Ava Max Frisur: Ein Markenzeichen zwischen Himmel und Hölle

Wenn die Mama Opernsängerin ist und der Papa Klavier spielt, dann ist ziemlich klar, was aus der Tochter wird. So jedenfalls bei Ava Max. An den Erfolgs­-Hits des Shootingstars kommt eben keiner vorbei.

Ava Max’ Weg zum Durchbruch war eine Ach­terbahnfahrt mit Höhen und Tiefen - „Heaven & Hell“ betitelt die 26­-jährige Musikerin dazu passend ihr erstes eigenes Album. Sie steht für die Ambivalenz im Leben eines Pop­stars - von der mentalen Gesundheit bis zur Frisur, für Gegensätze wie „Sweet but Psycho“.

In diesem Artikel werfen wir einen Blick auf das Leben und die Karriere von Ava Max, insbesondere auf ihre ikonische Frisur, den sogenannten "Max Cut", und beleuchten, was diesen Look so besonders macht.

Die frühen Jahre und der Weg zum Erfolg

Die gebürtige US-Amerikanerin mit albanischen Wurzeln kam 1994 auf die Welt, kurz nachdem ihre Eltern aus Albanien in die USA geflohen waren. Sie hatten es nicht leicht: Sowohl ihr Vater als auch ihre Mutter hatten beide jeweils drei Jobs, um über die Runden zu kommen.

Für Ava, die eigentlich Amanda Ava Koci heißt, und ihren Bruder sollte das Leben anders aussehen. Die Familie setzte alles daran, die Kinder vor allem musikalisch zu fördern und zog mehrere Male um. Ava nahm, wo immer sie gerade war, an allen möglichen Gesangswettbewerben teil, ob im Radio oder auf kleinen Bühnen.

Sie zog mit 14 Jahren nach Los Angeles, um Sängerin zu werden und schrieb sogar Pharrell Williams an und bat um Hilfe, groß rauszukommen. Doch sie wurde ständig abgelehnt - der Grund: ihr junges Alter - und so ging es erstmal zurück ins Hotel Mama.

Bei ihrem zweiten Versuch, es in L.A. zu schaffen, verfiel sie allmählich in einen kritischen Gemütszustand, begann zu trinken. Doch zum Glück sollte alles besser werden. 2014 lernte Ava Max auf einer Party den Produzenten Cirkut kennen, der mit bürgerlichem Namen Henry Russell Walter heißt.

Sie sang "Happy Birthday" für ihn, und prompt war ihm klar, dass die beiden zusammenarbeiten müssten. 2016 erschien dann die Single "Anyone but You" auf SoundCloud, die zwar nicht in den Charts landete, dafür aber einige Plattenlabel auf sie aufmerksam machen konnte.

Noch im selben Jahr unterschrieb sie ihren ersten Plattenvertrag bei Atlantic Records, wo bereits Legenden wie Aretha Franklin oder Led Zeppelin unter Vertrag waren und das bis heute eines der größten Labels weltweit ist. Also gar nicht mal so schlecht für den Anfang.

Endlich unter Vertrag, veröffentlichte Ava Max ab 2018 eine Single nach der anderen. "My Way" schaffte es in die rumänischen Charts und kam im April heraus. Im Mai, Juni und Juli brachte sie jeweils einen weiteren Song heraus, und nur vier Tage, nachdem sie am 13. August "Not Your Barbie Girl" veröffentlichte, kam "Sweet but Psycho" heraus.

Die Single schoss in 22 Ländern weltweit auf Platz 1 sämtlicher Charts und machte Ava Max über Nacht zum Pop-Star. 2020 erschien ihr Debütalbum "Heaven & Hell". Es erreichte in Norwegen und England Platz 2 der Charts und brachte Ava Max sogar Gold und Platin ein.

2022 lud Heidi Klum Ava Max als Gastjurorin in die deutsche TV-Show "Germany's Next Topmodel" ein.

„Wir alle müssen uns entscheiden, ob wir im Leben we­nig oder viel beschrittene Wege wählen. Ich habe mich mit einer Karriere als Musikerin für einen eher wenig beschrittenen entschieden und das war nicht immer leicht. Heute kann ich sagen, es war wie Himmel und Hölle“, er­zählt Ava im Videointerview.

Sie sitzt in ihrem vorläufigen Aufnahmestudio, hinter ihr hängt ein abstraktes Gemälde eines Künstlers aus L.A., das sie vor Kurzem gekauft hat. Es ist ver­wischt und wirkt unruhig, die stimmige Farb­palette schafft dafür Harmonie.

Avas Eltern kommen ursprünglich aus Alba­nien. Sie zogen in die USA und waren wie viele in der Hoffnung, sich und ihren Kindern dort ein besseres Leben zu ermöglichen. Dafür ar­beiteten sie fortan in drei Jobs, Ava sahen sie die ersten zehn Jahre ihres Lebens oft nur eine Stunde pro Tag, manchmal gar nicht. „Ich weiß nicht, wie sie das alles schaffen konnten. Sie haben gefühlt nicht einmal mehr geschlafen.

Sie waren es aber auch, die mich ermutigt ha­ben, meine Träume immer weiter zu verfolgen, egal wie schwer es ist“, betont Ava heute. Neben diesem Support gab es noch eine wei­tere wichtige Person im Leben der Sängerin: Aufgewachsen ist sie bei ihrer Oma, zu der Ava bis zu deren Tod im September 2011 ein beson­ders inniges Verhältnis hatte: „Granny war so süß!

Nach dem Tod ihrer Oma gibt Ava nicht zu, wie sehr sie der Verlust wirklich mitnimmt. Sie spielt die Starke, spricht mit niemandem darüber. Die Folge: Eines Morgens im Dezember 2011 wacht sie auf und hat eine Panikattacke. Als damals 18­Jährige weiß sie nicht, was das be­ deutet: „Ich habe stark gezittert. Es fühlte sich an wie ein Herzinfarkt.

Mir wurde im Kranken­haus gesagt, ich müsse das irgendwie verar­beiten, sonst landete ich in einer psychiatri­schen Klinik. Meine Mom ist dann extra zu mir nach Virginia geflogen, weil ich wirklich nicht wusste, wie ich es allein zurück nach Kaliforni­en schaffen sollte.

Es sollte aber eines der letzten Male sein, in denen Ava den Umgang mit ihrem Trauma als aussichtslos empfand. Heute würde der Pop­star allen Betroffenen raten, Gefühle nicht in sich hineinzufressen, sondern über die dun­kelsten Gedanken mit einer Vertrauensperson zu reden. „Ich bin selbst erst in diese schreckli­che Lage gekommen, weil ich diesem Rat nicht gefolgt bin.“

Reden half - aber auch ein ganz bestimmter Song: „Ich weiß, es hört sich verrückt an, aber ich habe zu der Zeit ,SOS‘ von Rihanna in Dauerschleife gehört und mit­ gesungen: ,SOS, please someone help me …‘ Musik kann wirklich Medizin sein.“

Musik ist nicht nur Avas mentaler Treibstoff, sondern hat die 26­-Jährige mittlerweile auch in den Chart­-Himmel befördert. Von ihrem bürgerlichen Namen Amanda hatte sie sich bereits im Alter von 13 Jahren offiziell verab­schiedet - und spätestens jetzt war es an der Zeit, ihr vergangenes, angsterfülltes Ich end­gültig hinter sich zu lassen und als Ava durch­ zu starten.

„Amanda und Ava würden sich nicht besonders mögen. Ein bisschen Amanda scheint aber für immer in ihr zu stecken, denn manchmal könnte Ava deren Chill-­Pill-­Mentalität gut vertragen. Und eine kleine Unsicherheit bleibt, wenn auch eher äußerlich: Ava lacht und zeigt auf ihre Wangen: „Ich habe mich früher selbst immer über meine Chipmunk­-Cheeks lustig gemacht.“

Ava wurde 2019 mit dem MTV Europe Music Award for Best Push Artist und als Bravo Newcomer ausgezeichnet und steht dafür, dass Traumata der Vergangenheit die Zukunft erst recht befördern können.

Der Max Cut: Avas unverwechselbare Frisur

Zu Avas optischem Markenzeichen ist ohnehin etwas ganz anderes geworden: Sie trägt die Haare auf einer Seite schulterlang und auf der anderen bis zum Po. Diese asymmetrische Frisur, bekannt als "Max Cut", ist zu einem Symbol ihrer Einzigartigkeit und ihres Selbstbewusstseins geworden.

Der Max Cut ist mehr als nur eine Frisur; er ist ein Statement. Er symbolisiert Avas Bereitschaft, anders zu sein und sich von der Masse abzuheben. Es ist eine Mischung aus zwei verschiedenen Frisuren. Auf einer Seite lang, auf einer Seite schulterlang.

Auch wenn sie Frisur aussergewöhnlich ist, ist sie jetzt nicht wirklich extrem, sondern eben eine Mischung aus zwei verschiedenen Frisuren. Inkognito zu bleiben, dürfte mit mehreren Chart­-Platzierungen, 26 goldenen, 45 Platin­ und drei Diamant­Schallplatten ganz schön schwierig werden.

Ich finde die Frisur super cool und wenn meine Haare lang genug wären, hätte ich sie auch gerne so.

Solltest du dir den Max Cut schneiden lassen?

Ob du dir diese Frisur zulegen solltest, musst du selber wissen, aber ich persönlich finde den Max Cut auch wunderschön. Ja unbedingt! Natürlich nur wenn du möchtest aber wenn dann mach es auch.

Und man könnte jetzt natürlich denken das sie das nicht so toll fände also Ava Max. Aber ich glaube wenn sie das wüsste würde sie sich sehr freuen weil so ja damn merkt das es Leute gibt die ihre Frisur auch mögen.

Aber dir müsste nat bewusst sein das es dann auch manche Menschen gibt die dich vielleicht komisch angucken oder sowas. Aber Naja wenn dich das nicht so stört dann mach. Wenn es dir gefällt dann solltest du es schon machen.

Falls es dir doch nichts gefällt hast du immer noch zwei Optionen: Die lange Seite auf die Höhe der kurzen Seite abschneiden, oder die kurze Seite zu einem richtigen Sidecut schneiden.

Ob sie diese jemals am liebsten verstecken würde, um nicht aufzufal­len, fragen wir.

Zusammenfassend lässt sich sagen:

Der "Max Cut" ist nicht nur eine Frisur, sondern ein Ausdruck von Individualität und Stärke. Ava Max hat mit diesem Look ein klares Statement gesetzt und inspiriert Menschen weltweit, ihren eigenen Weg zu gehen und sich selbst treu zu bleiben.

Ava Max mit ihrem ikonischen Max Cut

Tabelle: Erfolge und Auszeichnungen von Ava Max

JahrAuszeichnung
2019MTV Europe Music Award for Best Push Artist
2019Bravo Newcomer
Diverse26 Goldene Schallplatten
Diverse45 Platin Schallplatten
Diverse3 Diamant Schallplatten

Ava Max - Who's Laughing Now [Official Music Video]

tags: #ava #max #frisur

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