Bart wenig Haare Ursachen: Was steckt dahinter und was kannst du tun?

Ein Vollbart wäre wünschenswert, doch leider sieht die Realität da etwas anders aus? Du weißt nicht so recht, wo und wie du überhaupt anfangen sollst? Schließlich möchtest du einen dichten Bart haben und das schnell, am liebsten sofort. Lass dir gesagt sein, dass du mit diesem Problem nicht allein bist, denn diese Gedanken teilen mehr Männer, als du denkst. Vorab schon mal eine kleine Entwarnung: Spärlicher Bartwuchs ist kein Problem, was nicht lösbar ist.

In diesem Beitrag möchte ich dich über mögliche Ursachen für unregelmäßigen Bartwuchs informieren, wenn du über diese nicht schon längst im Bilde bist, sowie über effektive Maßnahmen, die du treffen kannst, um die Lücken im Bart verschwinden zu lassen.

Grundsätzlich erstreckt sich der Bart eines Mannes vom Areal zwischen Wangenknochen und Ohren über den Unterkiefer und umrahmt den Mundbereich. Zudem kann er über die unteren Wangen wachsen und den Hals herunterwandern. Wenn du dir das mal bildlich vor Augen führst, ist das eine recht große Fläche an Haaren.

Bei einem unregelmäßigen Bartwuchs sind nicht alle Bereiche (Kinn, Wange und Co.) im Gesicht gleichmäßig stark behaart. So können die Flächen symmetrisch schwächer bewachsen sein. Das ist der Fall, wenn beide Wangen kaum behaart sind oder aber der Übergang von Schnauzer zum Kinn spärlicher ausfällt. Des Weiteren klagen einige Männer über sichtbare Lücken in ihrem Bart.

Mögliche Ursachen für unregelmäßigen Bartwuchs

Es gibt verschiedene Faktoren, die für einen unregelmäßigen Bartwuchs verantwortlich sein können:

  • Genetische Veranlagung: Sie ist, wie bei vielen anderen Dingen auch, ein zentraler Faktor, welcher deinen Bartwuchs steuern kann. Deine Genetik bestimmt unter anderem, wie dick oder dünn deine Gesichtsbehaarung wächst. So legt sie auch fest, an welchen Stellen dein Haar im Gesicht am stärksten wächst.
  • Testosteron: Wenn dein Testosteronspiegel zu niedrig ist, kann dies die mögliche Ursache für deinen ungleichmäßigen Bartwuchs/ deine Lücke sein. Das liegt daran, dass die chemischen Prozesse nicht aktiviert werden. Doch gerade diese sind entscheidend für das Wachstum deiner Barthaare. Wichtig: Schwacher Bartwuchs bedeutet nicht immer, dass du zu wenig Testosteron hast.
  • Alter: Der Bartwuchs hängt zudem auch von deinem Alter ab. Wenn du also noch recht jung bist, kann es sein, dass du dich noch etwas gedulden musst, bis dir ein Bart wächst. Grundsätzlich erleben Männer zwischen dem 18. und 30.
  • Stress: Wusstest du, dass Stress, egal ob körperlicher oder seelischer Natur, dein Bartwachstum hemmen kann? So bedeuten ständiges Ziehen am Bart sowie der Gebrauch von vielen Stylingprodukten purer Stress für Haut und Haare, wodurch das Wachstum verlangsamt wird. Unter Stress fällt unter anderem auch das Übergewicht. Denn Fettzellen belasten den Körper.
  • Ungesunder Lebensstil: So kann auch ein ungesunder Lebensstil die Ursache für deine Lücke im Bart sein. Zu wenig Bewegung, eine ungesunde Ernährung sowie wenig Schlaf sind nicht gut für dein Barthaar.

In erster Linie hilft eine gesunde Lebensweise, um dem Traum des Vollbartes näherzukommen. Aber auch die richtige Bartpflege kann große Wunder bewirken. Denn ist deine Haut in Balance, können so auch die Barthaare besser wachsen.

Was kannst du tun, um das Bartwachstum zu fördern?

Aber was kannst du nun konkret tun, um die Haarfollikel zu stimulieren und somit das Wachstum aktiv zu fördern? Wie wird der Bart dichter?

  1. Achte darauf, mehr Bewegung in deinen Alltag zu integrieren.
  2. Betreibe regelmäßig Sport. Gerade das Krafttraining fördert die Durchblutung, den Muskelaufbau sowie den Testosteronspiegel ungemein.
  3. Im Volksmund heißt es „Du bist, was du isst“, so kannst du mit einer ausgewogenen Ernährung tatsächlich auch deinem Bart etwas Gutes tun.
  4. Wasche deinen Bart täglich mit lauwarmem Wasser, so entfernst du nicht nur widerspenstigen Schmutz, sondern auch noch Talgablagerungen, welche der Grund für die kleinen Pickelchen sowie die schmerzhaften Entzündungen sein können.
  5. Korrigiere Unregelmäßigkeiten mit einer Bartschere oder einem Rasierer. Je nach Bartform machst du das etwa alle fünf bis zehn Tage. Dafür solltest du zunächst deinen Bart auf eine einheitliche Länge bringen.
  6. Bürste/ Kämme deinen Bart täglich und massiere sanft dein Gesicht.
  7. Mache Gebrauch von Bart-Pflegeprodukten. Diese zähmen sprödes und stumpfes Barthaar sowie Stoppeln.

Auch, wenn dein Bart leider nicht von heute auf morgen wächst, gibt es einige Bart-Styles, mit denen du deine kahlen Stellen kaschieren und somit dein Haar dichter wirken lassen kannst. Angefangen vom Drei-Tage-Bart bis zum Kinnbart. Ich habe dir die fünf besten Bart-Styles einmal zusammengefasst:

  1. Der Drei-Tage-Bart: Dadurch, dass dieser Bart-Style ohnehin auf kurzem Bartwuchs aufbaut, eignet er sich perfekt zum Kaschieren von kahlen Bartpartien. Durch diesen Look kommen die dünneren Stellen/ die kleinen Lücken insgesamt weniger zur Geltung.
  2. Der Henriquatre-Bart: Der Henriquatre zeichnet sich dadurch aus, dass er komplett um den Mund herum verläuft und rasierte Wangenpartien hat. Dieser Bartstyle ist zwar etwas aufwändiger in der Konturenpflege, allerdings kann dir der richtige Rasierer die Arbeit deutlich vereinfachen.
  3. Der Kinnbart / Ziegenbart: Die Lücken an den Wangenpartien sind dir ein Dorn im Auge? Dann könnte der Kinnbart eine exzellente Alternative für dich sein. Denn mit diesem Style umgehst du gekonnt deine kahlen Stellen im Gesicht. Zugleich lenkst du so die Aufmerksamkeit auf dein Kinn.
  4. Der Schnurrbart: In den seltensten Fällen tritt spärlicher Bartwuchs im Bereich des Schnurrbarts auf. Er ist nicht nur ein moderner Klassiker, sondern kaschiert auch noch gekonnt deine kleinen Lücken.
  5. Der Vollbart: Nein, du hast dich nicht verlesen, auch wenn es dir nicht plausibel erscheint. Solltest du einen etwas voluminöseren Bart haben, kannst du durchaus einen Vollbart tragen.

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Ernährung für besseren Bartwuchs

Eine Vielzahl von Lebensmitteln kann das Barthaar (schneller) zum Wachsen bringen:

  • Spinat: besitzt Eiweiß, Vitamin A, Eisen, Vitamin C, Zink, Vitamin B5, Biotin sowie Bor.
  • Rosinen: enthalten eine kräftige Portion Bor.
  • Zitrusfrüchte: Orangen und Zitronen stärken nicht nur unser Immunsystem, sie besitzen zugleich Bartwuchs anregende Stoffe, wie Biotin, Vitamin B5 und Vitamin A.

Spätestens, wenn du deinen Bart wachsen lässt, ohne ihn dabei wirklich zu pflegen, wirst du feststellen, dass das mit dem schönen Bart nichts wird.

Bartausfall: Ursachen und was du dagegen tun kannst

Vorweg: Wenn du hin und wieder ein paar Barthaare verlierst, ist das erst einmal kein Grund zur Sorge. Ein wenig Haarausfall am Bart ist völlig normal. Etwa 20 bis 50 Barthaare fallen am Tag aus - und wachsen wieder nach.

Auffällig viele Barthaare fallen aus?

  • Falsche Pflegeprodukte: Nutzt du möglicherweise dein „normales“ Shampoo fürs Haupthaar oder gar Duschgel zur Reinigung deines Barts? Ein schwerwiegender Fehler. Solche Seifen entfetten die Haare in der Regel - gut für den Kopf, schlecht für den Bart. Verwende künftig besser spezielles Bartshampoo. Besonders lange Barthaare freuen sich zudem über eine regelmäßige Feuchtigkeitszufuhr in Form von Bartöl.
  • Fehler im Umgang mit deinem Bart: Ziehen und Zerren mag dein Bart gar nicht. Also zerre und rubbele beim Kämmen und Waschen bitte nicht an deiner Gesichtsbehaarung herum und gewöhn dir unbedingt ab, mit den Fingern an deinem Bart herum zu zwirbeln. Dies alles reizt die Haarwurzel und fördert Haarbruch. Ein weiteres No-Go: stumpfe Rasierklingen.
  • Nährstoffmangel: Ernährst du dich ausgewogen? Nimmst du ausreichend Vitamine und Nährstoffe zu dir? Pizza allein reicht leider nicht aus, um deinen Körper mit allem Nötigen zu versorgen.
  • Hormonmangel: Manchmal ist auch ein hormonelles Ungleichgewicht schuld daran, dass dein Bart plötzlich nicht mehr in seiner vollen männlichen Pracht erstrahlt. Möglicherweise leidest du an einem Testosteronmangel.
  • Barthaarausfall aufgrund von Stress: Hast du aktuell viel um die Ohren? Körperlicher oder seelischer Stress schlägt sich schnell auf den Körper nieder und führt unter Umständen zu Haarausfall. Versuche mit Sport und Meditation gegenzusteuern.
  • Kreisrunder Haarausfall: Männer können nicht nur auf dem Kopf an kreisrundem Haarausfall leiden, auch der Bart kann betroffen sein. Diese eher seltene Form des Haarverlusts äußert sich zunächst durch ein, zwei Stellen an Kinn und Hals, an denen der Bartwuchs lichter wird. Später entdeckst du runde „Löcher“ in deinem Bart. Dort ist die Haut völlig kahl und bleibt es auch - es wachsen keine neuen Stoppeln nach. Kreisrunder Haarausfall am Bart ist mit keinem Hausmittel behandelbar. Um den Besuch beim Arzt kommst du in diesem Fall nicht herum. Dieser wird dir in der Regel Medikamente verschreiben, oft ein Präparat mit Kortison.

Alopecia barbae: Kreisrunder Haarausfall am Bart

Bei Männern weist ein gesunder, voller Bartwuchs auf Männlichkeit und Dominanz hin. Wie die Haare aussehen und wie stark sie wachsen, ist allerdings sehr individuell. Oft wächst der Bart nicht gleichmäßig oder ist an einigen Stellen voller als an anderen. Dies lässt sich durch eine Rasur oder eine andere Bartform in der Regel gut kaschieren. Anders sieht es jedoch aus, wenn es zu sichtbaren Lücken im Bart kommt, denn diese sind fast immer präsent.

Die Alopecia barbae ist kein genetisch bedingter Haarausfall (Alopecia androgenetica), sondern eine Unterform des am Oberkopf auftretenden kreisrunden Haarausfalls (Alopecia areata). Dennoch handelt es sich bei der Alopecia areata und der Alopecia barbae um zwei verschiedene Arten des Haarausfalls, die unabhängig voneinander auftreten können. Ist dein Bart betroffen, bedeutet dies nicht, dass du auch am Oberkopf kahlen Flecken bekommst oder umgekehrt.

Die Alopecia barbae, also der Haarausfall am Bart, ist vor allem ein kosmetisches Problem, das aber zu einer starken Belastung werden kann. Die haarlosen Areale erscheinen klar abgegrenzt, können im gesamten Bereich des Bartes auftreten und sind meist kreisrund. Außenstehende wissen oft nicht, dass Alopecia barbae völlig harmlos ist, sondern vermuten dahinter eine ansteckende Krankheit. Dies erhöht den psychischen Druck der Betroffenen zusätzlich.

Ursachen der Alopecia barbae

Wie bei der Alopecia areata liegt der Alopecia barbae eine Autoimmunkrankheit zugrunde. Das eigene Immunsystem greift die Haarfollikel an, sodass diese zerstört werden und nicht wieder nachwachsen. Als Auslöser kommen verschiedene Faktoren infrage:

  • starke psychische Belastungen oder anhaltender Stress
  • genetische Ursachen
  • chemische Stoffe

Beim Auftreten einer Alopecia barbae sollten Betroffene zunächst einen Arzt aufsuchen. Dieser kann mit dir gemeinsam den Ursachen für den Haarverlust auf den Grund gehen und in einigen Fällen sogar beheben.

Behandlungsmöglichkeiten der Alopecia barbae

Die medikamentösen Behandlungsmöglichkeiten für den kreisrunden Haarausfall am Bart sind sehr beschränkt. Bei einigen Betroffenen hat Cortison gute Ergebnisse erzielt. Oft setzt der Haarausfall aber wieder ein, sobald das Präparat abgesetzt wird. Um das Immunsystem daran zu hindern, die eigenen Haare anzugreifen, könnten Immunsuppressiva eingesetzt werden. Da diese jedoch sehr starke Nebenwirkungen mit sich bringen, werden sie allgemein bei Alopecia areata nicht verschrieben.

Dennoch gibt es einen manchmal einen Lichtblick für Betroffene: In gewissen Fällen, bei denen die Alopecia barbae nur in einer schwachen Form auftritt, verschwinden die Symptome nach einiger Zeit von selbst und die Haare beginnen wieder zu wachsen.

Möglichkeiten, die Alopecia barbae zu kaschieren

Die haarlosen Stellen im Bart lassen sich nur schwer übersehen. Selbst nach der Rasur sind die Stellen oft zu erkennen, wenn du dunkle Haare oder einen starken Bartwuchs hast.

Eine Möglichkeit, die vielen Betroffenen attraktiv erscheint, ist eine Haartransplantation. Dabei werden Haare von anderen Körperstellen ins Gesicht verpflanzt. Diese Methode kann jedoch nicht erfolgreich sein, solange das Immunsystem die eigenen Haarwurzeln im betroffenen Bereich angreift.

Die einzig effektive Lösung stellt eine Haarpigmentierung dar, bei der die kahlen Stellen optimal kaschiert werden. Dadurch fallen sie sowohl in einem Vollbart weniger auf als auch in einem rasierten Gesicht. Ein weiterer Vorteil: Eine Haarpigmentierung am Bart ist langanhaltend und völlig unbedenklich.

Weitere Ursachen für spärlichen Bartwuchs

Bei dem einen sprießen die Barthaare spärlich, bei dem anderen tut sich gar nichts. Doch das muss nicht so bleiben.

Pubertät = Bartwuchs, oder? Wann die Haare anfangen zu wachsen, ist individuell. In der Regel passiert das zwischen dem 13. und 18. Lebensjahr. In dieser Zeit sind männliche Sexualhormone verantwortlich für die zunehmende Körperbehaarung. Ein erstes „Bärtchen“ auf der Oberlippe hast du vielleicht schon. Nach und nach werden die Haare kräftiger, wachsen um Kinn und Hals, später breiten sie sich auf den Wangen aus. Bis zum dichten Hipster-Vollbart kann es aber ein paar Jahre dauern. Ja, der Bartwuchs ist ein echtes Geduldsspiel. Das unterschiedliche Haarwuchs-Level in der Pubertät ist völlig normal.

Die Stärke der Behaarung wird hauptsächlich von den Genen und vom männlichen Sexualhormon Testosteron bzw. Damit die Zellen der Gesichtshaut angeregt werden, Barthaare auszutreiben, muss der Körper das DHT in Testosteron umwandeln. Klappt das gut, entsteht ein satter Bart. Dieser Prozess kann aber im Körper gestört sein.

Wie gut das Barthaar auf das Testosteron reagiert, ist erblich. An den Haarwurzeln sind bestimmte Andockstellen für das Testosteron, sogenannte Rezeptoren. Gibt es zu wenig Rezeptoren, kann das Hormon kein Wachstum ankurbeln. Und jetzt das: Die Menge und Verteilung der Haarwurzeln ist auch genetisch festgelegt.

Bartträger mit lichten Problemzonen können es mal mit einer Bartform probieren, die zum eigenen Haarwuchs passt. Und: Wer weniger Testosteron-Rezeptoren hat, ist weniger gefährdet für Haarausfall am Kopf. In der Pubertät zeigt sich schon, wie stark das Barthaar auf das Testosteron anspringt.

Die good news: Mit zunehmendem Alter wird der Bartwuchs regelmäßiger, die Haare wachsen schneller und die Bartstärke nimmt zu. Der Hormonhaushalt verändert sich nach der Pubertät, zirka ab dem 20. Lebensjahr.

Mythen über Bartwuchs

Es gibt etliche Behauptungen zum Bartwuchs, die sich hartnäckig halten.

  • Rasieren macht den Bart dichter: Leider nein. Bei der Rasur kommt man mit der Wurzel, die für Wuchs und Qualität des Barthaarhaars verantwortlich ist, gar nicht in Berührung.
  • Bartwuchsmittel helfen immer: Nicht immer lässt sich sicher sagen, was dem Einzelnen hilft. Ein Arzt oder eine Ärztin sind da in jedem Fall die kompetentesten Ansprechpartner. Wichtig ist, dass du dich gesund ernährst, Sport treibst und wenig Stress hast. Produkte wie Öle, Cremes & Co. dienen eher der Bartpflege. Sie machen das Haar geschmeidiger und vermindern Haarbruch. Dazu enthalten sie Mikronährstoffe, die den Bartwuchs beschleunigen sollen. Dafür gibt es aber keine Nachweise. Bartwuchsmittel beinhalten meistens durchblutungsfördernde Stoffe, was die Haare zum Wachsen anregen soll.

Movember

Mo… what? „November“ + „Moustache“ macht „Movember“. Es ist der Name einer globalen Bewegung für Männergesundheit, die jedes Jahr im November stattfindet. Männer sind aufgerufen, sich als Zeichen der Solidarität einen Schnäuzer wachsen zu lassen. Aufmerksamkeit generieren, Spenden sammeln und damit Projekte finanzieren. Wer steckt dahinter? Die Australier Travis Garone und Luke Slattery hatten 2003 in Melbourne dafür die Idee. Mit 30 Freunden fing alles an, heute sind es im Schnitt 5 Millionen Teilnehmer. 1.250 Gesundheitsprojekte sind entstanden. Unter anderem investieren die Gründer in klinische Forschung zu Prostata- und Hodenkrebs. Also, auf zu den „Bart Hair Days“ und macht mit über movember.com oder die sozialen Medien unter #movember.

Dünner Bart: Was tun?

Ein dünner Bart ist für viele Männer ein Problem, die sich einen dichten Vollbart wachsen lassen wollen. Tatsächlich ist nur eine Minderheit mit überall gleichmäßigem Bartwuchs gesegnet und fast jeder findet irgendwo in seinem Bart Baulücken, die ihm nicht gefallen.

Der Tipp hat selbst schon einen Bart, aber das wichtigste Hilfsmittel ist Geduld. Ein Bart braucht Zeit, um richtig zu wachsen. Vier bis sechs Wochen solltest du ihn schon wachsen lassen. Wenn du unter 27 bist, solltest du generell mit dir selbst noch ein wenig Geduld haben. Mit ausgewogener Ernährung und ausreichend Schlaf ist nämlich in der Regel erst mit Mitte 20 bis 27 der Bart ausgereift.

Dein dünner Bart braucht Hilfe?

  • Bewegung ist nicht nur gut für die Figur, sondern erhöht die Ausschüttung von Testosteron. Dieses ist der Bartbooster schlechthin.
  • Schlaf. Schlafmangel gleich Bartmangel, denn im Schlaf setzen sich regenerative Mechanismen im Körper in Gang, welche unter anderem die Reifung der Haarfollikel bewirken.

Es gibt auch Fälle, in denen an bestimmten Stellen keine Barthaare wachsen. Dies kann zwei Gründe haben: Entweder sind genetisch dort keine Follikel angelegt oder sie sind durch äußere Einflüsse zerstört. In beiden Fällen kannst du mit den üblichen Bartwuchsmitteln nichts reißen.

Als erstes muss dir klar sein, dass es eine genetische Grenze gibt. Dein Bart hat eine maximale Wachstumsrate, die genetisch bedingt ist. Und hier die gute Nachricht: Die meisten erreichen diese nicht. Neben den vorgenannten Dingen (Ernährung, Sport, Ruhe) können Bartwuchsmittel deinem Bart auf die Sprünge helfen.

Ein Bartserum oder Bartöl kann deine Haarfollikel aktivieren und zum Wachstum anregen. Dieses eigentliche Blutdruckmittel ist bereits seit langem als Haarwuchsmittel für den Kopf im Einsatz. Mehr und mehr wird es auch für den Bart verwendet. Der Erfolg kann durchschlagend sein.

Ein vom Arzt festgestellter Testosteronmangel kann medikamentös behandelt werden. Auch ein kreisrunder Haarausfall im Bart kann durch Medikamente oft verbessert werden.

Wächst der Bart dann immer noch nicht schneller, gehe lieber erst mal zum Hautarzt, bevor du anfängst, irgendwelche Pillen zu schlucken. Auch vor der Anwendung von Minoxidil sei dir ein Gespräch mit deinem Hausarzt empfohlen, da es unter Umständen negativ auf deinen Blutdruck wirken kann.

Was übrigens gar nichts bringt, ist häufiges Rasieren.

Faktor Einfluss auf Bartwuchs
Genetik Bestimmt Dicke, Dünne und Wachstumsmuster der Gesichtsbehaarung
Testosteron Niedriger Spiegel kann Bartwuchs beeinträchtigen
Alter Bartwuchs nimmt typischerweise zwischen 18 und 30 Jahren zu
Stress Kann Bartwachstum hemmen
Ernährung Ausgewogene Ernährung fördert gesunden Bartwuchs

tags: #Bart #wenig #Haare #Ursachen

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