Basische Ernährung gegen Haarausfall: Ein umfassender Leitfaden

Glänzende, kräftige Haare sind in unserer Gesellschaft ein Sinnbild für Gesundheit und Vitalität. Doch viele Menschen leiden unter stumpfem, kraftlosem Haar und Haarausfall. Haarausfall betrifft immer mehr Menschen in der heutigen Zeit. Es gibt viele verschiedene Formen wie diffusen Haarausfall, kreisrunden Haarausfall oder auch speziell Haarausfall bei Frauen. Gemein haben aber alle Formen des Haarverlustes, dass Betroffene sie als sehr belastend empfinden. Und: Die Ursache, die dem Verlust der Haare zugrunde liegt, ist ebenfalls meistens die selbe: ein ausgeprägter, langanhaltender Mangel an Mineralien und anderen Nährstoffen und eine damit einhergehende Übersäuerung, die sich bis auf die Haarwurzeln ausbreitet.

In diesem Artikel möchten wir Ihnen genau zeigen, inwiefern die Übersäuerung zu Haarausfall führt. Zudem geben wir Ihnen wertvolle Tipps, wie Sie durch basische Ernährung und die richtige Pflege gegen Haarausfall vorgehen können.

Übersäuerung durch Ernährung: Wieviel Quatsch und Unsinn steckt da drin? Unser Säure-Basen-Haushalt

Wie entsteht Haarausfall durch Übersäuerung?

Haarausfall ist neben der erblich bedingten Alopezie häufig Ausdruck einer ungesunden Lebensführung. Die häufigste Ursache für Haarverlust bei Männern und Frauen ist der erblich bedingte Haarausfall also die androgenetische Alopezie. Auch diffuser Haarausfall, bei dem das Haar über den gesamten Kopf verteilt ausdünnt, zählt dazu. Letzterer kann auch durch die Übersäuerung des eigenen Körpers entstehen.

Unser Körper benötigt Nährstoffe und Mineralien, damit wir gesund bleiben und auch damit unsere Haare wachsen und gedeihen können. Die Haare entstehen in den so genannten Haarfollikeln in unserem Haarboden. Sind diese Follikel jedoch aufgrund einer ungesunden, mineralienarmen Ernährung nicht mit genügend Nährstoffen und Mineralien versorgt, können die Haare nicht kraftvoll und konstant wachsen. Sie werden in weiterer Folge allmählich dünner, brüchiger und fallen oft sogar aus.

Vereinfacht gesagt kann unser Körper nur dann richtig funktionieren, wenn der pH Wert des Gewebes, des Blutes und der Organe im richtigen Bereich liegen. Die Skala reicht hier von 1 (was sehr „sauer“ bedeutet) bis hin zu 14 (was wiederum sehr alkalisch bedeutet). Der pH Wert der einzelnen Organe unterscheidet sich zum Teil extrem. So liegt der Wert unseres Blutes etwa zwischen 7,34 und 7,45 (ist also eher basisch), der des Magens hingegen zwischen 1 und 4 (ist also eher sauer).

Wenn wir zu viele säurebildende Lebensmittel verzehren, dazu auch viel Stress haben und uns nicht ausreichend bewegen, dann sind die körpereigenen Puffersysteme überlastet. Zu diesen Puffern gehören Leber, Lunge, Nieren und auch die Haut. Sie helfen Säuren und Schadstoffe aus unserem Körper zu verbannen. Wenn wir aber zu viele Säuren zu uns nehmen, dann können die Puffer überfordert werden. Sie kommen nicht mehr hinterher, die Säuren abzutransportieren. Dann müssen die Mineralstoffdepots einspringen, die der Säureneutralisation dienen. Schließlich fehlen die Mineralstoffe an anderer Stelle - zum Beispiel in der Haarwurzel! So entsteht der säurebedingte Haarausfall.

Essen wir also zu viele säurebildende Lebensmittel wie Fleisch, Milchprodukte, Käse oder Süßigkeiten, übersäuert der Körper sehr. Wenn gleichzeitig zu wenig Mineralstoffe auf dem Speiseplan stehen, werden die körpereigenen Mineralstoffdepots angegriffen. Dauerhaft kann das empfindliche Säure-Basen-Gleichgewicht auf diese Weise jedoch nicht aufrecht erhalten werden.

Zudem leiden die Mineralspeicher, etwa Haarboden, Zähne und Knochen, unter der „Plünderung“ der eigenen Substanz. Darüber hinaus kommt es mit der Zeit zu einer Verschlackung des Haarbodens: In vielen Pflege- und Kosmetikprodukten, aber auch in der Umwelt, befinden sich schädliche Stoffe. Diese lagern sich dann bei einer Übersäuerung bevorzugt im Haarboden ein. Dort blockieren diese Ablagerungen in weiterer Folge nachhaltig das Wachstum und die Funktion der Haare und der Kopfhaut.

Was sind Säurebildner, was Basenbildner?

Die erste Quelle für die Aufnahme von Säuren stellt natürlich unsere Ernährung dar. Doch das ist natürlich nicht der einzige Weg, wie Säuren in unseren Körper gelangen. Auch übermäßiger Stress wirkt sich (negativ) auf unseren Säure-Haushalt aus. Genauso ist auch Bewegungsmangel ein Faktor, den man bei einer möglichen Übersäuerung immer mit einbeziehen sollte. Denn durch mangelnde Bewegung verlangsamt sich wiederum der Stoffwechsel, der ein Verbündeter im Kampf gegen die Säuren ist.

Mineralstoffe sind beispielsweise dafür da, um anfallende Säuren oder saure Stoffwechselprodukte zu neutralisieren und den pH-Wert konstant zu halten. Diese Neutralisierung ist überlebenswichtig für uns, denn alle Prozesse in unserem Körper hängen in irgendeiner Art von einem bestimmten pH-Wert ab.

Unter den Lebensmitteln gibt es sowohl gute, als auch schlechte Säurebildner. Bevorzugen bzw. vermeiden sie diese jeweils, um den Haarausfall durch Übersäuerung schnellstmöglich zu stoppen. Entsprechende Lebensmittel lassen sich leider nicht daran erkennen, ob sie sauer schmecken oder nicht. Ganz so einfach ist es leider dann doch nicht. Das beste Beispiel ist die Zitrone. Diese schmeckt zwar sauer und enthält auch Zitronensäure, wird aber vom Körper basisch verstoffwechselt.

Grundsätzlich gilt: bleiben nach der Verdauung und dem Abbau eines Lebensmittels im Körper mehr basische als saure Produkte übrig, wird ein Lebensmittel als basisch kategorisiert.

Wichtig ist, dass Sie sich von der Annahme lösen, dass saure Lebensmittel - so zum Beispiel die Zitrone, zur Übersäuerung führen. Entgegen der weit verbreiteten Meinung, wird die Zitrone basisch verstoffwechselt und ist daher ein positives Lebensmittel auf Ihrer Liste. Ein Hauptrisiko für die Übersäuerung des Körpers ist Fastfood. Verzichten Sie dafür auf Fastfood und auf chemisch behandelte Lebensmitteln. Convenience-Produkte sind der hauptsächliche Verursacher einer Verschiebung des pH-Wertes und allen darauf beruhenden Problemen.

Basische Ernährung als Schlüssel zur Lösung

Die beste und langfristig wirksamste Vorbeugung gegen eine Übersäuerung des Körpers beruht auf einer basischen Ernährungsweise. Wenn Sie präventiv gegen eine Verschiebung im Säure-Basen-Haushalt vorgehen möchten, sollten Sie in erster Linie selbstkritisch auf Ihre Ernährungsgewohnheiten blicken. Eine grundlegende Ernährungsumstellung ist also logischerweise der erste Schritt im Kampf gegen den Haarausfall wegen Übersäuerung, weg von ungesunden und chemischen Lebensmitteln die stark verarbeitet sind hin zu natürlichen Lebensmitteln in Bio Qualität. Es ist im Grunde eine positive Veränderung des eigenen Lebensstils.

Wenn Sie unter säurebedingtem Haarausfall leiden, können Sie über eine Ernährungsumstellung wieder Einfluss auf Ihr Haarwachstum nehmen. Um Ihre Säure-Basen-Balance wiederherzustellen gehören auf den Speiseplan 80 % basenbildende Lebensmittel und nur 20 % säurebildende. Zu den Basenbildner gehört viel unbehandeltes oder schonend gegartes Obst und Gemüse. Essen Sie viel Gemüse, Obst, Kräuter, Salate, Hülsenfrüchte und gute Öle werden Ihre Mineralstoffdepots gefüllt.

Peppen Sie Ihre Speisen mit frischen Kräutern auf, die enthalten auch zahlreiche Mineralstoffe! Greifen Sie also ordentlich zu bei Petersilie, Schnittlauch, Sauerampfer und Co.! Die restlichen 20% können auf Fleisch, Fisch, Getreide oder Milchprodukte verteilt werden.

Der Haarwuchs vieler Betroffenen reguliert sich selbstständig, wenn sie auf gesundes Essen umstellen und durch eine Veränderung der Ernährungsgewohnheiten dafür sorgen, dass der Stoffwechsel wieder vital wird und funktioniert. Wie schon mehrfach erwähnt sind die richtige Ernährungsweise und die ausgewogene Aufnahme von Mineralien Bausteine, die helfen können, den Säure-Basen Haushalt im Körper wieder zu stabilisieren und dem Haarausfall entgegenzuwirken.

Weitere Maßnahmen zur Unterstützung

Haarausfall lässt sich nur rückgängig machen, wenn Sie Ihre Mineraliendepots wieder auffüllen und auf Dauer einen erneuten Mineralien- und Nährstoffmangel vermeiden. Stellen Sie Ihre Ernährung um auf eine gesunde, abwechslungsreiche und basische Kost. Die ausgewogene Ernährung beugt einem erneuten Mangel an Mineralien vor und verhindert die Übersäuerung zukünftig.

Doch gleichzeitig sollten Sie Ihre leeren Depots auffüllen, sodass der Organismus nicht weiter Haarboden und Co anzapft. Sie wollen der Entsäuerung und dem damit einhergehenden Haarverlust entgegenwirken? Und das auf möglichst sanfte und natürliche Art und Weise? Dann vertrauen Sie jetzt auf die remineralisierende Wirkung unserer Figureform® Basen-Produkte Haare pro und Basenbad Haardichte, die Sie sowohl von innen als auch von außen auf dem Weg zu gesunden Haaren unterstützen.

Ein Mangel an Nähr- und Mineralstoffen schwächt unseren Körper natürlich. Ein gesunder Körper kann solche Schadstoffe einfach wieder ausleiten; ist der Körper jedoch geschwächt und übersäuert, spart er auch hier Energie und lagert diese Stoffe zunächst in das Bindegewebe oder auch in den Haarboden ein. Auch anfallende Stoffwechselsäuren werden neutralisiert und als Schlacken eingelagert, bis der Körper wieder Kraft hat sie auszuleiten.

Basische Haarpflege

Achtung! Die Kopfhaut braucht eine basische Wäsche die sie reinigt, von Giftstoffen befreit und wieder „atmen“ lässt. Eine genaue Anleitung dazu finden Sie auch in unserem Blog-Artikel. Der Zustand unserer Kopfhaut ist u.a. für das Aussehen unserer Haare verantwortlich. Ist die Kopfhaut gesund, fühlen sich die Haarwurzeln wohl, die Haare bleiben schön und glänzend.

Es ist wichtig die Kopfhaut regelmäßig zu reinigen. Dabei geht es nicht darum, die Haut mit einem Shampoo zu behandeln. Dies können Sie mit dem Osmosegel der Firma Ovimed sowie SkalPuro von P.Jentschura tun. Anschließend werden sie ausgespült. Danach ist es wichtig die Kopfhaut mit Mineralstoffen zu versorgen. Das können Sie entweder mit dem Ovimed Haar Aktiv Konzentrat oder Jentschura 3x3 Tonikum tun. Achtung! Wenn sie Ihre Haare chemisch behandeln und herkömmliche Pflegeprodukte für Ihre Haare verwenden ist es sehr wahrscheinlich das sich Reste dieser auf der Kopfhaut abgelagert haben. Das belastet die Haut zusätzlich.

Auch von aussen kann man dem Körper helfen zu entschlacken und zu entsäuern, indem man sowohl basische Körperpflege, als auch basische Haarpflege verwendet. Eine natürliche und basische Pflege unterstützt einerseits die Entsäuerung und Entschlackung und belastet andererseits nicht mit neuen schädlichen Chemikalien.

Nahrungsergänzungsmittel

Abgerundet wird das ganze durch einen hochwertigen Supplementplan (Nahrungsergänzungsmittel) sowie einen Sport- beziehungsweise Bewegungsplan. Der richtige Lifestyle kann also durchaus ein Verbündeter im Kampf gegen den Haarausfall sein.

Zusätzlich empfehlen wir eine ausgewogene Ernährung mit viel Mineralstoffen wie Calcium, Magnesium und Zink. Das neue tri.balance® Haut Haare Nägel enthält die Inhaltsstoffe Zink, Kupfer und Biotin. Kupfer und Zink tragen zu einer normalen Haut- und Haarpigmentierung bei und schützen die Zellen der Haut vor oxidativem Stress. Biotin - auch Vitamin B7 genannt - ist ein wichtiger Baustein, den unser Körper für gesunde Haut, Haare und Fingernägel benötigt: Biotin regt den Stoffwechsel und damit das gesunde Haarwachstum an.

Zu den sichtbaren Auswirkungen einer guten Siliziumversorgung zählen ein geglättetes Hautbild, gesunde Fuss- und Fingernägel sowie kräftiges und glänzendes Haar. Silizium sollte als Nahrungsergänzung idealerweise kurmässig über einen Zeitraum von 3 bis 6 Monaten eingenommen werden.

Biotin oder Vitamin B7 (früher bekannt als Vitamin H) ist ebenfalls sehr wichtig für ein gesundes Haarwachstum. Biotin ist Teil des Vitamin B-Komplexes. Denn Biotin hilft einem bestimmten Enzym - dem Coenzym A - Fettverbindungen zu bilden, die wiederum für den Aufbau der Zellen wichtig sind. Biotin ist daher besonders wichtig für die Hautzellen, da diese auf Grund ihrer permanenten Belastung durch Umwelteinflüsse regelmässig erneuert werden müssen. Biotin erwies sich zudem als fähig, Haarausfall rückgängig zu machen, sowie frühzeitiges Ergrauen zu verhindern.

Ein weiterer wichtiger Nährstoff für das Wachstum der Haare ist Vitamin E. Vitamin E stimuliert den Blutkreislauf und verbessert den allgemeinen Zustand des Herzens, sowie der Haare. Durch eine verbesserte Durchblutung werden auch die Entschlackung und die Entsäuerung angeregt.

Das Haarwachstum kann auch durch eine höhere Aufnahme von Eisen verbessert werden, denn Eisenmangel kann ebenfalls zum Ausfallen der Haare beitragen.

Stressmanagement und Darmgesundheit

Zusätzliche Faktoren wie psychische Belastung, Stress oder eine Hormonstörung können dann die verschiedenen Erscheinungsbilder des Haarausfalls bewirken. Stress und Angst belasten unseren Körper und führen ebenfalls zu einem erhöhten Bedarf an Mineral- und Nährstoffen. Um den Körper zu entsäuern und einen Nährstoffmangel auszugleichen ist es daher wichtig, Stress und Angst zu bewältigen. Stress und Angst behindern unseren Körper nur dabei, Haarausfall wieder rückgängig zu machen.

Um die nötigen Nährstoffe optimal aufnehmen zu können, muss allerdings auch unser Darm und unsere Darmflora intakt sein. Daher können eine Darmreinigung und eine Sanierung der Darmflora sehr hilfreich dabei sein, den Haarausfall wieder rückgängig zu machen.

Fazit

Grundsätzlich ist der Haarausfall durch Übersäuerung ein umkehrbares Symptom. Die Grundlage dafür beruht allerdings auf einer Umstellung Ihrer Ernährung, mit der Sie frühzeitig beginnen sollten. Wird das Ungleichgewicht im Säure-Basen-Haushalt nicht oder zu spät erkannt, kann es sein, dass Ihr Haar bereits mit der Wurzel ausgefallen ist und nie wieder nachwächst. In diesem Fall kann auf den betroffenen Arealen kein neuer Haarwuchs entstehen, da die Wurzel nicht mehr vorhanden oder vollständig abgestorben ist.

In der Praxis hat sich die frühzeitige Umstellung auf basische Kost bewährt und einem Großteil der Betroffenen dabei geholfen, den Haarwuchs zu kräftigen und das Voranschreiten des Haarverlustes aufzuhalten.

Denken Sie bei plötzlich auftretendem Haarschwund darüber nach, wie Sie sich ernähren und holen Sie immer auch den Rat eines Arztes ein. In den meisten unerwarteten Haarproblemen finden Sie die Problemlösung in Ihren Ernährungsgewohnheiten.

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