Balayage für kurze, schwarze Haare: Eine detaillierte Anleitung

Das Wort Balayage stammt aus dem Französischen und bedeutet so viel wie „fegen". Es ist eine Färbetechnik für die Haare, mit der man einen natürlichen Look erzielt, als hätte die Sonne die Haare geküsst. Balayage wurde entwickelt, um den Goldschimmer zu erzeugen, den die Sonne den Haaren im Sommer verleiht. Ein „Sun-kissed-Look“ in Form eines natürlichen Übergangs von dunklen, zu hellen Nuancen.

Anders als bei klassischen Strähnchen wird bei einer Balayage die Haarfarbe nur auf Längen und Spitzen und nicht auf den Ansatz aufgetragen. Dabei wird sie frei Hand Strähne für Strähne ins Haar „gefegt“. Um sehr weiche Übergänge zu schaffen, wird beim Färben einer Balayage auf Folien verzichtet. Auf diese Weise versuchen Haarprofis, diesen charmanten Schimmer zu erzeugen, den die Sonne den Haaren im Sommer verleiht. Für den typischen „sun-kissed“ Beachlook eignet sich besonders die Soft-Balayage mit extra weichen Übergängen.

Eine weitere Besonderheit der Balayage-Technik ist, dass die Haarsträhnen mit verschiedenen Farben bepinselt werden. So lassen sich einzelne Partien mit helleren oder dunkleren Nuancen betonen. Mit Balayage-Strähnchen entsteht eine sehr lebendige und natürlich aussehende Haarfarbe, mit der auch das Gesicht konturiert werden kann. Möchten Sie etwa Ihre Wangen ein wenig schmaler aussehen lassen, kommt entlang der Gesichtskontur eine dunklere Haarfarbe infrage. Für softe Gesichtszüge eignet sich dagegen ein helleres Blond.

Mit der angesagten Freihand-Färbetechnik wirken die Highlights besonders natürlich und harmonisch. Nach einer Balayage-Coloration haben die Haare ein natürliches, gesundes und glänzendes Aussehen.

Warum ist Balayage so beliebt?

Bei einer Balayage verschmelzen die Farbtöne auf natürliche Weise miteinander. Wenn die Haare herauswachsen, ist das kaum sichtbar, wodurch man die Haare auch nicht so schnell wieder nachfärben muss. Eine Balayage eignet sich für alle Haarfarben und gilt als zeitloser Haarfarbentrend in allen Friseursalons.

Für wen ist Balayage geeignet?

Wer seine Haare zum ersten Mal färben möchte und etwas Angst vor einer kompletten Veränderung hat, für den ist der Balayage-Trend mit Sicherheit die richtige Wahl. Dabei ist egal, ob du blond, braun- oder rothaarig bist, schulterlange oder ganz lange Haar hast, weil es sich an jede Haarfarbe und jeden Schnitt anpassen kann.

Balayage bei kurzen Haaren

Balayage ist nur was für lange Haare? Falsch gedacht! Auch schulterlange Haare oder gar Kurzhaarfrisuren können als Balayage-Haarschnitt schön sein. Eine Balayage schafft bei allen Haarlängen mehr Dimension und Lebhaftigkeit.

Balayage für verschiedene Haarfarben

  • Balayage Braun: Brünette können sich über eine Vielzahl an Farbnuancen freuen, die für eine Balayage verwendet werden kann, da die Naturhaarfarbe dunkler ist als bei Blondinen. Besonders im Trend liegt derzeit Balayage Dunkelbraun und Caramel.
  • Balayage Blond: Ein schöner Blond-Balayage-Look setzt sich aus mittleren und hellen Tönen zusammen, die an den Hauttyp angepasst werden.
  • Balayage Rot: Wird die Balayage Technik mit Rot angewandt, sind besonders viele verschiedene Färbungen für jeden Hauttyp möglich.
  • Balayage Grau: Grey Blending ist eine neue Balayage-Färbetechnik, mit der graue Haare zum Hingucker werden. Es werden bewusst Akzente mit Grautönen gesetzt.

Wie funktioniert die Balayage-Technik?

Wie oben beschrieben wird die Coloration oder Blondierung beim Balayage mit einen Pinsel freihändig im Haar aufgetragen. Die Übergänge zwischen der Ausgangshaarfarbe und den hellen Strähnen können dabei sehr natürlich gestaltet werden und gehen fließend ineinander über. Nicht wundern, Profis lassen bei der Balayage-Technik unterhalb der Highlights bewusst viele dunklere Haare aus. Die Haarfarbe behält so Dimension, und es entsteht der typisch natürliche Balayage-Look - fast so, als hätte die Sonne das Haar unregelmäßig aufgehellt. Auch wenn der Look wie zufällig wirkt, erfordert es aber viel Erfahrung und Können, die Balayage-Technik umzusetzen.

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Balayage selber machen: Schritt-für-Schritt-Anleitung

Wer Balayage selber machen möchte, muss sich zunächst die richtigen Utensilien zulegen.

Das braucht man für Balayage:
  • die richtige Haarfarbe
  • ein Pinsel (liegt meist der Haarfarbe bei)
  • ein altes T-Shirt oder Handtuch
  • ein Stielkamm
  • Watte
  • Haarklammern
  • Handschuhe
  • ggf. ein Toner

Schritt-für-Schritt-Anleitung für zuhause

Alles parat? Dann kommen wir jetzt zur Balayage-Technik. Die scheint auf den ersten Blick ein bisschen kompliziert, doch mit den richtigen Tipps bekommst du die Färbetechnik garantiert auch zuhause hin.

  1. Vorbereitung: Lege dir alle Utensilien bereit und zieh ein altes T-Shirt an, um Flecken auf deinem Lieblingsoberteil zu vermeiden. Ziehe deinen Scheitel, wie du ihn üblicherweise trägst, und kämme deine Haare gut durch.
  2. Farbe anmischen: Bereite die Farbe vor. Achte dabei auf die Angaben des Herstellers.
  3. Haare abteilen: Teile deine Haare in mehrere Partien ein. Am besten gehst du vom Scheitel ab nach unten und trennst mit einem Stielkamm ringsum drei bis vier etwa gleich große Parteien ab. Die oberste Partie direkt am Ansatz drehst du zu einem kleinen Dutt. Die zweite und ggf. dritte klammerst du auch beiseite. Gefärbt wird immer von der unteren Schicht zur oberen.
  4. Farbe auftragen: Kommen wir zum etwas kniffligeren Teil. Denn statt wie beim üblichen Färben alle Haare mit Farbe zu bestreichen, werden jetzt nur ausgewählte Strähnchen damit behandelt. Das Wichtigste: Der Ansatz wird ausgelassen. Die Strähnen sollten etwa ab Höhe der Ohren oder kurz darüber beginnen. Schnapp dir also je eine einzelne Strähne und bestreiche sie mit kleinen Pinselstrichen von oben nach unten mit Farbe. Um einen schönen Farbverlauf zu kreieren, kannst du die Strähne zuvor an der höchsten Stelle antoupieren. Der Übergang wird dadurch ein bisschen ausgefranster.
  5. Der V-Trick: Ein besonders schöner Look entsteht, wenn du mehrere feine Strähnchen an den Spitzen zusammenkommen lässt. Dafür packst du dir eine etwas dickere Strähne und bestreichst diese wie ein V mit Farbe. Das heißt: Zunächst an der linken und rechten äußeren Seite und dann am mittleren unteren Teil der Strähne.
  6. Workflow: Arbeite dich mit dieser Technik von unten nach oben vor. Gehe dabei gründlich, aber möglichst zügig vor, denn die unteren Haare werden sonst zu lange gebleicht. Setze die Strähnchen ruhig unterschiedlich hoch an, dadurch bekommt die Frisur einen tollen 3D-Effekt. Da bei Balayage keine Folien zum Einsatz kommen, kannst du die einzelnen Strähnen mit etwas Watte voneinander trennen.
  7. Deckhaar färben: Zu guter Letzt färben wir das Deckhaar. Hier solltest du die Highlights wirklich nur sehr fein ziehen. Sehr schön sieht es aus, wenn du dein Gesicht rahmst (sog. Face Framing). Dafür färbst du je links und rechts die vorderste Strähne. Hier kannst du mit der Farbe auch etwas höher ansetzen.
  8. Einwirken lassen: Die Balayage Haarfarbe muss in der Regel zwischen 15 und 45 Minuten einwirken. Halte dich hier unbedingt an die Angaben des Herstellers!
  9. Auswaschen: Nach der Einwirkzeit wäschst du die Farbe gründlich mit warmem Wasser aus.
  10. Toner: Wenn du einen leichten Gelbstich loswerden willst oder dir ein kühleres Blond wünschst, ist jetzt die Zeit für einen Toner.

Balayage selber machen: Die wichtigsten Do's and Dont's

Seit bitte nicht zu voreilig oder zu euphorisch, damit keine Flüchtigkeitsfehler auf dem Weg zu deiner neuen Haarfarbe passieren. Es kann nämlich so einiges schief gehen - und das schneller, als man denkt. Einmal falsch die Farben angemischt und zack, deine Haare sind orange oder gar fleckig. Nimm dir ruhig ein wenig Zeit, um dich bestens auf dein Färbe-Erlebnis vorzubereiten. Ganz wichtig: die Gebrauchsanweisung der Farbe akkurat durchzulesen. Deine Haare werden bei dieser Färbetechnik blondiert, weshalb sie durch eine falsche Durchführung kaputt und brüchig werden könnten. Solange du jedoch mit Sorgfalt alles genauestens Schritt für Schritt nach der Anleitung machst, wirst du ein tolles Farbergebnis bekommen.

Do’s beim Balayage selber färben:

  • Die Packungsbeilage bzw. Anleitung davor genauestens lesen und auch befolgen
  • Die Farbe (oder Blondierung) sollte ein bis zwei Nuancen heller sein, für ein schönes Farbergebnis
  • Farbe freihand auftragen
  • Gerne die Farbe auf unterschiedlichen Höhen ansetzen

Don’ts beim Balayage selber färben:

  • Niemals den Ansatz färben (nur Spitzen und Längen)
  • Das Deckhaar nicht blondieren
  • Immer von oben nach unten das Haar bepinseln
  • Nicht zu dicke Strähnen auf einmal nehmen
  • Zügig blondieren

8 Karamellfarbene Balayage: Formulierungen

Hier sind einige Rezepturen für strahlende karamellblonde Looks:

  1. Karamellfarbene Highlights: Color Touch 5/97 + 6/0 für den Ansatz, Strähnen aufhellen und mit Illumina Color 8/05 + 9/7 tönen.
  2. Karamellblonde Balayage: Balayage mit Illumina Color 7/43 + 8/37 tönen.
  3. Karamellbraune Balayage: Color Touch 7/97 + 8/0 für einen kühlen Karamellton mischen.
  4. Honigblonde, Karamell-Balayage: Braune Längen mit Blondor Freelights + 6% aufhellen und mit 8/69 + 7/43 + 8/37 tönen.
  5. Dunkle Karamell-Balayage: Color Touch 4/0 + 4/71 für den Ansatz, Blondor Freelights für die Strähnen und 7/97 + 6/73 zum Tönen verwenden.
  6. Helle Karamell-Balayage: Mit Blondor aufhellen, bevor mit Color Touch 8/73 getönt wird.
  7. Lockige Karamell-Balayage: Blondor Freelights + Blondor Freelights Oxidationsmittel für die mittleren Längen und Spitzen, Glossing mit Koleston Perfect 8/96 + 8/38 + 1,9% Welloxon Perfect Pastel 1,9% + INVIGO Color Service Post Hair Color Treatment.
  8. Schokobraune Balayage: Mittlere Längen mit BlondorPlex + 9% bearbeiten, ein Moneypiece mit Blondor Freelights + 9% aufwerten. Glossing mit Illumina Color 7/7 + 9/59 + 1,9% + INVIGO Color Service Post Hair Color Treatment.

So kreiert man eine karamellblonde Balayage

  1. Achtet auf die Ausgangsfarbe: Ein karamellblondes Balayage wirkt am besten auf Haaren mit einer hell- oder dunkelbraunen Ausgangslage. Die freihändig gesetzten Highlights sollten dann zwei bis drei Nuancen heller sein, damit sie durch die dunkleren Längen am mittleren Teil des Kopfes hindurchschimmern.
  2. Balayage auftragen: Bei dieser Technik gleitet und streicht man mit einem Haaraufheller durch die mittleren Längen und Spitzen.
  3. Karamellfarbene Tönung: Abschließend wird das Haar mit einem samtigen Karamellton getönt. Einige Favoriten sind Illumina Color 8/37, Koleston Perfect 8/03 und Color Touch 8/73.

Balayage pflegen: Diese Produkte sind ideal

Wie bei allen Colorationen wird die Verwendung eines Farbschutz-Shampoos und Conditioners wie zum Beispiel von Schwarzkopf Color Freeze empfohlen. Als Wundermittel bei gefärbtem, strapaziertem Haar gilt Olaplex. Bei einer Balayage in Blond kann man zusätzlich Silbershampoos oder andere Produkte mit violetten Farbpigmenten verwenden, um einen unerwünschten Gelbstich zu vermeiden.

Nach der Balayage-Färbung verwenden Friseure gerne den Lockenstab, um den Farbverlauf durch sanfte Wellen noch besser zur Geltung zu bringen. Aber auch in glatten Haaren kommt die Färbetechnik gut zur Geltung. Sie lässt die Haare optisch fülliger und voluminöser aussehen.

Was kostet die Balayage Technik?

Um das absolut perfekte Ergebnis für deine Balayage Färbetechnik zu erziehen, empfehlen wir ganz klar den Friseurbesuch. Insbesondere dunkle Haare oder Rottöne bergen Herausforderungen, für die man Erfahrung braucht. Um deine Balayage beim Friseur machen zu lassen, musst du je nach Haarlänge mit Kosten zwischen 120 und 250 € rechnen.

Eine günstigere Option ist es, deine Balayage selber zu machen und bestenfalls eine Freundin um Unterstützung zu bitten. In dem Fall belaufen sich die Kosten für die Balayage nur auf den Preis der Produkte und einen Cappuccino oder ein Glas Sekt als Dankeschön für die Freundin. Für Balayage, bei Blond- oder Brauntönen, bietet es sich unter Umständen an, das selber zu machen.

Da jede Strähne separat von Hand eingearbeitet wird, ist die Färbetechnik besonders aufwendig und daher in der Regel teurer als herkömmliche Foliensträhnen. In der BellAffair Beauty Lounge kostet es je nach Haarlänge und Art der Coloration (Haarfarbe oder Tönung) mindestens 140 Euro.

Wie lange dauert es, eine Balayage Färbung?

Gerade als Anfänger solltest du viel Zeit einplanen. Du solltest mindestens eine Stunde für das Auftragen der Farbe einrechnen, wenn du die Balayage selber machst. Natürlich benötigst du Geduld und viel Fingerspitzengefühl, kannst am Ende aber umso stolzer sein, wenn das Ergebnis gelungen ist!

Wie lange hält eine Balayage Färbung?

Das Coole an der Balayage Strähnchentechnik ist, dass der Ansatz nicht gefärbt wird und dadurch auch ganz natürlich rauswachsen kann. Es fällt also kaum auf, wenn du sie nicht nachfärbst. Ansonsten kannst du die Farbe im Idealfall nach drei bis sechs Monaten erneuern.

Balayage vs. Ombré: Was ist der Unterschied?

Balayage basiert auf fließenden Übergängen zur Ausgangsfarbe, die meist nur ein paar Nuancen abweicht. Beim Ombré Hair sind die Kontraste zwischen oberer und unterer Haarhälfte stärker, weil von oben nach unten gleichmäßig heller gefärbt wird. Es wird nicht mit einzelnen Strähnen gearbeitet, sondern flächig coloriert.

Das Wort "Ombré" kommt ebenfalls aus dem Französischen und bedeutet "Schatten". Bei dieser Färbemethode werden die hellen Reflexe flächiger und nur in Längen und Spitzen eingearbeitet. Typisch für diesen Haarfarben-Trend ist ein Look mit dunklem Ansatz und hellen Spitzen.

Ist Balayage schädlich für die Haare?

Balayage ist nicht schädlicher als eine andere Coloration. Ein Vorteil daran ist, dass der Ansatz weitgehend unbehandelt bleibt und so die Kopfhaut nicht beansprucht wird. Damit die Haarlängen und Spitzen nicht brüchig werden, ist die richtige Pflege bei einer Balayage wichtig.

Um das Haar aufzuhellen, ist eine Blondierung oder eine permanente Haarfarbe nötig. Dabei wird die Haarstruktur aufgeraut, und dem Haar werden die Farbpigmente entzogen. Das kann die Haare austrocknen und spröde werden lassen. Je stärker die gewünschte Aufhellung sein soll, desto mehr kann das Haar geschädigt werden. Besprechen Sie am besten vorab mit Ihrem:Ihrer Friseur:in, wie viele Nuancen heller möglich sind, und erkundigen Sie sich, ob gleich eine sogenannte Bonding-Pflege in die Farbe gemixt werden kann, das beugt Haarbruch vor.

Vorteil: Da die Farbe bei Balayage-Haaren nicht direkt am Ansatz aufgetragen wird und zwischen den hellen Strähnen viel unbehandeltes Haar bleibt, muss nicht ständig nachgefärbt werden. Es genügt, den Look alle sechs Monate aufzufrischen.

Lowlights: Eine Alternative zur Balayage

So kann man mit Lowlights wunderbar Kontraste setzen, dem Haar Tiefe verleihen und eine Illusion der Fülle schaffen. Lowlights sind buchstäblich das Gegenteil von Highlights. Hier setzt der Friseur nämlich Strähnchen ins Haar, die ein paar Nuancen dunkler sind als die eigene natürliche Haarfarbe. So erhält die Frisur optisch einen Volumen-Boost und wirkt insgesamt viel dynamischer.

Da Lowlights nicht blondiert werden müssen, ist diese Strähnchen-Technik zudem mit Abstand am schonendsten. Der Friseur beginnt damit, die Farbe unterhalb des Ansatzes bis in die Haarspitzen aufzutragen. Damit aus Lowlights aber kein Chunky-Hair wird, sollte der farbliche Unterschied zum Naturhaar nicht größer als zwei bis drei Nuancen sein.

Painting-Lowlights-Technik: Veredelt auf sanfte Art die Naturfarbe und jede Frisur, indem ganz besonders schöne Lichtreflexe und ein fein abgestimmtes, lebendiges Farbbild geschaffen werden. Gearbeitet wird von unten nach oben, also vom Nacken bis hinauf zum Oberkopf. Freihändig malt der Profi ähnlich der Balayage-Technik die Farbe auf die Strähnen auf, wobei er besonders auf die feinen Changierungen und faszinierenden Lichtspiele im Haar achtet, ausgelöst durch die Sonne oder andere Lichtquellen. So erhält das Haar eine perfekte, natürliche Ausstrahlung. Besonders gut kommt diese Färbetechnik bei glattem und gelocktem Haar zur Geltung.

Reverse Balayage Technique: Der Ansatz wird dabei wie bei einer klassischen Balayage ausgelassen. Dann werden die Längen von oben und die Spitzen meist von beiden Seiten im neuen Wunschton eingefärbt. Verschiedene Nuancen sorgen dabei für ein perfektes Zusammenspiel der Farben. Das Ergebnis: Das Haar gewinnt an einzigartiger Tiefe und Volumen.

Lowlights eignen sich grundsätzlich für alle Haartypen und sind mit jeder Haarfarbe möglich. Sie sind daher ein Must-have für jede Beauty, die ihrem Haar mehr Tiefe verleihen möchte und sich den „Mehr-Volumen“-Effekt wünscht. Aber auch bei all denjenigen, die immer mehr graue Haare bekommen, kann die Technik Abhilfe schaffen.

Für Blondinen: Bei hellen Haaren eignet sich besonders ein mittleres Blond mit etwas dunkleren Strähnchen als Basisfarbe. Dadurch wirkt das Oberhaar im Kontrast blonder - ganz ohne Aufhellen. Für Rothaarige: Bei rotem Haar gilt das gleiche wie für Blondinen. Für Brünette: Bei braunen Haaren sollten neben den Lowlights auch Highlights gesetzt werden. Da die natürliche Farbe nämlich schon recht dunkel ist, kann man hier nicht mehr so viele Nuancen nach unten gehen.

Da Lowlighten genauso wie das Highlighten ein gewisses Maß an Geschicklichkeit erfordert, begibt man sich für diese Aufgabe am besten in die professionellen Hände eines Friseurs.

Zusammenfassung

Balayage ist eine vielseitige und beliebte Färbetechnik, die sich ideal für kurze, schwarze Haare eignet. Ob Sie es selbst versuchen oder einen Profi aufsuchen, die richtige Technik und Pflege sind entscheidend für ein strahlendes Ergebnis.

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