Glatte, haarlose Haut gilt als Schönheitsideal. Für viele Frauen und Männer gehört die Enthaarung zur regelmäßigen Körperpflege. Beine, Achseln, Bikinizone, Oberlippe, Rücken oder Brust sind beliebte Körperstellen, die von lästigen Härchen befreit werden. Gerade im Frühling und Sommer, wenn wieder mehr Haut gezeigt wird, denken auch Enthaarungsmuffel häufiger daran. Neben ästhetischen Gesichtspunkten sprechen auch hygienische Überlegungen für die Haarentfernung. Bei Sportlern, insbesondere Radfahrern, zählt zudem das Argument der besseren Heilung bei Verletzungen.
Möglichkeiten, die lästigen Härchen loszuwerden, gibt es viele. Welche Methode der Haarentfernung passend ist, entscheidet sich entsprechend der individuellen Hautbeschaffenheit, der Körperstelle sowie im Hinblick auf persönliche Vorlieben.
Immer mehr Menschen ziehen die Möglichkeiten einer dauerhaften Haarentfernung mittels IPL- oder SHR-Laserbehandlung in Betracht. Die Lasertechnologie hat sich in den letzten Jahren immens entwickelt. Die zwei bekanntesten Methoden zur effektiven und langfristigen Haarentfernung sind die IPL- und die SHR-Technik. IPL steht für Intense Pulse Light und SHR für Super Hair Removal. Während bei der IPL-Behandlung jeder Lichtblitz einzeln ausgelöst wird, senden SHR-Geräte mehrere Lichtblitze pro Sekunde aus.
Neben Armen, Beinen, Brust und Rücken können mit beiden Methoden auch sensible Stellen wie das Gesicht, die Achseln oder die Bikinizone problemlos gelasert werden. Während es für die weitverbreitete IPL-Technik bereits Geräte für die Eigenanwendung zu Hause gibt, wird die SHR-Technik nur in speziell ausgestatteten Fachinstituten angeboten.
Am gesamten Körper durchläuft das Haarwachstum drei Phasen: die Wachstums-, die Übergangs- und die Ruhephase. Bei einer Laserbehandlung werden lediglich die Haare in der Wachstumsphase am unteren Ende der Haarwurzel mit einem Laserstrahl zerstört. Nur rund 30 % aller Körperhaare befinden sich gleichzeitig in dieser Phase. Für eine permanente Haarentfernung sind deshalb mehrere Behandlungen notwendig.
Fachinstitute empfehlen Sitzungen im Abstand von zwei Monaten über einen Zeitraum von 1,5 bis 2 Jahren. Behandlungen im Gesicht sollten monatlich stattfinden. Grundsätzlich kann die Methode bei allen Hauttypen angewendet werden. Da das Laserlicht durch den dunklen Haarfarbstoff Melanin zum Ende der Haarwurzel geleitet wird, sind bei Menschen mit helleren Haaren oft mehr Sitzungen nötig. Aber auch ein dunkler Hautton mit einem hohen Melaningehalt kann das Lasern erschweren. Bei Menschen mit dunklen Haaren und eher hellem Hauttyp können hingegen die effizientesten Ergebnisse erzielt werden. Auch für sensible Hauttypen eignen sich spezielle Laser, wie etwa die SHR-Methode.
Unabhängig vom jeweiligen Typ sollten die Haare einen Tag vor der Behandlung abrasiert werden. In bestimmten Situationen und Lebensphasen ist von einer Laserbehandlung jedoch abzusehen. Dazu gehören starke hormonelle Veränderungen (bspw. Pubertät, Schwangerschaft etc.), hohe Gewichtsschwankungen, extremer Stress oder auch die Einnahme von bestimmten Medikamenten.
Im Vergleich zu den Schmerzen, die beim Wachsen oder Epilieren auftreten, ist die Haarentfernung mittels Laser angenehmer. Dank einer sanften Kühlung der oberen Hautschicht durch das Gerät selbst oder durch ein Gel ist die Laserbehandlung auch für schmerzempfindliche Personen geeignet. Das tatsächliche Empfinden ist jedoch von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Speziell an empfindlichen Stellen kann es zu einem leichten Prickeln oder Brennen kommen. Eventuelle Nebenwirkungen wie Rötungen rund um die Haarwurzel verschwinden in der Regel bereits nach einigen Stunden wieder.
Es empfiehlt sich, die Laserbehandlung in der Übergangsphase vom Winter auf den Sommer durchzuführen, da im Winter die Haare durch die geringere Sonneneinwirkung meist etwas dunkler sind.
Die permanente Haarentfernung mittels Laser ist heutzutage der Goldstandard, um eine weiche und haarlose Haut zu erlangen.
Vorteile der IPL-Haarentfernung:
Nach jeder IPL-Haarentfernungssitzung ist es wichtig, die behandelte Haut vor Sonneneinstrahlung zu schützen und bestimmte Hautpflegeprodukte zu vermeiden, um die Haut nicht zu reizen. Bereits nach der ersten Behandlung können erste Ergebnisse sichtbar sein. Mehrere Sitzungen sind notwendig, da sich die Haare in unterschiedlichen Wachstumsphasen befinden.
Die Entscheidung für die dauerhafte Haarentfernung ist eine Investition in glatte Haut und in das Selbstbewusstsein. Spontan an den Strand oder zum Badesee? Mit der dauerhaften Haarentfernung kein Problem. Kurze Kleider oder den nackten Rücken präsentieren - jederzeit möglich.
Unerwünschter oder übermäßiger Haarwuchs kann verschiedene Ursachen haben. Genetische Veranlagung, hormonelle Veränderungen, bestimmte Medikamente oder Stress können zu übermäßigem Haarwuchs führen. Traditionelle Methoden wie Rasieren, Waxing oder Epilieren bieten nur vorübergehend Erleichterung, sind oft schmerzhaft und mit großem Zeitaufwand verbunden. Hinzu kommt das Risiko von eingewachsenen Haaren, Rasierpickeln, Hautirritationen und Entzündungsprozessen im Hautgewebe.
Neben den Lasertechnologien gibt es auch andere beliebte Methoden zur Haarentfernung, wie Sugaring und Waxing.
Durch regelmäßiges Sugaring und Waxing - etwa alle vier bis sechs Wochen - kann das Haarwachstum verlangsamt werden. Bei beiden Behandlungsmethoden sind die nachwachsenden Haare nachher feiner, heller und weniger dicht. In manchen Fällen degenerieren die Haarfollikel durch die regelmäßigen Behandlungen. Das Resultat: Die Haarwurzel produzieren keine weiteren Haare. Dies passiert allerdings nur, wenn nach den Sugaring- bzw. Waxing-Anwendungen nicht rasiert oder epiliert wird.
Kundinnen und Kunden, die eine schnelle, effektive und einfache Haarentfernungsmöglichkeit suchen, vertrauen vermehrt auf Waxing-Behandlungen. Damen oder Herren mit sensibler Haut bevorzugen hingegen eher die schonenderen und etwas aufwendigeren Sugaring-Einheiten. Über glatte Haut dürfen sich jedoch beide gleichermaßen freuen.
Beim Sugaring oder Zuckern werden die Haare sehr schonend mittels Zuckerpaste, die hauptsächlich aus Zucker und Wasser besteht, entfernt. Bevor die körperwarme Paste auf der Haut aufgetragen wird, wird die Haut mit einer alkoholhaltigen Lösung gereinigt. Die Zuckermoleküle sind so klein, sodass sie in den Haarfollikel und in die Oberfläche des Haares eindringen. So lassen sie sich gründlich entfernen und brechen beim Abziehen der Zuckerpaste nicht ab. Die Sugaring-Expertin oder der Sugaring-Experte entfernt das Haar in Wuchsrichtung - was die Behandlung weniger schmerzhaft macht. Denn die Sugaring Paste klebt nicht an den Hautzellen fest und lässt sich somit einfacher entfernen. Durch die sanftere Haarentfernung treten auch seltener Hautreizungen und Pickel auf.
Waxing ist die Epilation von Haaren durch eine klebrige Masse, welche auf die Haut aufgetragen wird. Spricht man von einem professionellen Waxing, so ist meist die Haarentfernung mittels Warmwachs gemeint. Bei diesen Warmwachs-Produkten ist das Wachs zuerst hart und wird erst durch die Erwärmung streichfähig. Ist das Wachs flüssig und nicht mehr zu heiß, wird es mittels einer Spachtel oder einem Roll-On auf einer etwa handtellergroßen Fläche dünn auf die Haut aufgetragen. Die Fachexpertinnen und Fachexperten pressen anschließend - für 20 bis 30 Sekunden - einen Vliesstreifen auf die Wachsmasse. Sobald es zu einer Verbindung von Härchen und Wachs gekommen ist, wird der Streifen - mitsamt den Haaren und dem Wachs - ruckartig entgegen der Wuchsrichtung entfernt.
Der Oberbegriff Hautkrebs steht für diverse Erscheinungsformen bösartiger Hauttumore. Sie lassen sich grundsätzlich zwei Gruppen zuordnen - dem pigmentierten, schwarzen Hautkrebs und dem unpigmentierten, weißen Hautkrebs.
Weißer Hautkrebs tritt bevorzugt an Stellen des Körpers auf, die vermehrt dem Sonnenlicht ausgesetzt sind. Das Gesicht, das Dekolleté, der Handrücken, die Unterarme und die haarlose Kopfhaut („Glatze“) sind am häufigsten davon betroffen. Allerdings kann er auch an Körperzonen auftreten, die wenig oder gar nicht der Sonne ausgesetzt waren.
Schwarzer Hautkrebs hat häufig geringe Heilungschancen, wenn er nicht rechtzeitig erkannt wird, da das aggressive Melanom sich durch Blutbahnen und Lymphgefäße ausdehnt und schon in kurzer Zeit Metastasen bilden kann. Hat sich der Krebs bereits im Körper mit Metastasen ausgebreitet, ist die Lebenswartung deutlich schlechter. Gefährdet sind besonders Menschen mit heller Haut, einer hellen Augenfarbe sowie einer großen Anzahl von Muttermalen.
Mit zunehmendem Alter steigt die Erkrankungshäufigkeit deutlich an. Doch die Patienten werden immer jünger: Etwa 50 % der Melanom-Patienten sind jünger als 60 Jahre.
Besonders wichtig ist es, zu viel natürliche oder künstliche UV-Strahlung zu vermeiden; die Haut sollte stets mit Sonnenschutzcremes (mit hohem Lichtschutzfaktor) und Textilien geschützt werden. Da Männer mit fortgeschrittener Glatzenbildung besonders häufig eine aktinische Keratose entwickeln, sollten sie bei Sonneneinstrahlung unbedingt eine Kopfbedeckung tragen. Besonders Kinder sollten sich keiner zu intensiven Sonnenstrahlung aussetzen, da Sonnenbrände in der Kindheit das Hautkrebsrisiko im Alter nachweislich erhöhen.
Ein zentraler Bestandteil der Hautkrebsvorsorge ist - neben einem maßvollen Umgang mit der Sonne sowie selbstständigen Kontrollen der Haut - auch ein regelmäßiger Check-up bzw. ein Hautkrebsscreening beim Hautarzt - ab dem 30. Lebensjahr alle ein bis zwei Jahre. Besonders hellhäutige Menschen mit vielen Muttermalen sollten ihre Haut einmal pro Jahr untersuchen lassen, da ihr Risiko, an Hautkrebs zu erkranken, gegenüber Menschen mit einer dunkleren Haut deutlich vergrößert ist. Auch wenn genetische Dispositionen vorliegen, sollte die Untersuchung öfter durchgeführt werden.
Auffällige Hautveränderungen werden mithilfe eines Dermatoskops oder der computerunterstützten Auflichtmikroskopie begutachtet und beurteilt.
Solange sich Hautkrebsvorstufen noch nicht zu einer bösartigen Hautveränderung entwickelt haben, können sie in vielen Fällen mithilfe von Cremes, Lösungen, Vereisung (Kryotherapie), Abschabung (Kürettage), der Photodynamischen Therapie (PDT) oder mittels modernster Laserverfahren effektiv und zugleich schonend behandelt werden.
Die operative Entfernung von Vorstufen maligner Melanome (vorbestehender Pigmentmale) stellt eine wichtige Möglichkeit zur Hautkrebsprävention dar. Mit dieser Methode lässt sich in 95 % aller Fälle eine dauerhafte Heilung erzielen.
Liegen in der Familie Fälle von Hautkrebs vor, oder haben Patienten bereits selbst bösartige Hautveränderungen behandeln lassen, so sind regelmäßige Kontrolluntersuchungen beim Dermatologen unverzichtbar.
ABCDE-Regel zur Selbstuntersuchung der Haut:
Ein Durchmesser, der mehr als 5 mm beträgt und eine Erhabenheit bzw. Entwicklung neuer Leberflecken sind Warnzeichen, bei denen ein Kontrollbesuch beim Hautarzt wahrgenommen werden sollte.
| Methode | Dauerhaftigkeit | Schmerzempfinden | Hauttypen | Kosten |
|---|---|---|---|---|
| IPL | Dauerhaft | Gering bis mittel | Geeignet für verschiedene Hauttypen | Mittel bis hoch |
| SHR | Dauerhaft | Gering | Geeignet für sensible Hauttypen | Hoch |
| Sugaring | Verlangsamung des Haarwachstums | Mittel | Sensible Haut | Mittel |
| Waxing | Verlangsamung des Haarwachstums | Mittel bis hoch | Alle Hauttypen | Gering bis mittel |
Die Wahl der richtigen Methode hängt von Ihren individuellen Bedürfnissen und Vorlieben ab.
Verschiedene Methoden der dauerhaften Haarentfernung
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