Beinpflege nach der Rasur: Tipps für glatte und geschmeidige Beine

Wohl jede Frau kennt das enttäuschende Gefühl, dass sich die Beine schon kurz nach dem Rasieren wieder stoppelig anfühlen. Hinzu kommt die Unsicherheit: Sieht man schon die ersten Härchen wieder sprießen? Damit das nicht passiert, geben wir Ihnen hier schnelle, hilfreiche Tipps, wie Sie in kurzer Zeit mit der richtigen Pflege beneidenswerte Beine vorzeigen können.

Vor der Rasur

Vor der Beinrasur sollten Sie Ihre Beine peelen. Durch ein Peeling öffnen sich die Poren und abgestorbene Hautpartikel werden entfernt. Ideal ist ein Peeling am Tag vor dem Rasieren. So werden evtl. unter Hautschuppen liegende Härchen befreit und können am nächsten Tag abrasiert werden.

Bitte peelen Sie Ihre Haut nicht direkt vor dem Rasieren

Ein Körperpeeling befreit zwar die Haut von abgestorbenen Hautschüppchen und macht sie dadurch weicher und strahlender, aber sie ist direkt danach auch angreifbarer. Wer unmittelbar nach dem Peeling zum Rasierer greift, riskiert Hautirritationen.

Bitte rasieren Sie sich nicht nach dem Baden

Sich in der Badewanne die Beine zu rasieren ist praktisch und auch gar nicht dumm. Schließlich nehmen auch die Haare Wasser auf, saugen sich damit voll und sind so vom Rasierer leichter zu erwischen. Länger als zwei bis drei Minuten nach dem Einstieg in die Wanne sollten Sie jedoch nicht mit dem Rasieren warten. Denn nach ca. 15 Minuten beginnt Ihre Haut durch das Wasser aufzuquellen. Es wird dann viel schwerer, beim Rasieren alle Haare zu erwischen. Zudem kann die Haut nach dieser Zeit so empfindlich werden, dass wiederum Hautirritationen drohen.

Bitte rasieren Sie sich nicht morgens

Tatsächlich ist die Uhrzeit, wann Sie zum Rasierer greifen, entscheidend für die Gründlichkeit der Rasur. Wer sich gewohnheitsmäßig morgens unter der Dusche der lästigen Härchen entledigt, erzielt ein schlechteres Ergebnis als jemand, der sich abends die Beine rasiert. Morgens ist die Haut ausgeruht und von der Nacht leicht geschwollen. Die Haare liegen daher enger an der Haut an als abends. Wirklich alle zu erwischen ist dadurch schwieriger.

Bitte straffen Sie die Haut

Ein ebenso einfaches wie effektives Mittel für eine länger anhaltende Rasur ist, die Haut beim Rasieren leicht zu straffen. Die Hautoberfläche wird dadurch glatter und die Härchen stehen stärker ab. Der Rasierer kann so besonders tief ansetzen und für ein langanhaltendes, glattes Ergebnis sorgen. Verwenden Sie eine frische, scharfe Klinge und Rasiergel oder -creme, um Hautirritationen zu minimieren. Rasieren Sie in die Richtung des Haarwuchses, auch so vermeiden Sie Erdbeerbeine.

Nach der Rasur

Duschen Sie Ihre Beine nach der Beinrasur mit kaltem Wasser ab. Warum? Ganz einfach: Durch kaltes Wasser werden die Poren geschlossen. So wird verhindert, dass Schmutzpartikel, Schweiß oder etwas anderes in die Haut eindringen und Entzündungen, Rötungen oder Hautirritationen hervorrufen. Außerdem hilft das kalte Abwaschen der Beine auch gegen Juckreiz. Gerade im Sommer wird unsere Haut durch das häufige Entfernen der Härchen stark beansprucht und gereizt. Trockene Haut, Rötungen und kleine rote Pickel können die Folge sein.

Feuchtigkeitspflege verwenden

Gönnen Sie Ihren Beinen Pflege. Eine Rasur bedeutet für die Haut immer Stress, schenken Sie ihr eine Extraportion Feuchtigkeit, um sie zu unterstützen. Die Körperpflege mit Hyaluron ist bekannt dafür, intensive Feuchtigkeit zu spenden. Sie eignet sich gerade als Pflege nach der Beinrasur, da sie die Haut nicht nur mit Feuchtigkeit, sondern auch mit Fett versorgt. Die Hyaluron Body bringt alles mit: Sie schenkt ein geschmeidiges und zartes Hautbild und hinterlässt einen schönen Schimmer auf der Haut.

UV-Schutz nicht vergessen

Verwenden Sie, bevor Sie in die Sonne gehen, unbedingt einen geeigneten Sonnenschutz, gerade bei frisch rasierten Beinen.

Was tun gegen Erdbeerbeine?

"Erdbeerbeine" (Strawberry legs) sind ein Begriff, der das Auftreten dunkler Punkte oder Flecken auf der Haut der Beine beschreibt, die an die Samen auf der Oberfläche einer Erdbeere erinnern. Diese dunklen Punkte sind oft sichtbare Haarfollikel oder Poren, die mit Öl, Bakterien oder abgestorbenen Hautzellen verstopft sind.

Tipps gegen Erdbeerhaut

  • Feuchtigkeit: Pflegen Sie Ihre Haut regelmäßig mit feuchtigkeitsspendenden Cremes oder Lotionen.
  • Peeling: Bei rauer Erdbeerhaut helfen sanfte Peelings. Damit lassen sich lästige Verhornungen wegrubbeln. Anschließend unbedingt eincremen!
  • Gesichtswasser: Behandeln Sie die betroffenen Hautpartien regelmäßig mit einem feuchtigkeitsspendenden Toner, um porenverstopfende Unreinheiten zu beseitigen. Gut geeignet ist zum Beispiel Gesichtswasser mit Hyaluronsäure. Die Säure wirkt bis tief in die Haut gegen Unreinheiten und Verhornungen.
  • Salben mit Harnstoff (Urea), Hyaluron- oder Milchsäure lösen ebenfalls Verhornungen.
  • Erdbeerhaut lasern: Hautärzte empfehlen die Lasertherapie nicht als erste Behandlungswahl von Erdbeerhaut. Sogenannte Excimer-Laser erlauben allerdings eine hochdosierte UVB-Therapie, die das Hautbild möglicherweise nach mehreren Sitzungen verbessert.

Wie kann ich Erdbeerhaut vorbeugen?

Vorbeugen lässt sich am besten durch eine regelmäßige sanfte Pflege mit Feuchtigkeitsspendern, Toner und Peeling.

Tipps gegen Erdbeerhaut nach dem Rasieren

Um dem Verstopfen der Haarfollikel durch die Rasur vorzubeugen, helfen diese Tipps:

  • Saubere, scharfe Klingen reizen die Haut nicht unnötig. Deshalb empfiehlt es sich, die Rasierklingen regelmäßig zu wechseln.
  • Ein Peeling vor der Rasur befreit die Haut von abgestorbenen Zellen, so dass diese nicht mehr in die Haarfollikel eindringen.
  • Ein desinfizierender Toner vor und/oder nach der Rasur reduziert das Entzündungsrisiko.
  • Sugaring ist beispielsweise eine sanfte Alternative zur Rasur, die sich zwischendurch immer mal wieder einsetzen lässt.

Weitere Methoden zur Haarentfernung

Neben der Rasur gibt es noch weitere Methoden zur Haarentfernung, die für glatte Beine sorgen können:

  • Waxing
  • Epilieren
  • Sugaring
  • Haarentfernungscreme

Jede dieser Methoden hat ihre Vor- und Nachteile, die es abzuwägen gilt. Waxing und Epilieren entfernen die Haare an der Wurzel, was zu länger anhaltenden Ergebnissen führt. Sugaring ist eine natürliche Alternative, während Haarentfernungscremes eine schmerzlose Option darstellen.

Zusätzliche Tipps für weiche und glatte Beine

  • Einmal am Tag mit Feuchtigkeit versorgen
  • Peeling ein- bis zweimal pro Woche
  • Auswahl des richtigen Rasierers für die Haarentfernung
  • Trockenbürsten der Beine
  • Sonnenschutzmittel auftragen

Mit diesen Tipps und der richtigen Pflege können Sie Ihre Beine optimal auf den Sommer vorbereiten und sich über seidig glatte Haut freuen.

Hausmittel für ein Peeling

Ein einfaches und zugleich preiswertes Peeling lässt sich aber auch ganz schnell selbst herstellen. Zum Beispiel mit Salz. Das Naturprodukt ist ein bewährtes natürliches Peeling-Mittel, mit dem sich der ganze Körper von überschüssigen Hautschüppchen befreien lässt.

Rezept für ein Salz-Peeling

Mischen Sie 50 Gramm Kristallsalz und 45 Gramm Öl, am besten Macadamia-Nussöl, Mandel-, Jojoba- oder Sesamöl, mit fünf Millilitern ätherischem Lavendel- oder Rosmarinöl. Tragen Sie die Mixtur auf die Haut auf. Wickeln Sie sich nun in ein Laken oder Handtuch, legen Sie sich hin und lassen Sie die Salz-Öl-Mischung etwa eine Stunde lang einwirken, bevor Sie sie mit Wasser abspülen.

Weitere Peeling-Rezepte

  • 2 EL Meersalz, 3 EL zarte Haferflocken und 3 EL Olivenöl
  • 5 EL Meersalz, Abrieb einer Zitrone, 1 EL zerkleinerter Rosmarin (getrocknet oder frisch) und 3 EL Olivenöl

Straffe und schöne Beine

Neben der richtigen Pflege spielt auch die Straffheit der Beine eine Rolle. Regelmäßige Übungen können helfen, die Beinmuskulatur zu stärken und das Hautbild zu verbessern. Auch eine ausgewogene Ernährung trägt zu einem frischen und gesunden Hautbild bei.

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