringern und Ablagerungen sanft zu entfernen, so dass der Talg abfließen kann. Dabei kann die regelmäßige Verwendung eines Peelings mit einer sanften Alpha- oder Beta-Hydroxysäure (AHA oder BHA) helfen. Verwende das Peeling aber nie unmittelbar vor oder nach der Rasur.
Möchtest du deine Strawberry Legs optisch kaschieren, kann Selbstbräuner helfen. Denn je gebräunter dein Teint ist, desto weniger können die Erdbeer-Pünktchen zu erkennen sein.
Ein eingewachsenes Haar erkennst du daran, dass es wie ein größerer Pickel aussieht. Ist es entzündet, kann es auch einen weißen Kopf haben. Manchmal ragt sogar eine winzige Haarspitze heraus.
Versuche keinesfalls, das Härchen mit einer Pinzette oder den Fingernägeln herauszuziehen. Damit kannst du die Entzündung verschlimmern. Reibe stattdessen vorsichtig mit einem warmen, nassen Waschlappen sanft über die entzündete Stelle, um sie zu peelen.
Das Rasieren ist nur eine von vielen Möglichkeiten zur Haarentfernung.
Enthaarungscremes lösen in einem chemischen Prozess den sichtbaren Teil der Haare auf. Verantwortlich für den Effekt sind enthaltene Kalium- und Ammoniumsalze. Sie brechen die Keratine (Proteine, die die Haare stärken) und zerstören so die innere Haarstruktur. Dadurch lösen sich die Härchen nach wenigen Minuten von der Wurzel und lassen sich einfach wegwischen. Übrigens: Die chemischen Substanzen sind auch der Grund dafür, dass Enthaarungscremes meist unangenehm riechen.
In der Regel sind erst nach einigen Tagen wieder erste, weiche Härchen auf der Haut sichtbar. Vor allem bei sensiblen Hauttypen kann es leicht zu Irritationen kommen.
Anwendungshinweise für Enthaarungscreme:
Verzichten Sie nach der Anwendung im Gesicht jedoch mindestens einen halben Tag lang auf Make-up oder parfümierte Kosmetik, um Hautirritationen zu verhindern.
Nach einer Enthaarung unter den Armen sollten Sie, wenn möglich, ausschließlich Deodorants ohne Alkohol verwenden, um die Haut nicht zusätzlich zu strapazieren.
Bei Bedarf können Sie einen Tag nach der Enthaarung ein leichtes Luffaschwamm-Peeling anwenden, das befreit den Wachstumskanal der Haare von abgestorbenen Hautschüppchen und Talg.
Du fragst dich, wie Rasur und Nachhaltigkeit zusammenhängen? Ganz einfach: die meisten Rasierer bestehen aus Plastik - und Plastik ist schwer abbaubarer Müll. Jährlich werden mit Plastikrasierern 30 Mrd.
Rasierhobel heben sich durch ihre hautschonende, sanfte Art der Rasur hervor. Sie liegen gut in der Hand und gleiten sanft über die Haut. Am besten rasiert man sich beim Baden oder in der Dusche. Die Haut wird so durch das Wasser feucht gehalten und der Rasierer lässt sich leicht säubern.
Rasierhobel sind nachhaltig, eignen sich sowohl für Frauen, als auch für Männer und erleichtern die tägliche Rasur. Sind die Klingen mal abgestumpft, kann man sie ganz einfach austauschen.
Warum Rasierhobel besser sind als normale Rasierer oder Einwegrasierer?
Die ideale Häufigkeit ist individuell und hängt von deinem persönlichen Haarwuchs und deinen Vorlieben ab. Die meisten Menschen rasieren ihre Beine etwa 1-3 Mal pro Woche. Wichtig ist, der Haut zwischen den Rasuren genügend Zeit zur Regeneration zu geben.
Notfalls ja, aber es ist nicht ideal. Duschgel und Seife können die Haut austrocknen und bieten nicht den gleichen Gleiteffekt wie spezielle Rasierprodukte.
Bei der Rasur der Oberschenkel gelten grundsätzlich die gleichen Prinzipien wie für die Unterschenkel. Achte besonders darauf, die Haut zu straffen, indem du das Bein leicht anwinkelst. Da die Haut an den Oberschenkeln oft sensitiver ist, solltest du besonders sanft vorgehen und einen hochwertigen Rasierschaum verwenden. Rasiere zunächst in Haarwuchsrichtung und für ein gründlicheres Ergebnis vorsichtig gegen den Strich.
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