DIY: Natürliches Backpulver-Shampoo Rezept für gesundes Haar

Herkömmliche Shampoos versprechen oft schöneres Haar, Glanz und Volumen, lösen aber häufig die Probleme selbst aus, die sie zu beheben vorgeben. Viele Inhaltsstoffe sind auf Dauer eher schädlich: Silikone, Parabene und Konservierungsstoffe haben auf unserer Kopfhaut nichts verloren.

Eigentlich sollen diese Inhaltsstoffe unsere Haare schöner, gepflegter und gesünder aussehen lassen. Silikone bilden beispielsweise einen Film auf den Haaren, um sie glatter und kämmbarer zu machen und ihnen mehr Glanz zu verleihen. Langfristig schaden sie jedoch mehr als sie nützen, da sie sich auch auf die Kopfhaut legen und zu Haarausfall führen können. Zudem trocknen sie Kopfhaut und Haare aus.

Auch stark entfettende Inhaltsstoffe können unsere Kopfhaut und Haare austrocknen und zu Schuppen, einer empfindlichen Kopfhaut und strohigen Haaren führen. Herkömmliche Shampoos zerstören den natürlichen Fettfilm auf der Kopfhaut, wodurch die Haare schneller nachfetten. Das Ergebnis sind fettige Ansätze und trockene Spitzen, was tägliches Haarewaschen erforderlich macht und die Probleme weiter verstärkt. Viele Zusatzstoffe können zudem Allergien auslösen oder verstärken.

Wer sich damit nicht mehr abfinden möchte, sollte sein Shampoo einfach selber machen. Naturshampoo selber zu machen ist ganz einfach! Es ist viel günstiger als Produkte aus dem Drogeriemarkt und enthält viele wertvolle Inhaltsstoffe, die weder die Umwelt noch unseren Körper belasten. So können Sie sicher sein, dass Ihr Shampoo frei von Silikonen und anderen Zusätzen ist.

Alternativen zum herkömmlichen Shampoo

Es gibt viele Möglichkeiten, Haare und Kopfhaut sauber zu bekommen und dabei zu pflegen. Je nach Haartyp und Wünschen können verschiedene Shampoo-Rezepte zum Einsatz kommen. Nach jahrelanger Verwendung von Shampoos mit Silikon kann es eine Weile dauern, bis diese vollständig von Ihrem Kopf verschwunden sind. Haben Sie also etwas Geduld. Nach vier Wochen sollten Sie silikonfrei sein.

Wenn Ihnen das zu lange dauert, können Sie zu Beginn Kaisernatron zum Haarewaschen verwenden, um das Silikon aus den Haaren zu ziehen. Bei den Alternativen ohne Seife kann es auch mit untergemischt werden. Allerdings trocknet Natron stark aus und sollte nicht zu häufig verwendet werden, da es zu einer extrem trockenen Kopfhaut führen kann.

Shampoo selber machen auf Seifenbasis

Um Shampoo auf Seifenbasis herzustellen, benötigen Sie als Grundlage natürlich Seife. Damit Ihr Shampoo wirklich reine Naturkosmetik ist, muss auch die Seife rein natürlich sein. Dafür haben Sie zwei Möglichkeiten: Sie kaufen Naturseife oder Sie machen Ihre Seife selbst. Ist Ihnen das zu aufwendig, können Sie auch Kernseife kaufen.

Wenn Sie die Seife haben, geht der Rest ganz schnell. Zunächst benötigen Sie Seifenlauge, die Sie einfach aus 15 Gramm Seifenflocken und 250 ml destilliertem Wasser herstellen. Reiben Sie Ihre Seife zu Flocken und übergießen Sie diese mit kochendem Wasser. Rühren Sie, bis die Seife komplett aufgelöst ist - fertig ist die Lauge.

Nun können Sie diese als Grundlage für verschiedene selbstgemachte Shampoos verwenden. Je nach Wünschen und Haartyp können verschiedene Kräuterauszüge oder ätherische Öle verwendet werden. Geben Sie diese einfach der Grundrezeptur hinzu, wenn diese nicht heißer als 35 Grad ist. Hier ein paar Ideen:

  • Blondes Haar: Kamille ist toll für blonde Haare. Verwenden Sie einfach Kamillenauszug oder Kamillenöl. Kamille wirkt als natürlicher Aufheller und macht die Haare seidig glänzend.
  • Schnell fettendes Haar: Hier eignet sich Zedernöl sehr gut. Auch Brennnessel und Rosmarin können bei schnell fettig werdendem Haar verwendet werden.
  • Haarausfall: Brennnessel und Rosmarin unterstützen das Haarwachstum. Geben Sie einfach etwas eines dieser Öle in Ihr Shampoo.
  • Schuppen: Gegen Schuppen hilft Rosmarin oder Teebaumöl am besten. Ein paar Tropfen in die Seifenlauge und fertig ist das selbstgemachte Anti-Schuppen-Shampoo.

Rezept für selbstgemachtes Pfefferminz-Shampoo

Bei sommerlichen Temperaturen möchte auch der Kopf ab und zu abgekühlt und erfrischt werden. Dafür gibt es ein tolles Haarwaschmittel, welches auch einfach selbst gemacht werden kann. In diesem Rezept kommt Pfefferminze zum Einsatz, da sie einen erfrischenden Effekt auf der Kopfhaut hinterlässt. Genau das Richtige für den Sommer.

Pfefferminze sorgt für ein angenehm kühlendes Gefühl auf der Kopfhaut.

Zutaten:

  • 1 Handvoll frische Minze
  • 120 ml Wasser
  • 15 g Seifenflocken
  • 250 ml Wasser

Zubereitung:

  1. Übergießen Sie zunächst die Minze mit 120 ml Wasser und lassen Sie sie etwa 3 Stunden ziehen.
  2. Trennen Sie danach die Flüssigkeit von den Minzblättern.
  3. Stellen Sie 15 Gramm Seifenflocken her, indem Sie natürliche Olivenölseife reiben.
  4. Bringen Sie 250 ml Wasser in einem Topf zum Kochen und lösen Sie die Seifenflocken darin auf. Lassen Sie die Mischung bei geringer Temperatur 10 Minuten köcheln.
  5. Nehmen Sie den Topf vom Herd und geben Sie den Pfefferminzsud in die Seifenlauge, während Sie umrühren.
  6. Lassen Sie das fertige Pfefferminz-Shampoo abkühlen und gießen Sie es dann in ein Gefäß, in welchem es aufbewahrt werden kann.

Eine leere Shampooverpackung eignet sich beispielsweise sehr gut. Das selbstgemachte Shampoo ist ungefähr 14 Tage haltbar. Vor Gebrauch gut schütteln und dann wie gewohnt verwenden. Zum Vereisen am besten gleich in kleinere Flaschen abfüllen.

Tipp:

Je nachdem, ob Sie Kräuterauszüge oder ätherische Öle verwenden, sind die zu verwendenden Mengen natürlich unterschiedlich. Bei Kräuterauszügen etwa die Hälfte der Grundmenge zugeben. Wenn Sie also, wie im Grundrezept angegeben, 250 ml Wasser für die Lauge nehmen, sollten Sie für Ihr Kräutershampoo etwa 120 ml Kräuterauszug hinzugeben.

Bei der Verwendung von ätherischem Öl sollte die Menge auf 250 ml 10 Tropfen nicht übersteigen.

Das selbstgemachte Shampoo können Sie etwa zwei Wochen im Kühlschrank aufbewahren. Wenn Sie Ihren Haaren noch mehr Gutes tun wollen, dann probieren Sie auch mal, Ihre Haarkur selber zu machen.

Shampoo ohne Seife

Shampoo selber machen geht z.B. ganz einfach mit Roggenmehl und Wasser.

Es klingt verrückt, aber es funktioniert tatsächlich: Saubere Haare ganz ohne Seife! Die gängigsten Methoden sind mit Heilerde oder Roggenmehl. Beide Shampoos sind mehr oder weniger gleich herzustellen und funktionieren ähnlich. Ich bevorzuge Roggenmehl. Sie benötigen für die Herstellung lediglich Roggenmehl und warmes Wasser.

Einfach 4-5 EL (je nach Haarlänge) Roggenmehl mit lauwarmen Wasser sehr gut verrühren, sodass eine gelartige Masse entsteht. Etwa 30 Minuten ziehen lassen und dann im feuchten Haar verteilen und einmassieren. Das Ganze fünf Minuten einwirken lassen und gründlich ausspülen. Gern versteckt sich in oder hinter den Ohren etwas von der Masse, also auch da richtig abspülen. Die Haare nun wie gewohnt frisieren. Bei langem Haar bürsten sich noch feine Körner vom Mehl aus dem Haar, die eventuell beim Ausspülen noch auf der Kopfhaut geblieben sind. Nach dem Kämmen sollten die aber auch alle weg sein.

Die Haare sind nun sauber und fettfrei. Roggen hat die Eigenschaft, Fett an sich zu binden, aber auch Schmutzpartikel. Gleichzeitig sind darin viele Vitamine und Mineralstoffe enthalten, die Haare und Kopfhaut pflegen. Es kann auch als Trockenshampoo verwendet werden. Einfach am Abend etwas Mehl in den trockenen Ansätzen verteilen und ein Kopftuch umbinden. Am nächsten Morgen einfach auskämmen.

Achtung: Unbedingt kein anderes Mehl als Roggenmehl verwenden! Andere Getreidesorten haben einen hohen Glutenanteil. Wie der Name schon sagt, ist Gluten Klebereiweiß - die Masse, die hier mit Wasser entsteht, ist nur sehr schwer wieder aus den Haaren zu bekommen.

Das Roggenmehl“shampoo“ kann nicht in größeren Mengen angerührt und für später aufbewahrt werden, da Roggenmehl mit Wasser nach einiger Zeit zu Sauerteig wird.

Wenn Du lieber Heilerde (Lavaerde) oder grüne Tonerde bei fettigen Haaren verwenden willst, vermischst Du, je nach Haarlänge 1-2 EL der Erde mit Wasser. Wie viel Wasser Du verwendest, ist Dir überlassen. Eher flüssig ist es einfacher, die Pampe im Haar zu verteilen. Manchem ist das Flüssige aber nix, da es ja ein paar Minuten einwirken soll und ins Gesicht tropfen kann. Hier muss jeder sein Mischungsverhältnis finden.

Heilerde sollte nicht mit Metall in Berührung kommen, da es dann seine Wirkung verliert. Also hier beim Anrühren Gefäß und Löffel aus Plastik, Glas oder Porzellan verwenden.

Welches Produkt Ihr also verwendet, ist reine Geschmackssache. Die Hausmittel Backpulver und Natron haben interessante Eigenschaften zur Bekämpfung von Schuppen und vielleicht haben Sie sie sogar zu Hause. Zur Anwendung wird empfohlen, sie zu Ihrem üblichen Shampoo hinzuzufügen.

Im Internet finden Sie viele Rezepte für selbstgemachte Shampoos, die unter anderem mit Backpulver oder Natron hergestellt werden, aber Vorsicht beim Experimentieren.

Kosmetika unterliegen den europäischen Vorschriften und müssen ausnahmslos den Anforderungen dieser Verordnungen entsprechen. Backpulver kennen wir eigentlich eher als Zutat für Muffins, Kuchen und Co. Im Internet wird das weiße Pulver aber auch immer wieder als Wundermittel für Haut und Haar gehypt. Unter anderem soll man mit Backpulver auch die Haare entfärben können.

So soll es funktionieren:

Backpulver kann tatsächlich deine Haare aufhellen und so dafür sorgen, dass ein ungeliebter Rotstich oder Orangestich sich beseitigen lässt. Es gibt zwei Möglichkeiten der Anwendung:

  • Vermische zwei Esslöffel Backpulver mit der Shampoo-Menge, die du normalerweise zum Haarewaschen verwendest. Gib das Ganze dann auf dein Haar und lass es ungefähr zwei Minuten einwirken. Im Anschluss wäschst du deine Haare mit klarem Wasser aus.
  • Gib eine Tüte Backpulver in lauwarmes Wasser und verteile das Gemisch im trockenen Haar. Nach einer Einwirkzeit von 20 Minuten wäschst du das Pulver wieder aus.

Kleiner Tipp: Auch mit Kaiser-Natron kannst du deine Haare entfärben. Die bleichende Wirkung vom Natron ist sogar noch etwas intensiver.

Die Haare mit Backpulver zu entfärben, hat leider auch zwei Nachteile. Erstens, kann Backpulver wirklich nur bei colorierter Mähne die Farbe aus den Haaren ziehen - und das auch nur bis zu einem gewissen Grad. Von dunklem Schokobraun auf Aschblond wird man die Haare nicht aufgehellt bekommen. Maximal eine oder zwei Nuancen sind möglich. Im natürlichen Haar wirkt Backpulver gar nicht aufhellend.

Zweitens, trocknet Backpulver die Haare stark aus und macht sie brüchig. Der Grund dafür: Es verändert die Haarstruktur und macht sie rauher. So hat Spliss leichtes Spiel. Du solltest deshalb im Anschluss möglichst eine Haarkur verwenden, um deine Haare optimal zu pflegen und mit Feuchtigkeit zu versorgen.

Auch wenn du keine Wunder erwarten solltest, kannst du deine Haare mit Backpulver entfärben und leicht aufhellen. Bedenke aber, dass deine Haare durch dieses Experiment stark beansprucht werden und Spliss und Haarbruch die Folge sein können. Eine Haarkur im Anschluss sollte deshalb Pflicht sein.

Eine Alternative kann darin liegen, ein eigenes Shampoo herzustellen und damit ganz den individuellen Wünschen und Bedürfnissen des Anwenders zu entsprechen.

Darum ist Selbermachen besser

Gerade die industriell gefertigten Kosmetika weisen nicht selten Inhaltsstoffe auf, die das Gesamtprodukt preiswert und somit erschwinglich gestalten sollen. Nicht jede Person verträgt diese Mittel allerdings - Schuppenbildung, Juckreiz, spröde und sogar ausfallende Haare können sich als negative Folgen einstellen. Viele Betroffene versuchen über Jahre hinweg, eine für sie geeignete Haarwäsche zu finden. Doch die meisten von ihnen werden enttäuscht. Geht es auch euch so, dann versucht doch einmal, ein eigenes Shampoo zu kreieren. Neben der dafür benötigten Basis könnt ihr an Duftstoffen und heilenden Essenzen alles hinzufügen, was ihr wünscht - und was euer Körper verträgt. Das Herumexperimentieren macht Spaß und wird sogar euren Geldbeutel entlasten.

So gelingt die Basis des Shampoos

Zunächst greift ihr zur handelsüblichen Kernseife. Rund 15 Gramm benötigt ihr davon. Achtet hierbei auf eine möglichst unbedenkliche Fertigung, bei der keine zusätzlichen Inhaltsstoffe verarbeitet wurden. Raspelt die Seife auf dem Küchenhobel klein und übergießt sie in einer Schüssel mit 300 Milliliter kochendem Wasser. Gebt ebenso eine kleine Tüte Backpulver hinzu, um die Lauge neutraler zu gestalten und damit dem ph-Wert der Haut näherzukommen. Nun gut umrühren - und alles für wenige Stunden ruhen lassen. Es ergibt sich eine dickflüssige Mischung, die einen leicht seifigen Charakter besitzt, als Basis zum Haarewaschen aber bereits geeignet ist. Ob ihr dieses Shampoo pur benutzt oder mit weiteren Ölen und Aromen verfeinert, ist euch überlassen.

Aus dem Shampoo wird ein sinnliches Erlebnis

Den gesamten Herstellungsprozess könnt ihr variieren, indem ihr Kräuter, Blumen und weitere Essenzen untermischt. Ihr könnt dafür herkömmliche Teebeutel, Duftsäckchen aus dem Bioladen, frisch gepflückte Gräser sowie Früchte aller Art verwenden. Zerkleinert diese Zutaten und übergießt sie in einer Tasse mit etwa 0,2 Liter kochendem Wasser. Den abgesiebten Sud gebt ihr im heißen Zustand zu dem gerade angefertigten Shampoo. Sollte die Menge nun sehr dünnflüssig wirken, reichert ihr sie nach Gefühl mit etwas Backpulver und Kernseifenflocken an. Abermals sorgfältig umrühren und alles gemeinsam abkühlen lassen. Anschließend könnt ihr die Lösung in ein Glas oder eine Flasche umfüllen.

Die Anfertigung der Spülung

So gesund und reinigend das Shampoo auch sein mag - es wirkt zunächst entfettend. Das ist zwar einerseits gewünscht, um einen sauberen Zustand der Haare zu erreichen. Andererseits lässt es die Frisur nach dem Waschen aber etwas spröde wirken und dürfte bei der Kopfhaut zu leichter Schuppenbildung führen. Der Seife wird nun also entgegengewirkt, indem eine entsprechende Spülung zum Einsatz kommt. Nehmt dafür eine Literkanne mit angenehm warmem Wasser. Darin verrührt ihr einen Esslöffel Apfelessig - möglichst ohne Zusätze. Massiert die Flüssigkeit in Haare und Kopfhaut ein, ihr müsst sie anschließend nicht auswaschen. Durch die Spülung wird der entfettende Zustand der Haare und der Haut gestoppt, alle Schuppen schließen sich.

Für jedermann geeignet

Das Basisshampoo sollte euch eine Möglichkeit der gesunden und unbedenklichen Haarwäsche an die Hand geben, die ihr jederzeit zu sehr geringen Kosten selbst herstellen könnt. Inwieweit ihr darüber hinaus mit Ölen und Kräutern experimentiert, sei euren Wünschen überlassen. Beachtet dabei aber bitte etwaige Unverträglichkeiten. Idealerweise solltet ihr euch langsam an eine eigene Mischung heranwagen und somit eher über kleinere Mengen schauen, welche Zusammensetzung euch bekommt - und welche eher zu Reizungen führt. Dennoch könnt ihr binnen wenigen Wochen sehr gute Ergebnisse erzielen, die schonend zu den Haaren und zur Geldbörse sind. Habt ihr die passende Kombination aus Inhaltsstoffen sogar bereits für euch gefunden? Dann sagt uns gerne, wie euer perfektes Shampoo aussieht.

Backpulver hat wahrscheinlich jeder zuhause. Aber wie kommt es zum Einsatz? Das weiße Pulver können Sie nämlich nicht nur benutzen, um den Sonntagkuchen zu backen, auch für Beauty-Anwendungen ist es bestens geeignet. Eine Tüte Backpulver kostet nicht einmal 10 Cent. Günstiger als jedes Pflegeprodukt und jede Beauty-Behandlung. Das weiße Pulver wird als das ultimative Schönheits-Hilfsmittel gehandelt. Zurecht?

Gala.de verrät Ihnen, weshalb Sie auf Backpulver als Wundermittel setzen sollten und was das Pulver alles kann.

  1. Sind die Haare mal wieder fettig und sie haben keine Zeit - oder keine Lust - sie zu waschen? Kein Problem, zum Glück haben Sie ja immer Backpulver im Haus. Die Backzutat eignet sich hervorragend als Trockenshampoo und ist ein tolles Hausmittel gegen fettige Haare. Geben Sie sich einfach ein bisschen davon an den Haaransatz und massieren Sie das Ganze mit den Fingern ein. Bürsten Sie die Haare aus und schon sieht die Mähne wieder frisch und voluminös aus.
  2. Backpulver gegen Pickel? Ja, das geht. Natron hat desinfizierende Eigenschaften und kann deshalb gegen Hautunreinheiten helfen. Sie können es zum Beispiel sanft als Maske auf das Gesicht auftragen, etwa zehn Minuten einwirken lassen und anschließend mit warmem Wasser abwaschen. Backnatron trocknet die Haut, indem es überschüssiges Öl bindet. Denn genau das kann zu Mitessern und Unreinheiten führen. Im Anschluss immer eine milde Feuchtigkeitspflege verwenden, damit Ihre Haut nicht zu stark austrocknet. Auch als Peeling eignet sich Backpulver hervorragend. Hierfür einfach Zitronensaft, Wasser und Backpulver mischen und damit die Haut in kreisenden Bewegungen abreiben. Dann mit lauwarmem Wasser gründlich abspülen.
  3. Backpulver, beziehungsweise das darin enthaltene Natron, kann auch eine gute und natürliche Alternative zu herkömmlichen Deodorants sein, wenn man bereit für eine etwas aufwändigere Anwendung ist. Und das geht so: Backpulver mit Wasser oder Zitronensaft zu einer Paste verrühren und diese auf die Achseln auftragen, 15 Minuten wirken lassen und anschließend mit warmem Wasser wieder abspülen. Warum das funktioniert? Natron wirkt alkalisch und antibakteriell und senkt den pH-Wert auf der Haut. Das bedeutet für die Achseln, dass hier beim Schwitzen unangenehme Körpergerüche verhindert werden. Und da Backpulver Feuchtigkeit absorbiert, bildet sich gar nicht erst so viel Schweiß.
  4. Seit Jahren gibt es das Gerücht, dass man mit Backpulver Zähne bleichen kann. Fakt ist, dass das zwar funktioniert, aber definitiv nicht gut für Ihre Beißer ist. An freiliegenden Zahnhälsen kann das Backtriebmittel zum Beispiel Schäden anrichten. Deshalb sollten Sie das DIY-Bleaching nur in Absprache mit Ihrem Zahnarzt durchführen. Alternativ gibt es auch spezielle Zahncremes, die Kaffee- und Teerückstände entfernen.
  5. Selbst bei lästigen Schweißfüßen oder Fußpilz kann Backpulver Abhilfe schaffen. Ein 15- bis 30-minütiges Fußbad mit einer halben Tasse Backpulver und ein paar Tropfen Teebaumöl bewirkt wahre Wunder. Es ist aber auch möglich, eine Creme aus Backpulver und lauwarmem Wasser zu mischen und diese auf die Füße (bei Fußpilz direkt auf die betroffenen Stellen) zu geben. Die Wirkung kann verstärkt werden, wenn man die Füße anschließend mit Teebaumöl einreibt.

Die Alternative zum Spray aus dem Drogeriemarkt

Leider sind die herkömmlichen Produkte schnell aufgebraucht. Wir haben hier eine Anleitung, mit der sich Trockenshampoo einfach und günstig selber machen lässt.

Nimm kein Backpulver!

Bevor wir hier mit den eigentlichen Tipps und der Anleitung anfangen, müssen wir auf eine Sache hinweisen. Viele benutzen Backpulver als Basis für ihr selbstgemachtes Trockenshampoo. Backpulver kann jedoch die Kopfhaut auf Dauer stark reizen und die Haare beschädigen. Deshalb raten wir hier von Backpulver ab und nehmen es aus unserem Rezept raus.

Die richtige Basis: Babypuder oder Stärkemehl

Als Grundlage für selbstgemachtes Trockenshampoo funktionieren Babypuder und Stärkemehl (Mais- oder Kartoffelstärke) ganz wunderbar. Beide entziehen dem Haar Fett und sind im Gegensatz zu Backpulver nicht schädlich. Der einzige Unterschied ist, dass einige der Geruch vom Babypuder stört. Stärkemehl ist dagegen geruchsneutral. Unser Rezept für das hausgemachte Trockenshampoo basiert daher auf Stärkemehl.

Selbstgemachtes Trockenshampoo der Haarfarbe anpassen

Egal ob es aus der Drogerie kommt oder selbstgemacht ist, Trockenshampoo, das auf weißem Puder basiert, hinterlässt immer einen Grauschleier auf den Haaren, der mühsam mit einem Handtuch abgerubbelt und mit einer Bürste ausgekämmt werden muss. Wer blond ist, den mag das nicht besonders stören, da die Reste des hellen Puders auf hellem Haar kaum auffallen. Aber für Dunkel- und Rothaarige ist das ein lästiger Nebeneffekt. Wer sein Trockenshampoo selbst mischt, kann es mit Kakao- oder Kaffeepulver (dunkle Haare) oder Zimt (rote Haare) dem Farbton der eigenen Haarfarbe anpassen.

Du brauchst:

  • einen verschließbaren Behälter für das Trockenshampoo (z. B. ein Glas oder einen Kakaostreuer)
  • Stärkemehl (Menge abhängig vom Behälter)
  • evtl. Zimt, Kakao- oder Kaffeepulver
  • optional: einige Tropfen ätherische Öle (z. B. Lavendel, Menge abhängig vom Behälter)

So geht’s:

  1. Füll den Behälter mit dem Stärkemehl.
  2. Falls du rote oder dunkle Haar hast, mische es vorher mit Zimt oder Kakaopulver in einem Verhältnis, das gut zu deiner Haarfarbe passt.
  3. Gib ein paar Tropfen ätherisches Öl nach deinem Geschmack hinzu und mische das Pulver noch einmal richtig gut durch.

Achtung: Solltest du dir nicht sicher sein, ob du gegen das ätherische Öl allergisch bist, verreibe einen Tropfen auf deinem Arm und warte einen Tag lang ab, ob eine Hautreaktion stattfindet.

Das fertige Trockenshampoo wird auf den Haaransatz gegeben. Lass es kurz einwirken und verreib es dann mit den Händen oder einem Handtuch. Achtung: Bei Trockenshampoo für rote oder dunkle Haare kein weißes Handtuch verwenden!

Trockenshampoo Anwendung + selbermachen | ZERO WASTE | Lilies Diary

Haare können Sie nicht nur mit Shampoo waschen. Ein beliebtes Hausmittel ist Backpulver zur Reinigung und Pflege der Mähne. Wir es geht, zeigen wir Ihnen.

Haare Waschen mit Backpulver - so geht's

Sie brauchen dazu lediglich handelsübliches Backpulver und Wasser.

Die Anwendung ist sehr einfach:

  1. Lösen Sie 2 EL Backpulver in einem halben Liter Wasser auf.
  2. Massieren Sie das Backpulver gründlich in die Kopfhaut ein. Das Backpulver entzieht dem Haar überschüssiges Fett.
  3. Mischen Sie zwei Esslöffel Apfelessig mit einem Liter Wasser.

Ein Ausspülen ist nicht nötig, der Essiggeruch verfliegt beim Trocknen der Haare.

Wer seine Haare auf natürliche Weise mit einfachen Hausmitteln sanft aufhellen möchte, hat verschiedene Optionen. Schöne Highlights ins blonde zaubern? Das kann auf ganz natürliche Weise gelingen. Wie sich Haare natürlich aufhellen lassen, weiß die Friseurmeisterin und Beauty-Expertin Nina Maria Gaschler.

Eine intensive Haarpflege ist auch dann wichtig, wenn die Haare mit natürlichen, sanften Hausmitteln aufgehellt werden. Zum sanften Aufhellen der Haare können natürliche Hausmittel zum Einsatz kommen wie Kokosöl oder Zitronensaft. Wer seine Haare natürlich aufhellt, wird mit blonden Sommer-Highlights belohnt.

tags: #backpulver #shampoo #rezept

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