In diesem Artikel erfahren Sie alles Wissenswerte über die multifunktionalen Rasierer von Philips. Wir erläutern, worauf Sie beim Kauf achten sollten, und zeigen die Vor- und Nachteile verschiedener Modelle. Ob Nass- oder Trockenrasur, Philips bietet für jeden Rasiertyp den passenden Rasierer nebst Zubehör.
Ein Body Groomer ist ein akkubetriebener Rasierer, der speziell zum Trimmen und Schneiden von Körperhaaren entwickelt wurde. Praktisch alle Body Groomer sind wasserfest und können trocken als auch nass verwendet werden. Das macht die Anwendung unter der Dusche und die Reinigung bequem und einfach.
Beim Kauf eines Körperrasierers gibt es einige Faktoren, die beachtet werden sollten:
Die Trockenrasur ist schnell, flexibel und hautschonend. Sie kann ohne Wasser und Rasierschaum erfolgen. Zudem birgt sie ein geringes Verletzungsrisiko - vor allem bei der Intimrasur. Die Trockenrasur benötigt kein Zubehör, ist aber weniger gründlich. Zudem ist für das Akkuladen eine Stromquelle nötig.
Die Nassrasur bietet ein glattes, gründliches Ergebnis und pflegt die Haut durch Rasierschaum oder Rasiergel. Ein Nassrasierer eignet sich besonders für präzise Konturen.
Eine regelmäßige Ganzkörperpflege ist für viele Männer nicht nur eine Frage der Hygiene, sondern auch des Wohlbefindens und der Ästhetik. Ohne die richtige Technik kann es zu Hautirritationen, eingewachsenen Haaren oder Rasurbrand kommen. Besonders, wenn der Groomer ohne Aufsatz benutzt wird.
Vorbereitung: Bevor mit der Rasur begonnen wird, sollte der gewünschte Hautbereich vorbereitet werden, um Reizungen vorzubeugen. Eine warme Dusche oder ein Bad weichen die Haare auf und öffnen die Poren. Das erleichtert das Rasieren und reduziert das Risiko von Irritationen.
Rasurrichtung: Um Hautirritationen zu vermeiden, sollten die Haare in der Wuchsrichtung rasiert werden. Das schont die Haarwurzeln und reduziert die Gefahr von eingewachsenen Haaren. Wenn eine besonders glatte Rasur gewünscht ist, kann anschließend vorsichtig gegen den Strich rasiert werden. Dabei sollte die Haut zuvor mit den Fingern leicht gespannt werden. Das minimiert das Risiko von Schnitten und sorgt für eine gründlichere Rasur.
Reinigung während der Rasur: Um ein sauberes Rasurergebnis zu erzielen, sollte die Klinge regelmäßig unter heißem Wasser abgespült werden.
Nachbereitung: Nach der Rasur sollten die Hautbereiche mit kaltem Wasser abgespült werden. Das schließt die Poren und beruhigt die Haut. Dabei sollten alle Rückstände von Rasiergel oder -schaum entfernt werden, um Hautunreinheiten vorzubeugen.
Der Philips Bodygroom 7000 BG7025/15 ist ein außergewöhnlicher Groomer mit zwei Scherköpfen. Die eine Seite ist für eine gründliche, glatte und schonende Rasur mit einem Folienscherblatt ausgestattet. Die andere Seite des ergonomisch geformten Griffs besitzt einen variablen Aufsatzkamm mit klassischer Scherklinge. Philips legt seinem Körperhaar-Trimmer einen hochwertigen Transportbeutel und ein solides Ladenetzteil bei. Mit ihm kann der Rasierer innerhalb von einer Stunde vollständig aufgeladen werden. Danach steht der Groomer laut Herstellerangaben bis zu 80 Minuten lang für eine Rasur bereit. Für maximale Schärfe und hautschonende Rasuren ist der Bodygroom 7000 BG7025/15 mit selbstschärfenden Klingen ausgestattet. Beim Praxistest leistet der Philips Bodygroom 7000 BG7025/15 gute Arbeit und punktet mit einfacher Handhabung und hochwertiger Materialwahl. Die Klingen samt Aufsätzen lassen sich einfach über sämtliche Körperregionen führen - schneiden die Haare gründlich und sauber. Dabei überzeugt der Groomer mit einem kräftigen Motor.
Der Philips Series 7000 Rasierer liegt angenehm in der Hand und verfügt über einen sehr flexiblen Scherkopf. Er ist sehr flexibel und nicht nur der Kopf an sich ist neigbar, auch jedes der 3 Scherelemete ist einzeln beweglich. Dies soll dafür sorgen, dass der Rasierer sich bei der Rasur besonders gut an die Gesichtskonturen anpasst. Schalten wir den Philips series 7000 zum ersten Mal an, so fällt sofort die geringe Lautstärke und Vibration auf. Besonders interessant ist vor allem das Konzept der Reinigungsstation. Hier arbeitet Philips mit einem anderen Konzept als Braun und liefert nicht Reinigungs- und Ladestation in einem, sondern trennt die beiden Systeme voneinander. Dieses Konzept hat Vor- und Nachteile. Um den Reinigungsvorgang zu beginnen, wird der Rasierer lediglich hineingesteckt und das Gerät eingeschaltet. Dann startet automatisch der Reinigungsprozess, welcher nur eine Minute dauert. Das Ergebnis ist ein gereinigter Rasierer, der angenehm riecht und dazu sogar noch geölt wird. Alles in allem hat uns die App wirklich überzeugt und auch wenn sie vermutlich nur am Anfang Verwendung findet, um besser mit dem Gerät klarzukommen, so macht sie wirklich Spaß.
Der Philips S9985/35 Rasierer ist äußerst hochwertig verarbeitet und kommt in einem Mix aus Schwarz, Chrome und matter Aluminium-Optik daher, welche Philips selbst als „Chrome“ betitelt. Der Handgriff ist für besseren Halt gummiert. Ein OLED-Display am Griff zeigt per Druck auf die darunter liegende Taste entweder die Akkustandsanzeige inkl. Druckregulierung, die Kindersicherung oder die Aktivierung bzw. Deaktivierung des LED-Leichtringes. Der Philips S9985/35 Rasierer verfügt zudem über Bluetooth und lässt sich mit der „Philips GroomTribe“-App koppeln. Dank integrierter Bewegungssensoren soll die App Feedback zur eigenen Rasurtechnik geben, etwa ob man ausreichend gut in bestimmten runden Kreisbewegungen rasiert. Außerdem soll man Tipps zur Rasur bekommen.
Rasur & Reinigung:Fairerweise muss ich sagen, dass mein 5-Tage-Bart oft eher einem 10-Tage-Bart bei Anderen entspricht. Entsprechend schwer hat es der Philips-Rasierer zu Beginn, reißt mir aber erfreulicherweise keine Haare aus, sondern verrichtet seinen Dienst klaglos und ist damit angenehm leise - sofern ich nicht den Präzisionstrimmer hinzuschalte. Erster Eindruck also: eine tadellose Rasierleistung?Die Anzeige des LED-Ringes finde ich beim Rasieren wirklich gelungen und hilfreich, macht sie mir doch auf einen Blick klar, wie oft ich zu viel Druck ausübe. Ich muss aber satte 12 Minuten (und damit 9 Minuten länger als empfohlen) rasieren, bis ich mit der Rasur halbwegs zufrieden bin. Anpressdruck: zu stark (orange)… …zu schwach (blau)…. genau richtig (grün)Das liegt hauptsächlich am (zu) großen Scherkopf, mit dem ich nicht alle Bartstellen gut erreichen kann. So habe ich Probleme am Haupthaaransatz auf beiden Wangenseiten, insbesondere aber direkt unterhalb der Nase. An diesen beiden Stellen hilft auch kaum der Präzisionstrimmer, den ich hinzuschalte. Hier bleibt es also eine haarige Angelegenheit.Am Ende sind deutliche längere Stoppeln an beiden Wangenseiten zu sehen, auch der Kinn- und Halsbereich könnte sauberer sein. Ich empfinde die Rasur daher als okay, nicht als sehr gut und dem Gerätepreis angemessen. Was mir wiederum sehr gut gefällt, ist die einfache Reinigung unter fließendem Wasser nach der Rasur. Daran erinnert auch ein entsprechendes Symbol im OLED-Display nach jeder Rasur.
App: Spielerei?:Beim Koppeln des Rasierers mit der „Philips GroomTribe“-App stelle ich fest: Die Kopplung funktioniert nur dann, wenn der Rasierer eingeschaltet ist - außerdem bricht die Bluetooth-Verbindung nach der erfolgreichen Kopplung mehrmals ab. Beim 4. Versuch erscheint eine Update-Meldung. Danach ist die Bluetooth-Verbindung stabil und der Rasierer ist dauerhaft verbunden - auch wenn er ausgeschaltet und in der Ladestation ist.
Die App an sich gliedert sich in drei Hauptbereiche. Der „Home“-Tab enthält Rasier-, Bart- und Hautpflege-Tipps sowie Informationen zur Nutzung und Reinigung des Philips S9985/35 Rasierers. Schön dabei: Es existieren viele Erklärvideos. Weniger schön: Sie lassen sich nicht abspielen.
Interessanter ist der zweite Tab, der sich in „Rasur“ und „Style“ unterteilt. Im Reiter „Rasur“ sehe ich Infos zur Rasierdauer- und Gerätenutzung, kann mir einen „Rasierplan“ anlegen lassen oder eine „geführte“ Rasur starten, hinter der sich drei Grafiken zur Rasierdauer, Druckstärke und Qualität der Kreisbewegungen befinden.
Wechsele ich auf den Reiter „Style“, werden mir mithilfe der Frontkamera Bartstile auf mein Gesicht projiziert („Style-Spiegel“), ich kann mir Artikel zu verschiedenen Barttypen durchlesen oder aber - und das ist in der App oft der Fall, mir Empfehlungen von einer Art Chat-Bot geben lassen.
Der Einstellungs-Tab schließlich sollte selbsterklärend sein - hier wähle ich zumeist On/Off-Optionen im Hinblick auf den LED-Ring oder den Ton (ja, das Ding hat einen Lautsprecher verbaut). Ist diese App Spielerei? Meiner Meinung nach: Ganz klar ja. Möchte ich den Druck anpassen, sehe ich das am LED-Ring des Rasierers. Kreisende Bewegungen sollte ich nach ein wenig Übung auch hinkriegen. Und Tipps und Tricks kann ich mir auch überall sonst holen.
So handlich wie ein Nassrasierer, so schnell wie ein Elektrorasierer und so praktisch wie ein Trimmer - im Test vereint der Philips OneBlade QP2530/30 viele gute Eigenschaften dreier Rasurgeräte. Im Gegensatz zu einem Nassrasierer säbelt der Elektrorasierer aber auch längeres Haar nahezu problemfrei kurz. Die Klingen des OneBlade befinden sich an den langen Kanten. Dadurch schneidet der Rasierer den Bart von der Seite und die Haare können quasi beliebig lang sein. Die Rasurergebnisse sind ordentlich, aber nicht herausragend. Für einen annehmbaren Schnitt müssen Sie eventuell mehrfach über dieselbe Stelle fahren, besonders in Problemregionen. Die Wuchsrichtung der Haare ist dabei ausschlaggebend, denn der OneBlade rasiert nur gegen den Strich. Hautreizungen oder Ziepen konnten wir nicht festgestellt. Man kann den Rasierer sehr tief in die Haut hineindrücken, ohne dass man sich verletzt. Da das Gerät komplett wasserfest ist, können Sie auch mit Schaum oder unter der Dusche rasieren.
Im Prinzip funktioniert der OneBlade als Trimmer fantastisch. Durch die kleine Klinge, das geringe Gewicht und den schmalen Handgriff lässt sich die Bartkontur tadellos ansteuern und kontrolliert formen. Für noch mehr Genauigkeit winkelt man die Klinge um 90 Grad an und rasiert nur mit der dünnen Kante. Während das flache Trimmen sehr gut funktioniert, ist der angewinkelte OneBlade aber nicht genau genug. In diesem Modus bleiben häufig einzelne Haare stehen, die man immer wieder nachbearbeiten muss. Zusätzlich ist die Auswahl an Aufsätzen sehr gering: Philips legt vier Plastikaufsätze für Abstände von 1 bis 5 mm bei. Längere Bärte lassen sich so nicht pflegen.
Gerade weil der Rasierer so schmal ist, passt er prima ins Reisegepäck. Außerdem spart man sich Pflegeutensilien: Der OneBlade lässt sich gut unter fließendem Wasser ausspülen. Die Klingen soll man nach vier Monaten wechseln, ein Doppelpack gibt es bei Amazon für 25 Euro. Allerdings hat gerade die günstige Version des OneBlade seine Tücken: Die Trimmeraufsätze verhaken sich beim Transportieren sehr leicht und brechen dann ab. In der Praxis müssten Sie also jeden Aufsatz einzeln für die Reise verpacken.
Der Philips OneBlade Intimate besteht aus drei Teilen: Im Handteil sind Akku und Motor verbaut, darauf stecke ich eine Klinge. Auf die Klinge kommt bei Bedarf ein grüner Aufsatz aus Kunststoff, der den Abstand zwischen Klinge und Haut um drei Millimeter erhöht. Gut geschützt durch den zusätzlichen Aufsatz, fahre ich mit der Klinge über die Haut. Damit werden die Haare bis auf drei Millimeter gekürzt.
Der erste Eindruck ist ausgezeichnet. Das Trimmen ist angenehm, zudem komme ich dank der zweiseitigen Klinge problemlos überall hin, ohne dass ich mich allzu sehr verrenken muss. Aber wenn ich schon schneide, dann soll gleich alles weg. Darum verzichte ich im zweiten Schnitt auf den Kammaufsatz. Nun fahre ich mit der Klinge direkt über die Haut - und bin positiv überrascht. Es fühlt sich an, als würde ich mit der Rückseite eines Metalllöffels über die Haut fahren: kein Widerstand, kein Kratzen, keine Hautirritationen.
Ich fühle fast nichts, trotzdem fallen die Haare. Was ich aber auch gleich merke: Ein Zug reicht nicht, ich muss mit dem Rasierer mehrmals über dieselbe Stelle fahren, bis alles gleichmässig gekürzt ist. Das ist nicht so schlimm, weil ich die Klinge ganz sanft über die Haut ziehen kann.
Zu guter Letzt wage ich mich an den Intimbereich. Die Doppelklinge vereinfacht die Rasur deutlich. Ich habe jeweils die Möglichkeit, in zwei Richtungen zu schneiden, ohne die Handstellung gross zu verändern. Zudem gibt mir die geschützte Klinge Sicherheit: Ich habe keine Angst, mich zu schneiden.
Tatsächlich gelingt die Rasur auch hier ohne Schnitt, ohne Rötung und ohne kleine Pickel.
Im Vergleich zur Nassrasur ist der OneBlade Intimate weniger gründlich. Wer es also so glatt wie möglich haben will, wird nicht zufrieden sein. Mühe hat der Philips auch bei längeren Haaren ab rund zwei Zentimetern. Ich brauche jeweils mehrere Züge, bis wirklich alle ab sind. Mit dem 3-Millimeter-Aufsatz werden noch weniger der längeren Haare erfasst.
Schade finde ich auch, dass der Hersteller nicht auf USB-C setzt, sondern auf einen proprietären Anschluss. Ich muss also das Kabel von Philips nutzen, kann es aber immerhin an jedem Charger mit USB-A anschliessen. Einen Charger liefert der Hersteller übrigens nicht mit, nur das Kabel.
Leider braucht das Aufladen des OneBlade Intimate ewig: acht (!) Stunden für eine im Test gemessene Laufzeit von gerade mal 28 Minuten. Ist das Gerät eingesteckt, kannst du es nicht einschalten - es funktioniert nur im Akkubetrieb.
Der Test zeigt: Der Philips ist ideal für das regelmässige, unkomplizierte und schnelle Trimmen sowie das Haareschneiden im Intimbereich. Dort können die geschützten Intimate-Klingen ihre Stärken ausspielen. Ich kann im laufenden Betrieb den Finger auf die Klinge drücken und werde nicht geschnitten. Dafür nehme ich gewisse Abstriche bei der Gründlichkeit gerne in Kauf.
OneBlade ist eine ganze Serie von Rasierern. Wer also schon ein Handteil besitzt, kann die neuen Intimate-Klingen auch einfach separat bestellen. Gleiches gilt, wenn du dir den OneBlade Intimate kaufst: Du kannst auch andere Klingen kaufen und damit nutzen. So gibt es ganz normale Rasierklingen fürs Gesicht oder solche mit speziellem Gleitschutz.
Die folgende Tabelle bietet einen Überblick über einige der besten Philips Rasierer und ihre wichtigsten Eigenschaften:
| Modell | Rasierer-Typ | Akkuladezeit | Schnellladefunktion | Reinigungsstation |
|---|---|---|---|---|
| i9000 Prestige Ultra XP9402/46 | Elektrisch | 1 Stunde | Ja | Ja |
| S7882/54 | Elektrisch | 1 Stunde | Ja | Ja |
| S7886/55 | Elektrisch | 1 Stunde | Ja | Nein |
| S5466/18 | Elektrisch | 1 Stunde | Ja | Nein |
| S5898/50 | Elektrisch | 1 Stunde | Ja | Nein |
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