Der Entschluss, sich einen Bart wachsen zu lassen, ist ein Statement. Du veränderst dein Aussehen und kannst dir noch gar nicht vorstellen, welche Wirkung das auf dein Umfeld hat. Ein - aus unserer Sicht - wenig überraschendes Ergebnis zeigte, dass bärtige Männer viel sympathischer wahrgenommen werden. Warum probierst du es also nicht einfach mal aus.
Ein Bart macht dich interessant und kein Bartstyle ist so verbreitet wie der Drei-Tage-Bart. Viele Männer entscheiden sich für diese Variante, um sich einen legeren Look zu verpassen. Er lässt dich ein bisschen verrucht erscheinen, vielleicht sogar ein klein wenig gefährlich. Der Mann hat Bart, der weiß was er will. Und mehrere Studien haben gezeigt, dass der 3-Tage-Bart bei Frauen besonders beliebt ist.
Noch ein Pluspunkt: Vergleicht man den Zeitaufwand der Pflege eines Drei-Tage-Bartes mit dem anderer Bartvarianten, ist man gut bedient, denn kein anderer Bart erfordert so wenig Aufwand. Es reicht aus, alle paar Tage die Konturen nachzuziehen, und die Haare auf eine einheitliche Länge zu trimmen.
Naja, du machst ihn nicht wirklich. Lass' deinen 3-Tage-Bart einfach mal wachsen, lass' ihm freien Lauf. Der erste Schritt ist leicht getan, verzichte einfach ein paar Tage darauf, dich zu rasieren. Lass' der Natur freien Lauf, ein Barthaar wächst - von Mann zu Mann unterschiedlich selbstverständlich - circa 0,3 Millimeter am Tag. So wirst du schon nach sehr kurzer Zeit die ersten sichtbaren Erfolgserlebnisse feiern.
Ist der Bart nach wenigen Tagen noch nicht komplett dicht, ist das nicht so schlimm, denn Barthaare wachsen unterschiedlich schnell und dein Bart wird oft mit der Zeit dichter. Ein erwachsener Mann besitzt zwischen 7000 und 15000 Barthaare und nach drei Tagen sehen die wenigsten von uns aus wie Kurt Cobain. Ein perfekter 3-Tage-Bart braucht eben auch seine Zeit, im Vergleich zu anderen aufwändigeren Bartvarianten nur viel, viel weniger.
Damit ist es aber nicht getan, so ein Drei-Tage-Bart lässt dich auch schnell mal ungepflegt wirken, und genau das gilt es mit der richtigen Bartpflege zu verhindern. Gewaschen wird ein 3-Tage-Bart übrigens nie mit Duschgel, sondern idealerweise mit einem Bartshampoo. Trimme deinen 3-Tage-Bart regelmäßig mit einem Bart-Trimmer auf eine einheitliche Länge.
Wenn du nun den ersten Schritt getan hast und nach drei bis vier Tagen die Grundlage für deinen lockeren Drei-Tage-Bart-Style geschaffen hast, ist der Zeitpunkt gekommen, das erste Mal den Rasierer in die Hand zu nehmen. Um ungepflegtes Aussehen zu verhindern, müssen die Haare auf eine einheitliche Länge getrimmt werden.
Der 3-Tage-Bart darf auf keinen Fall den Eindruck vermitteln, du wärst einfach zu faul, dich zu rasieren. Deswegen solltest du, sobald der Bart anfängt, ein wenig wild auszusehen, zum Barttrimmer greifen und deine Barthaare auf eine gleichmäßige Länge stutzen. Sehr einfach geht das mit elektrischen Barttrimmern, die sich millimetergenau einstellen lassen, beim Drei-Tage-Bart solltest du eine Einstellung zwischen einem und vier Millimetern wählen.
Die besten 3-Tage-Bärte sind älter als 72 Stunden und werden alle paar Tage neu in Form gebracht. Ein Barttrimmer ist eine langfristige Anschaffung, die sich auch noch bezahlt macht, wenn man sich dazu entscheidet, sich eine längere Bartvariante zuzulegen. Die neuesten Modelle laufen extrem leise und schneiden auch das dickste Barthaar. Sie lassen dir tatsächlich völlig freie Hand in der Gestaltung deines Bartes.
Zum perfekten Drei-Tage-Bart fehlt dir nur ein letzter Schritt, du musst für eine klare Linie deines Bartes sorgen. Sowohl am Hals als auch unter den Wangenknochen muss es klar erkennbar sein, wo der Bart anfängt und aufhört. Ist das nicht der Fall, findet man sich schnell in der Rolle des ungepflegten Rasierbanausen wieder.
Es ist aus diesem Grund äußerste Sorgfalt geboten, denn hier wird der Unterschied zwischen einem bewussten 3-Tage-Bart-Träger und einem Mann gemacht, der durch sein ungepflegtes Erscheinungsbild auffällt - meist negativ. Dein Bart muss klar definiert sein.
Das beste Rasiertool, um die Konturen sauber zu rasieren, ist ein Wechselklingenmesser. Doch der Umgang damit will gelernt sein. Die Klingen sind höllisch scharf und man schneidet sich bei nicht geübtem Umgang sehr leicht. Am besten, du lässt dir die Handhabung von einem Barbier der alten Schule einmal genau zeigen, bevor du dir ein Wechselklingenmesser für deinen Drei-Tage-Bart zulegst. Wenn du darauf gar keine Lust hast, ist ein Rasierhobel das Rasierwerkzeug deiner Wahl.
Rasieröl bildet im Gegensatz zu Rasierseife oder Rasiergel keinen Schaum, sondern legt einen transparenten Film über Gesichtshaut und Barthaar. Es ist deshalb ganz besonders geeignet, wenn du die Konturen deines Drei-Tage-Bartes ziehen willst, denn diese bleiben hervorragend sichtbar. Die Anwendung ist denkbar einfach.
Wasche dein Gesicht, damit Talg und Schmutz von den Barthaaren entfernt werden und massiere dann einige Tropfen Rasieröl ein. Die Menge ist abhängig vom jeweiligen Öl, es gibt dickflüssige Rasieröle, die ziemlich gut an der Haut und den Haaren haften und dir schon bei kleiner Menge ein gutes Gefühl geben.
Nun gilt es zwei Dinge zu beachten. Erstens die Kontur deines Drei-Tage-Bartes an den Wangen, zweitens die Kontur am Hals. Die an den Wangen ist relativ simpel zu setzen: Entweder du möchtest eine gerade Linie zwischen Ohr und Mund oder eine leichte Kurve. Die leichte Kurve sieht in den meisten Fällen besser aus. Die Bartkontur am Hals ist etwas komplizierter.
Das Schlimmste, was du tun kannst, ist, sie genau am Kieferknochen entlang zu ziehen. Redest du, bewegt sich dein Bart ständig über den Kieferknochen. wenn du die Kontur also das erste Mal rasierst, setze sie lieber erstmal weiter unten an, so kaschierst du ein leichtes Doppelkinn und kannst vor allem noch etwas wegnehmen, wenn sie dir so nicht gefällt. Hilfreich ist für sowas übrigens ein Allibert.
Hat dein Bart eine gewisse Länge erreicht, fängt er vielleicht an zu jucken. Jetzt heißt es, cool bleiben und ja nicht die ganze Zeit daran rumspielen, denn das macht alles nur noch schlimmer. Es ist nicht der Bart, der juckt, es ist deine Haut. Die muss sich erst noch daran gewöhnen, dass sie ab jetzt nicht mehr die Hauptrolle in deinem Gesicht spielt.
Viele Faktoren spielen dabei eine Rolle und zumindest einen Versuch ist es wert, dein Problem mit Bartöl zu behandeln. Bartöl pflegt deine Gesichtshaut und deinen Drei-Tage-Bart, es verleiht ihm einen schimmernden Glanz und betörenden Duft. Du kannst dein Bartöl kaufen oder dir selbst eines nach unseren Rezepten mischen.
Unabhängig davon brauchst du für deinen Drei-Tage-Bart auch nur zwei oder drei Tropfen Bartöl. Lass sie dir aus der Flasche in die Handfläche tropfen, verreibe sie zwischen den Händen und massiere sie dir dann in den Drei-Tage-Bart.
Du hast keine Lust auf Einheitslook und bist deshalb auf der Suche nach einem besonderen Bartstyle? Dann könnte der Anchor-Bart das Richtige für dich! Diese Bartfrisur ist bisher eher selten zu sehen, denn viele Männer schreckt der etwas aufwendigere Schnitt.
Beim Anchor-Bart ist der Name Programm. Der Bart wird hier so gestylt, dass er wie ein Anker wirkt, der deine Mund- und Kinnpartie einrahmt. Heißt konkret: Ein Schnurrbart bildet sinnbildlich den oberen Querstock, während ein etwa im flachen Dreieck verlaufender Bartstreifen das Kinn und einen Teil der Jawline einrahmt. Abgerundet wird das Ganze durch einen kleinen senkrechten Bartstreifen zwischen Kinn und Unterlippe, der den Schaft deines Anker-Barts bildet. An dieser Stelle kannst du auch durchaus etwas mit der Form spielen.
Das Schöne am Anchor-Bart: Der Style eignet sich für beinahe jede Gesichtsform. Er betont die Wangenknochen und verschafft dir so einen kernig-maskulinen Look. Nur wenn du wirklich ein sehr rundes Gesicht hast, solltest du lieber nach einem anderen Bartstyle Ausschau halten.
Bist du bisher eher glattrasiert durchs Leben gegangen, hast du zwei Möglichkeiten, dir einen Anker-Bart zu schneiden: Du kannst den Bartstyle nach und nach heranzüchten und dabei direkt in die gewünschte Form trimmen.
Vor allem das zweite Argument gibt für uns den Ausschlag. Denn bei den meisten Männern wächst der Bart nicht gleichmäßig schnell. Stattdessen hat es deine Gesichtsbehaarung auf der Oberlippe meist etwas eiliger als im Kinnbereich. Trägst du ohnehin bereits einen mehr oder weniger ausgeprägten Vollbart zur Schau, kannst du direkt mit dem Styling beginnen.
Zugegeben: Die Grundform deines Anker-Barts zum ersten Mal hinzubekommen, ist nicht ganz einfach. Bist du dir unsicher, kannst du das deshalb auch dem Barbier deines Vertrauens überlassen.
Damit dein Anchor dauerhaft gut aussieht, ist regelmäßige Pflege wichtig. Achte darauf, deine Wangen spätestens alle paar Tage sauber zu rasieren und die Grundform deines Anker-Barts nachzuziehen. Zusätzlich empfehlen wir dir den regelmäßigen Griff zum Bartöl. Es hält deine Gesichtszierde nicht nur geschmeidig (was deine bessere Hälfte freuen wird), sondern versorgt die Barthaare auch mit Feuchtigkeit und wichtigen Nährstoffen. Gleiches gilt für die darunterliegende Haut.
Du hast dir einen richtigen Vorzeigeschnurrbart herangezüchtet? Glückwunsch! Mit nichts stichst du so aus der Masse heraus wie mit einem waschechten Oberlippenbart. Jetzt heißt es: den Schnurrbart trimmen - und zwar regelmäßig! Denn nur ein gepflegter Bart, der richtig in Form gebracht wurde, macht auch was her.
Damit du deinen Schnurrbart trimmen kannst, muss er erst mal wachsen - ist ja klar! Ein normaler Bart sollte dafür mindestens zwei Zentimeter lang sein, der Schnurrbart eher länger, je nachdem, was für einen Bartstyle du anstrebst. Also erstmal abwarten.
Während es auf deiner Oberlippe wächst und sprießt, kannst du dir Gedanken darüber machen, wie dein Bart aussehen soll und noch wichtiger: welcher Moustache zu deiner Gesichtsform und deinem Bartwuchs passt. Beachte dabei, dass die Größe des Schnurrbarts zu deinen Mund passen sollte. Denn: Ein zu breiter Schnurrbart lässt Lippen schmaler erscheinen, während ein zu schmaler Schnurrbart sie optisch verbreitert.
Auch die Länge des Bartes ist eine Überlegung wert. Hast Du Lücken im Bart, bietet es sich an, das Barthaar länger wachsen zu lassen. Damit werden leere Flecken geschickt verborgen.
Herzlichen Glückwunsch! Dein Schnurrbart ist jetzt ausführbereit. Damit er so schön bliebt, solltest du ihn möglichst einmal die Woche stutzen. Außerdem freut sich dein Oberlippenbart über Pflege in Form von Öl, Wachs oder Balsam.
Was nützt einem der dickste Vollbart, wenn dieser aber nicht gut gepflegt ist? Damit Ihnen das nicht passiert, haben wir hier die fünf größten Fehler, die Sie beim Trimmen Ihres Bartes möglichst vermeiden sollten.
Ein gepflegter Bart ist ein Zeichen für Persönlichkeit, Disziplin und Stilbewusstsein. Doch egal, ob Sie auf den markanten Vollbart à la George Clooney setzen oder den smarten Drei-Tage-Bart wie Ryan Gosling. Entscheidend ist die richtige Pflege und das richtige Trimmen. Ohne klare Konturen und regelmäßiges Nachschneiden wirkt selbst der dichteste Bart schnell ungepflegt. Mit der richtigen Technik und ein paar simplen Regeln lässt sich jeder Barttyp perfekt in Form bringen.
| Frage | Antwort |
|---|---|
| Auf wie viel Millimeter sollte man den Bart trimmen? | Das hängt vom Stil ab: Drei-Tage-Bärte liegen meist bei 1,5-3 mm, während ein gepflegter Vollbart bei 5 mm bis mehreren Zentimetern variieren kann. |
| Wann sollte man den Bart trimmen? | Sobald die Konturen unsauber wirken oder die Haare ungleichmäßig fallen. Für kurze Styles alle 2-3 Tage, für längere Bärte ein- bis zweimal pro Woche. |
| Warum Bart von oben nach unten trimmen? | So werden die Haare in ihrer natürlichen Wuchsrichtung geschnitten, was ein gleichmäßiges Ergebnis garantiert und Ziepen oder Haarbruch verhindert. |
| Wie lang wächst ein Bart pro Tag? | Im Durchschnitt wächst ein Bart zwischen 0,3 und 0,5 Millimeter pro Tag - etwa ein Zentimeter pro Monat. |
Eine Bartschablone ist eine Vorlage in der Form, die der Bart am Ende haben soll. Sie wird auf den Bart gelegt und alles, was rausguckt, schneidest du ab. Meist ist so eine Schablone aus Plastik oder Holz. Es gibt aber auch welche aus Metall.
Die am einfachsten zu benutzende Version ist die transparente Plastikschablone. Bei dieser siehst du auch nach dem Anlegen noch, wie der Bart darunter aussieht. Suche dir zunächst einen Fixpunkt beim Ohr. Dabei bedeckt die Schablone den Teil des Bartes, der am Ende stehen bleiben soll. Anschließend folgt mit dem Rasierer der Feinschliff. Manchmal erwischt man auf diese Art nicht alle Haare. Schneide dann einfach mit der Schere die Überbleibsel weg.
Nicht unbedingt „einer für alle“, denn der Musketier-Bart, auch osirischer Knebel- oder Victor-Emanuel-Bart genannt, verlangt und beschert einiges an Aufmerksamkeit. Kein Wunder: wie der Henriquatre ist dieser Bartstil königlichen Ursprungs.
Die markante Form des Musketier-Bartes zeichnet sich durch ihre zwei Längen aus: ein voller, beim traditionellen Style gezwirbelter, Schnurrbart und ein gestutzter, schmaler Kinn- oder Ziegenbart mit rasierten Seitenpartien.
Sicher kannst du dir deinen Vollbart in seiner vollen Pracht stehen lassen, gepflegter sieht er jedenfalls aus, wenn du dir die Konturen am Hals und an den Wangen rasierst. Abhängig davon, wie lang dein Bart werden soll - differenzieren wir einmal zwischen einem Drei-Tage-Bart, einem kurzen Vollbart und einem langen Vollbart - und von deiner Gesichtsform gibt es verschiedene Ansätze, die wir hier darstellen möchten.
Nassrasierer mit drei oder vier oder fünf Klingen eignen sich für die Rasur der Konturen deines Bartes nur bedingt, saubere Konturen bekommst du damit kaum hin. Die bessere Wahl für die Rasur der Bartkonturen ist idealerweise ein Rasiermesser oder Rasierhobel in Verbindung mit einem Bart-Trimmer.
Insgesamt ist es kein Hexenwerk, deinem Bart Kontur zu verleihen, allerdings bedarf es der nötigen Hingabe und Investition von Zeit, um ihm die perfekten und passenden Konturen zu verpassen. Dabei haben wir vier entscheidende Stellen ausgemacht, zu denen wir dir unsere Tipps geben möchten. Halte dich daran, so bekommt dein Drei-Tage-Bart oder später dein Vollbart die perfekte Form.
Wie auch bei anderen Bartfrisuren gibt es auch bei Oberlippenbärten jede Menge Variationen. Sprich: Ein Oberlippenbart ist nicht immer ein Schnäuzer, aber ein Schnäuzer ist immer ein Oberlippenbart. Somit wäre das geklärt!
Ein Oberlippenbart braucht jede Menge Pflege und Styling. Wenn dieser nicht mehr als solcher erkennbar ist, macht die Wahl nicht mehr so wirklich viel Sinn. Zunächst heißt es „Let it grow“. Der Bart sollte eine gewisse Dichte erreicht haben. Dann geht es ans Trimmen.
Um ein perfektes Styling-Ergebnis hinzubekommen, brauchst Du jede Menge Styling-Produkte wie z.B. Bartwichse oder Bart-Öl.
tags: #Bart #Mundwinkel #rasieren #anleitung
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