Seit einiger Zeit erfreut sich Gesichtsbehaarung bei Männern wieder großer Beliebtheit. Ob Drei-Tage-Bart, Schnurrbart oder eine der vielen Kinnbart-Varianten: Wer einen akkuraten Bartschnitt wünscht, kann zum Friseur oder Barbier gehen - oder zu Hause zum elektrischen Barttrimmer greifen. Stiftung Warentest hat neun elektrische Barttrimmer getestet, um herauszufinden, welche Geräte die besten Ergebnisse liefern. Das Prinzip, mit dem Bartschneider die Haare trimmen, ist immer gleich.
Neun dieser Geräte mit einem Preis zwischen 15 und 139 Euro hat die Stiftung Warentest („test“, Ausgabe 11/2023) einem Praxistest unterzogen. Das Ergebnis: Acht Geräte trimmen und stylen Bärte gut. Die gute Nachricht: Fast alle Geräte ermöglichen einen akkuraten Schnitt.
Stiftung Warentest hat festgestellt: Ein guter Barttrimmer muss nicht teuer sein. Einen Testsieger gibt es im Drogeriemarkt und er ist extrem günstig.
Die Testkriterien
Um zu ermitteln, welche Barttrimmer richtig gut sind, wurden unter anderem 25 Männer gebeten, sich einmal wöchentlich mit zwei Geräten je eine Gesichtshälfte zu rasieren. Handhabung, Hautschonung, Haltbarkeit und natürlich das Trimmen und Stylen flossen unter anderem in die Gesamtbewertung ein. 40 Prozent der Gesamtnote setzen sich aus den subjektiven Eindrücken dieser Tests und Dauereinsätzen an Rosshaar-Besen zusammen. 20 Prozent entfallen auf die Hautfreundlichkeit der Trimmer, womit etwa die Gefahr gemeint ist, sich zu schneiden.
Ein Tipp der Tester vor dem Trimmer-Kauf: Mehrere Geräte in die Hand nehmen und ausprobieren, ob eines der Stücke den eigenen Vorlieben entspricht. Denn die Barttrimmer unterscheiden sich nicht nur im Testurteil, sondern auch in Form, Größe und Gewicht.
Testsieger und Preistipp
Testsieger wurde Philips mit dem "Beardtrimmer series BT5515/15" für 55 Euro. Das beste Gesamtpaket bietet den Testern zufolge der „Beardtrimmer series BT5515/15“ von Philips für ca. 55 Euro. Nur unwesentlich schlechter, aber deutlich günstiger, ist der Preistipp der Tester.
Denn die Drogerie-Kette Rossmann bietet mit dem Ideenwelt "Barttrimmer Best Basics RFC-1908" ein Gerät mit der Gesamtnote "gut" (2,5) an, welches für 15 Euro zu haben ist. Vier Rasierer schnitten insgesamt „befriedigend“ ab, vier erhielten das Testurteil „gut“, darunter auch das günstigste Produkt im Test, der „Ideenwelt Barttrimmer Best Basics RFC-1908“ von Rossmann für ca. 15 Euro. Rossmann Ideenwelt bietet Ihnen mit dem Best Basics RFC-1908 einen soliden Barttrimmer zum rekordverdächtigen Preis von derzeit rund 15 Euro. Dabei kann sich das Rasierergebnis durchaus sehen lassen, wie der aktuelle Vergleich von Stiftung Warentest zeigt: Hier reiht sich das Modell unter den 4 bestbewerteten Geräten ein.
Deutlich günstiger, aber auch »gut« ist der Rossmann Ideenwelt Barttrimmer Best Basics RFC-1908. Das Gerät wird im Onlineshop der Drogeriekette für nur etwa 15 Euro angeboten. Sie haben 19 mögliche Schnittstufen zur Verfügung, die Sie per Kammaufsatz und Präzisionsrad definieren. Bis zu 60 Minuten arbeiten Sie mit vollgeladenem Akku, danach müssen Sie für 90 Minuten laden bzw. können Sie auch im Netzbetrieb rasieren.
Rossmann Ideenwelt Barttrimmer Best Basics RFC-1908
Abzüge und Kritikpunkte
Abzüge gab es für sieben Geräte, bei denen sich der Akku nicht wechseln lässt - auch nicht vom Kundendienst. Das ist nicht besonders umweltfreundlich: Gibt der Akku endgültig auf, muss das ganze Gerät entsorgt werden.
Bei einem Markenprodukt bemängelten die Trimm-Probanden allerdings, dass kritische Stellen nur schwer erreicht würden, das Gerät beim Schneiden zudem wenig effizient sei. Bei einem anderen klagten sie vergleichsweise häufig über Schnitte, Hautrötungen oder Ziehen und Zupfen während der Nutzung. In puncto Handhabung schnitten sechs getestete Barttrimmer gut ab.
Ausgerechnet bei einem der teuersten Modelle im Test haben die Expertinnen und Experten jedoch ein Haar in der Suppe gefunden: »Im An- und Ausschalter des Braun BT9420 fanden wir den Stoff Benzo(ghi)perylen in einer Konzentration knapp oberhalb des Grenzwerts, den das GS-Zeichen für geprüfte Sicherheit vorgibt«, schreibt die Stiftung Warentest. »Das ist mangelhaft.« Ebenfalls kritisch: Im An- und Ausschalter eines Markenprodukts fanden die Tester den Stoff Benzo(ghi)perylen in einer Konzentration knapp oberhalb des Grenzwerts, den das GS-Zeichen für geprüfte Sicherheit vorgibt. Der polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoff wirkt den Testern zufolge im Tierversuch erbgutverändernd. Das Gesamturteil daher: „mangelhaft“.
Obwohl letzteres nicht besonders hoch gewichtet ist, führte es beim Braun "Beard Trimmer BT9420" (112 Euro) zu einer Abwertung auf die Note "mangelhaft". Hier, so die Stiftung Warentest, wurde im An- und Ausschalter Benzo(ghi)perylen "in einer Konzentration knapp oberhalb des Grenzwerts, den das GS-Zeichen vorgibt" gefunden. Das teuerste Gerät im Test, der Panasonic "ER-SB60-S803" für 139 Euro, schnitt nur mit "befriedigend" ab.
Fazit
Insgesamt zeigt der Test der Stiftung Warentest, dass ein guter Barttrimmer nicht teuer sein muss. Der "Ideenwelt Barttrimmer Best Basics RFC-1908" von Rossmann bietet eine solide Leistung zu einem sehr günstigen Preis. Ein Schutz für die Klinge bzw. ein Etui wäre allerdings wünschenswert, um den Rossmann sicher zu verstauen.
| Modell | Preis (ca.) | Gesamtnote |
|---|---|---|
| Philips Beardtrimmer series BT5515/15 | 55 Euro | Gut |
| Rossmann Ideenwelt Barttrimmer Best Basics RFC-1908 | 15 Euro | Gut (2,5) |
| Braun Beard Trimmer BT9420 | 112 Euro | Mangelhaft |
| Panasonic ER-SB60-S803 | 139 Euro | Befriedigend |
tags: #bart #rasierer #test #rossmann
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