Augenbrauen Zupfen: Tipps gegen Pickel und Hautirritationen

Augenbrauen sind in den letzten Jahren zu einem immer wichtigeren Beauty-Trend geworden. Viele wünschen sich buschige Brauen, da eine gut geformte Augenbraue das Gesicht definiert und ihm Ausdruck verleiht. Dennoch ist es alles andere als leicht, aus normal wachsenden Brauen eine schön definierte Form zu zaubern. Hier erfährst du, wie du zu Wow-Augenbrauen kommst und welche Methoden dir dabei helfen können, und wie du Pickel nach dem Zupfen vermeidest.

Die richtige Form finden

Um herauszufinden, welche Form dir und deiner Gesichtsform steht, solltest du deinen Brauenbogen in aller Ruhe erst einmal anschauen. Wie sehen die Brauen aus? Sind sie voll oder schmal? Haben sie einen dramatischen Schwung, einen Knick oder sind sie gerade? Nehmt eure natürliche Augenbrauenform als Vorlage. Früher wurde viel Wert darauf gelegt, die Augenbraue "neu zu erfinden", das Gesicht dadurch zu verändern oder zu konturieren. Heute wird von dieser künstlichen Form abgesehen.

Was du für das Zupfen benötigst:

  • dünnen Pinsel
  • Augenbrauenstift
  • Pinzette mit einer flachen, schrägen Spitze
  • Nagelschere

So bestimmst du den Verlauf des Brauenbogens:

  1. Leg den Pinsel zuerst senkrecht und ganz gerade am äußeren Nasenflügel an, sodass er über den inneren Augenwinkel bis zur Braue reicht.
  2. Leg den Pinsel nun ein zweites Mal an, dieses Mal aber schräg, sodass der Pinsel vom Nasenflügel vorbei am äußeren Augenwinkel nach oben zeigt. Auch hier machst du einen feinen Strich - an dieser Stelle sollte die Braue enden.
  3. Den höchsten Punkt der Braue, den Wendepunkt also, ermittelt ihr, indem ihr den Pinsel ein weiteres Mal anlegt, und zwar so, dass er am äußeren Nasenflügel anliegt und durch die Mitte der Pupille nach oben zeigt. Auch diesen Punkt markiert ihr am oberen Rand der Braue.

Schmerzfreies Zupfen: Tipps und Tricks

Für viele Frauen ist das Zupfen der Augenbrauen eine sehr unangenehme Angelegenheit, da es durchaus schmerzhaft werden kann. Um das Brennen zu minimieren, immer nach dem Duschen zupfen, wenn die Poren geöffnet sind. Außerdem sollte man immer einen Eiswürfel parat haben, den man nach dem Auszupfen der Härchen über die Augenbrauen reiben kann. Das minimiert eine aufkeimende Schwellung.

Weitere Tipps für weniger Schmerzen:

  • Um zu überprüfen, ob die Eyebrows an beiden Seiten gleichmäßig gezupft werden müssen, kneift die Augen zusammen und macht Stirnfalten. Jetzt legt ihr den Pinsel horizontal an die obere Grenze der Brauen. Anschließend zieht ihr die Stirn in Falten und die Brauen hoch und legt den Pinsel an die untere Grenze.
  • Geht vor dem Zupfen einfach mit eurem Puder-Pinsel über eure Augenbrauen. Der Puder macht die Oberfläche der Haare griffiger. Dadurch bekommt ihr die feinen Härchen nun viel einfacher mit der Pinzette zu fassen! So erwischt ihr wirklich jedes noch so feine Härchen.

Die richtige Technik

  1. Wenn die Form klar ist, die Brauen seitlich hoch bürsten.
  2. Danach kleine, überstehende Härchen an der Nasenwurzel mit der Pinzette entfernen.
  3. Nun die feinen Haare unterhalb des Brauenbogens wegzupfen.
  4. Augenbrauen nach unten bürsten und die davon überstehenden Härchen mit der Schere kürzen.
  5. Anschließend die Augenbrauen nach oben bürsten und zu lange Härchen wegschneiden.
  6. Beide Augenbrauen zurechtformen, bis sie harmonisch sind.
  7. Zum Schluss die Härchen in Wuchsrichtung kämmen und mit ein wenig Augenbrauenpuder oder Brauengel in Form bringen.

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Alternativen zum Zupfen

Zupfen ist zu nervig? Haarentfernungsmethoden gibt es zahlreiche; sie reichen vom Waxing übers Sugaring bis hin zur Fadentechnik. Vor allem Letztere ist sehr beliebt und wird in immer mehr Kosmetikstudios angeboten. Dabei werden die Härchen mitsamt des Follikels mit einem verzwirbelten Garn entfernt. Sehr effektiv, aber auch nicht ganz schmerzfrei. Wer nicht alle paar Wochen zur Kosmetikerin gehen möchte, greift zu speziellen Kaltwachs-Streifen fürs Gesicht.

Vor- und Nachteile von Kaltwachs-Streifen:

  • Vorteil: Vor allem feine Härchen an den äußeren unteren Rändern der Brauen lassen sich schnell und einfach entfernen.
  • Nachteil: Zum Formen der Brauen sind die Strips weniger gut geeignet, da sich einzelne Haare - vor allem solche, die sehr nah an der optimalen Brauenform liegen - nur sehr schwer entfernen lassen.

Auch wenn eure Brauen in unterschiedliche Richtungen nachwachsen, solltet ihr von den Streifen absehen und lieber eine Fachfrau aufsuchen. Spezielle Brow-Bars (zum Beispiel von Benefit) bieten einen ähnlichen Service an: Dort kann man sich seine Eyebrows mit kleinen Heißwachsstreifen professionell entfernen lassen und hat bis zu sechs Wochen glatte und wohl definierte Brauen.

Dauerhafte Lösungen: Microblading und Microshading

Wer eine dauerhafte Lösung wünscht, der kann sich einem Permanent-Make-Up, einem sogenannten Microblading unterziehen. Mit einer Art Skalpell werden kleine Striche in die Haut geritzt und mit pigmentierter Farbe aufgefüllt. So kann man sich eine komplett neue Augenbrauenform zaubern und hat ein bis zu zwei Jahre andauerndes Ergebnis. Der neueste Trend heißt Microshading, er soll noch natürlicher wirken, da nur einzelne Pünktchen zwischen den Augenbrauenhärchen tätowiert werden.

Microblading und Microshading halten etwa ein Jahr. Ein Augenbrauen-Tattoo, also ein klassisches permanentes Make-up hat eine Haltbarkeit von etwa eineinhalb Jahren. Tipp: Finger weg von Enthaarungscremes! Die meisten sind wahre Chemiekeulen und haben rund um die empfindliche Augenpartie nichts zu suchen. Gezupfte Eyebrows sind dann immer noch die schonendere Variante.

Ursachen für Pickel nach dem Zupfen

Pickel an den Augenbrauen können verschiedene Ursachen haben. Oftmals treten sie auf, weil dieser Bereich des Gesichts öliger ist als der Rest, was die Poren verstopfen kann. Pflegeprodukte für die Augenbrauen können diese Verstopfung noch beschleunigen und so Mitesser hervorrufen. Zudem reizt das Styling die Haut: Zupfen und Waxen können Pickel zur Folge haben.

Häufige Ursachen:

  • Fettige Haut
  • Eingewachsene Haare
  • Verstopfte Poren durch Kosmetika
  • Schmutzige Schminkpinsel
  • Hormonelle Veränderungen
  • Berühren des Gesichts mit schmutzigen Händen

Was tun gegen Pickel nach dem Zupfen?

Wenn nach dem Zupfen Pickel auftreten, ist es wichtig, den Bereich sauber zu halten und nicht mit den Händen zu berühren. Eine gründliche Reinigung ist elementar. Ein weiterer Grund für Pickel an den Augenbrauen kann sein, dass wir den Bereich bei der Gesichtsreinigung vernachlässigen oder die falschen Produkte verwenden. Und nicht nur das Gesicht sollte regelmäßig morgens und abends gereinigt werden, auch die Pinsel darf man nicht vergessen.

Tipps zur Vermeidung von Pickeln:

  • Verwende ein desinfizierendes Gesichtswasser vor und nach dem Zupfen.
  • Trage eine beruhigende Wundschutzcreme mit Zink auf, um Entzündungen vorzubeugen.
  • Vermeide es, den Bereich mit den Händen zu berühren.
  • Reinige deine Gesicht regelmäßig und verwende die richtigen Produkte.

Hautpflegeprodukte und Hausmittel

Viele Ausbrüche lassen sich mit Hausmitteln und rezeptfreien Gesichtspflegeprodukten behandeln, einschließlich einer Änderung der Lebensweise. Wichtig ist vor allem eine gute Gesichtsreinigungsroutine zu entwickeln. Hier kann das Australien Bodycare Gesichtspflege 4er Set helfen. In diesem kompletten Gesichtspflege Set mit 4 Produkten ist alles drin was du brauchst, wenn du an unreiner und fettiger Haut, oder roten Flecken im Gesicht leidest.

  1. Schritt 2: Anschließend das Gesichts gründlich mit unserem Face Tonic Gesichtswasser reinigen.
  2. Schritt 3: Zum Schluss mit der Anti Pickel Creme Face Cream eincremen. Diese spendet Feuchtigkeit, damit das Gesicht nicht austrocknet.

Es gibt verschiedene Präparate, die gegen Pickel zwischen den Augenbrauen helfen können. Pickel zwischen den Augenrauen sollte man am besten gar nicht berühren und erst recht nicht ausrücken. Es kann auch helfen, den eigenen Stresspegel zu reduzieren.

Symptome der Skin-Picking-Disorder

An verschiedenen Anzeichen erkennen Medizinerinnen und Mediziner, ob eine Person unter Dermatillomanie leidet. Dazu gehört der Drang, an der Haut zu knibbeln, Pickel auszudrücken oder Unebenheiten wie Schorf immer wieder abzukratzen, an einzelnen Muttermalen, Sommersprossen, Flecken oder Narben zu zupfen und zu kratzen, um sie vermeintlich zu „glätten“, durch das Knibbeln Blutungen zu verursachen. Typisch ist auch, dass Betroffene oft nicht merken, dass sie an ihrer Haut zupfen, oder sie es verstärkt tun, wenn sie ängstlich oder gestresst sind.

Zusätzliche Anzeichen für zwanghaftes Hautknibbeln:

  • gescheiterte eigene Versuche, dieses störende Verhalten zu verringern oder zu beenden
  • deutliche Hautverletzungen als Resultat dieses Verhaltens
  • signifikante seelische Beeinträchtigung oder signifikante Beeinträchtigung im persönlichen, sozialen oder öffentlichen Leben durch dieses Verhalten

Wann ist psychologische Hilfe sinnvoll?

Psychologische Hilfe ist immer dann nötig, wenn Betroffene unter einem großen Leidensdruck stehen - es sich also nicht nur um ein störendes Verhalten handelt, das keine weitere negative Auswirkung hat. Dann ist eine ärztliche oder psychotherapeutische Diagnostik notwendig. Im Falle einer psychischen Erkrankung übernimmt die Krankenkasse die Kosten für eine Therapie.

Impulskontrollstörungen wie die Dermatillomanie gehören zu den sogenannten „heimliche Erkrankungen“. Das heißt, Betroffene haben meist Hemmungen, mit anderen Menschen über die Symptome und ihr Verhalten zu sprechen, weil dies mit Schamgefühlen oder Selbstvorwürfen verbunden ist. Bemerken Außenstehende Veränderungen wie regelmäßig blutig gekratzte Hautstellen, können sie die Betroffenen vorsichtig darauf ansprechen. Hausarzt oder Hausärztin beraten Betroffene über eine mögliche Behandlung und überweisen sie gegebenenfalls direkt an eine Psychotherapiepraxis. Eine Kombination aus kognitiver Verhaltenstherapie, Psychopharmaka und Entspannungsverfahren kann sich im Einzelfall bewähren.

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