Balayage ist nicht umsonst eine der beliebtesten Färbetechniken. Durch die Art und Weise wie die Farbe in die Haare gestrichen wird, ist das Ergebnis besonders natürlich.
Du hast schon bei einigen Stars den Balayage-Look gesehen und hättest es auch gerne selbst, willst aber nicht so viel Geld ausgeben oder möchtest es einfach mal selbst ausprobieren? Kein Problem! Denn hier haben wir für dich die perfekten Tipps und Tricks, wie du am besten Balayage selber färben kannst.
Sei bitte nicht zu voreilig oder zu euphorisch, damit keine Flüchtigkeitsfehler auf dem Weg zu deiner neuen Haarfarbe passieren. Es kann nämlich so einiges schief gehen - und das schneller, als man denkt.
Einmal falsch die Farben angemischt und zack, deine Haare sind orange oder gar fleckig. Nimm dir ruhig ein wenig Zeit, um dich bestens auf dein Färbe-Erlebnis vorzubereiten. Ganz wichtig: die Gebrauchsanweisung der Farbe akkurat durchzulesen.
Deine Haare werden bei dieser Färbetechnik blondiert, weshalb sie durch eine falsche Durchführung kaputt und brüchig werden könnten. Solange du jedoch mit Sorgfalt alles genauestens Schritt für Schritt nach der Anleitung machst, wirst du ein tolles Farbergebnis bekommen.
Bevor du so richtig loslegen kannst, stell sicher, dass du auch alle notwendigen Dinge bei dir hast, um reibungslos dein DIY-Balayage machen zu können. Hier haben wir dir eine Check-Liste geschrieben, mit all den benötigten Materialien, zum selber färben.
Wenn es euch selber etwas zu umständlich ist, ganz alleine die Haare zu färben, dann holt euch Hilfe von einer guten Freundin. Zu zweit macht es außerdem doch gleich viel mehr Spaß.
Achtung: Es gibt nicht DIE Balayage-Methode, denn du kannst es immer ein wenig nach deinen Vorlieben anpassen. Aus diesem Grund werden die Balayage-Methoden in den folgenden Videos auch nicht immer gleich gemacht.
Die Schritt für Schritt Anleitung, mit der du ganz einfach, schnell und erfolgreich Balayage selber machen kannst, hast du ja bereits gelesen. Doch gibt es unterschiede in der Anwendung, wenn ich Blond oder Brünett bin? Wir haben je eine Variante zum Nachmachen rausgesucht, für den passenden Balayage-Look.
Perfekt für alle geeignet, die von Natur aus etwas heller sind, aber gerne noch blonder in den Spitzen sein möchten.
Mit der Balayage-Technik kannst du braunes Haar hervorragend aufhellen und Bewegung ins Haar zaubern. Besonders natürlich wird das Ergebnis, wenn du die Farbe mit den Fingern aufträgst.
Grundsätzlich stellt die Färbetechnik “Ombré” einen Kontrast stärkeren Farbverlauf von dunkel bis hell dar. Der Ansatz ist immer sehr dunkel gehalten und im Gegensatz dazu werden die Spitzen recht hell blondiert. Anders wie bei der Balayage-Technik beginnt das Färben der Haare erst ab den Ohren.
Ihr seid euch nicht sicher, welche Technik ihr für die Strähnchen oder Balayage eurer Kund:in verwenden solltet? Oben seht ihr ein perfektes Beispiel. Durch diesen Trick wird der Blick nach unten gelenkt, so dass der Eindruck entsteht, dass das Haar noch ein paar Zentimeter länger ist.
Nachdem ihr das Haar abgeteilt habt, nehmt die diagonalen Abschnitte des Haars nach vorne und setzt die Paintings (wie oben). Mit "nach vorne" meinen wir, dass das Haar schräg vom Gesicht weg und nicht zum Gesicht hin fällt.
Wenn eure Kund:in dazu neigt, ihr Haar offen zu tragen, und ihre Strähnchen oder Balayage kräftig wirken soll, entscheidet euch für eine diagonale, nach hinten abfallende Abteilung, indem ihr das Haar diagonal zum Gesicht eurer Kund:in haltet (wie oben). Das Färben dieser Abteilungen sorgt für einen sanfteren Glanz, wenn das Haar in einer Hochsteckfrisur gestylt wird, und für einen kräftigeren Schub an Dimension, wenn die aufgehellten Haare offen getragen werden.
Ihr seid verwirrt über den Unterschied zwischen Slices und Weaves? Zunächst zu den Slices (oben, links): Das sind ganze Haarbänder, die für ein kräftiges Endergebnis komplett gefärbt oder aufgehellt werden. Bei Weaves (oben rechts) hingegen werden Strähnen - oft mit einem Stielkamm abgeteilt - in einem feinen oder breiten Abschnitt gefärbt, um einen diffuseren Effekt zu erzielen.
Auch bei der Breite und Größe der Weaves könnt ihr variieren. Wählt zwischen fein, mittel und groß, oder mischt alle drei mit Slices, um die Haare mit gemischten, maßgeschneiderten Highlights zu veredeln.
Wir können nicht über Strähnchen sprechen, ohne über den Aufheller zu reden. Jedes Produkt aus dem Blondor-Portfolio eignet sich für Paintings, Strähnen und jede von uns beschriebene Technik.
Der angesagte "Balayage"-Look bringt natürliche Lichtreflexe in die Haare. VOGUE verrät alles, was Sie über die Strähnen-Technik wissen müssen.
Der Name "Balayage" kommt aus dem Französischen vom Verb "balayer", das "fegen" bedeutet. Man könnte im übertragenen Sinne also sagen, die Farbe wird ins Haar gefegt. Klingt wild, ist aber eine fein säuberlich ausgeklügelte Technik.
Friseur:innen platzieren die Strähnen mit einem Pinsel genau dort, wo sie im Haarschnitt besonders gut zur Geltung kommen. Ein gutes Balayage wächst soft, also ohne harten Ansatz heraus, muss also nicht ständig nachgefärbt werden. Schöner Nebeneffekt: Durch die leichten Farbunterschiede bekommt das Haar optisch mehr Tiefe, was es voller wirken lässt.
Ein Balayage funktioniert bei allen Haarfarben: schwarz, braun, rot und blond. Häufig wird eine Blondierung eingesetzt, um einzelne Partien zart aufzuhellen. Das heißt aber nicht, dass das Ergebnis zwingend blond sein muss.
Anstelle von Blondierung kann natürlich auch eine Haarfarbe für die Balayage-Technik benutzt werden. Je nach Ausgangston kann die Farbe der natürlich aussehenden Strähnen variieren: Schoko- und Karamell-Nuancen bringen schwarze und dunkelbraune Haare zum Leuchten. Blondtöne kommen auf Ausgangstönen, die nicht dunkler als Hellbraun sind, besonders natürlich zur Geltung. Und helles Erdbeerblond bringt Dimension in rotes Haar.
Natürliche Strähnen bei langen Haaren: Hier kommt der softe Farbverlauf der Trendcoloration besonders gut zur Geltung. Ein stufiger Haarschnitt bringt die leichten Farbunterschiede stärker heraus.
Balayage bei mittellangen Haaren: Um den typischen Balayage-Look im Haar zu kreieren, sollten die Haare mindestens kinnlang sein. Gerade bei einem Bob ist die angesagte Färbetechnik ideal, um den Schnitt lebendig und voluminös aussehen zu lassen.
Balayage-Technik bei kurzen Haaren: Der typische Balayage-Farbverlauf funktioniert hier zwar nicht ganz so gut wie bei längeren Haaren, Ihr:e Friseur:in kann aber trotzdem freihändig ein paar Strähnen aufpinseln. Die meisten Friseur:innen sprechen in diesem Fall von Paintings statt von Balayage. Sie wachsen genauso soft heraus.
Wie oben beschrieben wird die Coloration oder Blondierung beim Balayage mit einen Pinsel freihändig im Haar aufgetragen. Die Übergänge zwischen der Ausgangshaarfarbe und den hellen Strähnen können dabei sehr natürlich gestaltet werden und gehen fließend ineinander über.
Nicht wundern, Profis lassen bei der Balayage-Technik unterhalb der Highlights bewusst viele dunklere Haare aus. Die Haarfarbe behält so Dimension, und es entsteht der typisch natürliche Balayage-Look - fast so, als hätte die Sonne das Haar unregelmäßig aufgehellt.
Für ein Balayage sollten Sie etwa zwei bis drei Stunden Zeit im Salon einplanen. Dementsprechend fallen auch die Kosten für die aufwendige Färbetechnik aus. Der tatsächliche Preis variiert je nach Salon, Haarlänge und verwendeter Produktmenge: Mindestens mit 100 Euro müssen Sie rechnen. Bei langen, dicken Haaren und einem namhaften Salon können sich die Preise schnell auf mehrere Hundert Euro belaufen.
In der Drogerie gibt es mittlerweile Balayage-Kits mit ausführlichen Anleitungen und speziell entwickelten Tools für zu Hause. Dennoch gilt: Wer sich ein Balayage selber färben will, braucht viel Fingerspitzengefühl und bereits Erfahrung im Haarefärben. Das Auftragen der Strähnen erfordert Geschick und idealerweise eine helfende Hand.
Coloriertes Haar benötigt reichhaltige Pflege, um gesund und glänzend auszusehen. Ideal sind spezielle Produkte für gefärbtes Haar, die dafür sorgen, dass die Farbe nicht stumpf aussieht. Eine getönte Pflegespülung lässt das Balayage besonders schön glänzen und gleicht unerwünschte Reflexe aus.
Das Wort "Ombré" kommt ebenfalls aus dem Französischen und bedeutet "Schatten". Bei dieser Färbemethode werden die hellen Reflexe flächiger und nur in Längen und Spitzen eingearbeitet. Typisch für diesen Haarfarben-Trend ist ein Look mit dunklem Ansatz und hellen Spitzen.
Um das Haar aufzuhellen, ist eine Blondierung oder eine permanente Haarfarbe nötig. Dabei wird die Haarstruktur aufgeraut, und dem Haar werden die Farbpigmente entzogen. Das kann die Haare austrocknen und spröde werden lassen.
Vorteil: Da die Farbe bei Balayage-Haaren nicht direkt am Ansatz aufgetragen wird und zwischen den hellen Strähnen viel unbehandeltes Haar bleibt, muss nicht ständig nachgefärbt werden. Es genügt, den Look alle sechs Monate aufzufrischen.
Die Färbetechnik Balayage ist zwar nicht neu, doch der natürliche Übergang von einer dunklen zu einer helleren Farbe liegt nach wie vor im Trend. Stars und Stilikonen wie Rosie Huntington-Whiteley und Carmen Kroll zeigen, wie cool die Strähnen-Technik aussieht.
Und wir? Wir wollen den trendigen Look natürlich sofort nachmachen. Wir verraten, was du brauchst, wie Balayage geht und worauf du achten musst. Lass dir aber gesagt sein, dass man für diese Färbetechnik viel Erfahrung braucht, da sie sehr anspruchsvoll ist.
Damit auch nichts schiefgeht, bekommst du hier alle Infos, wie du die Balayage-Technik daheim richtig nachmachst.
Wer Balayage selber machen möchte, muss sich zunächst die richtigen Utensilien zulegen. Dazu gehören:
Bei der Balayage-Technik werden die Haare im unteren Bereich aufgehellt. Damit ein natürlicher Look entsteht, sollte die Farbe etwa zwei bis drei Nuancen heller sein als deine eigentliche Haarfarbe. Wählst du eine zu helle Farbe, könnte der Cut zu extrem werden. Außerdem: Heller färben geht im Nachhinein immer.
Damit die Strähnen natürlich aussehen und nicht zu breit werden, solltest du einen relativ feinen Pinsel verwenden. Ein antistatisches Modell aus Kunststoff erleichtert das Auftragen der Farbe. Für feine Highlights eignet sich ein Pinsel mit leicht abgeschrägten Borsten.
Alles parat? Dann kommen wir jetzt zur Balayage-Technik. Die scheint auf den ersten Blick ein bisschen kompliziert, doch mit den richtigen Tipps bekommst du die Färbetechnik garantiert auch zuhause hin.
Lege dir alle Utensilien bereit und zieh ein altes T-Shirt an, um Flecken auf deinem Lieblingsoberteil zu vermeiden. Ziehe deinen Scheitel, wie du ihn üblicherweise trägst, und kämme deine Haare gut durch.
Bereite die Farbe vor. Achte dabei auf die Angaben des Herstellers.
Teile deine Haare in mehrere Partien ein. Am besten gehst du vom Scheitel ab nach unten und trennst mit einem Stielkamm ringsum drei bis vier etwa gleich große Parteien ab. Die oberste Partie direkt am Ansatz drehst du zu einem kleinen Dutt. Die zweite und ggf. dritte klammerst du auch beiseite. Gefärbt wird immer von der unteren Schicht zur oberen.
Kommen wir zum etwas kniffligeren Teil. Denn statt wie beim üblichen Färben alle Haare mit Farbe zu bestreichen, werden jetzt nur ausgewählte Strähnchen damit behandelt. Das Wichtigste: Der Ansatz wird ausgelassen. Die Strähnen sollten etwa ab Höhe der Ohren oder kurz darüber beginnen. Schnapp dir also je eine einzelne Strähne und bestreiche sie mit kleinen Pinselstrichen von oben nach unten mit Farbe.
tags: #Balayage #Technik #kurze #Haare #Anleitung
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