Augenbrauen betonen die Gesichtsform und verleihen Emotionen Ausdruck. Beim Zupfen sollte man also vorsichtig vorgehen und nicht zu viele Härchen entfernen, da aktuell das Motto gilt: Mehr ist mehr.
Das Zupfen der Augenbrauen ist keine neuzeitliche Erscheinung. Wie das Magazin "National Geographic" berichtete, entdeckten Forschende in England zahlreiche Pinzetten, die in der römischen Antike zur Entfernung von Haaren verwendet wurden.
Obwohl das Augenbrauenzupfen viele Vorteile bietet, birgt es auch einige Risiken. Zu häufiges oder unsachgemäßes Zupfen kann zu überzupften Brauen führen, die schwer wieder nachwachsen.
Darüber hinaus besteht das Risiko von Hautreizungen und eingewachsenen Haaren. Zu häufiges Zupfen kann zu dünneren Augenbrauen führen, da die Haarfollikel geschädigt werden. Außerdem sollte man zwischen den Augenbrauen nicht zu viele Härchen entnehmen.
Wenn die Augenbrauen zu weit auseinandergezupft werden, kann dies das Gesicht breiter erscheinen lassen, als es ist, und die natürliche Symmetrie stören. Das Verwenden stumpfer oder minderwertiger Pinzetten oder das Wachsen mit ungeeigneten Produkten kann zu Haarbruch, eingewachsenen Haaren oder anderen Hautproblemen führen.
Beim Kauf einer Pinzette sollte man darauf achten, dass die Spitzen präzise ausgerichtet sind. Außerdem ermöglicht eine kalibrierte Armspannung ein einfaches Greifen und Entfernen von widerspenstigen und kleinen Haaren.
Trichotillomanie ist gekennzeichnet durch wiederholtes Ziehen an den eigenen Haaren, was zu erheblichem Haarverlust führt. Die Störung wird begleitet von erfolglosen Versuchen, das Verhalten zu verringern oder zu stoppen.
Das Haarausreißen kann in jeder Körperregion auftreten, in der Haare wachsen. Die am häufigsten bevorzugten Stellen sind die Kopfhaare, gefolgt von Augenbrauen und Wimpern. Das Ausreißen der Haare kann in kurzen, über den Tag verteilten Episoden oder in weniger häufigen, aber länger andauernden Perioden auftreten.
Die Betroffenen fühlen für kurze Zeit Erleichterung. Es wird auch berichtet, dass viele Betroffene sich in einem tranceähnlichen Zustand befinden. Dieser Zustand kann Minuten oder auch viele Stunden anhalten und wird erst beendet, wenn plötzlich laute Geräusche (Telefonklingeln) zu hören sind, oder eine weitere Person den Raum betritt.
Die deutlichste negative Auswirkung des Haare ausreißens ist der sichtbare Haarverlust oder das Fehlen der Augenbrauen und Wimpern. Auch wenn Betroffene um diese Auswirkungen wissen, können sie das Ausreißen nicht einfach sein lassen.
Trichotillomanie wird oft zu einer chronischen Erkrankung. Betroffene schämen sich sehr aufgrund ihrer Erkrankung. Mit Perücken, Haarteilen, Spangen, Kajalstiften oder Haarwuchsmitteln versuchen viele die sichtbaren kahlen Stellen zu kaschieren bzw. das Haarwachstum anzuregen.
Betroffene trauen sich oft nicht mehr unter Menschen. Sie meiden häufig körperliche Nähe. Neben dem Haarverlust treten in der Folge am Körper weitere Schäden, wie Hautreizungen, offene Stellen am Kopf, Schäden an den Zähnen durch zerbeißen der Haare, wie z.B. Einige Betroffene zerkauen die Haare und schlucken sie herunter, was als Trichophagie bezeichnet wird.
Dies kann die Magenschleimhaut reizen und zu Beschwerden führen. Eine weitere Sonderform ist auch die Trichotemnomanie. In Deutschland leiden ca. 0,5 % bis 1,05% der Bevölkerung an Trichotillomanie.
Symptome und Behandlung:
Es gibt verschiedene Methoden zur Haarentfernung, die jeweils ihre eigenen Vor- und Nachteile haben:
| Methode | Vorteile | Nachteile |
|---|---|---|
| Rasieren | Schnell, schmerzfrei | Haare wachsen schnell nach, Risiko von eingewachsenen Haaren |
| Enthaarungscremes | Länger anhaltendes Ergebnis als Rasieren | Chemische Reizungen möglich, unangenehmer Geruch |
| Waxing/Sugaring | Länger anhaltendes Ergebnis, Haare werden feiner | Schmerzhaft, Risiko von eingewachsenen Haaren und Entzündungen |
| Laser-/Lichtepilation | Dauerhafte Haarentfernung möglich | Teuer, mehrere Sitzungen erforderlich, nicht für alle Haar- und Hauttypen geeignet |
Pickel zwischen den Augenbrauen sind nicht nur ein kosmetisches Problem, sondern können auch Indikatoren für ein gesundheitliches Ungleichgewicht sein. Traditionelles Face Mapping sieht eine Verbindung zwischen Pickeln zwischen den Augenbrauen und der Lebergesundheit.
Aber es gibt noch andere Gründe, warum gerade diese Stelle für Pickel anfällig ist. Stress lässt unsere Haut aus dem Gleichgewicht geraten und mangelnder Schlaf unterstützt dies zudem. Deine Haut braucht Ruhephasen, um sich zu regenerieren und ohne diese können Pickel zwischen den Augenbrauen zum Vorschein kommen.
Das manuelle Ausdrücken von Pickeln, besonders zwischen den Augenbrauen, kann gefährlich sein. Dieser Gesichtsbereich, Teil des sogenannten "Gefährlichen Dreiecks", weist eine direkte venöse Verbindung zum Gehirn auf.
Also, auch wenn der Drang groß ist, lass lieber die Finger von den Pickeln zwischen den Augenbrauen - keine voreiligen Entscheidungen!
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