Babyöl ist ein wahres Allroundtalent im Bad und Haushalt. Es pflegt nicht nur Babyhaut, sondern kann auch für Ihre Haare und Ihre Haut eingesetzt werden. Im Haushalt kann das Öl auch als ein besonderer Allzweckreiniger zum Einsatz kommen.
Denn damit lassen sich zum Beispiel Ihre Haare sowie Ihre Haut pflegen. Aber auch bei hartnäckigen Kleberflecken und fettigen Oberflächen, kann das Öl eine gute Hilfe sein.
Babyöl lässt sich vielfältig in der Haarpflege einsetzen:
Nicht nur das Haar, auch die Haut lässt sich gut mit Babyöl pflegen:
Auch im Haushalt kann Babyöl eine gute Hilfe sein. Und dafür können Sie es einsetzen:
Viele Eltern verbinden mit dem Begriff Babyhaut die Vorstellung von einer glatten, weichen und makellosen Haut. Doch die Haut Ihres Kindes ist gerade in den ersten Lebensjahren sehr anfällig und häufig von Besonderheiten geprägt. Dazu gehört zum Beispiel der Kopfgneis, umgangssprachlich auch Milchschorf genannt.
Milchschorf und Kopfgneis sind beides schuppige Hauterscheinungen, die sich im Kopfbereich zeigen können und von einer normalen, glatten Babyhaut abweichen. Ursache bei Kopfgneis ist eine erhöhte Talgproduktion, die manchmal auch noch durch das anfängliche Vorhandensein von mütterlichen Hormonen im Körper des Babys verstärkt sein kann. Diese schuppige Haut im Kopfbereich ist jedoch nicht gefährlich.
Im Gegensatz dazu ist der Milchschorf für Ihr Baby unangenehm, juckt und es kann sogar zu nässenden Bläschen kommen.
Die erste Reaktion der Eltern ist oft, dass sie das Exzem entfernen wollen. Doch die verstärkte Talgproduktion geht nach und nach zurück, so dass sich auch der Kopfgneis reduzieren und schließlich ganz verschwinden wird, ohne dass man etwas dafür tun müsste.
Eine Behandlung oder das Abkratzen der Kruste aus ästhetischen Gründen ist nicht empfehlenswert. Man kann aber, wenn gewünscht, das Ablösen der Schuppen an der Kopfhaut etwas beschleunigen. Sie können Ihrem Baby auch ein dünnes und gut waschbares Baumwollhäubchen aufsetzen, um zu verhindern, dass das Öl verschmiert. Durch das Öl wird die schuppige Kruste gelöst und so lässt sie sich allmählich sanft beim Haarewaschen vom Kopf lösen. Damit Sie das Öl gut aus den feinen Haaren bekommen, ist die Verwendung eines milden Babyshampoos wie Calendula Waschlotion & Shampoo sinnvoll.
Wenn Sie unsicher sind, ob Ihr Baby nur Kopfgneis oder ein atopisches Ekzem hat, sollten Sie Ihren Kinderarzt aufsuchen. Das gilt auch, wenn noch weitere Begleiterscheinungen wie Juckreiz auftreten. Wenn erforderlich wird Ihr Arzt die weitere Behandlung veranlassen.
Betroffene Kinder haben durch Knopfgneis schuppige Hauterscheinungen im Kopfbereich. Dies ist jedoch nur ein ästhetisches "Problem" und verschwindet wieder von alleine. Knopfgneis ist für die Kinder nicht schmerzhaft. Milchschorf hingegen hat Symptome wie Juckreiz und ist für Babys unangenehm.
Der Unterschied von Knopfgneis und Milchschorf ist nicht immer einfach. Bei Unsicherheit suchen Sie auf alle Fälle einen Kinderarzt auf, er kann ihnen auch bei der Unterscheidung helfen.
Widerstehen Sie dem Gedanken, die Schuppen wegzumachen oder von außen einwirken zu wollen. Dies tut der Haut des Säuglings nicht gut, die Schuppen sollten auch nicht mit einer weichen Bürste weggebürstet werden.
Im Falle des Kopfgneises und nach ärztlicher Abklärung durch den Kinderarzt geht man am besten wie folgt vor: Die Schuppen lösen sich, indem man eine Öl-haltige Zubereitung über Nacht einwirken lässt. Geeignet sind Mandel-, Jojoba-, Macadamia- oder Ringelblumenöl (wie Babybene® Gel von Pädia, Weleda Babyöl Calendula, Penaten Babyöl ultra sensitiv). Das mitunter empfohlene Olivenöl wirkt in der Solo-Anwendung dagegen austrocknend.
Die Kopfhaut kann abends vor dem Schlafengehen mit dem Babyöl eingerieben werden, so dass dieses unter einer Baumwollkappe über Nacht einwirken kann. Des Morgens lässt sich dann das Öl mit den angelösten Schuppen mit einem milden Waschgel wieder entfernen. Das Entstehen neuer Krusten wird nicht verhindert.
Wenn die Kinder schon Haare haben, können Eltern unterstützend einen Kinderkamm mit abgerundeten Zinken benutzen, um die angelösten Schuppen auszukämmen. In keinem Fall sollten die Schuppen durch Rubbeln oder Einweichen der Kopfhaut mit Babyshampoo entfernt werden.
Nicht zu verwenden sind Präparate mit keratolytischen Zusätzen oder Antischuppenshampoos für Erwachsene, also etwa Harnstoff oder Salicylsäure. Urea brennt auf der zarten Babyhaut und bei Salicylsäure besteht das Potenzial, dass es über die Haut in den Organismus des Kindes eindringen und dort Nebenwirkungen verursachen kann. Auch das Abkratzen der Schuppen ist keine gute Idee. Zu empfindlich würde die Babyhaut mit entzündeten Wunden reagieren. Die Krusten schützen den Wunduntergrund.
Die nachfolgende Beschreibung von Merkmalen sind beispielhaft für häufiger auftretende Hautveränderungen, diese dürfen jedoch nicht als Anleitung zur Selbstdiagnose aufgefasst werden:
| Merkmal | Kopfgneis (seborrhoisches Ekzem) | „echter“ Milchschorf (atopisches Ekzem) |
|---|---|---|
| Beginn | im ersten Lebensmonat | nach dem dritten Lebensmonat |
| Dauer | Verschwindet meist innerhalb des ersten Lebensjahrs | mehrere Monate/Jahre |
| Verlauf | heilt in der Regel von selbst | kann chronisch werden und in eine Neurodermitis übergehen |
| Typische Symptome | weiche und fetthaltige Schuppen, gelbliche/rötliche Schuppen | harte Schuppen, gelbe Kruste, starker Juckreiz, entzündete Bereiche |
| Betroffene Körperbereiche | Kopf und Nacken | Kann alle Körperbereiche betreffen |
Bei ungewöhnlichen Hautveränderungen sollte im Zweifel stets ein Kinder- und Jugendarzt zu Rate gezogen werden. Insbesondere bei folgenden Anzeichen ist ein Besuch beim Kinder- und Jugendarzt angebracht:
Nachdem Kokosöl in den letzten Jahren als Allzweckwaffe angepriesen wurde, hat sich jüngst gezeigt, dass auch andere pflanzliche Öle die Gesundheit deines Sprösslings fördern können. Allen voran gilt Mandelöl als besonders vielseitig und effektiv.
Unter den vielen pflanzlichen Ölen ist das Mandelöl eines der hochwertigsten. Das verdankt es seinen wundersamen Inhalten:
Bei allen Vorteilen kann es aber trotzdem sein, dass dein Baby das Öl aus unersichtlichen Gründen nicht verträgt. Aus diesem Grund solltest genau beobachten, wie die empfindliche Babyhaut auf das Mandelöl reagiert. Beim Kauf ist es außerdem wichtig, die Inhaltsstoffe sorgfältig durchzulesen - denn es gibt einige Öle auf die Markt, die um weitere, möglicherweise unverträgliche oder sogar schädliche Stoffe ergänzt wurden.
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