Viele Menschen wünschen sich eine glatte, haarfreie Haut im Intimbereich, besonders im Sommer. Doch auch unabhängig von der Jahreszeit ist die Haarentfernung für viele ein wichtiges Thema. Eine sanfte und effektive Methode, um Rasurbrand und Irritationen zu vermeiden, ist die Verwendung von Babyöl.
In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie Babyöl optimal für die Intimrasur einsetzen können, um ein glattes und gepflegtes Ergebnis zu erzielen.
Vorbereitung ist das A und O
Je länger die Haut vorbereitet wird, desto besser. Eine circa 10-minütige Dusche oder ein Bad öffnet die Poren, sodass sich die Haare leichter entfernen lassen. Beim Duschen erst ganz am Schluss rasieren, so sind die Haare gut aufgeweicht und die Poren geöffnet.
Wenn die Haare schon lange nicht mehr rasiert wurden, müssen sie davor gestutzt werden. Sind die Schamhaare zu lang oder zu kurz, können Hautreizungen entstehen. Sonst werden die Haare ausgerissen statt abgeschnitten, was zu Rasierpickeln führt.
Damit sich die Haare aufstellen und die Haut geschützt wird, immer Rasierschaum oder -gel verwenden. Ein feuchtigkeitsspendendes Rasiergel oder ein pflegender Rasierschaum schützen vor Verletzungen.
Alternativ kann man die zu rasierenden Stellen einfach mit Olivenöl einreiben und etwas einwirken lassen, man kann auch damit unter Wasser gehen, das Öl bleibt trotzdem an der Haut.
Die richtige Rasurtechnik
Die richtige Rasiertechnik ist der Schlüssel zur glatten Haut. Rasiert euch in Haarwuchsrichtung. Das ist meist von oben nach unten. Eine Rasur gegen den Strich belastet die Haut und kann die Haarwurzeln rausreißen.
Die wohl häufigste Ursache von Rasurbrand im Intimbereich oder in der Bikinizone ist das Rasieren gegen den Strich. Das mag sich am Anfang gründlicher anfühlen, kann aber zu einer dauerhaften Entzündung der Haarfolikel führen. Also immer mit der Haarwuchsrichtung rasieren.
Das wichtigste, um Rasurband zu vermeiden, ist beim Rasieren saubere und scharfe Klingen zu verwenden. Die Rasierklinge muss scharf sein. Wenn sich die Klinge stumpf anfühlt, solltet ihr die Rasierklinge wechseln. Stumpfe Rasierklingen führen nämlich zu Mikroverletzungen auf der Haut, was wiederum zu Hautirritationen, Pickelchen oder Rasurbrand führt.
Wer dabei auch noch die Umwelt schonen und den vielen Plastikmüll von gebrauchten Rasierern und Klingen vermeiden möchte, kann zu einem Rasierhobel greifen.
Die Anwendung von Babyöl
Babyöl im Intimbereich kann mehrere Funktionen erfüllen. So können Sie damit Trockenheit bekämpfen und die Rasur erleichtern. Babyöl hilft dabei, einem trockenen Intimbereich Feuchtigkeit zu spenden. Das Öl spendet Feuchtigkeit und hilft gegen Juckreiz.
Auch bei der Rasur im Intimbereich kann Babyöl Sie unterstützen. Tragen Sie das Öl auf die angefeuchtete Haut vor, während und nach der Rasur auf. So können Sie Rasierpickel vorbeugen und das Risiko für Verletzungen senken. Genauso wichtig ist, dass Sie eine neue, scharfe Rasiererklinge benutzen.
Nach dem Einwirken mit dem Rasierer ohne Schaum rasieren, tut überhaupt nicht weh und man ist so glatt als wenn da nie Haare gewesen sind.
Babyöl als Gleitmittel?
Babyöl ist als Gleitgel nicht geeignet. Gelangt das Babyöl als Gleitgel in den Körper, so kann es Reizungen verursachen. Besonders in der Vagina kann es Reizungen verursachen, weil der natürliche pH-Wert in der Scheide gestört und somit die Scheidenflora zerstört wird. Achten Sie jedoch auf jeden Fall darauf, dass es in keine Körperöffnungen gelangt.
Nach der Rasur
Um die Hautporen zu verschließen, den enthaarten Bereich nach der Intimrasur kurz mit lauwarmem Wasser abspülen. Mit warmen Wasser die abrasierten Haare und den Schaum gründlich entfernen. Anschließen mit kaltem Wasser abduschen, damit sich die Poren wieder schließen.
Das anschließende Auftragen einer Intimpflegecreme spendet Feuchtigkeit und beruhigt die Haut, damit Reizungen keine Chance haben. Die rasierte Haut nach dem Baden oder Duschen noch mit einer Creme einreiben.
Zum Schluss nur nicht mit dem Handtuch rubbeln, sondern sanft abtupfen. Babypuder und Babyöl beruhigen die Haut nach der Rasur. Es ist am besten, sich Abends zu rasieren, damit sich die Haut über Nacht beruhigen kann.
Was tun bei Rasurbrand und Rasierpickeln?
Rasierpickel sind die fiesen, roten Pünktchen, die oft nach der Rasur entstehen und, die wirklich kein Mensch braucht. Rasierpickel bekommt man durch winzige Hautverletzungen, die während der Rasur entstehen können. Durch die kleinen Wunden können Mikroorganismen und Bakterien unter die Haut gelangen und zu Entzündungen und rotem Ausschlag führen.
Gerade der Intimbereich und die Bikinizone sind besonderes anfällig für Irritationen und Rasierpickel, da dort Feuchtigkeit und Wärme ein idealer Nährboden für Bakterien sind.
SOS-Maßnahmen
Die richtige Vor- und Nachbereitung ist dabei die halbe Miete. Betroffene Hautstellen mit kalten Wasser oder Eiswürfeln abkühlen. Das hilft vor allem gegen Schwellungen und unangenehmen Juckreiz. Bitte nicht die Pickel ausdrücken oder sich kratzen! Das macht die Entzündung viel schlimmer.
Tragt eine Wundsalbe auf. Die Inhaltsstoffe Zink, Panthenol oder Hamamelis sind besonders gut um die Haut schonend zu desinfizieren und Rasierpickel zu reduzieren. Alkoholhaltige Pflegepordukte trocknen die Haut aus. Deshalb sollte man lieber auf sie verzichten.
Im Notfall hilft auch Honig, um die Entzündungen zu hemmen. Fein auftragen und mindestens 15 Minuten einwirken lassen.
Peeling zur Vorbeugung
Damit nachkommende Haare an die Hautoberfläche gelangen können und nicht einwachsen, ist es wichtig, 1-2 mal die Woche in kreisenden Bewegungen rasierte Stellen zu peelen (vor allem im Intimbereich).
Entweder ihr macht euer Peeling selbst oder ihr achtet beim Kauf auf ein paar Sachen: Gute Qualität zeichnet sich dadurch aus, dass dem Peeling keine scharfen Parfüms zugesetzt sind und der Peelingeffekt nicht durch Kügelchen aus Mikroplastik herbeigeführt wird. Abgesehen davon, dass es über die Haut aufgenommen wird, ist es außerdem verheerend für unsere Trinkwasserqualität und Meere, da man Mikroplastik nicht aus dem Wasser herausfiltern kann.
Weitere Tipps und Produkte
Rasurbrand im Intimbereich und der Bikinizone ist besonders lästig. Was dagegen gut hilft, ist das Australian Bodycare Intim Shave Rasiergel, das danke dem enthaltenen Teebaumöl schon beim rasieren pflegt und so Jucken und Pickel vorbeugt.
Auch da leistet Australian Bodycare mit ihrem Intim Balm eine gute Abhilfe. Denn dieser enthält nicht nur Zink, sondern auch pflegendes und beruhigendes Teebaumöl. Nebenbei kühlt es auch die irritierten Stellen und sorgt so für ein rundum gutes Gefühl nach der Rasur.
Fragt man meine Bekannte, schwört sie zum Vorbeugen von Rasurbrand auf Zinksalbe, diese wirkt nämlich wundheilend und sorgt so für eine Intimrasur ohne Pickel und Rötungen.
Nebenbei kühlt es auch die irritierten Stellen und sorgt so für ein rundum gutes Gefühl nach der Rasur.
Alternative Methoden zur Haarentfernung
Du möchtest die Behaarung im Intimbereich möglichst schnell und schmerzfrei loswerden? Wir verraten dir, welche Methoden der Haarentfernung am besten funktionieren.
- Rasieren: Eine der günstigsten und schmerzfreisten Varianten.
- Epilieren: Hält länger an, kann aber schmerzhaft sein.
- Waxing: Ebenfalls effektiv, erfordert jedoch Schmerzresistenz.
- Enthaarungscreme: Schmerzfrei und bequem, aber nicht so langanhaltend wie Epilation oder Waxing.
- Laser: Wirkungsvollste Methode, aber aufwändig und teuer.
So gelingt die Intimrasur | Dr. Johannes Wimmer
Entscheide selbst, ob du die recht hohen Kosten pro Sitzung dafür ausgeben möchtest.
Zusammenfassung der wichtigsten Punkte
Hier eine Tabelle, die die wichtigsten Punkte für eine erfolgreiche Intimrasur mit Babyöl zusammenfasst:
| Schritt | Beschreibung |
| Vorbereitung | Haut reinigen, Haare stutzen, warmes Bad/Dusche |
| Anwendung von Babyöl | Auf die angefeuchtete Haut auftragen |
| Rasur | Mit der Haarwuchsrichtung rasieren, scharfe Klinge verwenden |
| Nachbereitung | Mit kaltem Wasser abspülen, Babyöl auftragen |
| Vorbeugung von Rasurbrand | Peeling, Zinksalbe, Teebaumöl |
Mit diesen Tipps und Tricks steht einer glatten und gepflegten Intimzone nichts mehr im Wege!
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