Baby Haarbürste Ziegenhaar Test: Sanfte Pflege für zarte Babyhaut

Babys stellen besondere Ansprüche an die Körperpflege, insbesondere beim Kämmen ihrer noch sehr dünnen Haare. Die Kopfhaut ist ebenfalls sehr empfindlich und benötigt eine besonders sanfte Haarbürste. Speziell für diese Bedürfnisse gibt es Babybürsten.

In diesem Artikel erfahren Sie, worauf Sie bei der Auswahl einer Babybürste achten sollten, welche Vorteile sie bietet und wie Sie sie richtig pflegen. Außerdem gehen wir auf häufige Fragen rund um das Thema Haarpflege bei Babys ein.

Warum eine spezielle Babybürste?

Wie bereits erwähnt, ist die Kopfhaut bei Babys noch sehr dünn und daher empfindlich. Aus diesem Grund sollten Sie sich für eine Bürste entscheiden, deren Borsten immer weich sein sollten, um die Kopfhaut nicht zu schaden. Die speziell für diese Situationen produzierten Haarbürsten werden mit der Bezeichnung Babybürste versehen. Interessanterweise gibt es nicht nur die sehr weichen Bürsten, die mit Borsten ausgestattet wurden. Für Babys und Säuglinge gibt es sogar Kämme.

Die Verwendung von Erwachsenenbürsten sollten Eltern also in jedem Fall vermeiden, da diese für die zarte Babykopfhaut viel zu hart und grob sind. Zudem gilt es unbedingt zu bedenken, dass Neugeborene über eine noch offene Fontanelle verfügen, die keinesfalls grob gebürstet oder gekämmt werden darf. Der Kopf des Babys muss stets mit Bedacht behandelt und gehalten werden, da hierbei die Verletzungsgefahr besonders groß ist.

Ein weiterer Grund, nie die eigene Bürste beim Abkömmling zu verwenden, ist die Hygiene. Ihre eigene Bürste kann - ganz gleich wie oft Sie Ihre Haar waschen - niemals so sauber sein, wie eine Babybürste sein sollte. Jedes Baby bzw. Kind sollte also seine eigene Bürste haben.

Vorteile einer Babybürste

Mit einer Babybürste zähmen Sie nicht nur wildes Haar nach dem Schlafen, sondern Sie gönnen Ihrem Nachwuchs auch eine wohltuende Massage. In Verbindung mit einem speziellen Babyöl können Sie auf sanfte Weise und besonders effektiv den Milchschorf entfernen, der sich noch auf der Kopfhaut befindet.

Jedes Baby und Kleinkind genießt eine Massage, das tun wir Erwachsenen ja auch beim Friseur. Experten empfehlen darüber hinaus, maximal einmal pro Woche die Haare zu waschen. Wenn Sie dies einhalten, verhindern Sie Spliss und trockene Haare, da die Talgdrüsen bei Babys noch nicht so gut arbeiten wie bei den Erwachsenen.

Haarebürsten gehört wie Zähneputzen zum täglichem Ritual. Im besten Fall streichen Sie Ihrem Liebling ganz sanft und ohne jeden Druck gegen den Strich mit der Baby-Bürste über die feinen Haare. Dabei spielt es keine Rolle, ob Ihr Baby über viel, wenig oder gar kein Haupthaar verfügt. Das Bürsten dient in erster Linie dem Wohlbefinden Ihres Kindes. Die Bürste wirkt dabei wie eine kleine sanfte Massage, löst abgestorbene Hautschuppen, regt die Durchblutung an und fördert damit unmittelbar das Haarwachstum. Aus diesen Gründen ist es auch völlig in Ordnung und sogar gewünscht, Babys mit sehr feinem oder keinem Haar die Kopfhaut zu bürsten.

Ein weiterer ausschlaggebender Grund zum Kämmen ist die Zuneigung und Liebe, die Sie Ihrem Baby dadurch zeigen können. Ihr Kind fühlt sich in Ihrem Armen wohl und geborgen, die Massage der Kopfhaut tut gut und stärkt ihre Bindung zueinander. Genießen Sie diese Momente; sie sind mit das Schönste am Eltern-Sein und die Zweisamkeit entspannt und entschädigt für anstrengende Nächte.

Milchschorf und Storchenbiss

In diesem Zusammenhang möchten wir noch kurz darauf eingehen, was Milchschorf überhaupt ist und ob es notwendig ist, diesen zu entfernen. Bei Milchschorf handelt es sich um ein atopisches Ekzem, das sich ab dem dritten Lebensmonat bilden kann. Dieses Ekzem ist zwar aus medizinischer Sicht unbedenklich, es führt jedoch zum Juckreiz. Zusätzlich zum Milchschorf kann sich auch ein Storchenbiss bilden. Hierbei handelt es sich um einen Blutschwamm, der genauso wie Milchschorf unbedenklich ist. Nachdem es sich hierbei jedoch um eine Erhebung auf der Haut handelt, sollte in diesem Fall immer eine weiche Haarbürste verwendet werden.

Die richtige Wahl der Borsten

Zuerst möchten wir Ihnen verraten, welches Material bei Borsten nicht nur beliebt, sondern auch sinnvoll ist. Wie eingangs erwähnt, sollte es sich um ein weiches Material handeln, das der Kopfhaut nicht schadet. Deshalb wählen viele Hersteller hochwertiges Ziegenhaar. Warum dem so ist, lässt sich schnell erklären: Ziegenhaar ist einerseits weich und verletzt daher keinesfalls die Babyhaut.

Sollten Sie kein Tierhaar als Borsten haben wollen, dann können Sie sich für Borsten aus Bambus entscheiden. In diesem Fall kreieren die meisten Hersteller Pins, die am Ende der Borsten sitzen. Nachdem Bambus härter als Ziegenhaar ist, müssen Sie hierbei vorsichtiger sein. Ihr Baby wird Ihnen jedoch zeigen, ob ihm eine Haarpflege gefällt oder nicht.

Baby-Bürsten sollten natürlich wesentlich weicher sein, als Bürsten für Erwachsene. Ein gebräuchliches Material für Babybürsten ist Ziegenhaar. Eine sehr schöne Auswahl gibt es zum Beispiel von der Firma Grünspecht, die ganz auf Naturmaterialien setzt.

Generell sollte die Bürste beim Darüberstreichen sehr weich beschaffen sein, um die empfindlich Kopfhaut keinesfalls zu verletzen und dem Baby damit eine wohltuende Massage zu gönnen. Naturmaterialien wie Holz in Verbindung mit Ziegenhaar ist nicht nur gut und frei von Schadstoffen für Ihren Liebling, sondern auch für die Umwelt. Zudem können wir ruhigen Gewissens behaupten, dass die Baby-Bürste eine sinnvolle Anschaffung mit einer schier unendlichen Lebensdauer ist. Investieren Sie in die Bürste lieber den ein oder anderen Euro mehr, als sich hinterher über schlechten Materialien, chemischem Geruch oder herausfallenden Borsten zu ärgern.

Apropos: Letzteres ist nicht nur ein Ärgernis, sondern zudem gefährlich, da herausfallende Borsten von Ihrem Kind verschluckt werden könnten. Ein weiterer Punkt, weswegen wir ausschließlich Baby-Bürsten aus Naturmaterialien empfehlen, ist das nervige Abstehen der feinen Haare, das häufig bei Bürsten aus Plastik vorkommt.

Die Firma NUK bietet Babybürsten aus Naturhaar und einen Babykamm (mit abgerundeten Spitzen) in einem attraktiven Set. Dieses ist besonders für Babys mit dichterem Haupthaar zu empfehlen, da die weiche Bürste zur Haarpflege in diesen Fällen oft nicht ausreicht. Ein Kamm ist vor allem hilfreich, weil viele Babys einige Monate mit Gneis im Haar zu kämpfen haben, der mit etwas Öl und einem Kamm leicht gelöst werden kann. Für kleine Erdenbürger mit winzigem Flaum oder Glatze ist der Kamm noch nicht empfehlenswert, da der unangenehm auf der kahlen Kopfhaut kratzt. Bitte also erst mit wachsender Haarpracht verwenden.

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Worauf Sie beim Kauf achten sollten

Möchten Sie eine hochwertige Babybürste besitzen? Dann empfehlen wir Ihnen Bambus beim Korpus. Wir bieten Bambusbürsten in verschiedenen Formen und Längen an. Sie wählen generell zwischen rechteckigen und ovalen Bürsten. Abgesehen hiervon stellen wir unterschiedlich geformte Stiele zur Verfügung. Während wir für Erwachsene Stiele mit spitzem Ende präsentieren, sind unsere Bürsten für Babys immer abgerundet. Somit kann sich Ihr Nachwuchs nicht verletzen, falls es die eigenen Kämmversuche startet. Kleinkinder verwenden die Bürsten zum Beispiele gerne, um damit ihre Puppen zu kämmen.

Unser Tipp an dieser Stelle: Sollten Sie sich nicht entscheiden können, dürfen Sie auch zu unserem Babybürsten-Set von lampox greifen. Dieses besteht aus zwei verschiedenen Bürsten und einem Kamm.

Haarwechsel im Säuglingsalter

Noch ein Wort noch zum Thema Haarwuchs bei Neugeborenen: Es kommt häufig vor, dass junge Eltern in Panik geraten, wenn sie bei ihrem Baby nach einigen Wochen verstärkten Haarausfall bemerken. Gerade beim Kämmen gehen die Haare büschelweise aus, das Kind scheint eine Stirnglatze zu entwickeln.

Keine Angst: Dies ist völlig normal und hängt mit der Hormonumstellung nach der Geburt zusammen. Nach einigen Wochen werden die Haare neu sprießen.

Lassen Sie sich nicht davon abhalten, Ihrem Kind hin und wieder eine Kopfmassage mit der Babybürste zu gönnen, auch in Zeiten, in welchen es nichts zu kämmen gibt oder die Haare gar ausgehen. Dies sorgt für ein wohliges Gefühl der Geborgenheit beim Kind und auch Sie werden es genießen, sich Ihrem Baby auf diese Weise zuzuwenden. Weiterhin regt es die Durchblutung der Kopfhaut an, was wiederum zu einem verstärkten Haarwachstum führt.

Eine weitere Sorge von Eltern mit sehr kahlköpfigen Babys und Kleinkindern ist, dass die Haare auch mit steigendem Alter nicht mehr wachsen. Es stimmt, manch zwei- bis dreijähriges Kind verfügt noch über so wenig Haupthaar, dass einem durchaus etwas bang werden kann, denkt man kommende Schultage in Verbindung mit gemeinen Kindern.

Auch diese Sorge können wir Ihnen nehmen: Die Haare wachsen noch. Langsam zwar, aber stetig. Sieht man sich so manches Kinder- oder Baby-Bild später an, kann man oftmals kaum glauben, was aus einer so spärlichen „Haarpracht“ für tolles, dickes Kopfhaar in späteren Jahren geworden ist. Auch in diesem Fall hilft: Kämmen bzw. bürsten.

Reinigung der Babybürste

Wie jede Haarbürste für Erwachsene auch, bedürfen auch die Baby-Haarbürsten ab und an einer Reinigung. Bei unserer eigenen Haarbürste werden die ausgegangenen und in der Bürste befindlichen Haare regelmäßig ausgezupft und in den Mülleimer geworfen. Doch reicht diese Art der Hygiene aus?

Sieht man sich Haarbürsten von Erwachsenen genauer an, kann man meist erkennen, dass sich um die Borsten Ablagerungen bilden. Lose Haare, Schuppen, Hautpartikel, Dreck, Staub usw. sind nicht gerade das, was man gemeinhin als appetitlich ansehen kann. Die Bürsten sollten also aus hygienischen Gründen regelmäßig mit Shampoo oder Seife gewaschen werden. Im besten Fall brausen Sie die Haarbürste nach der Reinigung gut aus und legen Sie im Anschluss mit dem Bürstenkopf nach unten auf ein trockenes Tuch. Manche Haarbürsten verfügen über eine Aufhängung - diese kann zur Trocknung ebenfalls gut genutzt werden.

Haarbürsten aus Holz vertragen Nässe nicht besonders gut und sollten daher schonend gewaschen und an einen Ort zum Trocknen gelegt werden, wo sie möglichst zügig die enthaltene Feuchtigkeit verlieren. Plastikbürsten sind weniger empfindlich.

Natürlich sind Baby-Bürsten im Normalfall weit weniger stark beansprucht, als Bürsten für Erwachsene. Die Haare der Babys fetten nicht, auch findet sich meist wenig Staub und Dreck in den Haaren. Sie brauchen also die kleine Baby-Bürste nicht wöchentlich reinigen. Sehen Sie sich das Exemplar einfach öfter genau an - man erkennt relativ gut, wann man die Helferlein reinigen sollte.

Richtig behandelt und gepflegt, können Haarbürsten (ganz egal ob für Babys oder Erwachsene) zig Jahre schadlos überdauern.

Was tun bei Haarausfall, Milchschorf oder Gneis?

Zunächst einmal ist es hilfreich zu wissen, dass Milchschorf und Gneis nicht dasselbe sind. Wenngleich wir umgangssprachlich meist von „Milchschorf“ sprechen, haben die meisten Babys Gneis auf dem Kopf: Kleine trockene Schuppenplatten, die fest an der Kopfhaut kleben und unschön aussehen. Das ist meist auch der Punkt, warum ihn Eltern entfernen möchten: Der Gneis stört unser optisches Empfinden, bereitet Ihrem Liebling jedoch keinerlei Probleme oder gar Unbehagen. Sie müssen Ihn also nicht entfernen.

Sollten Sie sich dennoch sehr von den Schuppenplättchen am Haupt Ihres Lieblings stören, können Sie versuchen, dem Gneis mit Ihrer Baby-Bürste und Olivenöl zu Leibe zu rücken. Dazu reiben Sie den kleinen Kopf vorsichtig mit Olivenöl ein und bürsten anschließend die Haare gegen den Strich. Meist lösen sich hierbei große Mengen Schuppen. Falls nicht alles abgeht, ist das nicht weiter schlimm; Sie können die Prozedur die Woche drauf wiederholen.

Anders kann es sich beim Milchschorf verhalten. Dieser ist oftmals mit Juckreiz verbunden und kann sich auch auf dem Körper des Babys verbreiten. Wenn Sie also glauben, dass ihr Kind von Milchschorf geplagt wird und es sich juckt und kratzt, gehen Sie bitte unbedingt zu einem Arzt. Er kann Ihnen juckreiz-mildernde Salben verschreiben und zusammen mit Ihnen das Problem ganzheitlich behandeln.

Bei beiden Arten der Schuppenbildung gilt: Nicht abkratzen! Die geröteten und nässenden Stellen können sich entzünden und so erst richtig unangenehm für Ihr Baby werden.

Auch Haarausfall ist bei Babys völlig normal und kein Grund zur Besorgnis. Es wachsen wieder schöne, dichte Haare nach. Sie können auch in diesem Fall bedenkenlos Haare bürsten.

Verschiedene Babybürsten im Überblick

Hier ist eine Übersicht verschiedener Babybürsten, die auf Amazon erhältlich sind:

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Zuletzt aktualisiert am 12. November 2025. Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

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